Seid ihr zu einer Beziehung fähig ?

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    • :d

      Ich glaube, die gibt es überall. Es ist ein Phänomen, daß viele Männer in langjährigen Beziehungen bequem werden und eben nicht so fit, vital und geistig wach bleiben wie ihre Frauen. Viele Frauen trennen sich dann, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, weil sie das nicht mehr aushalten. Viele ziehen zwar nicht aus, auch wenn sie mit ihrer Beziehung unzufrieden sind und sich nicht mehr gesehen fühlen, weil die Abwägung Haus-große Kinder-Garten-Freunde-keine gscheite Beziehung versus Alleineleben-keine Beziehung schwer zu treffen ist.

      Wenn Dich das interessiert, schau einfach genau hin. Es gibt so viele fantastische Frauen um die vierzig, die aber nicht auf Dating-Portalen rumhängen, sondern mit dem normalen Leben beschäftigt sind und sehr gerne jemanden hätten, der sie als Person, als Frau, wahrnehmen und wertschätzen würde. Das findet man aber nur heraus, wenn man im Alltag mit solchen Frauen in Kontakt tritt, sich mit ihnen unterhält, sie zum Lachen bringt. Geben tut es sie überall, glaub mir.

      Vermutlich gibt es für Männer in derselben Situation genau so viele Beispiele, die kriege ich aber nunmal nicht mit. Soweit ich weiß, trennen sich Männer aber eher dann, wenn sie was Neues am Start haben, und Frauen auch öfter, wenn dies nicht der Fall ist.
    • Zebra wrote:

      In Deutschland sind rund zwei Drittel (67%) der Männer und die Hälfte (53%) der Frauen übergewichtig (BMI ≥ 25 kg/m2)
      Wobei ich's ziemlich kurz gegrifen finde, das nur am BMI festzumachen.
      Wenn man etwas Kraftsport macht, kommt man gerade als jüngerer Mann ziemlich schnell an den Punkt, wo man ohne viel Fett schon mit Muskeln einen BMI von 25 erreicht.
      Und wo wir beim Thema Beziehungen sind, finden viele an Männern interessierte Menschen (egal ob Frau oder Mann) Muskeln bei Männern attraktiv.
      Ich bin jemand, dem Kraftsport einfach gut tut. Längerfristig baut man damit auch ein paar Muskeln auf. Und ein paar BMI-Punkte. Und ich fühle mich trotz dem höheren Gewicht viel wohler, als ich mich gefühlt habe bevor ich mit mehr Sport angefangen habe.
      Per Definition wäre ich derzeit mit einem BMI von ca. 26 auch übergewichtig. Und ja, ich könnte rein durch Fettabbau problemlos einen BMI von 25 unterschreiten. Aber es kam auch schon vor, dass mich Arbeitskollegen als ziemlich dünn bezeichtet haben :lol: .
    • 65536 wrote:

      Wobei ich's ziemlich kurz gegrifen finde, das nur am BMI festzumachen.Wenn man etwas Kraftsport macht, kommt man gerade als jüngerer Mann ziemlich schnell an den Punkt, wo man ohne viel Fett schon mit Muskeln einen BMI von 25 erreicht.
      Also den BMI als einzigen aussagekräftigen Zaktor für Übergewicht festzulegen finde ich auch total albern. Ich wäre laut BMI dann auch übergewichtig bin aber schneller und fitter als die meisten Leute in meinem Alter, die aber weniger wiegen. Musikeln werden hier außen vor gelassen und auch schwerere Knochen werden außen vor gelassen.
    • Als alleiniges Kriterium kann man ihn nicht betrachten, aber er gibt einen Anhaltspunkt, sofern man nicht extrem muskulös ist (wie viele Profi-Sportler). Männer haben allerdings durch ihren höheren Muskelanteil sowieso einen etwas höheren BMI, deshalb finde ich es komisch, wenn für Frauen und Männer meistens der gleiche BMI angesetzt wird.
    • Fidoline wrote:

      deshalb finde ich es komisch, wenn für Frauen und Männer meistens der gleiche BMI angesetzt wird.
      Das macht auch keinen Sinn wenn man dazu bedenkt, dass ja schon Kleidergrößen total unterschiedlich sind bei Mann und Frau. Manche Klamotten, die weibliche Bekannte so anhaben in die würde ich wohl nur reinpassen wenn ich noch ein Kind wäre. Männer sind da meistens einfach viel breiter gebaut als Frauen.
    • Der BMI ist, wenn ich das richtig verstanden habe, irgendwann in den 60-er Jahren von einer Versicherung willkürlich festgelegt worden, richtig ? Und ist dann irgendwie überallhin übernommen worden. So habe ich das jedenfalls in Erinnerung.

      Ähnlich wie die Qwert-Tastatur. Irgendwer hat halt mal irgendwas so festgelegt, und so hat es sich dann gehalten. Es hätte auch anders laufen können.
    • da_hooliii wrote:

      Männer sind da meistens einfach viel breiter gebaut als Frauen.
      Und rein anatomisch haben Männer einen deutlich längeren Oberkörper als Frauen, Frauen dafür längere Beine. Und 1 cm Oberkörper ist deutlich schwerer als 1 cm Beine.
      Überspitzt gesagt benachteiligt der BMI Männer, und das gleich auf mehrere Arten.
      Aber klar, einen groben Anhaltspunkt gibt der BMI. Wenn jemand mit BMI 20 schreibt/sagt, er wäre stämmig gebaut, dann passt etwas nicht. Leute, die BMI 35 nur mit Muskeln erreichen, sind auch höchst selten.
    • Ähm, ohne die Diskussion jetzt en detail verfolgt zu haben: Attraktivität macht sich doch weniger am numerischen BMI fest als an der empfundenen Ästhetik. Jemand, der dick ist, wird häufiger als unattraktiv empfunden als jemand, der schlank ist. Da kann man noch so sehr über Bodyshaming schimpfen oder den BMI als überaltet, unzeitgemäß, unpräzise oder sonstwas entlarven. Nützt nix. Mein BMI kann in der Norm sein oder auch nicht, wenn meine Körperproportionen von vielen mich interessierenden potentiellen Beziehungspartnern als unästhetisch empfunden werden, ist das blöd, aber zunächst einfach eine unumstößliche Tatsache. Da hilft dann nur Akzeptanz oder Sport und Ernährungsumstellung.
    • Grubber wrote:

      Jemand, der dick ist, wird häufiger als unattraktiv empfunden als jemand, der schlank ist.
      Das hängt von Ort und Zeit ab, unterliegt also der Mode.
      Vielleicht finden insgeheim viele Männer dicke Frauen eigentlich hübsch (vielleicht auch umgekehrt), denn man findet auch in der zeitgenössischen Kunst erstaunlich viele dicke Frauen auf Gemälden, nicht nur aus der Zeit von Rubens.

      Der Normfall sollte so sein, dass man sich kennenlernt und den Charakter des anderen mag. Äußerlichkeiten sind für tieferblickende Menschen unwichtig. Es sind meistens die Jüngeren, die sich noch an solchen Dingen aufhalten. Da will man seinen Freund/Freundin noch stärker herzeigen wegen dem Gruppendruck. Später gibt sich das.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Shenya wrote:

      Der Normfall sollte so sein, dass man sich kennenlernt und den Charakter des anderen mag. Äußerlichkeiten sind für tieferblickende Menschen unwichtig.
      Warum?

      Ich frage so direkt wegen der Formulierung "Der Normfall sollte so sein". Ist das schlicht das Mehrheitsverhalten oder eventuell ein ethisches oder moralisches Gebot?
    • Wenn es um echte Liebe und nicht nur Sex geht, dann wäre es für mich normal, wenn die Äußerlichkeit keine Rolle spielen würde. Was auch erklärt, weshalb ältere Paare, wo beide ihr Aussehen im Lauf der Zeit stark verändert haben, trotzdem miteinander glücklich sein können.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Ist ja aber irgendwie so dass es immer wieder auf Äusserlichkeiten zurückfällt. Wie man hier schön sieht, eigentlich geht es um Beziehungsfähigkeit, und Leute fangen an über BMI zu diskutieren… :m(: Menschen sind halt doch meist gesteuert vom Lizard-Brain.
    • Shenya wrote:

      Wenn es um echte Liebe und nicht nur Sex geht, dann wäre es für mich normal, wenn die Äußerlichkeit keine Rolle spielen würde
      Es geht aber in Beziehungen nicht (nur) um echte Liebe. Sondern eben auch darum, dass man miteinander gut klar kommt und ausreichend Gemeinsamkeiten hat, um gut miteinander zu leben. Und da ist der BMI schon ein Faktor, da er etwas über die Sportlichkeit einer Person aussagt (ja, es gibt Ausnahmen, aber statistisch ist gerade in jüngeren Jahren jeder, der einen deutlich erhöhten BMI hat, eher nicht in der Lage, sportliche Aktivitäten mit zu machen).
      Wird schon We put the good in the good in 'good life'.
    • @Fidoline:

      Ja, genau in dem von Dir zitierten Artikel steht es doch:

      "Keys (..der Mathematiker..) empfahl den BMI allerdings nur für den statistischen Vergleich von Populationen, nicht für die Beurteilung der Übergewichtigkeit von Einzelpersonen. Bedeutung gewann der BMI durch den Einsatz bei US-amerikanischen Lebensversicherern, die diese einfache Einstufung benutzen, um Prämien für Lebensversicherungen so zu berechnen, dass zusätzliche Risiken durch Übergewicht berücksichtigt werden."

      Ich finde das wichtig, denn ich habe immer wieder gelesen, daß der BMI ein unzureichendes Mittel ist, um Menschen in "normal-/unter- oder übergewichtig" zu unterteilen. Dazu bedarf es noch mehrerer anderer Faktoren, habe ich gelesen. Natürlich ist jemand, der einen höheren BMI hat, schwerer als jemand, der einen niedrigeren BMI hat, aber über die Gesundheit sagt das nicht unbedingt etwas aus.
    • hundefreund wrote:

      Und da ist der BMI schon ein Faktor, da er etwas über die Sportlichkeit einer Person aussagt
      OMG, nicht wirklich. Es gibt schlanke Couch-Potatoes und dicke Sportler.
      Natürlich kannst du irgendwann mit 200 kg nicht mehr joggen gehen, aber dass ein Schlanker gern joggt, ist auch nicht garantiert. Und mit BMI 30-35 kannst du noch sehr gut Sport machen.
      Leider garantiert Sport bei entsprechender Veranlagung keine gute Figur, und schlanke Couch-Potatoes können Chips fressen so viel sie wollen, die werden bei entsprechender Veranlagung eben nicht dick. So ist das.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • hundefreund wrote:

      Und da ist der BMI schon ein Faktor, da er etwas über die Sportlichkeit einer Person aussagt (ja, es gibt Ausnahmen, aber statistisch ist gerade in jüngeren Jahren jeder, der einen deutlich erhöhten BMI hat, eher nicht in der Lage, sportliche Aktivitäten mit zu machen).
      Tendenziell schon, aber ich finde ihn als alleinigen Faktor zur Bestimmung von Über- und Untergewicht trotzdem unzureichend. Ich selbst bin laut BMI leicht untergewichtig, habe aber keinen Nährstoffmangel (noch nicht mal Eisen, obwohl ich auch noch vegan lebe!) und auch nicht zu wenig Körperfett. Zu wenig Kraft, um zB mehrere Stockwerke Treppen zu steigen, habe ich auch nicht. Deshalb sehe ich es bei mir nicht so tragisch.
      Es gibt aber schon etliche Leute, die trotz normalem BMI zu viel Körperfett haben und wenn das auch noch überwiegend im Bauch sitzt, ist es ungesund. Man nennt diese Menschen skinny fats. Das heißt, der BMI darf nie nur alleine berücksichtigt werden.

      Aber ich gebe dir recht, ab einem gewissen BMI ist sportliche Betätigung nicht mehr gut möglich. Alle, die bei uns arbeiten oder dort einen Kurs besuchen und deutliches Übergewicht haben, kommen die 5 Treppen entweder nur mit Mühe und Not hoch oder nehmen sowieso den Aufzug. Und mit steigendem Alter kann der Körper auch nicht mehr kompensieren und starkes Übergewicht fällt immer mehr ins Gewicht.
      Es gibt auch dünne Coach Potatoes. Aber die sind trotzdem in der Regel beweglicher. Ich mache aktuell schon seit längerem keinen Sport. Aber wie gesagt, ich schaffe es trotzdem, auch mal länger zu wandern oder so. Sportlich bin ich zwar trotzdem nicht ,denn wenn ich jetzt zB an einer Ballsportart oder so teilnehmen würde, wäre ich keine große Hilfe fürs Team ;) , aber ich ermüde nicht so schnell oder komme so schnell außer Atem wie das bei Schwerübergewichtigen der Fall ist.
      Schon bei Personen mit einem BMI über 30 merkt man das und über 40 ist es richtig schlimm.