Händeschütteln = ja, oder mein ?

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    • Händeschütteln = ja, oder mein ?

      Hallo zusammen, auf Grund von Corona ist das Händeschütteln ja so wie so nicht mehr erwünscht. Was mich aber interessieren würde ist, habt ihr vorher öfters mal eurem gegenüber die Hände geschüttelt?
      Also ich fand Händeschütteln eigentlich schon immer doof. Ein freundliches "guten Tag" oder "hallo" musste ausreichen.
      Wie steht ihr das?
    • Ich hasse es verschwitzte Hände von Menschen die man nicht mag zu schütteln.
      Eine aufgezwungene Umarmung ist auch widerlich.
      Der Ellenbogen Gruß ist ein Symbol der neuen Corona Religion.
      Ein alberner Ersatz für einen Gruß, der in den dreißiger Jahren beliebt war.
      Am besten, man sieht überhaupt niemanden...
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • Hautkontakt mit Fremden ist widerlich x( und das Händeschütteln ist da keine Ausnahme.
      Nein zum Händedruck! :d Auch nach Corona!
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal
      "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser." ~ Sokrates
    • Ich hasse all diese Dinge. Bei Personen, von denen ich befürchte, dass sie mich umarmen wollen, gehe ich in die Offensive und biete meine Hand an, damit sie mich nicht umarmen. Corona-Zeit außen vor.
      Leute, die um meinen Autismus wissen, fragen, ob sie mich umarmen dürfen. Da ist das je nach Situation für mich okay aufgrund der Vorwarnung.
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • Abendstern wrote:

      Hautkontakt mit Fremden ist widerlich x( und das Händeschütteln ist da keine Ausnahme.
      Nein zum Händedruck! :d Auch nach Corona!
      Es ist nicht nur der Hautkontakt, es ist vor allem auch die damit verbundene Nähe. Und klar sind schweißige Hände oder so schlaffe Händedrucke unangenehm, aber der hochgelobte feste, markante, männliche (?) Händedruck ist für mich auch nichts Angenehmes.

      Ellbogen aneinander klatschen finde ich einfach nur albern.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • Ich finde Händeschütteln extrem unangenehm und bin sehr dankbar, dass ich das durch Corona aktuell nicht mehr muss - auch nicht arbeitsbedingt. Mich stören dabei u.a. der Hautkontakt, die Nähe zur Person.Aber im Hinterkopf habe ich auch immer die Fragen, ob mein Händeschütteln so „normal“ ist und ob ich zu feste/zu locker drücke/schüttel etc. Ich bin einfach froh, dass momentan ein leichtes Winken in der Regel ausreicht. :thumbup:
    • Ich hab allgemein ein großes Problem angefasst zu werden. Es tut förmlich weh, weil es so unangenehm ist.

      Als Kind würde ich gezwungen immer jedes Mal bei Familientreffen jeden zum Umarmen. Ich bin südländerin, ich hab nicht nur eins oder zwei Cousins... Nein hab insgesamt 26. Ich bin sehr oft weggerannt bei Treffen und mein Verhalten wurde als unverschämt bezeichnet und unerzogenheit. Meine Familie hat es zwecks meinen Erklärungen dies nicht verstanden. Es gab oft körperliche Gewalt nach diesen Treffen zu Hause gegenüber mir wenn ich die Leute nicht begrüßt habe und mich "benommen“ habe. Meine Mutter hat sich aber vor 2 Wochen für das ganze Unverständnis entschuldigt. Ich kann das leider nicht annehmen.



      Wenn ich die Wahl hätte jemand die Hand zu geben vor einer Umarmung,dann würde ich die Hand vorziehen... Aber allgemein nicht und vorallem keine Fremden.
    • Ich habe Händeschütteln immer als eine Art Kräftemessen verstanden - wie fest drückt der andere, wie fest drücke dann also ich, so etwas in der Art. Es war etwas, das man zu absolvieren hat, wie das gesamte Begrüßungsritual. Was dann in der Regel dazu geführt hat, dass ich mich - nehme ich mal an - so stark darauf konzentrieren muss, dass ich deswegen in der Regel die Namen der Vorgestellten nicht mitbekomme. Fand ich immer schon total absurd, dass man sich begrüßt und den eigentlichen Zweck der Begrüßung dann verpasst, aber das passiert einfach so, das habe ich nicht gut unter Kontrolle.

      Von daher vermisse ich eigentlich nichts, obwohl ich es schon interessant finde, wie der andere händedrucktechnisch so drauf ist (aber so wichtig ist es dann auch wieder nicht). Im Gegenteil, man kann sich sehr herzlich begrüßen und trotzdem Abstand halten. Begrüßungen (außer mit engen Familienmitgliedern) verunsichern mich aber trotzdem noch immer. Kommt derzeit allerdings auch nicht so rasend häufig vor.
    • FrankMatz wrote:

      Abendstern wrote:

      Hautkontakt mit Fremden ist widerlich x( und das Händeschütteln ist da keine Ausnahme.
      Nein zum Händedruck! :d Auch nach Corona!
      Es ist nicht nur der Hautkontakt, es ist vor allem auch die damit verbundene Nähe. Und klar sind schweißige Hände oder so schlaffe Händedrucke unangenehm, aber der hochgelobte feste, markante, männliche (?) Händedruck ist für mich auch nichts Angenehmes.
      Ellbogen aneinander klatschen finde ich einfach nur albern.
      Ja das sehe ich genau so wie du!

      @Foster1993 ich wurde als Kind auch immer dazu gezwungen allen "Das Händchen nu geben." Wenn ich mich meist aus Ekel geweigert hatte. Hieß es nachher immer " was bist du für ein unartiges Kind. Warum nur blamierst du uns nur immer so? " Das war dann wirklich schrecklich für mich
    • koda96 wrote:

      Aber im Hinterkopf habe ich auch immer die Fragen, ob mein Händeschütteln so „normal“ ist und ob ich zu feste/zu locker drücke/schüttel etc.
      Ich habe es schon erlebt, dass Leute mit dem Kommentar "wäääh" ihre Hand wieder zurück gezogen haben... Ich kann leider nicht mit einer 100% normal geformten Hand dienen.
      Andere waren "freundlicher" und meinten es fühlt sich komisch an.

      Ich würde daher behaupten: du wüsstest es, wenn es komplett seltsam wäre
    • tinker wrote:

      Ich brauche das nicht. Ich lasse mich aber gerne von Freunden umarmen. Ellebogen-Check ist lächerlich.
      Genau das. In den meisten Situationen ist mir Handschütteln eher unangenehm. Es gibt ja anscheinend Regeln darüber, in welcher Situation man wie lange und wie fest drücken soll. Aber keine Ahnung ... Und vollkommen fremde Menschen anfassen ist generell nicht so meins.

      Bei sehr vertrauten Personen die ich mag ist das anders, aber da sind mir Umarmungen meist lieber.
      Wichtig ist mir jedenfalls, dass irgendwie geklärt wird, wie man sich begrüßt, denn sonst weiss ich nicht, was ich machen soll, und das ist unangenehm.
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen
    • Ich bin ehrlich: mich irritiert dieses "wegen aktueller Situation nicht die Hand geben", vor allem im beruflichen Kontext, da läuft das eher automatisch ab... und da bin ich nicht der einzige. :?
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Mandelkern wrote:

      Bei Personen, von denen ich befürchte, dass sie mich umarmen wollen, gehe ich in die Offensive und biete meine Hand an, damit sie mich nicht umarmen.
      Ist bei mir genauso. Hand reichen ist noch das kleinere Übel, Umarmen geht überhaupt nicht. Bei Personen die es einfach tun, werde ich steif.
    • Abendstern wrote:

      Hautkontakt mit Fremden ist widerlich x( und das Händeschütteln ist da keine Ausnahme.
      Nein zum Händedruck! :d Auch nach Corona!
      genau das :thumbup:
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.