Gestern wurde ich geschlagen und getreten als ich am Boden war.

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    • Ist das nicht etwas übertrieben, dass Du nun gleich einen Klinikaufenthalt anstrebst, offene Psychiatrie und dann auch noch stationär im Bereich Psychosomatik. Machst Du Dich da eventuell nicht kränker als Du wirklich bist?

      Warum reicht zur Stabilisierung nicht ein gutes und stabilisierendes privates Umfeld? Also so wie Du es jetzt vermutlich gerade hast. Frage da nur mal rein neutral ohne Wertung.
    • @Indigo Vielleicht ist eine Klinik o.ä. gar nicht so verkehrt. Wenn man hier länger mitliest und @Daniel1 etwas "kennt", sieht man, wie sehr er sich immer stärker in seine Probleme hineinsteigert, und dazu "dient" ihm (sicher unbeabsichtigt von seiner Seite wie auch von seiten der User) wohl auch das Forum. Er scheint sich immer im Kreise zu drehen, und das immer schneller. Er selbst schafft es offensichtlich nicht, mit nur ambulanter Unterstützung aus diesem "Karussell" auszusteigen. Ein stationärer Aufenthalt oder eine sonstwie engmaschig vernetzte Therapie ist da möglicherweise eine sinnvolle Überlegung.
    • Ob seine psychische Krise einen Klinikaufenthalt notwendig macht, wird sein Arzt beurteilen, der ihn einweist, oder nicht?
      Ich finde nicht, dass man das als Außenstehender hier im Forum beurteilen sollte.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • @kim Das sehe ich auch so, und ohne einweisenden bzw. aufnehmenden Arzt läuft da ja auch nichts. Ich wollte meinerseits @Daniel1 auch nur bestärken in dem, was er selbst geschrieben hat. Zweifel säen von außen finde ich dann, wenn es jemandem so offensichtlich schlecht geht, nicht so günstig.
    • Habe Angst, dass ich jetzt Borderline habe, da ich gerade sehr Schreckhaft bin und schauen muss, dass ich ausraste .den agressive Anteil in mir, kenne ich nicht.
      Bin oft Überfordert, wobei ich das innerliche agressive ausrastern nicht kenne.
      Mir kommt gerade vor, dass ich gerade ' ein Minenfeld' bin'.

      Kennt sich jemand damit aus?

      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Kennt sich jemand damit aus?
      Auskennen im Sinne von belegt und studiert nicht,
      mein persönlicher Eindruckist, dass es ein großer Unterschied ist, ob Bolderline im diagnostizierbaren " Vollbild" vorliegt oder Anteile da sind.

      Und ich denke, ist doch super, dass Du Dir Deiner Anteile bewusst bist.

      Ich merke bei mir auch Momente doer Situationen, in denen eher borderlinige Anteile mal das Ruder übernehmen und mir sogar helfen, mich abzugrenzen wo ich es sonst nicht könnte z.B. .

      Display Spoiler
      (und könnte mich jetzt weiterfragen ( und mit sowas habe ich mich früher schon eejhr mal "zermartert" bis hion zu einer "Psychohypochondrie" war mein Eindruck, ob ich "vollschizo" oder sonstwas bin, dass ich über mich in Anteilen rede - doch die Psyche ist eben nicht immer vollintegriert und homogen ausbalanciert. Und zudem gibt es psychologische Ansätze, die sogar in coachings genutzt werden, die speziell mit der Integration unterschiedlicher innerer Anteile arbeiten)
    • Daniel1 wrote:

      Habe Angst, dass ich jetzt Borderline habe, da ich gerade sehr Schreckhaft bin und schauen muss, dass ich ausraste .den agressive Anteil in mir, kenne ich nicht.
      Ich habe den Eindruck, du denkst zu viel in hypochondrischer Weise über dich und deine Symptome nach.
      Sprich das mal in deiner Therapie an.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Erst danach gelesen:

      ifi wrote:

      die Psyche ist eben nicht immer vollintegriert und homogen ausbalanciert.
      Wegen Anteilen: ja, die hat natürlich jeder in unterschiedlicher Ausprägung.
      Gerade mit Asperger als Grundzustand kann man viele negativen Erfahrungen machen, die dann die eine oder andere Akzentuierung der Persönlichkeit verursachen.
      Bei mir selbst entdecke ich auch alles mögliche von Boderline-Anteilen, sozialphobischen Anteilen, schizoiden Anteilen, narzisstischen Anteilen, und wahrscheinlich habe ich noch ein paar vergessen. Statt Anteilen würde ich lieber "Züge" sagen.
      Aber das hat dann nichts mit Diagnosen im eigentlichen Sinn zu tun.
      Für eine richtige Diagnose müsste das Vollbild erfüllt sein und über längere Zeit bestehen.
      Borderliner wird man nicht über Nacht durch ein einziges Ereignis. Ein einzelnes Ereignis würde eher zu Trauma, PTBS führen. Borderline hätte seinen Ursprung in der Kindheit und hätte sich über längere Zeit entwickelt.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Daniel1 wrote:


      Selber interessiert er sich nicht für Regeln, bei andere kontrolliert er wirklich alles.


      Bin gespannt auf eure Meinungen.
      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
      Oh ja, das kenne ich von solcherlei Vollidioten nur zu gut.
      :x

      kim wrote:



      Hattest du denn keine Anzeige gemacht gegen den Typen?

      Ich würde da eher auch die offiziellen Wege gehen, als das persönliche Gespräch zu suchen und wenn, auf keinen Fall alleine mit ihm reden.
      Ja da muss ich @kim zu 100% zustimmen. Wenn du mit ihm redest wird er dich eh nicht für voll nehmen und wenn du dabei auch noch alleine bist wird der dich bestimmt noch einmal verprügeln. Solltet ihr jedoch zu zweit sein, (falls du überhaupt jemand findest der dir gegen den Macker beisteht) kann ich mir dann gut vorstellen das er euch nach dem Gespräch beide einzeln vornimmt.
      Also gehe lieber mit einem Freund, der deine blauen Flecken und die Würgemahle bestätigen kann!
    • Shenya wrote:

      Ich habe den Eindruck, du denkst zu viel in hypochondrischer Weise über dich und deine Symptome nach.Sprich das mal in deiner Therapie an.

      kim wrote:

      Ich würde eher in Richtung PTBS schauen und zusehen, dass ich dafür Hilfe bekomme.
      Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus. Vielleicht spielt es sogar zusammen, PTBS als Verursacher/Verstärker dieser Gedankenmacherei wäre ja nicht abwegig.

      Ich kann aber auch nur den Tipp geben: versuche nicht in allem einen krankhaften Grund zu finden.
      Du kannst dich fernab von Diagnosen auch "einfach mal" als Menschen sehen, der eben seine Gefühlswelt hat, seine eigenen Empfindungen hat. Du bist einfach du, kein Sammalsurium an Diagnosen, einfach nur du als ganz eigene Person mit allen Ecken und Kanten.
    • Herzlichen Dank.
      Versuche momentan alles zu verstehen, auch meine Anteile.
      Ich habe ihm freundlich und nett auf Schutzraum Abmachung hingewiesen, so dass ich bis jetzt immer Rückdicht auf ihm genommen habe wie er weiss und gerade ich wegen Angst Thematik drauf angewiesen bin, dass auch andere die Regeln einhalten.

      Blumig reden kann ich nicht.
      Wenn ich eine Frau sehe, wüsste ich auch nicht, wie ich sie ansprechen soll, weshalb ich seit 38 Jahre keine Beziehung, sexuelle Erfahrung haben.
      Würde sie grüssen,mich vorstellen und fragen, ob sie mit mir Freizeit oder so verbringt.
      So direkt geht es aber nicht, da viel nonverbale und Uber Smalltark 'funktioniert' was ich nicht blicke.



      apotheken.de/krankheiten/4673-borderline-storung

      de.m.wikipedia.org/wiki/Emotio…%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

      Sehr interessanter Artikel.
      m.tagesspiegel.de/berlin/oft-r…rline-syndrom/637710.html

      Alles Gute.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Shenya wrote:

      Gerade mit Asperger als Grundzustand kann man viele negativen Erfahrungen machen, die dann die eine oder andere Akzentuierung der Persönlichkeit verursachen.
      Bei mir selbst entdecke ich auch alles mögliche von Boderline-Anteilen, sozialphobischen Anteilen, schizoiden Anteilen, narzisstischen Anteilen, und wahrscheinlich habe ich noch ein paar vergessen. Statt Anteilen würde ich lieber "Züge" sagen.

      Ja, Züge mag auch stimmen und passen, ich kann das Wort "Anteile" besser handlen, das, was s es für mich ausdrückt, vielleicht weil ich vieles noch nicht so ganz integriert habe.

      Shenya wrote:


      Für eine richtige Diagnose müsste das Vollbild erfüllt sein und über längere Zeit bestehen.

      Mitunter habe ich den Eindruck, dass das "Sein" im autistischen Spektrum es verhindert oder verhindern kann andere "Vollbilder" zu entwickeln :roll: .
    • Shenya wrote:

      Wegen Anteilen: ja, die hat natürlich jeder in

      Für eine richtige Diagnose müsste das Vollbild erfüllt sein und über längere Zeit bestehen.
      Borderliner wird man nicht über Nacht durch ein einziges Ereignis. Ein einzelnes Ereignis würde eher zu Trauma, PTBS führen. Borderline hätte seinen Ursprung in der Kindheit und hätte sich über längere Zeit entwickelt.
      Herzlichen Dank für eure Hilfen.
      Da ich nicht wie unser Mann mit Borderline in unserer WG sein will, aber gerade so bin und es mir den zwischenmenschliche Kontakt zu anderen Menschen erschwert, werde ich dort nachfragen, ob ich dort dann in die DBT Gruppe kann.

      uniklinik-ulm.de/psychiatrie-u…pie-iii/dbt-programm.html

      Herzlichen Dank.
      Alles Gute.
      Freundliche Grüsse,
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Habe Angst, dass ich jetzt Borderline habe, da ich gerade sehr Schreckhaft bin und schauen muss, dass ich ausraste .den agressive Anteil in mir, kenne ich nicht.
      Bin oft Überfordert, wobei ich das innerliche agressive ausrastern nicht kenne.
      Ausraster bekommen hat nichts mit Borderline zutun, das passiert Autisten auch, und auch anderen menschen ohne Störungsbild und auch verschiedenen Persönlichkeitsgestörten.
      Du braucht da keine Angst haben jetzt Borderline zu haben nur weil du solche Reaktionen zeigst.
      Hast du nicht mal gesagt das du jetzt so spezielle Hormone bekommst?
      Da das bei dir ja noch nicht lange ist, kann es sein das du wegen der Umstellung auch emotional etwas instabilder bist als sonst.
      Ich hatte das auch etwas bzw ich habe mich zumindest verändert. Das Testosteron hat in mir bewirkt das ich gelassener wurde und mich nicht mehr so viel emotional bedrückt.
      Eine hormonelle Umstellung dauert Jahre, bis sich der Körper an die regelmäßige Gabe gewöhnt hat und auch eingestellt hat.
    • Hallo lieber @RegenbogenWusli , da hast du gerade meine 'Archillespherse getroffen'.

      dokteronline.com/de/produkt/androcur/

      Stimmt, nehme Testoblocker seit knapp über 12 Wochen. Habe riesige Angst, dass Psychiatrie meine Probleme auf meinen aktuellen Hormonstatus schiebt und ich Ärger bekomme, der Klinikaufenthalt mir in Rechnung gestellt wird,da ich mir es übers Internet besorge nach ich es Jahre in der Psychotherapie angesprochen habe, da unsusgelebte Freundschaftswünsche/Beziehungswunsch, kein Sexualleben, mich 'fertig macht'.

      Die Hoffnung war auch, dass ich durch weniger Testo lerne besser mit Frauen klarzukommen, wobei ich immer mehr merke, dass ich auch gerne eine Frau wäre ua, da mir das Männerbiöd und Agressionsbereitschaft von Männer mir nicht gefällt und ich die Frauenrollen für mich passender finde.
      Da ich mit knapp unter 40 kein gutes Ergebnis wie vor der Pubertät bei der Geschlechtsangleichung bekommen kann, habe ich mich mit Testoblocker zufrieden
      Der Onlinearzt von Docteronline hat mir es bisher immer genehmigt, wobei ich regelmässig Blutproben mir entnehmen lasse.
      Es musste ein Privatrezept von dem Arzt von Docteronline sein welcher mir ein Privatrezept ausstellt und die Apotheke informiert, welche es mir liefert.

      Habe richtig Angst, dass die in Ulm mich deswegen 'fertig machen' und meinen dass ich selber Schuld sei, grob fahrlässig gehandelt hätte.
      Herzlichen Dank.

      Für Morddrohung, sowie dass ich gewürgt, geschlagen, getreten wurde, kann ich doch nichts,
      gleichzeitig fühle ich mich mit weniger Testo viel besser, da es mir vorkommt, dass ich gerade eher mein naturell entspreche.
      Auch wenn ich jetzt weinen kann, was mir sehr gut tut und ich evtl leicht labiler bin.

      Kann mir da jemand helfen?
      Habe Angst?

      Herzlichen Dank.

      Alles alles Gute.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

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