Leichte Sprache in Anspruch nehmen

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    • Leichte Sprache in Anspruch nehmen

      Hallo,

      Bundesfachstelle Barrierefreiheit wrote:

      Da die Behördensprache besonders schwierig zu verstehen ist, sind hier besondere Vorschriften erlassen worden.

      Seit dem 1. Januar 2018 sollen Behörden und Sozialversicherungsträger mit Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung in einfacher und verständlicher Sprache kommunizieren. Das gilt sowohl für die mündliche als auch für die schriftliche Kommunikation. Neben Bundesbehörden betrifft das Behörden der gesetzlichen Sozialleistungen (wie Arbeitsagenturen) sowie diejenigen, die diese Sozialleistungen ausführen (wie Krankenkassen, Rentenversicherung, Ärzte).

      Bundesbehörden müssen für Menschen mit geistigen oder seelischen Behinderungen folgende rechtliche Dokumente in einfacher, verständlicher Weise erklären, wenn es die Betroffenen wünschen:
      • Bescheide
      • Allgemeinverfügungen
      • öffentlich-rechtliche Verträge
      • Vordrucke
      Bei Bedarf sollen sie auch schriftlich in Leichter Sprache erläutert werden. Der notwendige Umfang richtet sich dabei nach den Bedürfnissen der Betroffenen.

      Behindertengleichstellungsgesetz § 11 Verständlichkeit und Leichte Sprache
      gesetze-im-internet.de/bgg/__11.html

      Dass man dieses Recht hat finde ich grundlegend super, genau das würde mir sehr viel helfen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Nachfrage wirklich umgesetzt wird oder kann. Es müsste sich ja extra ein Mitarbeiter die Zeit dafür nehmen zum Beispiel einen Bescheid oder ein Formular zu erklären. (Die Ausfüllhinweise zu manchen Formularen sind auch oft nicht in leichter Sprache) Der dann vor allem menschlich auch erst Mal die Geduld und das Feingefühl haben muss, mit der Person angemessen umzugehen. Ich hatte bei manchen Behörden schon Mitarbeiter am Telefon, die schon bei normalem Nachfragen pampig und genervt reagierten. Vor allem die andere Sache, "Bei Bedarf sollen sie auch schriftlich in Leichter Sprache erläutert werden" würde mir noch mehr weiter helfen, weil ich die Erklärung dann widerholt nochmal nachlesen kann, zum Beispiel zu einem Bescheid.

      Bisher habe ich das noch nicht ausprobiert, weil ich gar nicht wusste dass ich so was in Anspruch nehmen kann. Gleichzeitig habe ich aber Bedenken, dass wenn ich so was in Anspruch nehmen möchte, dass viele Behörden da vielleicht nicht positiv darauf reagieren. Dass dann vielleicht Antworten kommen wie "Da haben wir keine Kapazität für" oder "Lesen Sie sich einfach die Ausfüllhinweise durch" und man mit solchen Antworten dann abgewimmelt wird und dann doch diese Hilfe nicht bekommt.

      Ich habe/hatte ja leider immer wieder mit Behörden zu tun, die auch alle von meiner seelischen Behinderung wissen. Arbeitsamt, Rentenversicherung, Eingliederungshilfe, Beratungshilfeschein, usw. Bei der Beratungshilfe zum Beispiel hatte ich auch aktiv nach Erklärungen zu dem Formular gefragt, eben weil ich es nicht verstand, aber es wurde mir verwehrt und einfach auf die Ausfüllhinweise verwiesen. Bei keiner Behörde hat auch noch nie jemand mit mir jemals in leichter Sprache kommuniziert.

      Dass es dazu einen Paragraph gibt finde ich sehr gut, den werde ich mir ausdrucken und zum Beispiel bei Gesprächen darum bitten, dass man in leichter Sprache mit mir kommuniziert.

      Von der Eingliederungshilfe habe ich zum Beispiel ein 5-seitiges Schreiben bekommen über "Beauftragung des MPD zur Überprüfung der Vergütungsgruppe" wo ich 4 Seiten von irgendwas ausfüllen soll, wo ich nichtmal verstehe. Weil das von der Wortwahl und den Formulierungen so kompliziert geschrieben ist. An einer Stelle besteht ein einziger Satz aus 4 Zeilen, und dann auch noch haufenweise Behördenfachworte. Ich will mir den Stress nicht mehr machen mich da durchzuquälen, weil mögliche Fehler die ich beim Ausfüllen mache zu meinem Nachteil sein können. Wo ich aber auch nicht verstehe, warum man solche Formulare der Eingliederungshilfe (die ja gezielt für Menschen mit geistigen, seelischen, psychischen Behidnerungen sind) überhaupt erst so schwer verständlich machen muss.

      Hat von euch schonmal jemand für sich Formulare oder Übersetzungen in Leichte Sprache in Anspruch genommen?
    • Zwischenmensch wrote:

      , warum man solche Formulare der Eingliederungshilfe (die ja gezielt für Menschen mit geistigen, seelischen, psychischen Behidnerungen sind) überhaupt erst so schwer verständlich machen muss.
      Weil Leichte Sprache den Inhalt nicht 100% korrekt wiedergibt. Das kann sie grundsätzlich nicht, da sie den Inhalt stark vereinfachen muss, um verständlich zu sein und dabei gehen (mitunter sogar sehr wichtige) Detailinformationen verloren. Das ist dann schlecht für all jene, die normale Sprache problemlos verstehen, weil sie dadurch unzureichend informiert werden. Deswegen gibt es die zwei Versionen (bzw. soll es, in der Praxis hab ich das bisher auch nur auf Internetseiten gesehen).
    • Aldana wrote:

      Weil Leichte Sprache den Inhalt nicht 100% korrekt wiedergibt. Das kann sie grundsätzlich nicht, da sie den Inhalt stark vereinfachen muss, um verständlich zu sein und dabei gehen (mitunter sogar sehr wichtige) Detailinformationen verloren.
      So ist es. Ich denke da immer an Goethes Faust ("Ich tu mir so leid. Deswegen will ich jetzt zaubern lernen").

      Ich hatte auch mal in eine Leichte-Sprache-Version eines Parteiwahlprogramms reingeschaut und mit der normalen Version verglichen. Das war unverschämt, was da alles an Informationen fehlte. Die Versprechen waren noch falscher als ohnehin.

      Ich habe nix dagegen, wenn Du Dir Leichte Sprache zuschicken lässt. Aber ehrlich, im Umgang mit Behörden kann es Dir keinen Sozialarbeiter o.ä. ersetzen, der sich mit den ganzen Prozedere auskennt. Der ist nicht nur ein Übersetzer. Also ich würde mir zumindest nicht zutrauen, dann auf einmal durchblicken zu können.

      The post was edited 1 time, last by Prof. Dr. X: Link hinzugefügt ().

    • Mal ganz ehrlich, diesen Paragraphen finde ich auch extrem gut. Nur wenn das schon eingeführt wird, warum dann nicht gleich grundsätzlich? Statt zur einen Person einen Brief und zu einer anderen Person einen Brief mit gleichen Inhalt, nur mit anderen Satzaufbau zu versenden wehre es da doch viel einfacher alle Briefe wie zuvor auch nur in einfacher Schrift Form.
    • @Nitram Weil der Inhalt eben nicht identisch ist. Es handelt sich um eine Annäherung. Komplexe Sachverhalte, die auf Gesetztestexten beruhen, lassen sich nicht ohne Weiteres in einfachen Hauptsätzen mit Basisvokabular erklären. Deshalb ist die "leichte Sprache" ( - die eigentliche "einfache Sprache" heißen sollte - ) ein Trade-Off: Der Text ist zwar besser verständlich, aber der Inhalt wird ungenauer oder reduziert - wie auch schon hier im Thread erklärt wurde.

      Edit: @Zwischenmensch Da formuliert niemand etwas für den Anfragenden persönlich um. Es sind nur andere Textvorlagen.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Kayt wrote:

      Deshalb ist die "leichte Sprache" ( - die eigentliche "einfache Sprache" heißen sollte - ) ein Trade-Off: Der Text ist zwar besser verständlich, aber der Inhalt wird ungenauer oder reduziert - wie auch schon hier im Thread erklärt wurde.
      Eigentlich extrem problematisch, zumindest dort wo es auf konkrete Informationen mit der benötigten Tiefe ankommt: Behördenangelegenheiten, Wahl, bestimmte rechtliche Dinge (AGB usw.)

      Was soll eigentlich der Hintergrund des Paragraphen sein? Wenn jemand bereits vorher Unterstützung wegen komplizierter Sachverhalte bekommt (Betreuer o.ä.), wird er diese wohl auch durch "leichte Sprache" brauchen, da diese ja nicht den identischen Inhalt transportiert und so Missverständnisse und/oder zusätzliche Fragen auftreten können, für welche Lösung dann doch wieder eine Unterstützung gebraucht wird...- so stelle ich mir Teilhabe am öffentlichen Leben dann auch nicht vor, weil sich zum Status Quo ja nichts wirklich im Sinne der eingeschränkten Person verändert.
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Taron wrote:

      Was soll eigentlich der Hintergrund des Paragraphen sein?
      Es ist der Versuch, mehr Barrierefreiheit zu schaffen und damit auch ein Stück weit mehr Autonomie - für Menschen, die bestimmte Behinderungen haben oder funktionale Analphabeten sind.

      Zum einen befindet sich ja auch nicht jeder in Betreuung und zum anderen hilft es einer Person vielleicht dennoch, zumimdest die Kernpunkte eines Schreibens zu fassen. Nachrichtenseiten, z. B. der WDR, bieten mitunter auch "leichte Sprache" an oder Behörden auf den Websites. Texte in leicher Sprache können zu mehr Selbstständigkeit verhelfen. Wenn man etwas in seiner vollen Tiefe ergründen will, dann ist das natürlich nicht auf diese Weise möglich. Das liegt aber in der Natur der Sache.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Es gibt einen Unterschied zwischen einfacher Sprache und leichter Sprache.

      Leichte Sprache ist für Menschen mit geistiger Behinderung gedacht.
      Davon haben aber die meisten einen gesetzlichen Betreuer, daher ist leichte Sprache für Formulare meist gar nicht notwendig, aber zusätzlich auch schwierig umzusetzen.
      Man würde eher Flyer oder anderes Info-Material in leichte Sprache übersetzen, wo es darum geht, die Menschen zu informieren, wo sie etwas finden oder wie etwas funktioniert. Solches Infomaterial bekommt jemand dann auf Anforderung. Normale Menschen würden sich von solchen Texten verarscht fühlen, wenn man sie einfach so an jeden verschicken würde.

      Die einfache Sprache ist eher für Normalos geeignet. Bei der einfachen Sprache wird nur darauf geachtet, dass die Sätze kurz sind, wenig Fremdwörter und Fachtermini im Text sind, und dass einfache Wörter verwendet werden, z.B. "nicht können" statt "außerstande sein" (erinnert mich auch an den Film "Idiocracy" - normale Menschen verstehen herkömmliche Texte nicht mehr, wahrscheinlich wird in den kommenden Jahren immer weiter vereinfacht, bis wir dann wirklich bei der leichten Sprache sind).

      Diese einfache Sprache wird in den Behörden schon umgesetzt, aber bis das überall und auf alle Schreiben und Formulare zutrifft, dauert es noch.

      Manchmal sind die Barrieren aber auch im Kopf, also wenn man schon mit der Einstellung an ein Formular herangeht "das verstehe ich sowieso nicht" oder "das will ich nicht verstehen", dann versteht man es auch nicht. Würde man es versuchen, wäre dann manches doch verständlich. Es gibt aber auch Sachen, die versteht man ohne Vorkenntnisse wirklich nicht, und dann fragt man am besten jemanden, der sich damit auskennt. Als ich früher meine Steuererklärung noch selbst gemacht habe, bin ich auch schon zum Finanzamt gegangen und habe dort direkt nachgefragt, wie etwas zu verstehen ist. Dazu sind die da, und wenn man nett ist, kriegt man auch in der Regel eine nette Antwort.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • @Shenya Danke für die Erläuterung.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Shenya wrote:

      Als ich früher meine Steuererklärung noch selbst gemacht habe, bin ich auch schon zum Finanzamt gegangen und habe dort direkt nachgefragt, wie etwas zu verstehen ist. Dazu sind die da, und wenn man nett ist, kriegt man auch in der Regel eine nette Antwort.
      Genau sowas ist beispielsweise mit § 11 Abs. 1 BGG gemeint.
    • Shenya wrote:

      Leichte Sprache ist für Menschen mit geistiger Behinderung gedacht.
      Nö stimmt nicht.

      Das sind die Unterschiede:

      inklusion-kultur.de wrote:

      Leichte Sprache bedeutet, dass Texte und Sprache einfach zu verstehen sind. Dazu sollen einfache und kurze Wörter sowie kurze Sätze mit einfachem Satzbau verwendet werden. Auf Fremdwörter sollte man verzichten und stattdessen Wörter verwenden, die bekannt sind. Inhalte sollten sinnvoll durch Absätze und Überschriften strukturiert werden.

      Einfache Sprache ist komplexer als Leichte Sprache. Die verwendeten Wörter dürfen schwieriger sein, längere Sätze und Nebensätze sind erlaubt. Es müssen nicht nach jedem jedem Satzzeichen Absätze eingefügt werden.

      Aldana wrote:

      Weil Leichte Sprache den Inhalt nicht 100% korrekt wiedergibt.
      Nur dass der korrekte Inhalt auch nichts bringt, wenn man diesen nicht versteht weil es zu komplex geschrieben ist.


      Aber um nochmal auf meine ursprüngliche Frage zurück zu kommen worum es mir eigentlich geht:

      Zwischenmensch wrote:

      Hat von euch schonmal jemand für sich Formulare oder Übersetzungen in Leichte Sprache in Anspruch genommen?
      Ich möchte mich eigentlich mit Menschen darüber austauschen, die im Alltag schon Mal die Leistungen von dem Paragraph in Anspruch genommen haben. Ich suche Erfahrungsberichte von anderen, und ich möchte bitte nicht dass Nebendiskussionen in dem Thread überwiegen. Ich habe da grundsätzlich nichts dagegen, aber ich möchte bitte nicht, dass es vor lauter Nebendiskussionen erst gar nicht um mein eigentliches Anliegen des Threads geht.
    • Zwischenmensch wrote:

      Aldana wrote:

      Zwischenmensch wrote:

      , warum man solche Formulare der Eingliederungshilfe (die ja gezielt für Menschen mit geistigen, seelischen, psychischen Behidnerungen sind) überhaupt erst so schwer verständlich machen muss.
      Weil Leichte Sprache den Inhalt nicht 100% korrekt wiedergibt. [...] Das ist dann schlecht für all jene, die normale Sprache problemlos verstehen, weil sie dadurch unzureichend informiert werden. Deswegen gibt es die zwei Versionen (bzw. soll es, in der Praxis hab ich das bisher auch nur auf Internetseiten gesehen).
      Nur dass der korrekte Inhalt auch nichts bringt, wenn man diesen nicht versteht weil es zu komplex geschrieben ist.
      Bitte zitiere doch den kompletten inhaltlich zusammenhängenden Teil meines Beitrags. Durch die Verkürzung hast du den Inhalt meines Beitrags verfälscht (gleiches Problem wie bei Leichter Sprache, sie verkürzt und verfälscht dadurch).

      Außerdem war deine Ausgangsfrage, auf die ich geantwortet hab, eine ganz andere Thematik als das, auf was du jetzt inhaltlich geantwortet hast.
    • Das, was in deinem Zitat über leichte Sprache steht, gilt für die einfache Sprache. Leichte Sprache geht darüber hinaus. Da muss man z.B. zusätzlich noch zusammengesetzte Wörter trennen und mit Bindestrich schreiben, was ja nicht der gültigen Rechtschreibung entspricht, aber angeblich besser verständlich sein soll. Z.B. Wahl-Schein statt Wahlschein oder so.
      Man soll keinen Genitiv, Konjunktiv oder Passiv verwenden. Bei der einfachen Sprache darf man das.

      Zielgruppe der leichten Sprache sind definitiv Menschen mit geistiger Behinderung. Eventuell können auch Ausländer mit ganz schlechten Deutschkenntnissen davon profitieren, oder Menschen mit Demenz.

      Zielgruppe der einfachen Sprache sind Durchschnittsmenschen mit durchschnittlicher bis niedriger Lesekompetenz.

      Hier ein Beispiel:
      multisprech.org/einfache-sprac…ht/nitrat-im-grundwasser/
      Oder hier was von der Lebenshilfe:
      lebenshilfe.de/informieren/regional/wahlen
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Ich kenne viele Beispiele für Schriftstücke in einfacher Sprache von der Arbeit (z. B. Heimbeirat). Diese werden immer auch von einem Mitarbeiter mit dem Klienten besprochen. Schlimmer finde ich es, wenn z. B. Urteile in Bezug auf den gesetzlichen Betreuer, den Klienten immer nur im Juristendeutsch zugesandt werden. Leichte Sprache hängt auch sehr davon ab, wer das Schriftstück verfasst, bzw. überträgt.
      Das Leben ist zu komplex um eine festgelegte Meinung zu haben.