Europaweite Online-Fragebogenstudie von EUCAP "Sichtweisen autistischer Menschen"

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Aldana wrote:

      Anakin_1 wrote:

      . In meinem Fall war es hingegen kein Eigenverdacht, sondern meine Psychotherapeutin hat den Verdacht geäußert und die Diagnostik bis zur Verdachtsdiagnose durchgeführt.
      Sowas hatte ich angenommen. Tut mir leid für dich, dass du nicht die geistigen Kapazitäten hast, um deine Störung selbst zu erkennen.
      Geht's auch ohne Arroganz und Beleidigung? Für wen hältst Du Dich, dass Du Dir anmaßt, meine geistigen Fähigkeiten zu beurteilen? Das ist dermaßen unverschämt, dass sich für mich jeder weitere Austausch mit Dir erledigt hat.
    • Aldana wrote:

      Anakin_1 wrote:

      . In meinem Fall war es hingegen kein Eigenverdacht, sondern meine Psychotherapeutin hat den Verdacht geäußert und die Diagnostik bis zur Verdachtsdiagnose durchgeführt.
      Sowas hatte ich angenommen. Tut mir leid für dich, dass du nicht die geistigen Kapazitäten hast, um deine Störung selbst zu erkennen.
      @Aldana: Also ich wurde erst sehr spät diagnostiziert, da zu meiner Schulzeit das Thema Autismus beim pädagogischen Personal nicht wirklich bekannt war.
      Auch ich hatte keine Ahnung davon, bevor ich darauf hingewiesen wurde. Ich hatte mir meine Probleme immer so erklärt, dass meine Epilepsiemedikamente mich so ermüdeten und verwirrten.
      Es ist in der Psychologie durchaus bekannt, dass es Mechanismen gibt, die eine realistische Selbsteinschätzung verhindern. Wenn man sein ganzes Leben anders ist und kein anderes Leben kennt, ist es schwer einzuschätzen was genau die Probleme sind, oder gar um welcher Art die Störung es sich handelt. Auch weil man möglicherweise wenig mit Autismus zu tun hat, wenn man nicht weiß, dass man betroffen ist. Da hilft auch ein IQ von 140 nicht weiter.

      Ich fühle mich von deinem Kommentar auch betroffen, aber entschuldige es, da viele Autisten Schwierigkeiten haben, sich in andere hineinzuversetzen. Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Schilderung helfen, Einblick in die Situation anderer zu bekommen.
      Hier könnte ihre Werbung stehen!

      The post was edited 2 times, last by Padeiro ().

    • Hallo an alle Autist*innen,

      bitte habt Verständnis, falls die Formulierungen einiger Fragen in diesem Fragebogen u.U. noch nicht so 100%ig gelungen sein sollten, wie man das von Fragebögen aus professionellen (nichtautistischen) Fachkreisen gewohnheitsmäßig erwartet.
      Bitte berücksichtigt bei euren kritschen Überlegungen unbedingt, dass es sich hier um die allererste europaweite Forschungstudie überhaupt handelt, die allein von+für Autist*innen initiiert wurde.
      So ein erster Versuch kann ja einfach noch nicht perfekt sein. Ist aber dennoch enorm wichtig!

      Bitte habt auch Verständnis dafür, wenn bei den Hin-und Her-Übersetzungen ziwischen den div. europäischen Sprachen evtl. die Eindeutigkeit der Formulierungen bei einzelnen Fragen etwas "gelitten" haben sollte.
      Bitte versucht trotzdem, diesen Fragebogen auszufüllen. Und dabei einfach die Antworten so zu geben, wie ihr die Fragen persönlich versteht.

      Diese Studie ist bisher einmalig: 1.) Weil sie allein von und für Autist*innen organisiert wurde + 2.) Weil nichtautistische Professionelle es bisher einfach noch nicht hinbekommen haben, so eine europaweite Studie zum Thema "Bedürfnisse autistischer Menschen" durchzufühern (weil sie nicht konnten? nicht wollten? ...)

      Unsere Bitte: Macht mit bei dieser Stude. Wir finden, dass sie für uns autistische Menschen nützlich sein kann.

      Viele Grüße,
      Vorstand von Aspie e.V.
      Aspies e.V. - Vorstand
    • Ich auch! Auch wenn ich es noch nicht diagnostiziert bekommen habe.

      Es wird ja auch abgefrgt und man kann die Bögen dann unterschiedlich auswerten, Wichtiger fänd ich es zu wissen, wer genau dahinter steht, ob eine versteckte Pharmaindustrie da nur Intresse hat mehr Medikamente und Therapiemöglichkeiten an den Mann bringen wollen, oder ob es auch echte Interessen geht, die Integration glaubhaft fördern. Das ist ja heute nicht so einfach festzustellen und wenn nur das Geschäft in den Vorergrund steht, wird der Hilfserfolg oft fragwürdig.

      Ich hab auch bald gemerkt dass ich anders war, doch erst empfand ich mich als total normal und toll, das tu ich ja heute noch. Ich bin wie ich bin und Agressionen sind mir fremd. Erst als mir alle anderen irgendwie anders vorkamen, hab ich mir mal gedacht, vielleicht bist es ja doch du, der aus der Reihe tanzt. Doch die waren meist mir gegenüber agressiv und ablehnend, nicht ich. Aber so will ich auch nicht so sein und gelte als gestört. Zum Glück hatte ich nie ganz so die Überforderung erlebt, nur in gewissen Grenzsituationen, auf mich bezogen, auf die man aber eben auch Rücksicht nehmen kann.

      Man kann eben auch aus einer Mücke einen Elefanten machen. Irgendwo hab ich von Eltern gelesen die sich gleich Sorgen machten, weil ihr Kind summt und später zu sprechen beginnt und erst mal in einer eigenen Sprache. Aber er schien es dann doch ganz gut gemacht zu haben, hat auch sprechen gelernt und sogar studiert. Das wurde bei mir ja gleich abgeschnitten, weil ich als "Problemfall und Sonderlng" galt und ich summe und singe heute noch gerne rum, stecke voller Melodien und mache bewusst manchmal Neuwortschöprungen, weils mich entspannt und weil ich es lustig finde. So what.

      Doch selbst Nichtautisten, haben Probleme mit sozialen Interaktionen, tun sich oft schwer und gleiten ab. Wir alle lernen zunächst, doch als normal gilt immer nur das, was sich Mehrheitlich durchsetzt. Probleme zu haben ist normal und jeder ist da anders. Achtsam zu sein ist gut, Ängste zu entwickeln ist aber kaum förderlich. Akzeptanz ist wichtig um sich mit unserer eigentlichen Normalität der Vielfalt auch zurechtzufinden und damit umzugehen. Respekt und Verstäntnis, sollten auch wir unseren Mitautisten entgegenbringen. Angeblich "normale" Mitmenschen sind bei genauerer Btrachtung auch nicht unbedingt "normaler" als wir.
    • Nochmal, auch wenn es oben schon gesagt wurde: Ich fand den Fragenkomplex zur Forschung total unverständlich. Und bei den Fragen zu Hilfen, Therapien etc. fehlt die Antwortmöglichkeit, dass man bereits eine Therapie durchlaufen hat. Wenn ich Klartext schreiben soll und das geht nur mit Angabe meiner E-Mail-Adresse (auch wenn beteuert wird, dass das ganz getrennt gespeichert wird), das gefällt mir gar nicht.
      En perdant on y gagne quand-même / Et puis après tout, on n'as pas choisi.
    • FrankMatz wrote:

      Wenn ich Klartext schreiben soll und das geht nur mit Angabe meiner E-Mail-Adresse (auch wenn beteuert wird, dass das ganz getrennt gespeichert wird), das gefällt mir gar nicht.
      Ich habe da meine E-Mail Adresse gar nicht angegeben.


      FrankMatz wrote:

      Nochmal, auch wenn es oben schon gesagt wurde: Ich fand den Fragenkomplex zur Forschung total unverständlich.
      Ich fand das nicht unverständlich, meinem Eindruck nach zielte es darauf ab, herauszufinden, welche Forschungsziele Autisten gut finden und welche nicht bzw wie da die Mehrheitsverhältnisse sind.
    • Ich denke nicht mal, dass "die Norm" die Mehrheit bildet. Ich denke es ist genau anders herum.

      Ich hab mich gefreut über die fiktive Zusammenstellung des ... auf der letzten Aufgabenseite und was man in seinen Augen als erstes Bearbeiten würde. Was mich direkt aufgeregt hat war zu lesen so viel von Medikamenten-Fragen am Anfang. Und Fragen über Abgewöhnung von Ritualen etc. Hört auf an all jene, die das wollen, jene verändern zu wollen, die das nicht wollen und zu versuchen harmlose Rituale mit Medikamenten oder ähnlich unangenehmen und wirkungslosem zu ersetzen. Wir müssen nicht so sein wir ihr, und bislang hat das auch nie mit irgendwem geklappt. Wie soll das auch funktionieren Wettbewerb mit allen Siegern. Schafft dieses beschissene System ab. Wir leben im Zeitalter der KI!!! Und es leben immer noch Menschen auf der Straße oder sterben an Hunger!
      Oksind Routineänderungen, wenn sich beispielsweise jemand die Haare rausreißt unter Stress und das nicht will. Aber jemand soll so viel mit dem Körper schaukeln dürfen oder echolalieren wie er will. Ich muss mir auch ständig Smalltalkgrütze anhören und gewisse Traditionen ertragen. Nur dass man mir dann noch sagt, ich sei krank, wenn ich da nicht mitmachen will.

      Wann raffen manche Leute endlich, dass Medikamente hauptsächlich oder alleine nichts bringen und es viel Korruption gibt. Und zur Fairness sollten die genauso welche nehmen und sich zu gewissem Grad anpassen. Was gibt wem das Recht zu entscheiden über Daseinsberechtigungen? Oder welche Schule man besuchen darf. Was man studieren darf. Es ist unglaublich! Aber jeder einzelne ist auch aufgerufen für sich und andere einzustehen, sich auch in unangenehme zu bewegen, damit sich was ändert, denn sonst helfen wir indirekt auch mit. Was ist so schwer an Frieden? Wegefindungen meinetwegen zur Not mit Losen?^^ ;D Live für alle verfolgbar. Jeder darf mal würfeln. Auf Basis des Grundgesetztes. Kein Ellbogenwettbewerb mehr. Ressourcen für alle. Ki für alle. Oder verschiedene Länderabschnitte, wo sich jene aufteilen, die etwas so und so wollen. Ressourcen überall gleichmäßig verteilt / angebaut. Dann müssten sich nur mehr aktuelle Machthaber untereinander auf dem engem Raum kloppen, wo alle Machthaber eigentlich hingehören. Und das wollen die nicht. Die dürften ja auch frei entscheiden. Die brauchen ja die Hierarchie. Die werden sich also überall auch zwischen den anderen bewegen. Und damit umgekehrt. Wie jetzt auch. Radikale Gleichschaltung frisst sich eines Tages selbst. Aber das hat bislang auch noch niemand geschafft.

      Es fällt mir schwer Vertrauen zu fassen. Aber Chancen brauchen Wege. Und es gibt auch friedliche Leute. Wir können auch selbst viel mitverändern. Wir müssen nicht auf solche Umfragen warten.
      Vielen Dank an alle mit universell friedlichen Absichten.
    • Padeiro wrote:

      Aldana wrote:

      Anakin_1 wrote:

      . In meinem Fall war es hingegen kein Eigenverdacht, sondern meine Psychotherapeutin hat den Verdacht geäußert und die Diagnostik bis zur Verdachtsdiagnose durchgeführt.
      Sowas hatte ich angenommen. Tut mir leid für dich, dass du nicht die geistigen Kapazitäten hast, um deine Störung selbst zu erkennen.
      @Aldana: Also ich wurde erst sehr spät diagnostiziert, da zu meiner Schulzeit das Thema Autismus beim pädagogischen Personal nicht wirklich bekannt war.Auch ich hatte keine Ahnung davon, bevor ich darauf hingewiesen wurde. Ich hatte mir meine Probleme immer so erklärt, dass meine Epilepsiemedikamente mich so ermüdeten und verwirrten.
      Es ist in der Psychologie durchaus bekannt, dass es Mechanismen gibt, die eine realistische Selbsteinschätzung verhindern. Wenn man sein ganzes Leben anders ist und kein anderes Leben kennt, ist es schwer einzuschätzen was genau die Probleme sind, oder gar um welcher Art die Störung es sich handelt. Auch weil man möglicherweise wenig mit Autismus zu tun hat, wenn man nicht weiß, dass man betroffen ist. Da hilft auch ein IQ von 140 nicht weiter.

      Ich fühle mich von deinem Kommentar auch betroffen, aber entschuldige es, da viele Autisten Schwierigkeiten haben, sich in andere hineinzuversetzen. Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Schilderung helfen, Einblick in die Situation anderer zu bekommen.
      Ich wäre trotz hohem IQ auch nie darauf gekommen, Asperger zu sein. Der Kommentar von Aldana hat mich dann auch sehr wütend gemacht. Wie arrogant, und das von jemandem der keine offizielle Diagnose hat.
      Ich hab's überlebt, jetzt MUSS es weitergehen!
    • Ich fand den Kommentar auch völlig daneben.

      Ohne die Erzählungen meiner Eltern, wie ich mich damals als Kind verhalten hatte und ohne den Abschlussbericht des ATZ aus meiner Kindheit, der noch auffindbar war, hätte ich im Erwachsenenalter keinen Eigenverdacht gehabt und somit keine Diagnostik angestrebt.

      The post was edited 1 time, last by Sonnenseele ().

    • Geisterfahrerin wrote:

      Padeiro wrote:

      Aldana wrote:

      Anakin_1 wrote:

      . In meinem Fall war es hingegen kein Eigenverdacht, sondern meine Psychotherapeutin hat den Verdacht geäußert und die Diagnostik bis zur Verdachtsdiagnose durchgeführt.
      Sowas hatte ich angenommen. Tut mir leid für dich, dass du nicht die geistigen Kapazitäten hast, um deine Störung selbst zu erkennen.
      @Aldana: Also ich wurde erst sehr spät diagnostiziert, da zu meiner Schulzeit das Thema Autismus beim pädagogischen Personal nicht wirklich bekannt war.Auch ich hatte keine Ahnung davon, bevor ich darauf hingewiesen wurde. Ich hatte mir meine Probleme immer so erklärt, dass meine Epilepsiemedikamente mich so ermüdeten und verwirrten.Es ist in der Psychologie durchaus bekannt, dass es Mechanismen gibt, die eine realistische Selbsteinschätzung verhindern. Wenn man sein ganzes Leben anders ist und kein anderes Leben kennt, ist es schwer einzuschätzen was genau die Probleme sind, oder gar um welcher Art die Störung es sich handelt. Auch weil man möglicherweise wenig mit Autismus zu tun hat, wenn man nicht weiß, dass man betroffen ist. Da hilft auch ein IQ von 140 nicht weiter.

      Ich fühle mich von deinem Kommentar auch betroffen, aber entschuldige es, da viele Autisten Schwierigkeiten haben, sich in andere hineinzuversetzen. Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Schilderung helfen, Einblick in die Situation anderer zu bekommen.
      Ich wäre trotz hohem IQ auch nie darauf gekommen, Asperger zu sein. Der Kommentar von Aldana hat mich dann auch sehr wütend gemacht. Wie arrogant, und das von jemandem der keine offizielle Diagnose hat.
      Also ich möchte mich auch darüber beschweren, dass kaum jemand von euch mitbekommen hat, dass die Bausteine der Atome und somit alles was existiert erst dann real werden, wenn sie interagieren, also wenn ein Teilchen an ein anderes stößt. Davor sind sie nur Wahrscheinlichkeiten. Sie sind 100 %ig da, aber wo ist erst fix, wenn man nachschaut, bzw. wenn ein anderes Teilchen den selben Platz einnehmen will. Ich bin echt entrüstet, dass man das nicht weis, obwohl es unzählige male vor (und in) unseren Augen passiert. Dass man do Wissenschaftler braucht, die einem das sagen müssen, weil die geistigen Kapazitäten von den meisten von uns nicht ausreichen, das selbst zu erkennen!
      :sarcasm: :fun:

      P.S.: Wer nicht die geistigen Kapazitäten hat das selbst zu erkennen und genaueres wissen will, suche nach Quantentheorie oder auf YouTube.
      Hier könnte ihre Werbung stehen!