Mimik Test

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    • En!gma wrote:

      Am interessantesten fand ich allerdings einige Frauenbilder, auf denen sie wie Hasen guckten. Sorry, aber die Emotion "Hase" ist mir gänzlich unbekannt.
      Ich habe nicht wirklich Frauen entdecken können, die wie Hasen aussahen.
      Vielleicht bist du aus Versehen auf der Seite vom Playboy gelandet? :d

      Aldana wrote:

      Interessant finde ich die Prozentangaben. Demzufolge ist bei diesem Test Trauer schwerer zu erkennen als Ekel und Überraschung. Das finde ich doch etwas seltsam.
      Interessant finde ich es auch, aber nicht unbedingt seltsam.
      Ekel erkennt man recht deutlich an der gerümpften Nase. Bei Überraschung sind die Augenbrauen hochgezogen und in 3 von 4 Fällen ist der Mund offen.
      Wenn ich jeweils versuche, den Gesichtsausdruck nachzumachen, dann lande ich insbesondere bei Überraschung und Ekel auch bei der richtigen Emotion.

      Noch leichter wäre es allerdings, wenn man eine komplette Videosequenz hätte, wo man die Emotion in ihrer gesamten Entwicklung beobachten könnte. Da wäre insbesondere die Überraschung sehr leicht erkennbar, weil sie sehr plötzlich kommt und nicht lange anhält. So etwas habe ich im Rahmen einer Studie im SCOTT/EVA-Training zuletzt 8 Monate lang geübt. Wäre eigentlich schön, wenn sie da mal einen kurzen Online-Test mit ein paar Beispielaufgaben erstellen würden.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • @Tuvok
      Weil man dich trainiert hat, auf einzelne Merkmale zu achten. So nimmt ein Mensch Gesichtsausdrücke aber meines Erachtens normalerweise nicht wahr, sondern geht da globaler dran, mehr nach der Gesamtwirkung und da steht Trauer innerhalb der vorgegebenen Auswahl genauso isoliert wie Freude. Deswegen finde ich die Prozentzahlen seltsam und sie sind für mich eher ein Indiz, dass die Probanden eben nicht gerade besonders traurig gucken.
    • Aldana wrote:

      Weil man dich trainiert hat, auf einzelne Merkmale zu achten.
      Wie kommst du darauf?
      Das EVA-Programm macht da keine verbindliche Vorgaben, wie man vorgehen soll.
      Es bietet die Möglichkeit, sich in einem Emotionslexikon über einzelne Merkmale zu informieren, allerdings werden die Emotionskarten dabei erst nach und nach frei geschaltet.
      Es besteht aber auch die Möglichkeit, "learning per doing" zu betreiben und die Aufgaben einfach zu lösen, ohne die Beschreibungen überhaupt zu lesen.

      Aldana wrote:

      So nimmt ein Mensch Gesichtsausdrücke aber meines Erachtens normalerweise nicht wahr, sondern geht da globaler dran, mehr nach der Gesamtwirkung
      Hab ich auch so gemacht. Das 'Emotionslexikon' habe ich mir zwar komplett heruntergeladen und ausgedruckt, danach aber nur noch ganz selten hereingeschaut.
      Es bleibt aber nicht aus, dass man dabei selbst im Laufe der Zeit bestimmte Erkennungsmerkmale entdeckt.

      Aldana wrote:

      da steht Trauer innerhalb der vorgegebenen Auswahl genauso isoliert wie Freude
      Bei EVA stehen auch nicht die gleichen Alternativen zur Auswahl wie bei dem obigen Mimik-Test, sondern es gibt insgesamt 40 verschiedene Emotionen zu erkennen. Bei jedem Video werden 5 von diesen 40 als Antwortmöglichkeiten angeboten, und eine von diesen 5 Antwortmöglichkeiten ist dann richtig. Und es gibt nicht nur die Aufgaben, wo die Emotion aus den Gesichtern erkannt werden soll, sondern auch Aufgaben, wo man die Emotion aus der Prosodie einer Stimme in einer Audiodatei erkennen soll.
      Bei den 40 Emotionen in EVA sind außer 'traurig' beispielsweise auch dabei: 'betroffen', 'entsetzt', 'enttäuscht', 'frustriert', 'melancholisch', 'verzweifelt' und 'wehmütig'. Das ist gelegentlich schon schwierig, das voneinander abzugrenzen.

      Aldana wrote:

      Trauer schwerer zu erkennen als Ekel und Überraschung.
      Im EVA-Programm war es bei mir so, dass ich Überraschung zu 92% erkannt habe, Trauer zu 88% und Ekel zu nur 74%. Aber das sind nur meine eigenen, selbst ausgezählten Ergebnisse. Eine offizielle Statistik über die Erkennungsquote von allen Teilnehmern gibt es leider nicht.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
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    • freebirth_one wrote:

      Womit öffnest Du das? Das hört sich für mich an wie paranoide Sicherheitseinstellungen des Browsers
      Danke, ja. Es lag am Browser.

      Freude4/4
      21 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Freude-Affekte erkannt als Sie.
      Angst0/4Sie haben Angst am häufigsten verwechselt mit Überraschung0 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Angst-Affekte erkannt als Sie.
      Ekel0/4Sie haben Ekel am häufigsten verwechselt mit Wut0 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Ekel-Affekte erkannt als Sie.
      Überraschung2/4
      16 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Überraschung-Affekte erkannt als Sie.
      Wut1/4Sie haben Wut am häufigsten verwechselt mit Trauer14 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Wut-Affekte erkannt als Sie.
      Trauer4/4
      81 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Trauer-Affekte erkannt als Sie.
      Verachtung1/4Sie haben Verachtung am häufigsten verwechselt mit Freude16 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Verachtung-Affekte erkannt als Sie.



      Freude und Trauer erkenne ich anscheinend sehr gut, aber der Rest! :m(:
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • Interessanter Test.

      Ich finde es ziemlich schwierig, von statischen Fotos Emotionen abzulesen. Bei den Fotos fehlen mir die Bewegungen und der Kontext (z.B. was die abgebildete Person sagt). Ich musste bei den Fotos jeweils länger überlegen, was gemeint sein könnte. Es ist eine mühsame Entschlüsselungsarbeit. Nur Freude ist sehr leicht zu erkennen, weil da die Gesichtszüge (v.a. die Partie zwischen den Augen) vollkommen entspannt sind. Mir fällt durch den Test insgesamt auf, dass ich mir mit dem Deuten akustischer Signale (Stimmlage etc.) wesentlich leichter tue als mit optischen Informationen.

      Freude 4/4
      21 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Freude-Affekte erkannt als Sie.
      Angst 0/4Sie haben Angst am häufigsten verwechselt mit Überraschung0 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Angst-Affekte erkannt als Sie.
      Ekel 3/4
      37 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Ekel-Affekte erkannt als Sie.
      Überraschung 3/4
      33 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Überraschung-Affekte erkannt als Sie.
      Wut 4/4
      77 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Wut-Affekte erkannt als Sie.
      Trauer 3/4
      48 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Trauer-Affekte erkannt als Sie.
      Verachtung 3/4
      58 Prozent der bisherigen Teilnehmer haben weniger Verachtung-Affekte erkannt als Sie.
    • Schreiberling wrote:

      Ich finde es ziemlich schwierig, von statischen Fotos Emotionen abzulesen.
      Deine Quote war aber nicht schlecht, außer vielleicht bei der Angst.

      Schreiberling wrote:

      Bei den Fotos fehlen mir die Bewegungen und der Kontext (z.B. was die abgebildete Person sagt).
      Das kann ich gut nachvollziehen. Mit Kontext wäre es leichter, aber auch nicht immer eindeutig. Allerdings gäbe es auch noch viel mehr Emotionen zur Auswahl, als nur die 7 Grundemotionen, die hier angeboten werden.

      Schreiberling wrote:

      Mir fällt durch den Test insgesamt auf, dass ich mir mit dem Deuten akustischer Signale (Stimmlage etc.) wesentlich leichter tue als mit optischen Informationen.
      Der Vergleich hinkt etwas, weil du bei "akustischen Signalen" in der Regel einen Kontext hast, nämlich zumindest den Inhalt des Satzes, den du gerade hörst.
      Es gibt Übungen zur Emotionserkennung aus der Prosodie (Stimmlage, Betonung, etc,) für neutrale Sätze (z.B.: "Der Tisch ist aus Holz."), wo die Emotion eben nichts mit dem Inhalt des Satzes zu tun hat. Dann ist es aber auch wieder schwieriger, weil der Kontext fehlt.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)