Viele Autisten kommunizieren lieber über die Schrift, als verbal mit der Sprache habe ich mal gelesen

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    • Viele Autisten kommunizieren lieber über die Schrift, als verbal mit der Sprache habe ich mal gelesen

      Hey, viele Autisten kommunizieren lieber über die Schrift, als mit der Sprache habe ich mal gelesen.

      Gerade ist mir bewusst geworden, dass es mich nicht betrifft, da ich das Problem mit der Detailsprache/Detaildenken bei beidem habe.

      Wie schon mal gesagt, Reihe ich einzeln, Einzelheiten zusammen, statt Überbegriffe zu finden und zu benutzen.

      Wenn jemand mit Überblick, eine Seite für einen Bericht braucht, brauche ich viel mehr Seiten, da ich mir aus Einzelteile, das Gesamte erschliesse.

      Es gibt hier sicherlich viele Menschen die täglich Uber E Mail, Telefon oder so kommunizieren müssen. Bei mir kommen Menschen schriftlich und verbal durch nein Detaildenken und meiner Detailsprache, schnell an meine Grenzen.
      Würde mich interessieren wie ihr es täglich packt und wie weit die Detailwahenehmung/Sprache bei euch ausgeprägt ist. Wie weit könnt ihr in Gespräche und schriftlich, Informationen zusammenfassen, so das gleichzeitig, keine wichtigen Dinge 'untergehen'

      Wenn ich viele Details in der Kommunikation ananeinderhäufe und 'unwichtiges' weglassen, verfälscht ich doch die Realität.

      Herzlichen Dank.
      L.G.

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Schriftlich hat mehrere Vorteile. Zum einen hast du mehr Zeit, um das aufzuschreiben was du sagen willst. Schließlich möchte man ja, das dass Gegenüber auch versteht was man sagt. Du hast dir quasi Zeit eingekauft, die i.d.R. für die Formulierung verwendet wird.

      Der größte Vorteil ist, dass die Möglichkeit besteht, die Nachricht der anderen Person noch mehrmals zu lesen ohne beim nachdenken und verstehen, dem eigentl. Gespräch nicht mehr folgen zu können, weil es zwischendurch am Verständnis gefehlt hat. (So eine Art Übersetzung von NT nach Aspi, mit Prüfung ob das so hinhaut und verstanden worden ist)
      Das ist nicht ständig nötig, aber solche Situationen kommen u.U. öfters mal vor.

      Das man das geschriebene noch mal prüfen kann ist sehr praktisch, sofern einem das ADHS keinen Strich durch die Rechnung macht.

      Wenn du dazu neigst, wie ich, sehr viel Information in einem einzigen Satz unterbringen zu wollen, kannst du nachträglich aus den Kommatas einen Punkt machen und den Rest als eigenständigen Satz verwenden. (Der Satz ist ein sehr gutes Beispiel)

      Es ist durchaus auch einfacher, alle wichtigen Informationen unter zubringen. In einem Gespräch kann es durchaus mal passieren, das man etwas vergisst und es später bemerkt.

      Persönlich hat den Vorteil, das sofort nachgefragt werden kann ohne vorher alles gelesen zu haben. Erklärungen sind durchaus auch einfacher, weil man Gegenstände dafür verwenden kann, was beim schriftl. nicht geht.
      Bei einem Gespräch nebeneinander oder Gegenüber sitzen ist besser als so förmlich per e-Mail.

      Elendig lange Telefongespräche sind fürchterlich und grundsätzlich aufs wesentliche zu beschränken.
      "Hi, wie gehts? Haste Zeit? Alles klar bis gleich ich komm vorbei." sind herliche Telefongespräche. Alles andere kann ja dann persönlich erfölgen.
      So 30 Minuten das Handy am Ohr halten hat ja fast schon was von Fitness Center und Muskelaufbautraining. Vom Nervfaktor ganz zu schweigen.

      Ich habe die Theorie, das telefonieren vorwiegend für Frauen erfunden worden ist, weil die ja bekanntlich gerne an der Strippe hängen (RW) und quasseln.

      Es passiert schon mal das ich das Handy zu fest ans Ohr drücke und zwar so, dass das Touchpad es registriert und die passende Aktion ausführt. Halten, Stumm, etc. Nervfaktor total.
    • Tux wrote:

      .Wenn du dazu neigst, wie ich, sehr viel Information in einem einzigen Satz unterbringen zu wollen, kannst du nachträglich aus den Kommatas einen Punkt machen und den Rest als eigenständigen Satz verwenden. (Der Satz ist ein sehr gutes Beispiel)
      Genau, dass bin ich.
      Beim reden ohne Punkt und Komma,
      beim schreiben, ellenlange Sâtze mit viele Details und Kommas, da mir der Überblick fehlt
      Herzlichen Dank für die ganzen Tipps und Infos.
      L.G. Daniel.
    • Tux wrote:



      Ich habe die Theorie, das telefonieren vorwiegend für Frauen erfunden worden ist, weil die ja bekanntlich gerne an der Strippe hängen (RW) und quasseln.
      Dem muss ich vehement widersprechen! :d
      Ich kann telefonieren nicht leiden. Wenn ich nicht wegen der Kinder sicherheitshalber erreichbar sein müsste, wäre mein Empfang prinzipiell abgeschaltet. Kennt zufälligerweise jemand das Lied Lieblingsfarben und Tiere von Element of Crime? Was Sven Regener da singt, passt schon ziemlich gut ;) .
      Ich bin zum Beispiel auch jemand vom absolut schriftlichen Typ.
    • Also bei mir ist es so das ich die Leute oft ziemlich voll Quatsche. Ja auch ich Rede dann ohne Punkt und Kommer, leider auch oft ohne Ende. Die Gesprächspartner unterbrechen mich dann meist.
      Beim schreiben ist es dann meist genau anders, irgentwie ist der Satzaufbau beim Schreiben komplett anders. Ich schreibe z. B. auch schon mal kurz Geschichten für die Heimzeitschrift hier, und da hatte mir die Redakteurin: "Deine Schreibweise ist immer viel genauer als wenn du sprichst."
    • Z_S wrote:

      Tux wrote:

      Ich habe die Theorie, das telefonieren vorwiegend für Frauen erfunden worden ist, weil die ja bekanntlich gerne an der Strippe hängen (RW) und quasseln.
      Dem muss ich vehement widersprechen! :d Ich kann telefonieren nicht leiden. Wenn ich nicht wegen der Kinder sicherheitshalber erreichbar sein müsste, wäre mein Empfang prinzipiell abgeschaltet. Kennt zufälligerweise jemand das Lied Lieblingsfarben und Tiere von Element of Crime? Was Sven Regener da singt, passt schon ziemlich gut ;) .
      Ich bin zum Beispiel auch jemand vom absolut schriftlichen Typ.
      Es stimmt irgendwie schon dass Frauen mehr quasseln, das sind dann allerding NT-Frauen. Wir AS-Frauen @Z_S sind in vielen Dingen mehr "männlich". Auch im Multitasking sind wir im Gegensatz zu den neurotypischen Frauen im allgemeinen schlecht, dafür können wir einparken. ;)
      Ich bin schriftlich auch viel besser als mündlich. Da gibt es keine Störsender.
      Ich hab's überlebt, jetzt MUSS es weitergehen!
    • @Geisterfahrerin Ich kenne auch männliche Labertaschen (RW), aber ansonsten stimmt das mit meinen Erfahrungen auch überein :) !

      @Nitram
      In einen Redefluss kann ich allerdings auch geraten, wenn das Thema einen Nerv bei mir trifft (RW), und das ist mir im Nachhinein meist ganz schön unangenehm. Das ist dann aber kein Quasseln, sondern eher ein Monologisieren meinerseits. Außerdem unterbreche ich meine Gesprächspartner ständig, wohl weil ich Angst habe, dass ich einen Gedanken vergesse, den ich für gesprächsrelevant halte.

      Und in anderen Gesprächssituationen kriege ich gerne mal keinen sinnvollen Satz heraus oder wüsste auch gar nicht, was ich zu dem Thema beitragen soll (und will).
      Oder wie hat meine Mutter früher gerne mit rollenden Augen (RW) gesagt, während ich noch überlegt habe, wie ich sinnvoll und strukturiert antworte und dabei alle Gedanken unterbringe, die ich mitteilen möchte: "Jetzt mach mal schneller! Das verwartet man ja nicht, bis du mal antwortest."

      Schriftlich bin ich besser und ich fühle mich sehr viel wohler, heißt aber nicht, dass ich deswegen fehlerlos schreibe. Außerdem braucht es meistens ziemlich lange, bis ich einigermaßen zufrieden bin und was rausschicke - und dann fällt mir im Nachhinein doch noch was auf. :m(:

      The post was edited 1 time, last by Z_S ().

    • Z_S wrote:

      @Nitram


      Schriftlich bin ich besser und ich fühle mich sehr viel wohler, heißt aber nicht, dass ich deswegen fehlerlos schreibe. Außerdem braucht es meistens ziemlich lange, bis ich einigermaßen zufrieden bin und was rausschicke - und dann fällt mir im Nachhinein doch noch was auf. :m(:
      Soll ich dir mal was sagen, genau so geht es mir auch öfter.

      The post was edited 1 time, last by Nitram ().

    • Nitram wrote:

      Z_S wrote:

      @Nitram


      Schriftlich bin ich besser und ich fühle mich sehr viel wohler, heißt aber nicht, dass ich deswegen fehlerlos schreibe. Außerdem braucht es meistens ziemlich lange, bis ich einigermaßen zufrieden bin und was rausschicke - und dann fällt mir im Nachhinein doch noch was auf. :m(:
      Soll ich dir mal was sagen, genau so geht es mir auch öfter.
      :)
    • Geisterfahrerin wrote:

      Z_S wrote:

      Tux wrote:

      Ich habe die Theorie, das telefonieren vorwiegend für Frauen erfunden worden ist, weil die ja bekanntlich gerne an der Strippe hängen (RW) und quasseln.
      Dem muss ich vehement widersprechen! :d Ich kann telefonieren nicht leiden. Wenn ich nicht wegen der Kinder sicherheitshalber erreichbar sein müsste, wäre mein Empfang prinzipiell abgeschaltet. Kennt zufälligerweise jemand das Lied Lieblingsfarben und Tiere von Element of Crime? Was Sven Regener da singt, passt schon ziemlich gut ;) .Ich bin zum Beispiel auch jemand vom absolut schriftlichen Typ.
      Es stimmt irgendwie schon dass Frauen mehr quasseln, das sind dann allerding NT-Frauen. Wir AS-Frauen @Z_S sind in vielen Dingen mehr "männlich". Auch im Multitasking sind wir im Gegensatz zu den neurotypischen Frauen im allgemeinen schlecht, dafür können wir einparken. ;) Ich bin schriftlich auch viel besser als mündlich. Da gibt es keine Störsender.
      @Geisterfahrerin Ich finde es sehr schade, wenn direkt so verallgemeinert wird. Ich bin Frau, Aspie und habe wahrscheinlich auch AD(H)S. Und ich spreche sehr viel. Eher zu viel. Ja, es pendelt bei mir zwischen den beiden Extremen, viel oder gar nicht, aber "von Natur aus", also wenn das Umfeld stimmt, spreche ich wirklich gerne sehr viel. Insbesondere über meine Spezialinteressen, aber auch über andere Themen, meist welche mit Tiefgang. Oder in Richtung Selbstgespräche. Das hilft mir meine Gedanken zu sortieren.
      Übrigens ist das auch nicht untypisch für ADHS und es gibt ja eine hohe Komorbidität zwischen den beiden neurodivergenten Diagnosen, sprich es ist stark davon auszugehen, dass ich damit nicht alleine bin.

      Ein "meistens" mehr an der richtigen Stelle und schon ist die Situation entschärft, dann musst du niemandem mehr die Diagnose absprechen als Sprecherin für "uns AS-Frauen".
    • @Morrow
      Du sprichst mir da aus der Seele, sowohl hinsichtlich der Selbstbeschreibung als auch der Kritik.

      Diese Stereotypen kommen zwar nicht von ungefähr, aber es sind und bleiben Stereotypen, die doch bitte deutlich als solche gekennzeichnet werden sollten.
    • @Morrow @Aldana
      Ich habe quasseln (small talk) gesagt nicht sprechen. Das ist für mich ein Riesenunterschied.
      Und der ;) smilie hinter dem Geschriebenen sollte eigentlich angeben, dass ich es mit dieser Aussage nicht so ganz ernst meine.
      Ich wollte niemanden die Diagnose absprechen oder verallgemeinern, tut mir leid wenn es so rübergekommen ist.
      Nachträglich ein "meistens" dazu, danke für den Hinweis.
      Ich hab's überlebt, jetzt MUSS es weitergehen!
    • Ich bin froh, dass es in der Firma immer normaler geworden ist, den Kollegen eine Nachricht über Teams zu schicken. Oder wenn man mehrere erreichen will, aber keinen Gruppenchat aufmachen will, dann schreibt man eine Email. Durch die überwiegend schriftliche Kommunikation gefällt mir meine Arbeit viel besser. Ich kann gelesene Informationen auch besser aufnehmen als mündliche und falls ich es doch vergesse, immer wieder nachschauen, was besprochen wurde.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • Geisterfahrerin wrote:

      @Morrow @Aldana
      Ich habe quasseln (small talk) gesagt nicht sprechen. Das ist für mich ein Riesenunterschied.
      Und der ;) smilie hinter dem Geschriebenen sollte eigentlich angeben, dass ich es mit dieser Aussage nicht so ganz ernst meine.
      Ich wollte niemanden die Diagnose absprechen oder verallgemeinern, tut mir leid wenn es so rübergekommen ist.
      Nachträglich ein "meistens" dazu, danke für den Hinweis.
      Vielen Dank für die Erklärung :)
    • Z_S wrote:

      Ich kann telefonieren nicht leiden. Wenn ich nicht wegen der Kinder sicherheitshalber erreichbar sein müsste, wäre mein Empfang prinzipiell abgeschaltet.
      (....)
      Ich bin zum Beispiel auch jemand vom absolut schriftlichen Typ.
      Me too!
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Morrow wrote:

      Geisterfahrerin wrote:

      Z_S wrote:

      Tux wrote:

      Ich habe die Theorie, das telefonieren vorwiegend für Frauen erfunden worden ist, weil die ja bekanntlich gerne an der Strippe hängen (RW) und quasseln.
      Dem muss ich vehement widersprechen! :d Ich kann telefonieren nicht leiden. Wenn ich nicht wegen der Kinder sicherheitshalber erreichbar sein müsste, wäre mein Empfang prinzipiell abgeschaltet. Kennt zufälligerweise jemand das Lied Lieblingsfarben und Tiere von Element of Crime? Was Sven Regener da singt, passt schon ziemlich gut ;) .Ich bin zum Beispiel auch jemand vom absolut schriftlichen Typ.
      Es stimmt irgendwie schon dass Frauen mehr quasseln, das sind dann allerding NT-Frauen. Wir AS-Frauen @Z_S sind in vielen Dingen mehr "männlich". Auch im Multitasking sind wir im Gegensatz zu den neurotypischen Frauen im allgemeinen schlecht, dafür können wir einparken. ;) Ich bin schriftlich auch viel besser als mündlich. Da gibt es keine Störsender.
      @Geisterfahrerin Ich finde es sehr schade, wenn direkt so verallgemeinert wird. Ich bin Frau, Aspie und habe wahrscheinlich auch AD(H)S. Und ich spreche sehr viel. Eher zu viel. Ja, es pendelt bei mir zwischen den beiden Extremen, viel oder gar nicht, aber "von Natur aus", also wenn das Umfeld stimmt, spreche ich wirklich gerne sehr viel. Insbesondere über meine Spezialinteressen, aber auch über andere Themen, meist welche mit Tiefgang. Oder in Richtung Selbstgespräche. Das hilft mir meine Gedanken zu sortieren.Übrigens ist das auch nicht untypisch für ADHS und es gibt ja eine hohe Komorbidität zwischen den beiden neurodivergenten Diagnosen, sprich es ist stark davon auszugehen, dass ich damit nicht alleine bin.

      Ein "meistens" mehr an der richtigen Stelle und schon ist die Situation entschärft, dann musst du niemandem mehr die Diagnose absprechen als Sprecherin für "uns AS-Frauen".
      Ich finde da Zuschreibungen bzgl. Geschlecht generell schwierig, da ist doch jeder individuell. Ich telefoniere nicht gern und kann nicht gut einparken, sehe das aber nicht als "männlich". Auch nicht als "weiblich". Also ich bin weiblich, aber nicht diese Tätigkeiten.
    • Ich schreibe viel lieber als dass ich spreche. Ich habe oft das gefühl, dass ich zu langsam denke zum sprechen. Beim schreiben kann ich mir zeit nehmen. Ich kann überlegen bevor ich was schreibe. Ich kann auch korrigieren. Ich lese mir immer noch einmal durch, was ich geschrieben habe, und formuliere es nochmal um oder lösche dinge, die doppelt sind. Beim sprechen kann ich das alles nicht. Ich kann auch nicht nochmal in ruhe schauen, was ich gesagt habe. Ich weiß dann oft im nachinein garnicht mehr genau, was ich gesagt habe. Beim geschriebenen kann ich es immer nochmal nachlesen. Außerdem kann ich beim schreiben alles ausformulieren. Beim sprechen wird man dauernd unterbrochen von den Antworten und Reaktionen des anderen, und ich verliere dann den faden oder vergesse, was ich sagen wollte.

      Wenn es möglich wäre, würde ich nur noch schriftlich kommunizieren mit anderen ;) Andererseits fällt es mir auch einfacher, Dinge zu lesen, als anderen zuzuhören. Dann kann ich es in ruhe durchlesen, stellen öfters lesen die ich nicht ganz verstehe usw.
    • Wirklich wichtige Dinge mache ich, wenn ich es irgendwie einrichten kann, nur per E-Mail oder sogar klassisch per Brief. Der wichtigste Vorteil ist für mich eben auch, daß ich in Ruhe nachdenken kann und weniger Gefahr laufe, durch starke Gefühlslast Dinge so auszudrücken, wie ich es eigentlich nicht wollte.

      Aus diesem Grund habe ich mir gerade auch für E-Mails das Prinzip der Militärischen Nacht eingeführt und antworte bei wichtigen Dingen grundsätzlich erst einen Tag später. An ein paar wirklich bedeutungsvollen Briefen habe ich über Wochen gearbeitet, immer wieder umformuliert, ruhen lassen, darüber nachgedacht, was ich damit aussage, bis ich wirklich zufrieden war. Im Berufsleben geht das zwar nicht so gut, aber da habe ich auch schon mal an einer E-Mail über zwei Stunden "Schwerarbeit geleistet", wenn ich wußte, daß sie schwere Folgen haben wird.