Seid ihr zu einer Beziehung fähig ?

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    • @Pechblende
      Meine Betrachtungen bezogen sich natürlich allein auf die evtl. Probleme, die sich aus der ASS allein ergeben. Dass Komorbiditäten wie psychische Störungen oder Intelligenzminderung weitere Probleme nach sich ziehen können, ist ja logisch, aber die allein daraus resultierenden Probleme haben auch NTs mit diesen gleichen psychischen Störungen oder gleichartiger Intelligenzminderung.
    • Aldana wrote:

      Pechblende wrote:

      diese klare Trennung gibt es nur in wenigen Lebensrealitäten
      Wenn du so rangehst, musst du aber auch jede individuelle Kombination aus Störungen/Erkrankungen einzeln betrachten.
      nein keineswegs. denn es geht ja um typische (im Sinne statistischer Häufigkeiten) Komorbiditäten, deren Entwicklung im Zusammenhang mit ASS auch inhaltlich plausibel erklärbar ist.
    • da_hooliii wrote:

      Richtig. Ein wichtiger Punkt. Es ist eben auch ein Unterschied ob man als autistischer Mann die ganzen nonverbalen Signale von Frauen deuten und erkennen muss oder ob man als autistische Frau von den Männern direkt angesprochen wird. Mit dem ganzen Ansprechen, anflirten etc. tun sich die meisten autistischen Männer sehr schwer. Überall fordert man Gleichberechtigung aber beim Dating bleibt es doch meist sehr klassisch und Männer müssen den ersten Schritt machen. Das ist eben nicht so einfach wenn man sich mit Mimik, Gestik und Zwischenmenschlichkeit schwer tut.
      Nein muss man nicht, man muss es nur bei einem bestimmten Typ Frau, nämlich solchen die das erwartet und solchen die wenn sie interessiert sind nicht selber aktiv werden. es gibt aber auch Frauen die selber aktiv werden bzw. wie so oft gerade für Autisten kann man Schwächen durch andere Stärken ausgleichen. Es gibt genug Frauen die auf Intelligenz und Wissen stehen, dann zieht man wenn man darin glänzen kann eher die an als die "Partymäuse". Im Endeffekt ist es ja nicht wichtig wie viele man anzieht solange es größer als 0 ist und die Qualität stimmt. 100 Frauen die man nicht interessant findet und einen anflirten sind eher anstrengend.
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      Dies hier z.B.ist nicht nichts als eine Behauptung Deinerseits - eine unzutreffende übrigens, soweit ich es mitbekam. @Leonora hat ihre Meinung und sie oft genug als solche gekennzeichnet - und aus irgendeinem Grunde kommst Du damit nicht zu Recht.
      Naja.

      Sie schrieb, dass "Frauen ab einem gewissen Alter deutlich weniger Chancen haben". Das klang für mich schon wie die Darstellung einer Tatsache.

      Nachdem ich argumentiert habe, dass die Begründung logisch nicht haltbar ist

      Dr. L84 wrote:


      Leonora wrote:

      DWenn aber im Durchschnitt (was natürlich noch nichts über den Einzelfall sagen muss) der Mann dennoch in einer heterosexuellen Beziehung ein paar Jahre älter ist als die Frau und zugleich Frauen mehrere Jahre länger leben, heißt das statistisch eben doch, dass Frauen ab einem "gewissen Alter" deutlich weniger Chancen haben.
      Nein, wie kommst Du darauf?
      Wenn z.B. [...]
      ... wurde weiter an der Darstellung einer Tatsache festgehalten:

      Leonora wrote:

      Das ändert aber nichts daran, dass die Kombination aus höherer Lebenserwartung bei Frauen und einem auch heute noch üblichen Altersunterschied, nach dem der Mann meist einige Jahre älter ist (wenn auch nicht 10 Jahre oder so, sondern wohl eher 3-5 Jahre), statistisch für Frauen in höherem Alter geringere Chancen als für Männer bedeutet.
      Ich habe ein weiteres Mal argumentiert, dass das logisch falsch. Aber gut, immerhin haben wir zwischendurch erfahren, dass das weder Tatsachen noch eigene Überlegungen sind:

      Leonora wrote:

      Das sind nicht meine eigenen Überlegungen.
      sondern es bloß irgendetwas ist, was irgendjemand irgendwo geschrieben hat oder auch nicht, aber zumindest von irgendjemandem so verstanden wurde. Es musste sogar erst noch ein Dritter nachfragen bis man erfahren hat, wer denn überhaupt angeblich das behauptet, was hier als Fakt dargestellt wird.

      "aus irgendeinem Grunde komme ich damit nicht zurecht". Tja, da kann man jetzt mal überlegen, was der Grund dafür sein könnte.
    • Dr. L84 wrote:

      Sie schrieb, dass "Frauen ab einem gewissen Alter deutlich weniger Chancen haben". Das klang für mich schon wie die Darstellung einer Tatsache.
      Das sind aber zwei unterschiedliche Themen. Das eine sind meine eigenen Überlegungen zur Situation autistischer Frauen. Die habe ich auch als eigene Überlegungen gekennzeichnet. Das andere sind die Tatsachen, dass auch heute in heterosexuellen Partnerschaften statistisch der Mann einige Jahre älter ist und außerdem Frauen statistisch eine höhere Lebenserwartung haben. Das hat nicht irgendwo irgendjemand geschrieben, das beruht auf Statistiken. Dass dadurch für Frauen die Chancen auf eine Partnerschaft in höherem Alter statistisch schlechter sind als für Männer (wobei der Einzelfall anders aussehen kann, auch das habe ich erwähnt) halte ich für eine logische Folgerung und Du nicht. Das kann ich akzeptieren. Aber dreh mir nicht "das Wort im Munde um".
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Zodd wrote:

      Im Endeffekt ist es ja nicht wichtig wie viele man anzieht solange es größer als 0 ist und die Qualität stimmt.
      Genau :prof:
      deswegen plädiere ich dafür, den eigenen Fokus mehr darauf zu richten:
      was biete ich, wer passt zu mir und wo und wie finde ich den/die ?

      Beispiel: jemand sucht eine Partnerin, die mit einem schwierigen Hund klarkommt.
      Wie wäre es mit einem Zettel am schwarzen Brett der Tierheime in der Umgebung ?
      "Ich, Mischling, 5, weiblich suche für mein Herrchen .... "

      Vielleicht sollten wir hier eine Ideenbörse eröffnen ?
    • Gerit wrote:

      Ich habe meinen Mann damals im Kindergarten kennengelernt, unsere Kinder hatten sich verabredet... :d
      Ist da nicht Ursache und Wirkung vertauscht?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • da_hooliii wrote:

      Ja, aber autistischen Frauen nimmt man es nicht so übel wie den Männern. Ich war in meiner Jugendzeit sehr zurückhaltend, etwas seltsam, verschlossen usw. - und auf viele Frauen wirkte ich wie ein "Freak". Wenn sich eine Frau in dem Alter aber genauso verhalten hat wirkte sie meist interessant, geheimnisvoll, ruhig etc. - und sie wurde von Männern auch noch oft angesprochen. Es ist eben nicht das gleiche.
      (Ich weiß leider nicht, wie ich das Zitat mitzitieren kann, auf das du dich beziehst)
      In meiner Erinnerung zu meiner Schulzeit kann ich das für mich und andere Mädchen nicht bestätigen. Ich galt nicht als interessant oder geheimnisvoll. Ich glaube bis heute, dass ich bis zur Oberstufe Glück hatte, dass meine (bis heute) beste Freundin einfach sehr beliebt war und unsere Klasse ingesamt recht nett war. Und in der Oberstufe lief ich halt am Rand mit, aber ich war alles andere als interessant. Da ich aber wenig Kontakt zu den anderen hatte, weiß ich nicht, ob die anderen angesprochen wurden. Ich jedenfalls nicht.

      Um auf die Ausgangsfrage zu antworten:
      Ich denke schon, dass ich grundsätzlich beziehungsfähig bin. Ich habe Beziehungen geführt. Die letzte ist aber schon 10 Jahre her. Ich bin einer Beziehung auch nicht generell abgeneigt, aber ich weiß nicht, ob ich jemanden finde, der zu mir und meinem Leben passt. Ich bin in der Beziehungsgestaltung sicherlich etwas anders als ich es Anfang/Mitte 20 war, bevor ich mich zwangsweise so viel mit mir und damit, was ich will und wer ich bin, beschäftigen musste.

      Das größte Problem für mich sehe ich aber darin, dass ich gar nicht weiß, wo ich jemanden kennen lernen sollte. Die Männer, mit denen ich Beziehungen geführt habe, kannte ich vorher schon etwas (das Hobby habe ich aber nicht mehr) und dann hat es sich weiter entwickelt. Wenn ich mir meinen Alltag so ansehe ... die Wahrscheinlichkeit, da jemanden zu treffen, ist sehr gering.
      Und da meine Beziehungen nicht übers kurze Ansprechen entstanden, habe ich damit auch keinerlei Erfahrungen. Also weder wie ich jemanden anspreche noch wie ich eher dezente verbale oder v.a. nonverbale "Anmachen" wahrnehme in der Situation.
      Mir ist das mal passiert, dass ich jemanden interessant fand in einem Unikurs, wir in einer Gruppe ein paar mal auch was unternommen haben. Irgendwann später ist mir aufgefallen,dass er wohl Interesse an mir signalisiert hat. Tja, war nur deutlich zu spät, da hatte er schon aufgegeben.

      Ich habe es mal mit Dating Seiten versucht. Aber das funktioniert für mich nicht. Dieses kurze abchecken im Vorfeld. Und als Frau habe ich viele Nachrichten bekommen, das war mir zu viel. Außerdem fühlte ich mich beim Treffen wie beim Bewerbungsgespräch und die ganze Zeit (auch schon beim Schreiben): wenn eine Sache nicht passt (= man fliegt durchs Raster als Partnerin), dann ist sofort jegliches Interesse am Menschen weg. Das finde ich sehr irritierend. Man kann doch trotzdem nette Menschen treffen, auch wenn man feststellt, dass es für eine Beziehung nicht passt?
    • Leonora wrote:

      Das andere sind die Tatsachen, dass auch heute in heterosexuellen Partnerschaften statistisch der Mann einige Jahre älter ist und außerdem Frauen statistisch eine höhere Lebenserwartung haben. Das hat nicht irgendwo irgendjemand geschrieben, das beruht auf Statistiken. Dass dadurch für Frauen die Chancen auf eine Partnerschaft in höherem Alter statistisch schlechter sind als für Männer (wobei der Einzelfall anders aussehen kann, auch das habe ich erwähnt) halte ich für eine logische Folgerung und Du nicht. Das kann ich akzeptieren. Aber dreh mir nicht "das Wort im Munde um".
      Ich drehe Dir nicht das Wort im Munde um. Dass Du es für eine logische Folgerung hältst, macht es noch nicht zur Wahrheit, und nur darum ging es. Dass es kein Fakt ist, sondern nur Deine Interpretation auf Basis von was auch immer war halt nicht ganz so offensichtlich.

      Daher widerspreche ich Eurich wenn er meint, dass Du Deine Meinung immer als solche gekennzeichnet hast und es daher total unverständlich sei, wenn das jemand anders sieht.

      Das "aus irgendeinem Grunde kommst Du damit nicht zurecht" finde ich unverschämt.

      The post was edited 1 time, last by Prof. Dr. X ().

    • Dr. L84 wrote:

      Dass Du es für eine logische Folgerung hältst, macht es noch nicht zur Wahrheit,
      Ich habe geschrieben, dass ich akzeptiere, dass Du das anders siehst. Und natürlich akzeptiere ich auch, wenn andere das anders sehen. Offenbar konnte ich mich nicht verständlich ausdrücken, das tut mir leid. Ich werde in diesem Thread nichts mehr schreiben.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Dr. L84 wrote:

      Ich habe ein weiteres Mal argumentiert, dass das logisch falsch. Aber gut, immerhin haben wir zwischendurch erfahren, dass das weder Tatsachen noch eigene Überlegungen sind:
      sondern es bloß irgendetwas ist, was irgendjemand irgendwo geschrieben hat oder auch nicht, aber zumindest von irgendjemandem so verstanden wurde. Es musste sogar erst noch ein Dritter nachfragen bis man erfahren hat, wer denn überhaupt angeblich das behauptet, was hier als Fakt dargestellt wird.

      "aus irgendeinem Grunde komme ich damit nicht zurecht". Tja, da kann man jetzt mal überlegen, was der Grund dafür sein könnte.
      Da hast Du ein paar Ironie-Schilder vergessen, was ? Das klingt für mich ganz schön herablassend. Ich fand @Leonoras Schilderungen ganz schlüssig, ich weiß nicht, warum Du da so drauf rumhacken mußt. :roll:
    • Wie ist es denn bei Nicht-Autisten: hat ein 50jähriger alleinstehender Mann (keine Kinder) es leichter, eine Partnerin zu finden, oder eine 50jährige alleinstehende Frau (ohne Kinder)? Also mal ganz abgesehen von Autismus, würde ich sagen, die 50jährige alleinstehende Frau hat es schwieriger, da
      1) sie weniger Auswahl hat als der 50jährige Mann (ein 50jähriger Mann kann auch bei jüngeren Frauen noch punkten, bei gleichalten und bei Älteren; die 50jährige Frau eher nur bei gleichalten oder älteren)
      2) Männer sind nicht so sehr auf ihr Aussehen und ihre Fruchtbarkeit angewiesen: Man sieht es durchaus, dass nicht so attraktive ältere Männer, junge hübsche Frauen haben; umgekehrt aber eher weniger

      The post was edited 1 time, last by Neoni ().

    • @Neoni dann punktet er aber anderweitig. Status, schöne Wohnung etc. Nur weil viele 50 jährige gern jüngere Frauen hätten, heißt nicht dass sie die auch bekommen ohne etwas zu bieten.
      Es ist einfach immer ein geben und nehmen; und oft ist der Deal „jungend und Schönheit“ gegen status und Stabilität.
      Una est catena quae nos alligatos tenet, amor vitae
    • Dr. L84 wrote:

      "aus irgendeinem Grunde komme ich damit nicht zurecht". Tja, da kann man jetzt mal überlegen, was der Grund dafür sein könnte.

      Dr. L84 wrote:

      Das "aus irgendeinem Grunde kommst Du damit nicht zurecht" finde ich unverschämt.
      Dann schauen wir Mal, was sich allein auf Seite 27 so findet:

      Leonora wrote:

      Ich habe schon mehrmals begründet, weshalb ich es vermute,

      Leonora wrote:

      und erklärt, warum das aus meiner Sicht

      Leonora wrote:

      Ich habe nirgendwo behauptet, dass dieser Aspekt schon abschließend untersucht ist und ich das sicher weiß. Meine Argumente sind für Dich alle nicht valide, okay, das sei Dir unbenommen.

      Leonora wrote:

      sondern äußere meine eigenen Überlegungen dazu,

      Leonora wrote:

      Natürlich kann ich da nichts mit Sicherheit ableiten, aber schon meine Gedanken dazu nennen.

      Leonora wrote:

      sehen die Chancen bei Frauen meiner Einschätzung nach schlechter aus
      Nach meinem persönlichen Geschmack ist es gar inflationär, so oft wie Leonora die Subjektivität ihrer Sicht einräumt bzw unterstreicht. Wer trotzdem eine Diskussion von Zaune bricht, ob hier nicht ein totaler Wahrheitsanspruch oder Ähnliches erhoben werde, sei auf Forenregel 2 verwiesen. Ende der unseligen Metadiskussion, zurück zum Thema.
      Achtung, eigene Sprache!