Seid ihr zu einer Beziehung fähig ?

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    • mhh also bei uns scheint einiges anders zu laufen...
      - Wir sind jetzt gut 3,5 Jahre zusammen und leben auch seit gut 3 Jahren zusammen
      - Wir haben einen sehr unterschiedlichen Bildungsstand (Förderschule vs Abitur) und können sagen, dass der Alltag davon nicht beeinflusst wird
      - Wir kommen damit klar, dass ich höchst wahrscheinlich immer die sein werde, die mehr verdient
      - er akzeptiert es, dass ich derzeit null Bedarf an Sex habe (seit über 2 Jahren! Anfangs meinte ich "gehört dazu") und ja, wir lieben uns
      - jeder macht einfach das, was man am besten kann (heißt Papierkram mache meist ich, er kümmert sich dafür um andere Dinge)
      - Haushalt macht jeder etwas, das einzige was hier recht eindeutig "Frauensache" ist: kochen (liegt ihm einfach nicht und mir macht es Spaß)
      - Wir sind durchaus fähig uns jeweils selbst zu beschäftigen, sodass jeder seinen Freiraum hat, erfreuen uns aber genauso an gemeinsamen Unternehmungen

      Ich würde sagen wir sind beziehungsfähig, allerdings nur unter den jetzt berücksichtigten Umständen.
      Aktueller Plan: irgendwann heiraten
    • Faszinierend. Die Partnerwahl ist also rein auf finanzieller Basis und nahezu unabhängig von den beiden Menschen.

      Zwei Menschen gehen eine Partnertschaft ein, weil der andere Mensch es einem angetan hat.

      Ein Mensch und Liebe definieren sich nicht durch bunt bedrucktes Papier mit Zahlen drauf oder materiellem.

      Das hat nichts mit Ansprüchen zu tun. Jammern ist halt einfacher, statt sich mit sich selbst auseinander zu setzen und Altlasten aufzuarbeiten. Schön die Verantwortung und die Schuld weit weg schieben.

      Was mich mal interessiert ist, was macht man wenn die Frau mit einem Obdachlosen durch brennt. Ist dann die Regierung Schuld, weil der Obdachlose keine Wohnung hatte, trotz möglichem Harz 4?
    • Ja. Ich dachte, ich wäre es nicht und bin u.a. deshalb zu lange bei meinem Ex-Mann geblieben. Aber wir haben einfach nicht zu einander gepasst. Es war nicht alles "meine Schuld".
      Ich schreibe in der Regel vom mobilen Endgerät aus - merkwürdige Wortkonstrukte sind ggf. der Autokorrektur geschuldet
    • @Nowhere Mat - nein, die Arbeitslosigkeit ist nicht das Problem.
      Wir haben uns immer wieder gegenseitig geholfen und auch sehr an unserer Beziehung gearbeitet.
      Aber wir sind einfach grundverschieden, haben jungverliebt geheiratet und er ist mit meinem Autismus nicht klar gekommen. Der hat sich ja auch nicht mehr verwachsen. Trotzdem betrachte ich ihn als meinen besten Freund. Wir sind nur eben nicht mehr verliebt ineinander.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Lilith wrote:

      Aber wir sind einfach grundverschieden, haben jungverliebt geheiratet und er ist mit meinem Autismus nicht klar gekommen. Der hat sich ja auch nicht mehr verwachsen. Trotzdem betrachte ich ihn als meinen besten Freund. Wir sind nur eben nicht mehr verliebt ineinander.
      Ach so. Okay. :)
      For mash get SMASH!
    • Tux wrote:

      On-Off wrote:

      Selbst Frauen die so gut verdienen, das sie ohne irgendwelche Einbußen einen Mann ernähren könnten, suchen nach Männer die gleich oder besser Aufgestellt sind.
      Da kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass dem nicht so ist. Wo her holst diese Informationen? Jetzt komm bitte nicht mit der aus dem letzten Jahrtausend.
      Deine Erfahrung? Du hast doch gerade gesagt, Du landest nie bei Frauen.
      Meine Erfahrung ist ganz anders, sobald es rauskommt das ich im Moment Arbeitslos bin wird der Kontakt abgebrochen. Mit guten Job war ich relativ erfolgreich, für ein Aspie sogar außergewöhnlich so.
      Ist aber irrelevant, persönliche Erfahrung können die allgemeine Realität widersprechen, wie zB die Ehe meine Eltern (mein Vater ist kleiner, verdiente weniger und ist weniger studiert (aber Kultivierter) als meine Mutter ->so wahrscheinlich wie 6 Richtige im Lotto).

      Es hat sich in die letzten 20 Jahren nicht viel geändert, außer das gebildete Frauen öfter mit weniger gebildete (aber nicht weniger verdienende) Männer in Beziehungen sind - die haben einfach keine Wahl, weil weniger Männer als Frauen studieren.
      Wenn Du aktuellere Daten hast die das widersprechen, her damit.


      Tux wrote:

      Liest du die Bunte o.ä.? Oder sind die Presseerzegnisse so veraltet wie die Daten aus der Studie zu Ehe und Arbeit?
      Heute noch über Statistiken aus dem letzten Jahrtausend diskutieren sorgt nicht dafür das man UptoDate ist
      Der Studie zu Ehe und Arbeit ist von 2013.
      Wie Gesagt, die Menschen haben sich kaum geändert, nur die Umständen.
      Hier zB: deutschlandfunknova.de/beitrag…aten-ist-fuer-frauen-tabu

      Oder dieser Süddeutsche Artikel, der an Männerfeindlichkeit kaum zu überbieten ist und tunlichst vermeidet von Geld zu reden, obwohl es gerade darum geht:
      sz-magazin.sueddeutsche.de/ges…eben/einsame-spitze-76254

      Googeln kannst Du aber selbst.

      The post was edited 1 time, last by On-Off ().

    • On-Off wrote:

      Meine Erfahrung ist ganz anders, sobald es rauskommt das ich im Moment Arbeitslos bin wird der Kontakt abgebrochen.

      Das zeigt Dir dann ja perfekt, wie Du Dir den Teil der Damenwelt vom Hals halten kannst, der sich für Dich als Person gar nicht interessiert: schreib "Ingenieur, z. Zt. arbeitslos" in Dein Datingprofil.

      Danke für die Links. Karl Grammer ist Verhaltensforscher und von ihm hatte ich schon mal ein Buch über Liebe, das ich sehr interessant fand. Ewig her. Jetzt werde ich mal schauen, was der seitdem veröffentlicht hat.
    • On-Off wrote:

      Diesen Muster ist älter als die Menschheit, der läßt sich nicht in 50 Jahren ändern.
      Selbst Frauen die so gut verdienen, das sie ohne irgendwelche Einbußen einen Mann ernähren könnten, suchen nach Männer die gleich oder besser Aufgestellt sind. Immer wieder ließt man in der Presse, erfolgreiche Frauen und Akademikerin finden keine Männer die gut genug sind. Alle Statistiken sprechen die selbe Sprache (ist ein Spezialinteresse von mir).
      Aber fast niemanden spricht es an.
      Geld und Status sind nicht das Gleiche. Nur weil Jemand einen hohen sozialen Status bzw. einen hohen Bildungsabschluss hat ist er nicht reich. Lies dazu mal Bordieu da geht es um das den Unterschie dzwischen sozialem Kapital, kulturellen Kapital etc.
    • Stefunie wrote:

      Das zeigt Dir dann ja perfekt, wie Du Dir den Teil der Damenwelt vom Hals halten kannst, der sich für Dich als Person gar nicht interessiert
      Das ist leider fast allen, und es bedeutet nicht das sie sich nicht für mich als Person interessieren, sondern nur das die Mindestanforderungen haben.
      Ich habe auch welsche.

      Ich habe vorerst aufgegeben um mich auf die Jobsuche zu konzentrieren.

      @Zodd
      Er heißt Bourdieu, und ich habe genug von ihn gehört um ihn nicht lesen zu wollen.
      Klar sind Geld und Status nicht das Gleiche, aber mir fällt niemand ein der ein hohen Status hat und arm ist. Selbst der Dalai Lama soll 150 Millionen schwer sein...
    • On-Off wrote:

      Er heißt Bourdieu, und ich habe genug von ihn gehört um ihn nicht lesen zu wollen.
      Klar sind Geld und Status nicht das Gleiche, aber mir fällt niemand ein der ein hohen Status hat und arm ist. Selbst der Dalai Lama soll 150 Millionen schwer sein...
      Man sollte sich nicht auf Hörensagen verlassen. Und dann wüßtest du eben auch was ich meine und würdest da eventuell mehr differenzieren.

      Und den Dalai Lama als Beispiel zu nehmen... ist schon irgendwie witzig, gerade weil der zölibatär lebt. Und wenn nur Menschen die 150 Millionen haben partnerinnen finden würde die Menschheit eh drastisch abnehmen. Es gibt genugt Menschen die einen recht hohen sozialen Status haben ohne reich zu sein. Also es gibt genug Akademiker die arbeitslos sind oder wenig verdienen. Teilweise ist ihr Status höher weil sie in Bereichen arbeiten wo sie wenig verdienen, weil sie eigentlich viel mehr verdienen könnten. Weil sie aus Überzeugung und moralischen Gründen das tun.

      Deiner Vorstellung nach dürfte es auch keine Paare geben wo die Frau dauerhaft mehr verdient.
    • Zodd wrote:

      Deiner Vorstellung nach dürfte es auch keine Paare geben wo die Frau dauerhaft mehr verdient.
      Klar gibt es die, zB meine Eltern, wie ich schon gesagt habe. Es sind aber eine Minderheit.


      Zodd wrote:

      Man sollte sich nicht auf Hörensagen verlassen
      Nicht Hörensagen, sondern Aussagen von Bourdieu selbst in die französische Presse.


      Zodd wrote:

      Es gibt genugt Menschen die einen recht hohen sozialen Status haben ohne reich zu sein
      Aber arm sind die selten. Da würde mich zB der Kanzler einfallen, der offiziell nicht viel verdient (zumindest bevor er Gazprom Berater wird).

      Egal, Du widersprichst Dinge, die ich nie gesagt habe. Was soll mir die Diskussion bringen?
    • Naja Arbeitslosigkeit und -Verlust geht oft einher mit anderen Dingen, die schon auch eine Rolle in der Beziehung oder Partnerwahl spielen. Gerade wenn man selber diesen Status so ernstnimmt ist Frust, Depression, Minderwertigkeitsgefühl usw. recht wahrscheinlich, was sich dann wiederum auch auf die Beziehung auswirkt. Möglicherweise waren sogar das auch die Ursachen für den Jobverlust und dann kommt alles zusammen. Die Abwärtsspirale kann nicht gestoppt werden, die Dynamik in der Beziehung wird noch toxischer, usw.

      Damit möchte ich jetzt natürlich nicht behaupten, dass Geld nicht auch eine Rolle spielen kann.
    • On-Off wrote:

      Deine Erfahrung? Du hast doch gerade gesagt, Du landest nie bei Frauen.
      Meine Mutter war Lehrerin und mein Vater Frührentner. Sie hat also das Geld verdient.


      On-Off wrote:

      Wie Gesagt, die Menschen haben sich kaum geändert, nur die Umständen.
      Hier zB: deutschlandfunknova.de/beitrag…aten-ist-fuer-frauen-tabu
      Habe ich das richtig verstanden, dass z.B. eine studierte Biologin, niemals mit einem Klempner anbandeln würde, weil er nicht studiert hat?


      Sozialer Status sagt nichts über einen Menschen aus. Er fördert viel mehr das Schubladen denken und dient nur dem Machtgehabe u. der Diskriminierung.
    • Also schlußfolgere ich aus den ganzen Beiträgen, dass wenn ich wissen will, ob ich beziehungsunfähig in einer Beziehung lebe, ich einfach nur meinen gut bezahlten Job zu kündigen brauche und dann sehen ob mein Mann bei mir bleibt. Wäre es mir nicht um den Job zu schade würde ichs glatt ausprobieren :frown:
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Ich arbeitete seit 2000 in Teilzeit, damals mit dem Hintergedanken mehr Zeit mit meinem Schatz verbringen zu können.
      Es ging aber im wesentlichen darum Privatleben und Arbeit unter einen Hut zu bringen.
      Wie sagte schon Albert Einstein : es geht nicht..
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • @ADD83
      Was hat das mit Beziehungsfähigkeit zu tun?
      Wenn Du aber als Frau Deine Beziehung austesten will, solltest Du eher 50 Kg zunehmen :d

      @Tux

      Tux wrote:

      Habe ich das richtig verstanden, dass z.B. eine studierte Biologin, niemals mit einem Klempner anbandeln würde, weil er nicht studiert hat?
      Die haben nur eine Studierte gefragt, und es gibt immer Ausnahmen, aber im großen und Ganzen Ja.

      Sehe ich auch so, die Gesellschaft ist oberflächlich und ungerecht.
      Man hat die Wahl zwischen jammern oder sich anpassen.
    • FrankMatz wrote:

      Es geht nicht darum, dass man es nicht mitbekommt. Insofern übertreibt Abendstern vielleicht ein bisschen. Aber es ist wohl eher so, dass viele?/manche? (ich meine von den User*innen hier) den Sex, den sie in der Welt um sich herum mitbekommen, gar nicht mit sich in Verbindung bringen, zumindest in einer Zeit, in der das bei der Peer Group längst der Fall ist. Natürlich habe ich auf der Oberstufe die Pärchenbildung mitbekommen, natürlich habe ich beim Wehrdienst das Jungmänner-Gequatsche über Sex mitangehört, ich habe aber kein bisschen darüber nachgedacht, ob ich das jetzt auch will oder ob Sex eher nichts für mich ist. Sex, das war irgendwas für die Zukunft, so wie ein regelmäßiger Job, den man 40 Jahre lang bis zur Rente macht. Das hat wohl was mit "Entwicklungsstörung" zu tun.
      Das verstehe ich. Nur, dass man es gar nicht mitbekommt, war mir neu und erscheint mir zumindest erstaunlich.

      Hyres wrote:

      Jain, wenn ihr eine NT Frau sucht die selber Geld verdient und voll im leben steht, mag das stimmen allerdings hab ich auch reichlich gegenteilige Erfahrungen gemacht, bin/war recht Aktiv beim Dating (eine art Hobby von mir) und erzähle auch das ich Rentner bin und GruSi bekomme für viele ist das überhaupt kein Problem, vielleicht liegt es etwas an den Ansprüchen die ihr habt ? klar das man damit nicht das Top Model bekommt aber bei Frauen die nicht so viel Verdienen ist das kein Problem und das sind auch meist die Problemloseren, und was spricht eigentlich dagegen sich in den eigenen Gefilden umzuschauen, das fehlt hier irgendwie in der ganzen Diskussion etwas, für mich liest sich das immer etwas nach viel zu hohen Ansprüchen.
      Es gibt aber schon zahlreiche Studien dazu, dass Männer, die arbeitslos sind oder sehr wenig Geld verdienen, schlechter an Fraunen kommen. Das heißt aber nicht, dass es jeden Mann betrifft. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
      Mich würde aber mal interessieren, was für dich zu hohe Ansprüche sind?

      Das ist so ein Totschlag-Argument, mit dem man immer konfrontiert wird, wenn man länger Single ist, aber ich erwarte von einem Mann zB nichts, was ich selbst nicht bieten kann.
      Es gibt eben Menschen, für die es mehr passende Partner gibt und für andere weniger. Und warum sollte ich mein Leben mit einem unpassenden oder halb passenden verbringen, wenn ich alleine auch gut klarkomme? Da bürde ich mir doch nur eine Last auf.
      Wenn man alleine nicht klarkommt, darf man natürlich nicht zu hohe Ansprüche haben.

      On-Off wrote:

      Wenn Du aber als Frau Deine Beziehung austesten will, solltest Du eher 50 Kg zunehmen
      Das ist ja wohl mal ein billiges Klischee! :nerved: Wie viele dicke Frauen haben Männer - und oft noch schlanke. Ich habe eine Freundin von ungefähr 100Kg (auf 1,6 m), die nie Single ist.
    • @On-Off

      Na kann ja sein (denke ich jedenfalls oft), dass ich eigentlich beziehungsunfähig bin und mein Mann aus anderen Gründen bei mir ist.
      Und ich werde sicherlich keine 50kg zunehmen, mit so nem Gewicht macht ja der Sport gar keinen Spaß mehr :lol: :shake:
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.