Seid ihr zu einer Beziehung fähig ?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Shenya wrote:

      Ich habe neulich gehört, dass mehr Frauen als Männer an Herzinfarkten und Schlaganfällen sterben.
      Das Klischee ist genau andersherum, was den Trend noch verstärkt, weil wenn dann Symptome auftreten, werden sie bei Frauen seltener erkannt.
      Genau. Frauen haben da auch oft andere, diffusere Symptome als Männer (bei Herzinfarkt etwa Schweißausbrüche, Magen- und Darmprobleme oder Rückenschmerzen), die als Symptome für Herzinfarkt nicht so bekannt sind und daher oft falsch eingeschätzt werden. Auch der erwähnte "Gender Data Gap" spielt da eine große Rolle.

      Shenya wrote:

      Die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen liegt hauptsächlich am Rauchen, weil Männer mehr rauchen als Frauen und auch sonst eher ungesünder leben. Biologisch betrachtet, könnten sie mindestens genauso lange leben.
      Das mit dem Rauchen ist auf jeden Fall ein interessanter Punkt. Bis vor einigen Jahren war die allgemeine Wahrnehmung außerdem dadurch verzerrt, dass die Menschen noch lebten, die im Zweiten Weltkrieg junge Erwachsene gewesen waren. Da und auch bei den jungen Erwachsenen des Ersten Weltkriegs gab es natürlich pro Jahrgang immer viel mehr lebende Frauen als lebende Männer. Als diese Menschen dann alt und die Generationen über ihnen verstorben waren, sah es für Jüngere, wenn sie die Weltkriege nicht präsent hatten, so aus, als gäbe es im hohen Alter einfach viel mehr Frauen.

      Um den Einfluss des Lebensstils auf die geschlechtsspezifische Lebenserwartung zu untersuchen, sind übrigens Klosterstudien sehr interessant. In Klöstern haben alle Mitglieder einen sehr ähnlichen Lebensstil, und auch der der Männergemeinschaften und der der Frauengemeinschaften sind vergleichbar (zumal aufgrund der gleichgeschlechtlichen Lebensweise immer ein Teil dabei ist, der geschlechtsuntypische Rollen übernimmt). Dort ist der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen den männlichen und den weiblichen Gemeinschaften tatsächlich nicht so groß, er beträgt etwa ein Jahr.

      65536 wrote:

      Also konkret geht's um multiple Sklerose.
      Ich habe ein wenig den Eindruck, dass Frauen diese Erkrankung tendenziell eher akzeptieren als Männer. Und dass Frauen weniger nach anderen Optionen suchen als Männer, sondern eher die vorgeschlagene Therapie so annehmen.
      Und darum mit den in Deutschland angebotenen Behandlungsmöglichkeiten zufriedener sind.
      Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Viele Frauen sind leider meinem Eindruck nach entweder relativ "ärztehörig", oder sie suchen nach "alternativen" Ansätzen, die eher zwischen psychologisch und esoterisch orientiert sind.

      65536 wrote:

      Leider ja. Ich weiß schon, warum ich zum Thema multiple Sklerose fast nur englische Texte lese. In Deutschland ist das viel zu sehr von der Pharmalobby verzerrt.
      Das kann ich gut verstehen. In Deutschland sind die Pharma- und die Medizinerlobby tatsächlich meinem Eindruck nach sehr stark. Mit dem Interesse für evidenzbasierte alternative Ansätze fällt man genau zwischen das "Raster" der "Schulmedizin" und der eher esoterisch orientierten "Alternativmedizin".

      Shenya wrote:

      Ich denke, du bist ein Opfer des kaputtgesparten Gesundheitssystems.

      65536 wrote:

      Das glaube ich eher weniger. Eher ein Opfer des Pharma-Lobbyismus.
      Ich glaube, das widerspricht sich nicht, sondern verstärkt sich eher gegenseitig. Es ist ja gerade auch im Interesse der Pharmaindustrie, dass eher mit Medikamenten behandelt wird, an denen sie gut verdient. Das passt dazu, dass kaum Zeit für Gespräche und differenzierte, patientenorientierte Abklärung da ist. Insgesamt wird meinem Eindruck nach auch eher wenig Geld in Forschung für Methoden gesteckt, die Krankheiten wirklich ursächlich behandeln könnten. Die Dauerbehandlung mit Medikamenten sowie Operationen, die dazu führen, dass Menschen nicht gesund, sondern anders krank werden und anschließen auch lebenslang medikamentös behandelt werden müssen, sind deutlich lukrativer. Dass "alternative" Ansätze so oft nicht evidenzbasiert sind und daher so einen schlechten Ruf haben, verstärkt die Problematik noch.

      Shenya wrote:

      Aber das Gesundheitssystem geht definitiv den Bach runter. Selbst mit eigentlich dringenden Problemen kriegt man keine zeitnahen Termine, und wenn man einen Termin hat, hat der Arzt keine Zeit. Dabei bleibt so ziemlich alles auf der Strecke, was helfen könnte, Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und gut zu behandeln.
      Ja. Und genauer untersucht und nach Ursachen geschaut wird nur selten. Das deutsche Gesundheitssystem hat seinen guten Ruf meinem Eindruck nach überhaupt nicht verdient. Zumal Deutschland im internationalen Vergleich tatsächlich extrem langsam darin ist, neue Methoden, die sich als wirksam erwiesen haben, zu implementieren. Den meisten Menschen in Deutschland ist meinem Eindruck nach überhaupt nicht bewusst, dass sie in vielen Bereichen nicht nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt werden.

      Lachatte wrote:

      Das kenne ich auch, bei meiner Autoimmunerkrankung gibt es ständig irgendwelche weiblichen Influencer mit dubiosen Heilpraktikertiteln, die einem esoterische Tipps zu Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln und v.a. davon abraten, die gängigen Medikamente zu nehmen und stattdessen empfehlen, gar keine zu nehmen oder welche mit Schweinehormonen.
      Ja, so etwas ist leider sehr verbreitet. Viele Frauen hängen gerade auch bei Gesundheitsthemen merkwürdigen, vermeintlich "naturverbundenen" Ideologien an. Vor einer Weile hörte ich einen sehr interessanten Vortrag über Verschwörungstheorien. Da meinte der Referent, Männer würden tendenziell eher politischen Verschwörungstheorien anhängen und Frauen alternativmedizinischen. Kam mir gleich einleuchtend vor.

      Lachatte wrote:

      Aber ich habe eh bzgl. so modernen bzw. eigentlich ja althergebrachten Dingen wie Naturheilkunde, besondere Ernährung, Heilpraktiker oä. eine eher nüchterne, ausgleichende Einstellung, was wohl daran liegt, dass es das in meiner Verwandtschaft schon immer mal wieder gab (mein Uropa war z.B in einem Kurort mit FKK und Vegetarismus, da hat er übrigens Kafka getroffen, der in seinen Memoiren sogar über die Begegnung geschrieben hat - sorry, manchmal muss ich angeben, schon vorbei )
      :d Aber ist ja auch etwas Besonderes. Verständlich, wenn manche Ideen dann für Dich ein "alter Hut" sind.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.

      The post was edited 1 time, last by Leonora ().

    • Leonora wrote:

      oder sie suchen nach "alternativen" Ansätzen, die eher zwischen psychologisch und esoterisch orientiert sind.
      Stimmt, das habe ich ganz vergessen.
      Ist ja auch bei Dingen wie multipler Sklerose enorm verbreitet, dieses Gebiet interessiert mich nur nicht wirklich. Eben weil's ein reines Glaubensthema ist und nicht statistisch wirksam ist.

      Leonora wrote:

      Mit dem Interesse für evidenzbasierte alternative Ansätze fällt man genau zwischen das "Raster" der "Schulmedizin" und der eher esoterisch orientierten "Alternativmedizin".
      Und man stellt sich eben voll gegen den Lobbyismus.
      Evidenzbasiert ist die besagte Stammzelltherapie gegen MS super. Man hat eine Chance von ca. 95%, die Krankheit komplett loszuwerden. Keine Medikamente mehr, keine Angst vor einem Krankheitsschub mehr, keine Angst mehr, dass man in ein paar Jahren im Rollstuhl sitzt. Wenn man noch keine Behinderungen hat, kann man weiterleben als hätte man nie MS gehabt und die Krankheit komplett hinter sich lassen. Da kann keine offiziell empfohlene Therapie mithalten.
      Man hat allerdings ein Risiko von ca. 0,3%, die Therapie nicht zu überleben. Das hat alle Frauen, mit denen ich darüber geredet habe abgeschreckt, die Männer weniger. Dass für mich das Suizid-Risiko durch MS deutlich höher als 0,3% wäre und damit 0,3% ein Risiko sind, was ich bereit bin einzugehen, habe ich dann lieber nicht gesagt :d .
      Ein richtig schlechter Deal ist's nur für die Pharma-Lobby. An der Therapie verdient sie kaum was. Und wenn man keine sündhaft teuren MS-Medikamente mehr braucht, ist man auch kein Umsatzbringer mehr. Sehr wahrscheinlich ist's v.a. darum keine in Deutschland zugelassene Therapie.
    • 65536 wrote:

      Evidenzbasiert ist die besagte Stammzelltherapie gegen MS super. Man hat eine Chance von ca. 95%, die Krankheit komplett loszuwerden. Keine Medikamente mehr, keine Angst vor einem Krankheitsschub mehr, keine Angst mehr, dass man in ein paar Jahren im Rollstuhl sitzt. Wenn man noch keine Behinderungen hat, kann man weiterleben als hätte man nie MS gehabt und die Krankheit komplett hinter sich lassen. Da kann keine offiziell empfohlene Therapie mithalten.
      Man hat allerdings ein Risiko von ca. 0,3%, die Therapie nicht zu überleben. Das hat alle Frauen, mit denen ich darüber geredet habe abgeschreckt, die Männer weniger. Dass für mich das Suizid-Risiko durch MS deutlich höher als 0,3% wäre und damit 0,3% ein Risiko sind, was ich bereit bin einzugehen, habe ich dann lieber nicht gesagt
      Für mich klingt das Suizid-Risiko da auch wesentlich höher. Anderswo las ich mal davon, dass die Suizidrate unter Rollstuhlfahrern wohl sehr hoch ist und ein großer Teil zumindest einen Suizidversuch unternimmt oder konkreter überlegt. Finde ich nicht überraschend.

      65536 wrote:

      Ein richtig schlechter Deal ist's nur für die Pharma-Lobby. An der Therapie verdient sie kaum was. Und wenn man keine sündhaft teuren MS-Medikamente mehr braucht, ist man auch kein Umsatzbringer mehr. Sehr wahrscheinlich ist's v.a. darum keine in Deutschland zugelassene Therapie.
      Klingt leider absolut nachvollziehbar.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Photep67 wrote:

      Meine Frage wäre nun, geht es euch ähnlich, bzw. habt ihr es geschafft aus diesem Wiederspruch auszubrechen ?
      Ja, jedoch leider nein.

      Ich hatte ein paar mal probiert, ob ich eine Beziehung führen kann. Leider hat dies, auch wenn ich es gerne wollte auf der einen Seite, leider so gar nicht geklappt.
      Ich konnte die Beziehung zwar aufbauen, jedoch viel mir das zwischenmenschliche und co so schwer das ich es deswegen beendet hatte. Da dies die Partnerinnen immer zum Weinen gebracht hatte, habe ich es dann belassen keine Beziehung mehr zu führen. Auch wenn ich immer noch gerne eine Beziehung haben würde, bezweifel ich das es funktionieren würde.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Meine Liebste ist am 10.10.98 bei mir eingezogen.
      Drei Wochen vorher haben wir uns kennengelernt.
      Ich war der "Scheidungsgrund"
      23 Jahre unglaublich...

      Wir sind uns in vielen Dingen ähnlich, obwohl sie NT ist
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • Ist euch schonmal aufgefallen, dass sich in den Beziehungs-, Liebes-, Sexthreads sehr häufig extrem viel um Statistiken dreht?

      Statistiken, laut denen Männer ohne Geld keine Chance bei Frauen haben, Statistiken, laut denen alte Frauen keine Chance bei Männern haben, Statistiken, laut denen ziemlich viele Leute übergewichtig sind, Statistiken, laut denen es für Asexuelle unwahrscheinlich ist, einen Partner zu finden, Statistiken, laut denen es autistische Männer einfacher als autistische Frauen haben, Statistiken, laut denen autistische Frauen es einfacher als autistische Männer haben, Statistiken, laut denen es bei Männern früher aus mit Sex ist als bei Frauen, Statistiken, laut denen es andersherum ist, Statistiken, laut denen Männer früher sterben und so weiter und so fort etc. pp.

      Habt ihr euch schonmal gefragt, woran das liegt?
    • Dr. L84 wrote:

      Ist euch schonmal aufgefallen, dass sich in den Beziehungs-, Liebes-, Sexthreads sehr häufig extrem viel um Statistiken

      Habt ihr euch schonmal gefragt, woran das liegt?
      Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast... :d
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen
    • Dr. L84 wrote:

      Ist euch schonmal aufgefallen, dass sich in den Beziehungs-, Liebes-, Sexthreads sehr häufig extrem viel um Statistiken dreht?
      Ja, das ist auch nicht verwunderlich. Denn statistisch gesehen haben Autisten da ja keine Erfahrungen, über die sie dann berichten könnten :fun:
      Wird schon Am warten auf die Bestätigung meines Premium-Mitgleidschafts-Abos.
      Also warten...
      und warten...
      noch mehr warten...
      und noch mal warten...
    • Dr. L84 wrote:

      Ist euch schonmal aufgefallen, dass sich in den Beziehungs-, Liebes-, Sexthreads sehr häufig extrem viel um Statistiken dreht?

      (...)

      Habt ihr euch schonmal gefragt, woran das liegt?

      Klar, es liegt an mir! :)

      Ich bin es meistens der mit so was kommt, weil die Wissenschaftliche Sichtweise einfach viel besser funktioniert.
      Wenn die eigene Erfahrung der allgemeine Wirklichkeit widerspricht, muß man sich fragen wieso, und ob es vielleicht an einen selbst liegt.
      Wobei einen Kritischen Blickwinkel nötig ist, weil zu viele Studien methodisch mangelhaft sind wenn nicht gar absichtlich beeinflußt, gerade wenn es um Politisch spaltende Themen wie die Mann/Frau Thematik geht.
    • On-Off wrote:

      Wenn die eigene Erfahrung der allgemeine Wirklichkeit widerspricht, muß man sich fragen wieso, und ob es vielleicht an einen selbst liegt.
      Ich finde Statistiken dafür wenig hilfreich. Denn die Probleme sind ja individuell, und somit auch die Lösungen. Was würde es mir helfen zu wissen wie sich ein künstlicher Durchschnittsmensch verhält? Zu jedem Mittelwert gibt es Ausschweifungen zu beiden Seiten. Wenn ich im Mittel als zu unattraktiv, zu dünn, zu dick, zu schlau, zu blöd, zu was auch immer bin, heisst es nicht dass ich nicht für eine gewisse Menge an Leuten nicht nur gut genug, sondern sogar genau richtig sein kann. Und diese Leute sind ja dann wahrscheinlich auch nicht zufällig verstreut, sondern finden sich in einem ähnlichen (vielleicht virtuellen) Umfeld wie ich.
      Deshalb halte ich diese Orientierung am Mittelwert kontraproduktiv und entmutigend.

      On-Off wrote:

      Wobei einen Kritischen Blickwinkel nötig ist, weil zu viele Studien methodisch mangelhaft sind wenn nicht gar absichtlich beeinflußt, gerade wenn es um Politisch spaltende Themen wie die Mann/Frau Thematik geht.
      Und das finde ich wiederum übertrieben, schade dass es immer wieder diese Kommentare gibt dass wissenschaftlichen Studien nicht zu trauen ist. Wissenschaft ist getrieben durch die Lust am Erkenntnisgewinn, warum sollte man das verzerren wollen? Dieses allgemeine Misstrauen finde ich bedenklich, vor allem direkt bewusste Verfälschung zu unterstellen.
    • Leonora wrote:

      Ich würde mich freuen, wenn Du die Studie noch einmal raussuchst, das würde mich interessieren.
      Das müsste der Link sein. Zumindest wird auf S. 58 erläutert, dass autistische Männer bezüglich Partnerschaften benachteiligt sind (oder keine wollen, aber das glaube ich nicht): freidok.uni-freiburg.de/fedora…datastreams/FILE1/content

      Leonora wrote:

      Ich sprach davon, dass mich das überraschen würde, das ist doch keine Verallgemeinerung.
      Ich habe durch deine Beieträge schon den Eindruck, als wärst du der Ansicht, Frauen über 40 könnten keine Beziehung mehr finden oder kaum noch, aber das ist vielleicht deien Erfahrung. Es gibt ja auch keinen trifftigen Grund hierfür, da es genug Männer über 40 gibt, die Partnerinnen suchen.
    • Fidoline wrote:

      Das müsste der Link sein. Zumindest wird auf S. 58 erläutert, dass autistische Männer bezüglich Partnerschaften benachteiligt sind (oder keine wollen, aber das glaube ich nicht)
      Nein, da steht nur, wie viele der Studienteilnehmer derzeit bzw. in der Vergangenheit eine Partnerschaft haben/hatten. Dort ist nur eine Korrelation zwischen einer Autismus-Diagnose und einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit, keine Partnerschaft zu haben, beschrieben.

      Das kann alle möglichen Gründe haben, über die man nach dieser Studie nur spekulieren könnte. Es geht ja nur um spätdiagnostizierte Autisten. Da kann es gut sein, dass Männer, die eine Beziehung haben, keine Diagnostik angestrebt haben und so der Teilnehmerpool zugunsten der Nicht-Bezihungs-Männern verzerrt wurde.
      Wird schon Am warten auf die Bestätigung meines Premium-Mitgleidschafts-Abos.
      Also warten...
      und warten...
      noch mehr warten...
      und noch mal warten...

      The post was edited 1 time, last by hundefreund ().

    • Fidoline wrote:

      Dr. L84 wrote:

      Habt ihr euch schonmal gefragt, woran das liegt?
      Weil der persönliche Eindruck nicht ausschlaggebend ist.
      Nicht ausschlaggebend für was?

      Ob man, wie in diesem Thread die Frage lautet, beziehungsfähig ist?

      Oder ob man eine Chance hat, einen Partner zu finden?

      Oder ob...?

      Ich finde die ganzen Statistiken da wenig relevant und noch weniger aufbauend.
    • hundefreund wrote:

      Nein, da steht nur, wie viele der Studienteilnehmer derzeit bzw. in der Vergangenheit eine Partnerschaft haben/hatten. Dort ist nur eine Korrelation zwischen einer Autismus-Diagnose und einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit, keine Partnerschaft zu haben, beschrieben.

      Das kann alle möglichen Gründe haben, über die man nach dieser Studie nur spekulieren könnte. Es geht ja nur um spätdiagnostizierte Autisten. Da kann es gut sein, dass Männer, die eine Beziehung haben, keine Diagnostik angestrebt haben und so der Teilnehmerpool zugunsten der Nicht-Bezihungs-Männern verzerrt wurde.
      Wäre aber nicht wahrscheinlich. Aber gut, dann haben autistische Männer es eben einfach, ne Frau zu finden und diejenigen, die hier in regelmäßigen Abständen ihr Leid klagen, sind einfach absolute Loser. :nerved:

      Dr. L84 wrote:

      Nicht ausschlaggebend für was?
      Dafür, dass zB Frauen nur mit 20 einen Mann finden können.
    • Nein, ich bin leider nicht zu einer Beziehung fähig. Ich habe es versucht, es gelingt mir einfach nicht und ich habe das Thema mittlerweile abgehakt.

      Es tut zwar weh, zumal um mich herum die meisten Gleichaltrigen mittlerweile verheiratet sind und Kinder haben, aber na ja... Man bekommt im Leben eben nicht alles, was man möchte. Ich habe es akzeptiert, dass ich als alte, einsame Frau enden werde.
    • On-Off wrote:

      Stefunie wrote:

      Das zeigt Dir dann ja perfekt, wie Du Dir den Teil der Damenwelt vom Hals halten kannst, der sich für Dich als Person gar nicht interessiert
      Das ist leider fast allen, und es bedeutet nicht das sie sich nicht für mich als Person interessieren, sondern nur das die Mindestanforderungen haben.
      Du wiederholst @Stefunies Äußerung mit anderen Worten: Das Ergebnis ist, dass sie sich für Dich als Person nicht besonders interessieren.

      On-Off wrote:

      Sehe ich auch so, die Gesellschaft ist oberflächlich und ungerecht.
      Man hat die Wahl zwischen jammern oder sich anpassen.
      Beides wäre schlecht. Besser wäre, weiterhin das anszustreben, was man wirklich will. Wenn Du z.B. davon ausgehst, dass 99,99% aller Menschen oberflächlig sind und es einem Sechser im Lotto gleichkäme, mit jemandem zusammenzukommen, der es nicht ist, dann wirst Du auch nur überflächliche Menschen wahrnehmen.
      Achtung, eigene Sprache!
    • Fidoline wrote:

      Wäre aber nicht wahrscheinlich.
      Nicht? Warum nicht? Hast du da eine Studie dazu? Ansonsten sind es alles persönliche Empfindungen. Schieb dann bitte nicht eine Studie vor, um die zu verstärken sondern sage ehrlich, dass es dein Empfinden ist.
      Wird schon Am warten auf die Bestätigung meines Premium-Mitgleidschafts-Abos.
      Also warten...
      und warten...
      noch mehr warten...
      und noch mal warten...