Habe riesige Angst/meine Sozialarbeiterin verlässt das ABW meines Trägers vom ABW

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    • Habe riesige Angst/meine Sozialarbeiterin verlässt das ABW meines Trägers vom ABW

      Meine Sozialarbeiterin verlässt den Träger von dem ABW und ich bin komplett 'fertig'

      Den ganzen gestrigen Abend war ich extrem unruhig, wobei mir dauernd Tränen flossen.

      In der Nacht frieren oder schwitzen, voll komplex.
      Mir ist es nach schreien, weinen, alles zusammenzuschlagen, oder einfach zu meinem verstorbenen Opa zu gehen, da ich keine kraft fühle, was ich nicht ausführe.

      Bei Morddrohungen, von dem Freund meiner WG Kollegin, war meine Sozialarbeiterin auch vollständig für mich da.
      Er wohnte anterthalb Jahre unerlaubt komplett bei ihr, ich hatte stândig Angst, wobei meine Sozialarbeiterin und ich es stândig ihrer Sozialarbeiterin meldeten,welche sich nicht dafür interessierte, da ihre Klientin was anderes behauptete. Als ich es der stellvertretenden Chefin mitteilte, bekam er erstmal Hausverbot, was er mir übelnahm.
      Die WG Kollegin habe ich in der WG zusammengeschlagen mit einem fremden Mann vorgefunden. Polizei und Notarzt meinen, dass es nur Fremdeinwirkung sein kann.
      Sie meinte gefallen zu sein, wobei ihr Freund nichts zu tun hatte.
      Der Fremde meinte, dass er sie am Vortag so in einem Laden gesehen hat, sie heim fuhr und ihr seine Nummer gab.
      Sie Ruf ihn an, er war und ich sah beide, wobei ich sofort die Polizei rief, welche den Notarzt rief, da sie beim laufen schwankte.
      Als sie in der Klinik war, lief ihr Freund direkt bei uns am Haus, Eingang herum, setzte sich auf Bang gegenüber des Hauses, wobei er in unserer Gegend nichts hat

      Eine Woche später muss sie in einer Klinik wegen Schädel-Hirn-Trauma wegen Gehirntrsuma notoperiert werden, weshalb sie jetzt in einer Reha ist. Als ich damals die Polizei rief, scheint der Notarzt, bei ihr einen Algoholtest gemacht zu haben, wobei 4.0 Promille rauskam.
      Sie und ihr Freund, welcher bei uns wohnte, kümmerte sich nie um Haushalt, Regeln etc, wobei meine Sozialarbeiterin und ich es ständig ihrer Sozialarbeiterin meldeten, der es nicht interessierte.
      Als ihre Sozialarbeiterin dann bei uns da war, redete sie sehr schlecht Uber ihre Klientin, da sie ihre Wohnung verschimmeln liess, obwohl sie selber regelmässig besuchen müsste.
      Diese ist gerade die einzigste Sozialarbeiterin beben meiner, wobei die Stelle ausgeschrieben wurde.
      Da mich meine Sozialarbeiterin nicht nur gegen dem Mann mit Borderline in meiner WG schützte, habe ich Angst, da ihre Kollegin immer meint, dass alles WG Sache sei.

      Uber uns haben wir jetzt eine Borderline WG mit 3 Frauen, wo die Kollegin meiner Sozialarbeiterin nicht drauf geachtet hat, ob ihre Klientinnen sich an Regeln halten und WG fähig sind.
      Die oben gehen sich fast an den Hals.

      Habe richtig Angst, wenn meine Sozialarbeiterin weg ist, zumal sie mich nimmt wie ich bin, Autismuszentrum war auch ihr Vorschlag, wo wir regelmässig direkt oder per Video-Konferenz (Corona) bisher in Kontakt waren.
      Zudem war sie mit mir beim kostenlosen Sexuslpädagogen der Stadt, wo ich regelmässig bin.
      Habe richtig Angst, wenn meine Sozialarbeiterin weg ist.

      L.G.

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Sehe es trotzdem erst einmal als Chance.
      Vielleicht kann sich der/die Neue sogar besser bei den anderen Sozialarbeitern durchsetzen oder geht wenn es für dich blöd wird schneller mal zur Chefin und es wird für dich damit auch besser.

      So gut wie du bisher persönlich mit ihr ausgekommen bist, es klingt so als wenn deine Interessen dennoch nur dann richtig vertreten wurden, wenn es für sie relativ bequem zu lösen war.
    • Daniel1 wrote:

      Meine Sozialarbeiterin verlässt den Träger von dem ABW und ich bin komplett 'fertig'
      Hast du sie mal nach den Gründen gefragt? Hast du mal nachgefragt, ob sie trotzdem deine Sozialarbeiterin bleiben kann?

      Ich habe den Eindruck, dass du dich sehr stark hinter deiner Sozialarbeiterin versteckst. Liege ich da richtig?
      Mein Eindruck kann auch täuschen.

      Wovor hast du den Angst?
      Was kann im schlimmsten Fall passieren? Das du eigenständiger Handeln musst und somit selbstbestimmter. Du wirst also selbst nach Lösungen bzw. Lösungsstrategien suchen müssen.

      Die andere Sozialarbeiterin interessiert es schon. Sie hält sich zurück, damit ihre Klienten lernen eigenständiger zu werden, Lösungskonzepte finden, Selbstbewusstsein u. Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln. Die eigenen Ressourcen aktivieren nennt man das glaube ich.
      Das es hier und da mal nicht optimal klappt ist normal.

      Ambulant betreutes Wohnen hat ja den Zweck, dass eine Sozialarbeiterin dich besucht und unterstützt wenn du wirklich Hilfe benötigst (Behördengänge, etwas von der Seele reden, einkaufen, Kompetenzen vermitteln).

      In deinem Fall wäre es z.B. etwas wie, dass du selbst mit der Mitbewohnerin redest und ihr eine Lösung findet oder die Sozialarbeiterin eigenständig ansprichst, ab dem 2. oder 3. mal.
      Das habe ich mir hergeleitet, aus dem was ich über das Aufgabengebiet weiss, ohne deine Einschränkungen zu kennen. Bitte nicht falsch verstehen.

      Du hast jetzt also den Fall, dass du Eingenständigkeit an den Tag legen musst und das macht dir Angst.

      Schreibe dir mal auf ein Blatt Papier, in welchen Situationen und wobei dich deine Sozialarbeiterin unterstützt hat.
      Als nächstes suchst du dir die vermeindlichen einfachen Situationen heraus, wo du denkst, dass du das auch alleine schaffst und stellst dich diesen. So stellst du dich deiner Angst und sie wird weniger. Im Gegenzug stärkst du so dein Selbstbewusstsein und gewinnst an Selbstvertrauen. Nach dem du das häufiger gemacht hast spürst du in diesen Situationen keine Angst mehr, dafür dein Selbstvertrauen. Wenn du diesen Punkt erreicht hast, dann machst du mit den schwierigeren Situationen weiter.

      Suche dabei den Dialog mit deinen Mitbewohnern und frage sie mal, was sie in so einer Situation machen. Du lernst so verschiedene Lösungsmöglichkeiten kennen und veringerst so auch deine Angst vor Menschen, aus einem anderen Beitrag.

      Nutze diese Chance, die sich hier gerade für dich bietet.
    • @Tux also in der genannten Situation mit der Mitbewohnerin z.B. wäre ich auch völlig überfordert.
      Da ist um Hilfe der Sozialarbeiterin bitten sehr angebracht.

      Wie soll man selbst eine Lösung finden, wenn die Mitbewohnerin so blockiert und da häusliche Gewalt stattfindet bei ihr? Und wenn man Morddrohungen erhält.

      @Daniel1 ich wünsche dir, dass du eine gute neue Sozialarbeiterin bekommst, die durchsetzungsfähig ist und ggf. den Chef und wenn nötig auch die Polizei einschaltet.

      Wenn du Sorgen und Probleme mit der anderen Sozialarbeiterin hast darfst du das sagen. Du kannst sowohl mit dem Chef des Trägers als auch mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst über deine Sorgen sprechen. Das ist sehr wichtig, nur wenn man deine Sorgen kennt und das Problem dadurch sichtbar wird kann man dir dabei helfen.

      Wenn deine Sozialarbeiterin zu einem anderen Träger wechselt, könntest du evtl. auch mit wechseln.
      Du musst und kannst es nicht allen recht machen. Du hast das Recht, dass deine grundlegenden Bedürfnisse geachtet werden und wenn das nicht stattfindet, dann ist es deine Verantwortung (klingt schwer, ist es manchmal auch, aber das ist es wert) sich darüber zu beschweren und Hilfe zu suchen, um deine Rechte durchzusetzen.
    • MangoMambo wrote:




      Wenn deine Sozialarbeiterin zu einem anderen Träger wechselt, könntest du evtl. auch mit wechseln.
      Du musst und kannst es nicht allen recht machen. Du hast das Recht, dass deine grundlegenden Bedürfnisse geachtet werden und wenn das nicht stattfindet, dann ist es deine Verantwortung (klingt schwer, ist es manchmal auch, aber das ist es wert) sich darüber zu beschweren und Hilfe zu suchen, um deine Rechte durchzusetzen.

      Hey liebe @MangoMambo , sie schafft gerade 85%, stockt auf 100% auf.
      Sie meint sie mag ihren Job hier, findet es aber schwer, bei der aktuellen Tâtigkeit 100% zu arbeiten.
      Sie setzt sich wirklich sehr gut für jeden ein und ist einfach für uns da.
      Da bleibt aber gar nichts am Schreibtisch hängen.
      Komplettes Gegenteil von ihrer Kollegin, welcher wirklich alles am Arsch vorbei geht.
      Sie macht künftig so was Gefängnissozislarbeit nach der Haft.
      Da hat sie gleichzeitig 90 Klienten.
      Bei uns ist sie Wöchentliche pro Klient, 2 bis 6 Stunden.

      L.G.

      The post was edited 2 times, last by Daniel1 ().

    • Tux wrote:

      Wovor hast du den Angst?
      Was kann im schlimmsten Fall passieren? Das du eigenständiger Handeln musst und somit selbstbestimmter. Du wirst also selbst nach Lösungen bzw. Lösungsstrategien suchen müssen.
      Meine WG Kollegin ist jetzt in Reha, da sie wegen Schädelhirntrauma, Gehirnblutungen, notoperiert und ins künstliche Koma gesetzt wurde.
      Ich bekam Morddrohungen von ihrem Freund.
      Dazu hat er am Haus gelauert, als seine Freundin in Klinik war.
      Hättest du sie so grün und blau vorgefunden, wurdest du anders schreiben.
      Klar Fremdeinwirkung nach Polizei und Notarzt.

      L.G.
    • Es geht aber nicht um die WG Bewohnerin, sondern um DICH.

      Wenn du dich dort nicht sicher fühlst, dann rede mit dem Träger, dass du wo anders untergebracht wirst. Du willst auf einer Seite möglichst selbstbestimmt leben, am liebsten mit Partnerin - scheinst aber auf der anderen Seite völlig auszublenden welche Verpflichtungen dann auf dich zukommen.
      Dazu gehört eben auch, dass du dich in solchen Fällen um deine Interessen kümmerst. Das würde auch kein Partner übernehmen bzw. ist das auch oft gar nicht möglich, selbst wenn derjenige es wollen würde (ist ja schließlich "nur" der Partner und nicht der Vormund/"die Mama").
    • Daniel1 wrote:

      Meine Sozialarbeiterin verlässt den Träger von dem ABW und ich bin komplett 'fertig'
      Normal ... Jetzt musst Du erstmal die berühmten 5 Stadien der Trauer durcharbeiten. Passiert mir jedes Mal, wenn meine Sekretärin geht ... heute mal wieder (die bleiben alle bloß 2 Jahre, und ich könnte mal wieder den Laden zusammenbrüllen) ... wir Autisten hängen halt furchtbar an den wenigen Bezugspersonen, die wir haben ... aber ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, es geht vorbei, und an der neuen hänge ich dann ganz genau so wie an der davor ... bis zur nächsten Trennung ... . Ist jedes Mal Scheiße, aber so bin ich halt ... .

      Monk hatte es mal wunderbar auf den Punkt gebracht:
    • Daniel1 wrote:

      Ich bekam Morddrohungen von ihrem Freund.
      Dazu hat er am Haus gelauert, als seine Freundin in Klinik war.
      Hättest du sie so grün und blau vorgefunden, wurdest du anders schreiben.
      Klar Fremdeinwirkung nach Polizei und Notarzt.
      Meine Frage zur Angst bezog sich auf dein Angst haben, weil die Sozialarbeiterin wechselt. In dem Fall Beweise parat zur Drohung und an die Polizei weiter geleitet + Anzeige.
    • Tux wrote:

      Meine Frage zur Angst bezog sich auf dein Angst haben, weil die Sozialarbeiterin wechselt. In dem Fall Beweise parat zur Drohung und an die Polizei weiter geleitet + Anzeige.
      Anzeige habe ich nicht erstattet, da ich Angst habe, dass es weiter eskaliert.
      In den Polizeibericht, der in unserer WG aufgenommen wurde, als Polizei da war, haben alle WG Teilnehmer, auch von der WG über uns, der Polizei erzâhlt, was wir wissen.
      Morddrohungen und alles andere sind im Bericht vermerkt.
      Wurde von der Polizei drauf aufmerksam gemacht, dass ich ihn anzeigen kann.

      Alles Gute.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Wurde von der Polizei drauf aufmerksam gemacht, dass ich ihn anzeigen kann.
      Dann mach das.
      Und als nächstes kümmerst du dich um einen Umzug in eine andere WG. Deine aktuelle ist nach allem, was du hier schreibst, einfach nur richtig, richtig schlecht für dich.

      Deine Sozialarbeiterin kann dich sicher bei beidem noch unterstützen, so lange sie da ist, aber die Initiative mußt DU selbst ergreifen.
    • Habe mich heute bei der Sozialarbeiterin geoutet, dass ich Gefühle für sie entwickelt habe und nach dem Termin heute, die letzten 2 Termine den Abschied widmen will. Jetzt geht sie emotional auf Abstand zu mir.
      Sie war immer für er mich da und hat mich genommen wie ich bin.

      Bin traurig.
      Mir bricht das Herz.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 2 times, last by Daniel1 ().

    • Herzlichen Dank zusammen, herzlichen Dank @MangoMambo .

      Quelle.
      de.m.wikipedia.org/wiki/Bezugsperson

      Zitat
      Auch alte und kranke Menschen benötigen eine Person, die sich ihnen liebevoll zuwendet und eine vertrauensvolle Atmosphäre gegenseitigen Verstehens schafft. Dagegen kann es durch Vernachlässigung in Altenheimen zu psychischem Hospitalismus kommen.
      In der stationären Psychiatrie wird manchmal eine Pflegeperson, die sich um einen Patienten besonders kümmern soll, als Bezugsperson bezeichnet.
      Zitat ende.

      Habe nochmal nachgeschaut.
      Ich weiss, dass sie sehr atraktiv ist, es ist aber keine Anziehung zwischen Mann und Frau.
      Anziehung zu einer Bezugsperson triffts besser.
      Habe ihr gestern geschrieben und heute früh haben wir nochmals miteinander per Telefon gesprochen..
      Sie kann nachvollziehen,dass ich gerade im Trauerprozess bin, wobei wir es in den letzten 2 Termine angehen und ich den Raum dafür bekomme.
      Gestern hatte ich auch Raum dazu.

      Alles Gute.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().