Seid ihr zu einer Beziehung fähig ?

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    • On-Off wrote:

      Tux wrote:

      Habe ich das richtig verstanden, dass z.B. eine studierte Biologin, niemals mit einem Klempner anbandeln würde, weil er nicht studiert hat?
      Die haben nur eine Studierte gefragt, und es gibt immer Ausnahmen, aber im großen und Ganzen Ja.
      Oft hat der Beruf ja auch was mit dem intellektuellen Niveau zu tun, und wenn das sehr weit auseinander liegt (IQ 130 vs. IQ 90 oder so), werden wahrscheinlich beide in der Beziehung nicht glücklich. Wenn allerdings der Klempner ähnlich intelligent ist wie die Biologin, dann kann das schon klappen. Meine Schwester hat Abitur, zwar nicht studiert, aber sie hatte ein Einserabi und hätte von dem her studieren können, und ihr Mann hat Hauptschulabschluss und eine Handwerkerausbildung. Er ist aber ziemlich schlau, und deshalb klappt das problemlos. Die Bildung sagt also nicht immer was aus, für wichtiger halte ich es, dass das intellektuelle Niveau und die Interessen einigermaßen passen.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Fidoline wrote:


      On-Off wrote:

      Wenn Du aber als Frau Deine Beziehung austesten will, solltest Du eher 50 Kg zunehmen
      Das ist ja wohl mal ein billiges Klischee! :nerved: Wie viele dicke Frauen haben Männer - und oft noch schlanke. Ich habe eine Freundin von ungefähr 100Kg (auf 1,6 m), die nie Single ist.
      Wahrscheinlich hat sie schon 100kg gewogen als sie ihre Partner kennengelernt hat. Wenn ich aber vorher ne schlanke, sportliche Partnerin hatte, glaube nicht, dass die sich dann über 50kg plus freuen.
      Für mich kein Klischee, fände ich selbst nicht gut. Wobei wenn man seinen Partner liebt dann passt man hoffentlich auf, dass er erst gar nicht so viel zunimmt, klaut ihm die Chips und jagt ihn vom Sofa runter :m(:
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Shenya wrote:

      Oft hat der Beruf ja auch was mit dem intellektuellen Niveau zu tun, und wenn das sehr weit auseinander liegt (IQ 130 vs. IQ 90 oder so), werden wahrscheinlich beide in der Beziehung nicht glücklich. Wenn allerdings der Klempner ähnlich intelligent ist wie die Biologin, dann kann das schon klappen. Meine Schwester hat Abitur, zwar nicht studiert, aber sie hatte ein Einserabi und hätte von dem her studieren können, und ihr Mann hat Hauptschulabschluss und eine Handwerkerausbildung. Er ist aber ziemlich schlau, und deshalb klappt das problemlos. Die Bildung sagt also nicht immer was aus, für wichtiger halte ich es, dass das intellektuelle Niveau und die Interessen einigermaßen passen.
      Ich sehe das genauso! Allerdings ist meine Erfahrung, dass das eher nur sehr intellligente Menschen so sehen, denn für die meisten ist Abitur/Studium = Intelligenz, was aber nicht so ist. Für mich müsste ein Mann in etwa auf meinem intelektuellen Niveau sein, aber obwohl ich selbst promoviert bin, bedeutet das nicht zwingend, dass er überhaupt studiert haben muss. Häufig ist es trotzdem der Fall, aber eben nicht immer.

      ADD83 wrote:

      Wahrscheinlich hat sie schon 100kg gewogen als sie ihre Partner kennengelernt hat. Wenn ich aber vorher ne schlanke, sportliche Partnerin hatte, glaube nicht, dass die sich dann über 50kg plus freuen.
      Aber wieso dürfen nur die Frauen nicht dick werden? Ich möchte auch keinen dicken Mann! Deshalb ist es schon ein Klischee, weil immer davon ausgegangen wird, dass explizit dicke Frauen niemand will.
    • Fidoline wrote:


      ADD83 wrote:

      Wahrscheinlich hat sie schon 100kg gewogen als sie ihre Partner kennengelernt hat. Wenn ich aber vorher ne schlanke, sportliche Partnerin hatte, glaube nicht, dass die sich dann über 50kg plus freuen.
      Aber wieso dürfen nur die Frauen nicht dick werden? Ich möchte auch keinen dicken Mann! Deshalb ist es schon ein Klischee, weil immer davon ausgegangen wird, dass explizit dicke Frauen niemand will.
      Das hab ich soviel ich weiß nicht gesagt. Ich will auch nicht dass mein Partner 50kg zunimmt. Aber was auch stimmt ist dass Frauen im Alter eher zu Übergewicht neigen. Wobei ich so n Bierbauch auch nicht besser finde x(
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Fidoline wrote:

      Ich sehe das genauso! Allerdings ist meine Erfahrung, dass das eher nur sehr intellligente Menschen so sehen, denn für die meisten ist Abitur/Studium = Intelligenz, was aber nicht so ist. Für mich müsste ein Mann in etwa auf meinem intelektuellen Niveau sein, aber obwohl ich selbst promoviert bin, bedeutet das nicht zwingend, dass er überhaupt studiert haben muss. Häufig ist es trotzdem der Fall, aber eben nicht immer.

      Abi und Studium sind für mich sicher kein Garant ein mir intelligent und interessant erscheinende Gegenüber zu haben ebenso wie ich mir intelligent und interessant erscheinende Menschen kenne, die (teils sogar gerade aufgrund ihrer Intelligenz und Interessantheit ;) ) ohne Studium und/oder Abi durchs Leben gehen.
      Ich selber bin mit Abi und ohne Studium unterwegs im Leben.
    • Fidoline wrote:

      ADD83 wrote:

      Aber was auch stimmt ist dass Frauen im Alter eher zu Übergewicht neigen.
      Ist mir nicht bekannt, dass es mehr dicke Frauen gibt ... und ein richtig dicker Bauch kann zumindest aus gesundheitlicher Sicht schlimmer sein als gut über den Körper verteiltes Fett.
      Vielleicht ist es auch irgendwie ortsabhängig, aber wenn ich so die Paare aus unserem Ort anschaue, die +/-5Jahre in meinem Alter sind, gibt es 3 dicke Männer mit Partnerin und Frauen sind es ca 10. Und wirklich sportlich sind 1 Frau und 5 Männer.
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Zebra wrote:

      ADD83 wrote:

      @Zebra Ja da ist das Altersspektrum auch größer und wie gesagt wird es evtl ortsabhängig sein. Aber die Zahlen sind ja krass 8o
      du hattest aber geschrieben dass Frauen im Alter mehr zu Übergewicht neigen und das ist schlicht sachlich falsch.
      Ok, dann korrigiere ich und sage:
      Frauen in meinem Umfeld, die in Beziehungen leben, neigen nach meiner Beobachtung mehr zu Übergewicht als die dazugehörigen Männer.
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Statistiken mit einen Handvoll nicht zufällig ausgewählte Menschen zu machen ist sinnlos, da kann man zu Ergebnisse kommen die der Gegenteil der Wirklichkeit sind.
      Wie oft hört man "Fast alle meine Freunde..." ja, vielleicht sind diese Menschen teilweise deshalb Freunden!

      Und Soziologie und Psychologie Studien über 100 Geisteswissenschaft Erstsemestertudenten gibt es leider zuhauf.
    • On-Off wrote:

      Statistiken mit einen Handvoll nicht zufällig ausgewählte Menschen zu machen ist sinnlos, da kann man zu Ergebnisse kommen die der Gegenteil der Wirklichkeit sind.
      Wie oft hört man "Fast alle meine Freunde..." ja, vielleicht sind diese Menschen teilweise deshalb Freunden!
      Also ich würde aufgrund dessen auch keine Tatsachen daraus machen. In meinem Freundes-und Bekanntenkreis haben welche auch während Corona total zugenommen - ich aber z.B. nicht und ein anderer Kumpel auch nicht. Das sagt aber so viel auch nicht aus weil es wiederum auch Statistiken darüber gibt, dass Menschen mehr Fahrrad fahren und in der Natur unterwegs gewesen sind. Genauso kriegen einige aktuell ein Kind in meinem Freundes-und Bekanntenkreis und Heiraten aber deswegen gibt es keinen allgemeinen Babyboom oder Hochzeitenanstieg.
    • In meinem Umfeld sind etliche NT-Frauen zwischen 45 und 50, die klug sind und studiert haben, ihr eigenes Geld verdienen, normalgewichtig und Langzeitsingles sind. Nach meiner Beobachtung klappt es bei diesen Frauen mit Männern ungefähr dieses Alters oft nicht, weil die Männer entweder viel Zeit und Energie in ihre Karriere gesteckt haben und wenig in ihre persönliche/emotionale Entwicklung (also beruflich erfolgreich, persönlich aber voller Macken/seltsamer Lebensanschauungen/unreflektiert), oder die Männer haben ihre beruflichen Ziele nicht erreicht und fühlen sich als Opfer ihrer Umstände (Die Exfrau/der Chef/die Gesundheit/die Gesellschaft, ... ist schuld) und jammern und beschweren sich ständig, was auch nicht auszuhalten ist.

      Freundliche, selbständige, intelligente Single-Männer ohne riesigen Bierbauch um die 50 zu finden ist schwierig. Die hat normalerweise schon jemand eingefangen. :) Aber vielleicht ist das nur mein persönlicher Eindruck bzw. der der Frauen in meiner Umgebung. :roll:

      Ich bin sicher, daß es hier auch andere Beispiele gibt, jedoch sind wir hier im Forum, wie wir ja schon oft geschrieben haben, eine kleine Minderheit, die Mehrheit da draußen hat mit den Leuten im Forum m.M. nach wenig gemeinsam. Daher wundert es mich eigentlich, daß es nicht hier im Forum mehr Paarfindungen gibt ? Oder es gibt sie, und ich kriege es nur nicht mit.... :nod:
    • Gerit wrote:

      Daher wundert es mich eigentlich, daß es nicht hier im Forum mehr Paarfindungen gibt ? Oder es gibt sie, und ich kriege es nur nicht mit.... :nod:
      Ob diesbezüglich aktuell etwas geschieht bekomme ich auch nicht mehr so mit, doch in der Vergangenheit hat sich hier im Forum schon das ein oder andere Paar gefunden.
    • Ja, das hoffe ich ! :)

      Ich persönlich schließe mich @Rabe an mit der Aussage: wenn man schon alles Mögliche versucht und ausprobiert hat, dann kommt man manchmal zu dem Punkt, daß es sich alleine auch gut lebt und eine Partnerschaft - mit getrennten Wohnungen - eine schöne Sache ist, aber nicht unter allen Umständen erreicht werden muß. Mit dem richtigen Partner und unter den richtigen Bedingungen (zB. genügend eigenem Freiraum) könnte ich schon eine Liebesbeziehung führen. Und würde ich gerne auch, auf Dauer gesehen.
    • Gerit wrote:

      In meinem Umfeld sind etliche NT-Frauen zwischen 45 und 50, die klug sind und studiert haben, ihr eigenes Geld verdienen, normalgewichtig und Langzeitsingles sind
      Solche Frauen haben es in der Tat schwerer, es liegt aber eher daran das die mit jüngere und/oder weniger studierte konkurrieren, die aus Männersicht interessanter sind weil attraktiver und weniger anspruchsvoll. Nicht zu vergessen das jüngere auch eine höhere Libido haben.
    • Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, möchte aber trotzdem auf die Eingangsfrage antworten.

      Ich denke schon, dass ich zu partnerschaftlichen/sexuellen Beziehungen fähg bin, viel besser als zu rein freundschaftlichen.

      War seit meinem siebzehnten Lebensjahr fast durchgehend in Beziehungen, obwohl ich bis zu meiner ersten gedacht habe, dass mich nie jemand jemals haben wird wollen. Danach war aber der Bann gebrochen und ich hatte mehr Selbstvertrauen, was das angeht und habe mich auch optisch entsprechend entwickelt und angepasst, um Männern zu gefallen.
      Zusammenwohnen war dann aber immer recht schwierig, ich wusste nur nie, wieso. Habe mir immer irgendwie meinen Freiraum erkämpft.
      Heute lebe ich schon seit vielen Jahren in einer festen Partnerschaft, wir wohnen zusammen und ich habe ein eigenes Zimmer für mich allein, mit Bett und Schreibtisch und Schrank und allem, was das Hobbyherz begehrt. So funktioniert es schon sehr viel besser, vor allem seit meiner Diagnose und seinem Wissen dazu.

      Ich muss aber dazu sagen, dass die Männern, die sich für mich beziehungstechnisch interessiert haben, auch nie vollkommen neurotypische Menschen waren.

      Ich finde es ehrlich gesagt auch viel leichter, mit Menschen, die sexuelles Interesse an mir haben, in Kontakt zu kommen als Freundschaften anzuregen.
      In der Beziehungsanbahnung gibt es quasi feste Regeln und Verhaltensweisen, man kann flirten lernen, mit Blicken und Körpersprache kokettieren und jeder weiss, worum es geht beziehungsweise was der andere will (im weitläufigen Grunde ja Sex).
      Das freundschaftliche Kennenlernen läuft dann quasi nebenher, während man sich körperlich auf den anderen einlässt und dann später oder zwischendurch auch redet und von sich erzählt.
      Und wenn man feststellt, dass man auf der Beziehungsebene nicht kompatibel ist, geht man halt wieder seiner Wege und hatte im besten Fall zumindest halbwegs guten Sex.

      Bei Freundschaften sehe ich mich dafür als ziemlich beziehungsunfähig, denn ich habe keine Ahnung, wie man sich da richtig verhält und die Bekanntschaft vertieft, wenn es nicht auf Sex hinausläuft. Ich kann auch nur in einer Beziehung jemandem nahe sein und mich öffnen. Bei "Freunden" geht so etwas nicht, da ist immer die Maske auf.
      Schwierig, schwierig...
    • Lilja wrote:

      Ich finde es ehrlich gesagt auch viel leichter, mit Menschen, die sexuelles Interesse an mir haben, in Kontakt zu kommen als Freundschaften anzuregen.
      Wie erkennst du denn, dass sie sexuelles Interesse an dir haben? Kommen sie direkt auf dich zu und sprechen dich an?

      Lilja wrote:

      In der Beziehungsanbahnung gibt es quasi feste Regeln und Verhaltensweisen, man kann flirten lernen, mit Blicken und Körpersprache kokettieren und jeder weiss, worum es geht beziehungsweise was der andere will
      Das wäre schön, wenn es dafür "feste Regeln" gäbe.
      Für viele Menschen ist es eben nicht einfach. Von "jeder" würde ich daher nicht sprechen.

      Lilja wrote:

      Bei Freundschaften sehe ich mich dafür als ziemlich beziehungsunfähig, denn ich habe keine Ahnung, wie man sich da richtig verhält und die Bekanntschaft vertieft, wenn es nicht auf Sex hinausläuft.
      Das heißt, du hast Sex mit Männern, die du nur oberflächlich kennst? Das stelle ich mir aber deutlich schwieriger vor als eine Freundschaft.

      Zugegeben, ich schreibe aus der "Männerperspektive". Daher kann ich mich nicht so gut in die Situation als Frau hineinversetzen.

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    • Lilja wrote:

      In der Beziehungsanbahnung gibt es quasi feste Regeln und Verhaltensweisen, man kann flirten lernen, mit Blicken und Körpersprache kokettieren und jeder weiss, worum es geht beziehungsweise was der andere will (im weitläufigen Grunde ja Sex).
      Das ist eben nicht so. Also das mag bei dir so sein, aber für einige Leute ist es anders. Da ist der Kern der Beziehung nicht Sex und damit meine ich nicht nur die Asexuellen. Für einige Menschen ist Sex der nette Bonus bzw. die Ergänzung, die sich aus ganz anderen Faktoren die wesentlich sind für die Beziehung ergiebt. Nämlich dass man mit der Person einfach anders umgehen kann als mit anderen, sich einfach wohl fühlt und es irgendwie passt. Und daraus ergiebt sich dann auch Nähe und dazu gehört wiederum dann auch Sex. Da ist dann für eine Beziehung das Kriterium wie intim man geistig und emotional man mit dem anderen werden kann und nicht körperlich. Bei dir scheint ja eher sex am Anfang zu stehen bei anderen steht Sex eher am Ende. Ich kann nicht einfach mit irgendwem Sex haben bzw. das bringt mir nix. Ich muss beispielsweise geistig und emotional vorher Nähe hergestellt haben. Dein Vorgehen würde da gar nicht funktionieren.