Gestern wurde ich geschlagen und getreten als ich am Boden war.

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    • Daniel1 wrote:

      Kann mir da jemand helfen?
      Habe Angst?
      Womöglich wäre ein stationärer Aufenthalt doch mal richtig? du scheinst ziemlich durch den Wind.
      Hier im Forum kann dir auch niemand helfen...

      Dass du lieber eine Frau wärst, glaube ich dir nicht. Du denkst vielleicht, Frauen haben es einfacher und redest dir das jetzt ein. Aber Frauen haben genauso Probleme, nur andere. Und es gibt auch gewalttätige Frauen!
      Außerdem wirst du als Frau vielleicht nicht so leicht in einer Schlägerei verwickelt, dafür aber eher sexuell belästigt.
    • Daniel1 wrote:

      wobei ich immer mehr merke, dass ich auch gerne eine Frau wäre
      In welcher Form verändern die Testosteronblocker Dein Denken, Fühlen und Empfinden?

      Ich habe früher oft gedacht ich wäre lieber ein Mann, am liebsten ein schwuler, weil es so nervt eine Frau sein zu müssen.
      Und komme unterm Strich doch besser damit zurecht mich mit allem, was das Frausein für mich mit sich bringt auseinanderzusetzen, als da was wegblocken zu wollen.
    • Hey liebe@'ifi' .
      Bin 38 Jahre ohne Beziehung, sexuelle Erfahrung.
      Frauen gehen miteinander ganz anders um, als Männer miteinander umgehen.
      Diese Art fasziniert mich.

      Jetzt wo ich die Testoblocker nehme ist bei mir alles angenehmer, weniger Trieb, was ich sehr geniesse. Kann viel mehr geniessen mit Frauen in Kontakt zu sein, wenn ich nicht vom Trieb gesteuert fühle. Den Sexualtrieb empfinde ich voll anstrengend und ermüdend . Der liebe @RegenbogenWusli hat mal geschrieben dass er mit einem gleichen Sexualdruck durch Testosteron besser klar kommt, als mit den Hormonschwankungen als Frau, falls ich ihn richtig verstand.
      Bei mir ist es gerade andersrum.
      Mir tut es gut, wenn ich mal weinen kann und Spannung abfâllt.
      Gefühle ausdrucken zu können finde ich cool.
      Die gleichbleibende Anspannung, gleichbleibender Dexualtrieb ist nicht so mein Ding.
      Stelle es mir voll cool vor wenn Frauen die Tage haben. Es ist meines Wissens mit Stimmungsschwankungen verbinden.
      Da ich Gefühle, Emotionen nicht/schlecht ausdrücken kann, finde ich es cool, wie es Frauen teilweise können.
      Dazu Stelle ich es mir cool vor, der passives Part beim Sex zu sein, wobei ich nur auf Frauen stehe.

      MItlerweile kann ich weinen, was mir gut tut, früher tat es immer in den Muskeln weh, wenn ich was nicht verarbeitet bekam.

      Wie Frauen miteinander umgehen empfinde ich 'nahhafter für die Seele', wobei ich Mânner immer mehr mit Agression, Muskelmasse, Testosteron, Oberflâchlichkeit implizite.

      Ich bin als Kerl schon immer sehr sensibel gewesen. Ein richtiger Softi.
      Mir kommt vor, dass man als Frau auch mal schwach sein darf was Frauen bei Männer meines Wissens weniger akzeptieren.
      In einer Klinik, haben mir Mädels mal meine Fingernägel lackiert, was mir gefiel
      Sich zu schminken dtelle ich mir auch cool vor.

      Geschlechtsangleichung kommt für mich aber nicht mehr in betracht.
      Wäre ich noch nicht in der Pubertât, würede ich es tun, da die weibliche Art mit meiner Art sicherlich besser harmonieren und mir die Frauenrollen in Europa mehr zusagt als die Mânnerrolle.Bin kein führender Part.
      Die Frauenrollen, Mutterrolle in der Familie, empfinde ich straktiver als die Mânnerrolle für mich, da ich sensibel bin und mich eher mit der Frauenrolle identifiziere. Bin ein absoluter Softi.
      Ich rede nicht von den Löhnen, da ist leider ein Ungleichgewicht vorhanden.
      Bin kein 'Macker' sondern eher das gerade Gegenteil, wobei ich sehr gerne Gefühle intensiver wahrnehme und ausdrucken wurde. Mutiple Orgasmen klingen für mich auch cool.
      Habe mal von einem Mann gelesen, welcher Östrogen nahm, was Testo meines Wissens nach blockt, dass er mit Testo als Mann, dich Triebmässig stândig getrieben sah und er Östrogenorgssmen wie ein Glas Wasser empfand, wo sich der Dreck gelegt hat und er/dann sie, dich vom Trieb nicht mehr getrieben sah.
      Mutiple OrgSamen beschrieb sie richtig cool.

      Alles Gute
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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    • Daniel1 wrote:

      Mir tut es gut, wenn ich mal weinen kann und Spannung abfâllt.
      Gefühle ausdrucken zu können finde ich cool.
      Gefühle ausdrücken zu können ist nicht einem bestimmten Geschlecht vorbehalten. Alexythime Menschen hingegen haben damit Probleme, egal ob Männer oder Frauen. Autisten (und auch Borderliner) sind häufig von Alexythemie betroffen - in unterschiedlicher Ausprägung.

      Daniel1 wrote:

      Stelle es mir voll cool vor wenn Frauen die Tage haben. Es ist meines Wissens mit Stimmungsschwankungen verbinden.
      Für jede Frau ist die Zeit der Menstruation etwas anders. Ich habe keine Stimmungsschwankungen dadurch und zum Glück auch weder sehr lange noch sehr starke Blutungen und auch selten Schmerzen. Es gibt aber viele Frauen, die sehr starke Schmerzen haben und auch wer PMS hat, wird sich wohl weniger deiner Vorstellung anschließen und seine Menstruation als "cool" erleben. Ich selbst habe damit kaum Probleme, aber "cool" ist sie auch nicht für mich. Ich frage mich, wie du dieser Vorstellung gelangt bist.

      Daniel1 wrote:

      Da ich Gefühle, Emotionen nicht/schlecht ausdrücken kann, finde ich es cool, wie es Frauen teilweise können.
      Ja, richtig, teilweise!

      Daniel1 wrote:

      Wie Frauen miteinander umgehen empfinde ich 'nahhafter für die Seele', wobei ich Mânner immer mehr mit Agression, Muskelmasse, Testosteron, Oberflâchlichkeit implizite.
      Entspricht diese Beurteilung denn auch der Realität oder eher einem verschrobenem Rollenverständnis in deinem Kopf? Ich persönlich halte mich eher gern fern von dieser besonderen "Nah(r?)haftigkeit". Ich kenne Frauen, die ich super finde und ich möchte auch keineswegs hier Frauen als Gruppe (und erst recht nicht Individuen) abwerten, aber: Von Frauen im Rudel halte ich mich hingegen seit jeher eher lieber ferner. Die Männer, mit denen ich mich umgebe (und meine meisten Sozialkontakte sind männlich) zeichnen sich sicherlich nicht durch aggressives Verhalten, Oberflächlichkeit und Muckibuden-Optik aus.

      Daniel1 wrote:

      In einer Klinik, haben mir Mädels mal meine Fingernägel lackiert, was mir gefiel
      Sich zu schminken dtelle ich mir auch cool vor.
      Darf man auch als Mann machen und mögen.

      Daniel1 wrote:

      Bin kein führender Part.
      Ich finde, dass du ein ganz schön antiquiertes und patriarchales Verständnis von Mensch und Gesellschaft hast.

      Daniel1 wrote:

      Mutiple Orgasmen klingen für mich auch cool.
      Tatsächlich haben aber a) nicht alle Frauen multiple Orgasmen und b) ist der Anteil an Frauen, der in sexueller Interaktion mit Männern (!), nicht alleine oder mit anderen Frauen, gar keinen Orgasmus hat, ziemlich hoch.

      Ich glaube nicht, dass du eine Frau sein willst, sondern so wie das Frauenbild, das du dir in deinem Kopf erschaffen hast und nur geringfügig mit der Wirklichkeit korreliert.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Daniel1 wrote:

      Stelle es mir voll cool vor wenn Frauen die Tage haben. Es ist meines Wissens mit Stimmungsschwankungen verbinden.
      Dir tut es gut mal Gefühle spüren und zulassen zu können, das verstehe ich.

      Daniel1 wrote:

      Da ich Gefühle, Emotionen nicht/schlecht ausdrücken kann, finde ich es cool, wie es Frauen teilweise können.
      Das ist für mich als Frau aber ebenso eine Herausforderung, als Jugendliche konnte ich nie weinen und auch heute ist es eher selten. ich denek, es ist eine Frage der "SChwingungsfähigkeit" des Gesamtorganismus. Wie @Kayt schon schrieb, auch Männer können Emotionen zulassen, das entdeckts Du evtl,. nun für Dich.

      Daniel1 wrote:

      Wie Frauen miteinander umgehen empfinde ich 'nahhafter für die Seele', wobei ich Mânner immer mehr mit Agression, Muskelmasse, Testosteron, Oberflâchlichkeit implizite.
      Frauen können subtil sehr aggressiv sein, tiefgehender als Männer, bewusst oder unbewusst.
      Es kann nahrhaft sein und bei Unausgeglichenheit ( und wer ist schon immer ausgeglichen, das wärst Du als Frau vermutlich auch nicht) in gleichem Maße auch sehr toxisch.
      Vielleicht sehnst Du Dich primär nach Balance und freust Dich, mal mehr weibliche Aspekte in Dir wahnehmen zu können aktuell?

      Daniel1 wrote:

      Mutiple Orgasmen klingen für mich auch cool.
      Das ist auch für Dich als Mann möglich :

      menshealth.de/sex/so-gelingt-d…tiple-orgasmus-beim-mann/
    • Daniel1 wrote:

      Stimmt, nehme Testoblocker seit knapp über 12 Wochen. Habe riesige Angst, dass Psychiatrie meine Probleme auf meinen aktuellen Hormonstatus schiebt und ich Ärger bekomme, der Klinikaufenthalt mir in Rechnung gestellt wird,da ich mir es übers Internet besorge nach ich es Jahre in der Psychotherapie angesprochen habe, da unsusgelebte Freundschaftswünsche/Beziehungswunsch, kein Sexualleben, mich 'fertig macht'.
      Ich glaube nicht das du da Angst haben brauchst. Du hast diese Medikamente ja vorher von einem Arzt verschrieben bekommen. Wenn du in der Psychiatrie bist, dürfen die das nicht einfach absetzen, und du solltest ihnen auch die Adressdaten bzw Kontaktdaten oder einen Arztbrief von dem behandelnden Arzt geben, damit sie wissen warum du das nehmen musst.
      Deine Ängste und so sind ja vorher auch schon da gewesen.
      Du hattest auch mal gebrichtet das du schon bemerkt hast das die Hormone dich etwas weniger treibhaft machen, also hast du schonmal eine Sorge weniger und das kann entlastend sein.
      Das solltest du denen da auch erzählen.


      Daniel1 wrote:

      Die Hoffnung war auch, dass ich durch weniger Testo lerne besser mit Frauen klarzukommen, wobei ich immer mehr merke, dass ich auch gerne eine Frau wäre ua, da mir das Männerbiöd und Agressionsbereitschaft von Männer mir nicht gefällt und ich die Frauenrollen für mich passender finde.
      Ob du wirklich eine Frau sein willst, kann am ende nur ein spezialisierter Psychotherapeut sagen, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das mehr dazu gehört als das Rollenbild des Mannes oder der Frau, was auch immer man besser finden mag.
      Man kann durchaus unter Frauen auch in einem Männerkörper respektiert werden, wenn man eher weibliches Verhalten zeigt und nicht so typisch machohaft aggressiv ist.
      Meist wird man dann von Frauen allerdings für schwul gehalten.
      So Leute wie ich fühlen sich auch im eigenen Körper unwohl und falsch augehoben und wollen meist definitiv das andere Geschlecht sein, auch was die Vorstellung angeht mal auf die andere Weise Sex zu haben, also mit dem anderen körperlichen Geschlechtsteil und nicht mit dem was man ja von Geburt an hat.
      Wenn du solch ein Verlangen auch schon immer hattest, und dir das als Mann garnicht vorstellen kannst oder willst, bist du vermutlich auch transgender, aber das kannst du dir nur selbst beantworten.
      Es ist auch möglich trans und homosexuell zu sein, also wenn du auf Frauen stehst, und eine Transfrau bist, wärest du dann lesbisch, weil wenn du mal einen Frauenkörper haben willst, und dennoch keine Männer liebst wie eine normale Frau die hetero ist, wärest du ja eine Frau die auf Frauen steht, sprich - lesbisch aber trans.
      Ich bin hetero aber Transmann, kann mir Sex auch nur mit einem Männerkörper vorstellen, als Frau wäre für mich das ganze unvorstellbar, stand aber schon immer auf Frauen. Würde ich mir Sex mit einem Frauenkörper vorstellen können, würde ich lesbisch sein, weil dann zwei weibliche Körper sex haben.
      Das habe ich mir nicht selbst so zusammengesponnen, sondern die Transcommunity sieht das so an. Ich bin auch froh darüber, hab mich selbst immer als Mann gesehen der auf Frauen steht.


      Daniel1 wrote:

      Da ich mit knapp unter 40 kein gutes Ergebnis wie vor der Pubertät bei der Geschlechtsangleichung bekommen kann, habe ich mich mit Testoblocker zufrieden
      Der Onlinearzt von Docteronline hat mir es bisher immer genehmigt, wobei ich regelmässig Blutproben mir entnehmen lasse.
      Es musste ein Privatrezept von dem Arzt von Docteronline sein welcher mir ein Privatrezept ausstellt und die Apotheke informiert, welche es mir liefert.
      Warum gehst du damit zu einem Onlinedoctor?
      Für mich klingt das ziemlich unseriös. Bei psychischen Problemen dieser Art geht man idR immer erst zu einem Psychotherapeuten, der klärt dann auf was man hat nachdem man darüber redet (so wie du uns das hier auch erklärt hast) und dann schickt der dich zum Endokrinologen, dem Facharzt für Hormone wo du dann diese Blocker bekommst.
      Man wechselt normalerweise nicht das Geschlecht weil man in der Geschlechterrolle der Gesellschaft nicht klar kommt, sondern weil man das andere Geschlecht sein will, egal was die andere Rolle ist und wie man damit klarkommt.
      Das Geschlecht ändern mit Hormonen, bewirkt ja sehr viel, und der Staat verlangt hier meistens das man auch seinen Namen und so ändern lässt.
      Es ist auch nicht so gut die eigenen Keimdrüsen wie Hoden oder Eierstöcke und Gebärmutter im Körper über Jahre oder Jahrzehnte zu lassen weil das Krebs verursachen kann.
      Diese Organe produzieren ja weiter die Hormone die man nicht haben will und da kommen dann ständig andere Hormone hinzu auf unnatürliche Weise, wozu der Körper ja garnicht gemacht ist.
      Vor einer Hormonbehandlung wird man eigentlich auch IMMER von einem Urologen oder Gynäkologen untersucht um Intersexualität und Krebs oder andere Probleme auszuschließen.


      Daniel1 wrote:

      gleichzeitig fühle ich mich mit weniger Testo viel besser, da es mir vorkommt, dass ich gerade eher mein naturell entspreche.
      Auch wenn ich jetzt weinen kann, was mir sehr gut tut und ich evtl leicht labiler bin.
      Ich denke das mit der Hormonbehandlung ist schon richtig für dich, aber bitte such dir dazu einen Spezialisten und mach das nicht über irgendwelche Internetleute die dich für ein paar Minuten anhören und gleich ein Rezept ausstellen.
      Ich weiß ja nicht ob das so abläuft aber nach deiner Beschreibung liest sich das so für mich.
      Bis es zu einer Hormonbehandlung kommt, sind vorher Vorsorgeuntersuchungen nötig und auch eigentlich Psychotherapie. Hormone werden nur von Endokrinologen verschrieben, und die geben das nur wenn organisch was nicht okay ist (Über oder Unterfunktion von Keindrüsen oder Schilddrüse) oder wenn psychologisch was nicht okay ist, was bei dir der Fall ist, aber in dem Fall wollen sie in der Regel IMMER vorher mit dem behandelnden Psychiater oder Psychotherapeuten gesprochen haben.
    • Daniel1 wrote:

      Mir kommt vor, dass man als Frau auch mal schwach sein darf was Frauen bei Männer meines Wissens weniger akzeptieren.
      In einer Klinik, haben mir Mädels mal meine Fingernägel lackiert, was mir gefiel
      Die Mädels in der Klinik haben dich doch dann offensichtlich so akzeptiert wie du warst. Vielleicht hat dir das ja einfach ein positives Körpergefühl gegeben. Du könntest doch mal zur Maniküre oder zu Gesichtsbehandlung zur Kosmetikerin gehen.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Hormone werden nur von Endokrinologen verschrieben, und die geben das nur wenn organisch was nicht okay ist (Über oder Unterfunktion von Keindrüsen oder Schilddrüse) oder wenn psychologisch was nicht okay ist, was bei dir der Fall ist, aber in dem Fall wollen sie in der Regel IMMER vorher mit dem behandelnden Psychiater oder Psychotherapeuten gesprochen haben.
      Ich denke, dass dass davon abhängt um welche Hormone es sich genau handelt, in welcher Dosierung und zu welchem Zwecke sie genommen werden sollen. Mir wurde tatsächlich mit Anfang 20 auch mal Androcur von meiner damaligen Gynäkologin verschrieben, weil sie meinte, dass eine Untersuchung ergeben hätte, dass ich zu viele männliche Hormone hätte und es gut gegen meine (zu dem Zeitpunkt leichte) Akne sei. Ich habe das aber nicht lange genommen und die Pille dann auch (zur großen Verärgerung dieser Ärztin) abgesetzt.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Habe heute mit der Heilpâdagogin vom Autismuszentrum geschrieben.
      Sie hat geantwortet.

      So jemand haben zu dürfen, welcher gerade für einen da ist, gibt wirklich Halt und ist Gold wert.

      Vom Träger vom ABW weiss ich noch immer nicht ob sie Lösungen gefunden haben, da sie Dialog mit mir vermeiden und auch nicht antworten.

      Ganz liebe Grusse, L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Kayt wrote:

      Ich denke, dass dass davon abhängt um welche Hormone es sich genau handelt, in welcher Dosierung und zu welchem Zwecke sie genommen werden sollen. Mir wurde tatsächlich mit Anfang 20 auch mal Androcur von meiner damaligen Gynäkologin verschrieben, weil sie meinte, dass eine Untersuchung ergeben hätte, dass ich zu viele männliche Hormone hätte und es gut gegen meine (zu dem Zeitpunkt leichte) Akne sei. Ich habe das aber nicht lange genommen und die Pille dann auch (zur großen Verärgerung dieser Ärztin) abgesetzt.
      Stimmt, ich habe vergessen das Gyns und Urologen das durchaus auch verschreiben können, das machen sie aber eigentlich nur wenn man tatsächlich, wie in deinem Fall auch, eine Unterfunktion hat. Oder zu viel eines Hormons was da nicht hingehört oder so viel sein sollte. Sonst, nur weil man sich nicht wohl fühlt oder keinen Sexualtrieb haben will, machen sie das nicht weil das eigentlich dann keine körperlich messbaren Gründe hat sondern psychische und da wird normaler Weise immer erst ein Psychotherapeut hinzugezogen oder dem Patienten geraten einen aufzusuchen um das eigentliche Problem erstmal herauszufinden.
      Es kann durchaus sein das Daniel ein Problem mit dem eigenen Trieb hat, selbst wenn die Testosteronwerte bei ihm völlig normal sind, aber dann hat es psychische Gründe.
      Meines Erachtens nach kommt über seine Beschreibungen rüber das es ineinander verwoben ist. Er hat Probleme mit seinem Selbstwert, und da er durch seinen Trieb keine Kontrolle über seine gedanken und gefühle hat, verunsichert ihn das, was sein Verhalten noch mehr beeinflusst und sein Selbstwert wieder schwächt. Man könnte auch sagen das sich da die Katze in den Schwanz beißt oder man sich im Kreis dreht.
      Der Psychotherapeut würde vermutlich sowas herausfinden und die Androgentherapie kann da einen Durchbruch aus diesem Teufelskreis bewirken.
      Das ist ja auch das was Daniel schon beschrieb, es gibt schon positive Erfahrungen, auch wenn er die Präparate noch nicht so lange nimmt. Sowas dauert auch lange. Es kann sein das es bei dem einen schneller geht als bei dem anderen. Die meisten transgender Menschen die ich so sehe, brauchen auch Jahre um sich an die Veränderung zu gewöhnen. Es ist auch gut das das langsam geht, weil so kann man in seine neue "Natur" hineinwachsen und kennenlernen.
      Das macht einen am ende auch selbstsicherer.


      Daniel1 wrote:

      Vom Träger vom ABW weiss ich noch immer nicht ob sie Lösungen gefunden haben, da sie Dialog mit mir vermeiden und auch nicht antworten.
      Ich kann leider nicht beurteilen wie die Situation genau ist.
      Wenn das bei denen schon oft so war, und du denen auch Zeit gegeben hast sich zurück zu melden, zB eine Woche oder so, und sie sich dennoch von sich aus nicht mehr zurück melden, würde ich mir einen anderen Träger suchen.
    • Hallo lieber @RegenbogenWusli ,

      herzlichen Dank für deine Hilfen.
      Ich kann dir im Detail sagen, was bei mir ist, wofür kein Arzt/Therapeut die Geduld aufbringt .
      Du kannst es hervorragend zusammenfassen und mit deinem Wissen hervorragend kombinieren, wovon ich sehr profitiere.
      Herzlichen Dank.

      RegenbogenWusli wrote:

      Es kann durchaus sein das Daniel ein Problem mit dem eigenen Trieb hat, selbst wenn die Testosteronwerte bei ihm völlig normal sind, aber dann hat es psychische Gründe.
      Meines Erachtens nach kommt über seine Beschreibungen rüber das es ineinander verwoben ist. Er hat Probleme mit seinem Selbstwert, und da er durch seinen Trieb keine Kontrolle über seine gedanken und gefühle hat, verunsichert ihn das, was sein Verhalten noch mehr beeinflusst und sein Selbstwert wieder schwächt. Man könnte auch sagen das sich da die Katze in den Schwanz beißt oder man sich im Kreis dreht.
      Der Psychotherapeut würde vermutlich sowas herausfinden und die Androgentherapie kann da einen Durchbruch aus diesem Teufelskreis bewirken.
      Das ist ja auch das was Daniel schon beschrieb, es gibt schon positive Erfahrungen, auch wenn er die Präparate noch nicht so lange nimmt. Sowas dauert auch lange. Es kann sein das es bei dem einen schneller geht als bei dem anderen. Die meisten transgender Menschen die ich so sehe, brauchen auch Jahre um sich an die Veränderung zu gewöhnen. Es ist auch gut das das langsam geht, weil so kann man in seine neue "Natur" hineinwachsen und kennenlernen.
      Das macht einen am ende auch selbstsicherer.
      Fühle mich wirklich viel besser mit der Androgentherspie.
      Weinen können tut auch sehr gut, wobei ich warscheinlich gerade psychisch anfälliger bin.

      Wobei ich mittlerweile immer mehr hôrte, dass meine weibliche Seite sehr sichtbar wäre.
      Vielleicht hilft mir das Androgene, dass ich nicht die Mânnerrolle mehr um jeden Preis einnehme, was ich eh sehr anstrengend finde.
      Wir werden halt auch nach Rollenbilder erzogen, was ich mir so vorstelle, 'dass wir in Rüstungen reingezwengt (Rüstung der Rollenbilder'' ob es passt oder nicht, da es so von der Gesellschaft als normal gesehen wird.


      Grubber wrote:

      @Daniel1 Du stellst es dir "voll cool" vor, zu menstruieren??? Dann lies halt mal hier: aspies.de/selbsthilfeforum/ind…bleme-erfahrungssammlung/
      Und nein: Zyklusbeschwerden sind nicht selten.
      Tut mir leid, da ich ja keine Aussage als Kerl treffen kann, da ich davon keine Ahnung habe.
      Den ständigen Sexusltrieb empfinde ich wirklich sehr überfordernd, so dass ich es wirklich geniesse, dass ich mittlerweile meine Gefühle durch weinen ausdrucken kann und der Trieb immer weniger mich steuert.
      Auch wenn ich es mit weinen nur mache wenn ich alleine bin, da das mânnliche Rollenbild wenn ich nicht alleine bin In in mir,
      ' eingegraben zu sein scheint.'
      Ich kann nicht bewusst 'steuern' wenn ich Weine, bin aber dann immer alleine.

      Dass ich den Kontakt mit Frauen geniessen kann, such wenn ich mich noch nicht traue, Gespräche zu führen, tut sehr gut.
      Fühlte mich von meinem Trieb beherrscht, was ich als 'Sklaverei' sehe, die MItlerweile immer mehr nachlässt.
      Bei Frauen sehe ich nicht die Agressionsbereitschaft, wobei ich mich viel wohler bei ihnen fühle.
      Das Problem, war immer mit meinem Trieb Überfordert, lief dann wie ein Roboter, was warscheinlich vom Stresshormon Cortisol kommt, ich schämte mich dann immer für meinen Trieb und fühlte mich für Frauen nicht gut genug.
      Bei Frauen, bekam ich meines Wissens schon immer Denkblockaden, Sprechblocksden, wobei Mutismus, doch nicht nur mit wenigen Situationen zu tun hat?.

      de.m.wikipedia.org/wiki/Mutism…ettet%20in%20Depressionen.

      In ,Verbindung mit meinen Problemen in nonverbale Kommunikation, Interaktion, Kommunikation im allgemeinen, empfinde ich es sls sehr 'herausfordernd''.

      Nach dem Vorfall in der WG, ekelt mich schon halber an, was Mânner ausmacht. (tut mir leid, da es ungerecht ist, trotzdem mochte ich ehrlich ausdrucken was ich fühle und wahrnehme.)
      Reduziere sie immer mehr auf Muskelmasse, Testosteron, Geltungsbedürfnis, so, wie ich nicht sein will. (Es ist nicht gut dass ich so denke, da ich die Männer Welt nicht in 'schwsrz weiss sehen soll und es unfair von mir ist, sorry.'
      (Gewalterfahrungen verändern das Denken oder beschleunigen Haltungen, welche wie bei mir schon verankert waren, sorry.)
      Fühle mich unter Frauen viel wohler, wobei ich glücklich wäre, wenn mein Trieb komplett nachgibt.

      Alles alles Gute.
      Herzlichen Dank für alles.
      'Hoffe, dass ich niemandem auf die Füsse getreten bin, da ich versuche, zu schreiben was ich denke.'

      Alles alles Gute.
      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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    • Daniel1 wrote:

      Stelle es mir voll cool vor wenn Frauen die Tage haben. Es ist meines Wissens mit Stimmungsschwankungen verbinden.
      Da ich Gefühle, Emotionen nicht/schlecht ausdrücken kann, finde ich es cool, wie es Frauen teilweise können.
      Dazu Stelle ich es mir cool vor, der passives Part beim Sex zu sein, wobei ich nur auf Frauen stehe.
      Starke Blutungen, starke Schmerzen und wenn mal Stimmungsschwankungen (die bei mir da zum Glück selten sind/waren) dann Richtung kompletter Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind jetzt nichts was ich als cool bezeichnen würde. Aber ist bei jeder Person ja anders.

      Ich kann Gefühle und Emotionen auch nicht grade gut ausdrücken. Denke nicht, dass das direkt mit meinem biologischen Geschlecht zusammenhängt.

      Auch Frauen können aktiver Part beim Sex sein und Männer passiver.

      Daniel1 wrote:

      Nach dem Vorfall in der WG, ekelt mich schon halber an, was Mânner ausmacht.
      Das macht Männer meiner Meinung nach nicht aus.

      Ich persönlich habe erlebt, dass Männer häufiger direkt aggressiv waren und Frauen häufiger indirekt. Aber auch hier kann man das nicht verallgemeinern.

      Tatsächlich ist es mir lieber, wenn mir jemand direkt ins Gesicht sagt, dass er mich nicht mag oder mich beleidigt als hinter meinem Rücken sich intrigant zu verhalten, über mich zu lästern oder subtil zu beleidigen. Vor allem weil ich zweiteres oft nicht mitbekomme und dann dadurch in schlechte Situationen gekommen bin.

      Und du darfst alle Kleider tragen und dir die Nägel machen oder die Haare, wenn du das magst. Und keine Sorge, das ändert erstmal auch nichts an deinem Geschlecht. Du kannst auch immer wechseln je nachdem wie du dich grade am wohlsten fühlst.
    • @Daniel1 Aber alles, was du da schreibst, hat m.E. so gut wie überhaupt nichts damit zu tun, ob du biologisch Mann oder Frau bist. Sondern zu 99,99% damit, dass du massivste psychische, psychiatrische und neurologische Probleme hast. Dein Sexualhormonspiegel dürfte nur eine sehr geringe Rolle in der Entstehung, Erhaltung und Ausprägung deiner Problematik spielen.
      Dich jetzt ins Frauseinwollen reinzusteigern, nachdem du dich vorher dauernd ins Beziehunghabenwollen reingesteigert hast, scheint mir nicht zielführend zur Lösung deiner Probleme zu sein.
      Was sich m.E. wie ein Roter Faden durch deine Beiträge zieht, ist, dass du anscheinend irgendwie keine für dich passende Bemutterung bekommen hast und bis heute verzweifelt danach strebst. Die wirst du, so furchtbar traurig das ist, nicht mehr "von außen" bekommen, weder als Mann noch als Frau. Da fehlt dir etwas, was niemals zu ersetzen oder nachzuholen sein wird. Wie schlimm das ist, weiß ich leider selbst. Du wirst das, ebenso wie deine Einschränkungen und Eigenheiten, akzeptieren müssen und anfangen müssen, dein Leben endlich als Daniel1 und nicht als irgendwer anders zu leben. Dein Leben wird immer nur genau das sein können, was Daniel1 so, wie er nun mal ist und was er kann und nicht kann, leben kann. Du verschwendest so viel Energie in alles mögliche, was du nicht kannst, aber partout willst, oder was du bist, aber partout nicht sein willst.
      Aber du bist Daniel1. Der und kein anderer. Mit allen möglichen netten, sympathischen, ... Seiten und auch mit allen Schrullen, Macken und Nervigkeiten. Wenn du starken Sexualtrieb hast, aber keine Partnerin, dann schau halt Pornos, die dir gefallen, ubd hol dir einen runter. Solange, bis der Trieb befriedigt ist. Machs einfach! Stört keine Sau, solange du es nicht öffentlich tust. Wenn du weinen musst und möchtest, das aber nicht so gut mit anderen kannst (finde ich nicht ungewöhnlich, auch Frauen weinen nicht ständig, i.d.R. auch nicht mal wöchentlich oder gar täglich, und auch nicht gemeinsam), dann schau dir Filme zum Weinen an, hör traurige Musik, lies traurige Gedichte, Bücher... und weine, bis du einschläfst / lachen musst / es dir langweilig geworden ist oder du einfach ausgetrocknet bist. Du kannst all das und noch viel mehr tun. Und sei ein bisschen bescheidener: Schau auf all das, was du hast, und nicht das, was du nicht hast, aber lieber haben möchtest. Du hast Eltern, bei denen du jetzt wohnen kannst: Cool! Du bist also nicht allein, da sind Vertraute in deiner Nähe. Unternimm kleine schöne Dinge mit ihnen zusammen. Genieße, dass ihr das zusammen tut. Und genieße, dass du keinen stressigen Mitbewohner mehr hast. Nutze die Zeit, um Dinge zu lernen, die dir deine Eltern beibringen können oder wo sie dich unterstützen können, deine eigenen Strategien zu finden, um sie selbstständig(er) zu bewältigen : Was Leckeres kochen, Ordnung halten, eine feste Aufgabe im Haushalt übernehmen, was Reparieren, keine Ahnung, es dürfte ja reichlich geben, wenn du ansonsten Betreuung beim Wohnen brauchst.
      Ich würde es übrigens total interessant finden, wenn du hier nicht nur alles, was im Alltag nicht gut läuft, aufschreiben würdest, sondern mal deine kleinen Erfolgserlebnisse und Fortschritte im Alltag. Ich bin sicher, die gibt es! Mach das! Du willst doch nicht ewig der unglückliche und getretene Daniel1 bleiben, sondern du willst bestimmt auch mal stolz auf dich sein und ein bisschen zufriedener mit dir selbst. Oder?
    • @Grubber: gut gesprochen :nod: :thumbup:
      Mit kaputten Siebenmeilenstiefeln aus dem Burnout. Von wegen. Nix schnell. Grmpf! Doch, jetzt gehts vorwärts!!! Update: Himmelherrgottnochmal, was dauert das lange :-(


      Wenn man sowieso der Doofe ist, kann man alles ja auch so machen, dass es für einen selbst am angenehmsten ist.
    • Herzlochen Dank, dass ihr da seid.
      Am Montag habe ich Gesprâch mit der psychiatrischen Uniklinik, wann ich rein kann.

      Hatte nur behaupten müssen, dass ich selbst oder fremdgefährdet bin, da hatten sie mich sofort aufgenommen.

      In der offenen Station sind gerade Wartezeiten.
      Durch eure Beiträge lerne ich sehr viel, herzlichen Dank.

      Ich schaue, dass ich mehr nach vorne schaue.
      Nach der Psychiatrie scheine ich in eine psychosomatische Klinik zu dürfen, da Gefühle mich gerade überschwemmen und Impulskontrolle, reden schreiben etc, katastrophal ist, da Gefühl da ist, nichts verarbeiten zu können.

      Alles alles Gute.
      Herzlichen Dank für die Geduld und all die lieben Hilfen.
      Ganz ganz liebe Grüsse, L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Ich kann dir im Detail sagen, was bei mir ist, wofür kein Arzt/Therapeut die Geduld aufbringt .
      Vielleicht solltest du wirklich mal zu einem Psychotherapeuten gehen der sich mit dem Thema Transgender auskennt. Auch wenn du kein richtiger Transgender zu sein scheinst, deine Thematik kommt dem sehr nahe, auch was die Unzufriedenheit mit der eigenen gegebenen Sexualität betrifft, da kennen sich diese Leute einfach besser mit aus. Die verstehen auch das der Selbstwert schlecht ist, eben weil man nicht so kann wie man eigentlich will weil der Körper es nicht so hergibt wie man es braucht/will oder erwartet.


      Daniel1 wrote:

      Vielleicht hilft mir das Androgene, dass ich nicht die Mânnerrolle mehr um jeden Preis einnehme, was ich eh sehr anstrengend finde.
      Wir werden halt auch nach Rollenbilder erzogen, was ich mir so vorstelle, 'dass wir in Rüstungen reingezwengt (Rüstung der Rollenbilder'' ob es passt oder nicht, da es so von der Gesellschaft als normal gesehen wird.
      Das passiert eigentlich mehr mit Leuten die sich da hineinzwängen lassen. Das wiederum passiert auch deswegen weil sie auf andere hören und nicht auf sich selbst.
      Das fehlende Selbstbewusstsein für sich und was für einen gut oder schlecht ist, kann auch ein Grund dafür sein das man das dann zulässt und mitmacht.
      Das tut keinem wirklich gut außer man fühlt sich tatsächlich in diesen auferlegenen Rollen wohl, aber das ist ja nicht bei jedem so.
      Wichtig ist das man sich auch klar wird, das man es nicht jedem recht machen kann, das funktioniert einfach nicht, und hier ist es wichtig das man sich Leute sucht die sowas unwichtig finden und denen es wichtig ist das du dich so wohl fühlst wie du selbst sein willst. Andere Menschen die dagegen reden sind einfach nicht der passende Umgang für dich - für mich übringens auch nicht.


      Daniel1 wrote:

      ekelt mich schon halber an, was Mânner ausmacht. (tut mir leid, da es ungerecht ist, trotzdem mochte ich ehrlich ausdrucken was ich fühle und wahrnehme.)
      Reduziere sie immer mehr auf Muskelmasse, Testosteron, Geltungsbedürfnis, so, wie ich nicht sein will. (Es ist nicht gut dass ich so denke, da ich die Männer Welt nicht in 'schwsrz weiss sehen soll und es unfair von mir ist, sorry.'
      Mir kommt es vor als hättest du einfach noch kaum Erfahrungen mit Männern gemacht die einfach nicht so sind wie in deinen Beschreibungen, aber diese gibt es.
      Ich erlebe sie meist eher als still und zurückhaltender wenn diese eher lauten und machohaften Männer anwesend sind, aber als sehr gescheit und schlau und redegewannt wenn sie unter Frauen oder eben unter Menschen allgemein sind die auch bereit sind zuzuhören und anständige Gespräche zu führen.
      Ich habe schon sehr viele von denen kennengelernt, ich habe sogar beides in mir. Ich kann durchaus auch der triebgesteuerte macho sein, den ich aber nur raushängen lasse um anderen solchen Machos die Grenzen zu zeigen, aber mit Leuten die mit mir und anderen anständig umgehen, werde ich auch ganz handzahm und sehr mitfühlend.


      Daniel1 wrote:

      da Gefühle mich gerade überschwemmen und Impulskontrolle, reden schreiben etc, katastrophal ist, da Gefühl da ist, nichts verarbeiten zu können.
      Versuch dich in der Klinik mit Dingen zu beschäftigen die dir spaß machen, das habe ich immer gemacht und es hat mir sehr geholfen.
      Ich finde das du dich zumindest schriftlich sehr gut ausdrücken und die Dinge beschreiben kannst.
      Außerdem sind Gefühle wichtig um überhaupt etwas zu verarbeiten. Wenn sie garnicht da wären, könnte man auch nichts verarbeiten.
    • Kurz zum Thema Trans und Beziehung.

      Ich kann und will nicht beurteilen wie Trans oder nicht trans Daniel ist. Sie muss das für sich selbst wissen. Aber ich habe ein paar Kommentare. Androcur(ein Testosteron Blocker) war für mich eine der größten Erleichterungen die ich in meinem Leben hatte. Der Trieb der mich gequält hatte war plötzlich weg, bei mir war das zwar nicht ziel der Aktion aber ein netter Nebeneffekt.

      Der andere Kommentar ist zu Trans und Beziehung. Erfahrung von mir und einigen Transpersonen die ich kenne sagt das eine Beziehung als Transperson schwerer zu bekommen ist. Beispiel bei mir: Heteromänner sehen mich zum großteil als Mann(tut weh, ist aber leider Realität) und wenn ich dann versuche mit schwule Männern an zu bandeln werde ich als Frau gesehen.

      Und noch ein Kommentar der mich damals am Anfang meiner Transition begleitet hat: Egal ob du Frau oder Mann bist deine scheiße stinkt weiter. Eine Transition löst ein singuläres Problem "Ich bin im falschen Körper" aber nichts anderes. Alle anderen Probleme sind genauso da und nicht da wie davor.
      Handle ehrlich, handle weise, sei freundlich, baue Brücken keine Mauern, aktzeptiere Fremdes, freue dich über Unterschiede.