Oxytocin Nasenspray

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    • Oxytocin Nasenspray

      Hey Leute,
      ich wollte mal fragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit einem Oxytocin Nasenspray gemacht hat und ob das leicht zu bekommen ist, da es ja offiziell vom Markt genommen wurde und Apotheken es nun nur noch selbst auf Rezept erstellen...?

      Erfahrungen? :)

      Danke. :)

      Grüße
    • @rebel wozu benötigst du denn genau dieses Nasenspray ? Ich meine es wird jawohl einen triftigen Grund haben dass das Oxytocin Nasenspray vom Markt genommen wurde.
      Also ich will dir nichts unterstellen, aber da man von diversen Nasenspray 's auch süchtig werden kann. Solltest du eventuell einmal darüber nachdenken. :nod:
      Ansonsten sie so h einfach mal im Internet nach. Da gibt es bestimmt Mittel mit einer ähnlichen Zusammensetzung.

      The post was edited 1 time, last by Nitram ().

    • Okay. Danke für die interessanten Antworten. Oxytocin wirkt wohl nur bei Leuten, die einen Mangel haben. Macht ja auch Sinn ;)

      Ich will es unbedingt ausprobieren, da ein NEM, welchen Oxytocin im Körper ausschütten lässt, bei mir sehr gut wirkt. Das Spray könnte daher noch besser wirken.
    • Was ist NEM?

      Hast du überhaupt einen Mangel an Oxytocin? Wie wirkt es den?

      Das Nasenspray ist nicht einfach so vom Markt genommen worden.
      Du kannst es in der Apotheke evtl. mischen lassen, aber dafür benötigst du ein Rezept. Das dürfte ja für dich kein Problem sein, weil du ja einen Mangel hast.
    • Tux wrote:

      Was ist NEM?

      Hast du überhaupt einen Mangel an Oxytocin? Wie wirkt es den?

      Das Nasenspray ist nicht einfach so vom Markt genommen worden.
      Du kannst es in der Apotheke evtl. mischen lassen, aber dafür benötigst du ein Rezept. Das dürfte ja für dich kein Problem sein, weil du ja einen Mangel hast.
      NEM steht für Nahrungsergänzungsmittel. ;)

      Ein Mangel lässt sich kaum messen, da nur die Menge im Gehirn ausschlaggebend ist. Die Konzentration im Blut ist egal, wobei auch selbst für diesen Wert konnte ich kein Labor in D. finden, wobei es sicherlich welche geben wird.

      Es sorgt bei mir für mehr Empathie, mehr Bedürfnis nach Nähe, keine Aggressivität usw. Es wird auch als Kuschelhormon bezeichnet. Mehr findest du über google ;)
    • Tux wrote:

      rebel wrote:

      Es sorgt bei mir für mehr Empathie
      Von welcher Art? Es gibt zwei.
      Nach meiner Erfahrung: die Hässliche. Bevorzugung der Ingroup und Abneigung gegen die Outgroup. Darum hat das Oxytocin bei mir auch so schlecht angeschlagen; meine Ingroup besteht aus bestenfalls 5 Leuten, aber da gilt "must protect at all cost". Diese Tendenzen noch zu verstärken macht mich bloß noch antisozialer als ich es eh schon bin :) .
    • Das ist eine gute Frage. Wenn man davon ausgeht, dass die affektive Empathie nicht eingeschränkt ist, dann kann es eigentlich nur die kognitive sein, und da frage ich mich, wie ein Hormon das beeinflussen kann.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Affektive Empathie bezieht sich auf das Mitfühlen bzw,. Einfühlen in die Emotionen einer anderen Person.
      Das basiert wiederum auf Vermutungen, Fantasien, weil ein echtes mitfühlen oder einfühlen nur möglich ist, wenn man sich in das Hirn der anderen Person eingepflanzt hat.

      Man kann erahnen, dass etwas schlimm ist und durch nachfragen mehr Informationen zu erhalten, Verständnis aufzubringen oder zum Anteil nehmen. 1:1 exakt fühlen wie die andere Person ist nicht möglich, weil man dafür diese Person sein muss.
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      13.01.2022
      Oxytocin und Autismus: Studie zu Rezeptorvariante liefert neue Einblicke in zelluläre Prozesse

      Oxytocin ist als „Kuschel- und Bindungshormon“ bekannt. Die Reaktionen werden durch die Bindung des Hormons an den Oxytocin-Rezeptor im Gehirn hervorgerufen. Forschende der Universität Regensburg und des Forschungszentrums Jülich haben nun mithilfe von Experimenten mit Zellkulturen und Computersimulationen gezeigt, wie sich genetische Varianten des Rezeptors auf die durch das Hormon ausgelöste Signalkaskade auswirken. Die Erkenntnisse helfen zu verstehen, warum Nasensprays mit Oxytocin nicht in allen Fällen in der Behandlung von Menschen mit Autismus hilfreich sind. Und sie zeigen alternative Strategien auf, die langfristig zu neuen Therapien führen können.

      Veränderungen im fein abgestimmten Zusammenspiel von Oxytocin und seinem Rezeptor können psychosoziale Störungen auslösen. Davon geht die Forschung schon lange aus. Tatsächlich wurden bereits genetische Varianten des Oxytocin-Rezeptors mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht. Die zugrundeliegenden kausalen Mechanismen sind bislang noch ungeklärt. Vieles deutet darauf hin, dass es nicht nur einen einzigen Auslöser gibt.

      „Obwohl diese Rezeptorvariante mit Autismus in Verbindung steht, wurde sie früher als nicht-pathogen eingestuft. Das hat uns verwundert“, berichten Dr. Magdalena Meyer und Dr. Benjamin Jurek von der Universität Regensburg, die die Zellreaktion experimentell im Labor untersucht haben. Die Regensburger Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Inga Neumann forscht schon seit vielen Jahren zur neurobiologischen Wirkung von Oxytocin. Die aktuelle Arbeit, die in der angesehenen Fachzeitschrift Molecular Psychiatry erschienen ist, liefert nun neue Ansatzpunkte, um langfristig neue Therapien zu entwickeln.

      „Da die mutierte Rezeptorvariante übermäßig auf Oxytocin reagiert, liegt es auf der Hand, dass die Erhöhung des Oxytocinspiegels durch ein Nasenspray wahrscheinlich nicht die beste therapeutische Strategie ist, um autistische Patienten mit dieser Mutation zu behandeln“, erklärt Magdalena Meyer. Mehr Erfolg versprechen dagegen Ansätze zur Entwicklung von Medikamenten, die darauf abzielen, Moleküle zu finden, die die normale Funktion des Rezeptors wiederherstellen.

      idw-online.de/de/news786583

      fz-juelich.de/SharedDocs/Press…/2022-01-13-oxytocin.html

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