Forschung zum Zusammenhang zwischen Autismus und auffälligem Computerspielverhalten.

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    • Forschung zum Zusammenhang zwischen Autismus und auffälligem Computerspielverhalten.

      Hallo liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,



      mein Name ist Jasmin Prior und ich studiere Psychologie im Master an der SRH Riedlingen. Im Rahmen meines Studiums führe ich Forschung zu verschiedenen Themen durch. Mit dieser Umfrage möchte ich das Computerspielverhalten von Menschen im Autismus-Spektrum erforschen.

      Mit diesem Link gelangst du zu einer Umfrage zu deinem Computerspielverhalten:

      ua4250.customervoice360.com/uc/Computerspielverhalten/

      Ich würde mich freuen, wenn du mir helfen würdest und die Umfrage ehrlich beantwortest.

      Gerne kannst du diese Umfrage weiterleiten.



      Mit freundlichen Grüßen

      Jasmin Prior

      Therapeutische Fachkraft,

      B.Sc. Psychologie

      Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Hochsauerlandkreis

      Lebenshilfe Autismus Kompetenz Zentrum (LAKZ)

      Gartenstraße 47

      D - 59929 Brilon

      Fon: 02961/ 9695-29

      Fax: 02961/ 9695-10

      Mail: prior@lebenshilfe-hsk.de

      Internet: www.lebenshilfe-hsk.de
    • Hallo,

      ich habe den Bogen beantwortet. Ich hatte folgende Probleme:
      1. war ich mir nicht ganz sicher, ob Konsolenspiele auch gemeint waren, hatte ich sie dann aber gedanklich mit einbezogen.
      2. bei der Frage danach, welchen Typ Computerspiele ich hauptsächlich spiele, war ich mir nicht sicher, ob die Frage nur aktuell gemeint war oder über die Lebensspanne. Ich habe mich dazu entschieden, jene Spieltypen zu nennen, die ich im Laufe meines Lebens bevorzugt gespielt habe.
      3. konnte ich auf die Frage nach der Dauer und Häufigkeit nicht gut antworten, da ich immer intensive Spielphase hatte/habe und dann wieder Wochen, Monate oder auch Jahre lang (fast) nicht spiele. Entweder intensiv oder gar nicht.
      4. wäre es in dem letzten Frageblock gut, wenn es noch eine Abstufung zwischen selten und oft gegeben hätte. In vielen mögen steht die Option manchmal zur Verfügung.
      5. Hatte ich eher den Eindruck, dass der Fragebogen sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche richtet.

      Schöne Grüße
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Kayt wrote:

      Hallo,

      ich habe den Bogen beantwortet. Ich hatte folgende Probleme:
      1. war ich mir nicht ganz sicher, ob Konsolenspiele auch gemeint waren, hatte ich sie dann aber gedanklich mit einbezogen.
      2. bei der Frage danach, welchen Typ Computerspiele ich hauptsächlich spiele, war ich mir nicht sicher, ob die Frage nur aktuell gemeint war oder über die Lebensspanne. Ich habe mich dazu entschieden, jene Spieltypen zu nennen, die ich im Laufe meines Lebens bevorzugt gespielt habe.
      3. konnte ich auf die Frage nach der Dauer und Häufigkeit nicht gut antworten, da ich immer intensive Spielphase hatte/habe und dann wieder Wochen, Monate oder auch Jahre lang (fast) nicht spiele. Entweder intensiv oder gar nicht.
      4. wäre es in dem letzten Frageblock gut, wenn es noch eine Abstufung zwischen selten und oft gegeben hätte. In vielen mögen steht die Option manchmal zur Verfügung.
      5. Hatte ich eher den Eindruck, dass der Fragebogen sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche richtet.

      Schöne Grüße
      Hallo,

      vielen Dank für die Teilnahme und die ausführliche Rückmeldung. Das hilft mir dabei, bei weiterer Forschung genauer Rücksicht auf diese Themen zu nehmen.

      Liebe Grüße :)
    • Kayt wrote:

      1. war ich mir nicht ganz sicher, ob Konsolenspiele auch gemeint waren, hatte ich sie dann aber gedanklich mit einbezogen.
      2. bei der Frage danach, welchen Typ Computerspiele ich hauptsächlich spiele, war ich mir nicht sicher, ob die Frage nur aktuell gemeint war oder über die Lebensspanne. Ich habe mich dazu entschieden, jene Spieltypen zu nennen, die ich im Laufe meines Lebens bevorzugt gespielt habe.
      3. konnte ich auf die Frage nach der Dauer und Häufigkeit nicht gut antworten, da ich immer intensive Spielphase hatte/habe und dann wieder Wochen, Monate oder auch Jahre lang (fast) nicht spiele. Entweder intensiv oder gar nicht.
      4. wäre es in dem letzten Frageblock gut, wenn es noch eine Abstufung zwischen selten und oft gegeben hätte. In vielen mögen steht die Option manchmal zur Verfügung.
      5. Hatte ich eher den Eindruck, dass der Fragebogen sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche richtet.
      Es ist bei mir ähnlich.


      2. ...habe mich dazu entschieden, jenen Spieltypen zu nennen, den ich im Laufe meines Lebens bevorzugt (~95%) gespielt habe.
      3. ...ergänzend, ich nahm den Stundenschnitt Spielzeit /Lebensspanne des Spielens. Und die Zeit der Bearbeitung/Individualisierung der Spieldaten oder die Erstellung von Exceltabellen zu jeden Spiel wurden nicht berücksichtigt, diese Zeit ist weit höher als die reguläre Spielzeit.
    • Sonnenseele wrote:

      @jasmin_prr
      Wie ist "auffälliges Computerspielverhalten" definiert? Inwiefern sollen Rückschlüsse zum Spielverhalten autistischer Personen im Vergleich zu nichtautistischen Personen gezogen werden?
      Die Fragen werden am Ende, mittels einer Auswertungstabelle mit verschiedenen Werten versehen. Diese Werte geben an, ob Personen Verhalten zeigen, welches auf Computerspielsucht hinweist. Der Fragebogen wurde einerseits von autistischen und nichtautistischen Proband*innen ausgefüllt, sodass ich nachher, mithilfe von statistischen Tests, überprüfen kann, ob ein bedeutsamer Unterschied zu finden ist.
    • jasmin_prr wrote:

      Der Fragebogen wurde einerseits von autistischen und nichtautistischen Proband*innen ausgefüllt
      Das erklärt, warum ich den Eindruck hatte, dass die Fragen wenig autismusspezifisch waren. Beispielsweise dient das Computerspielen bei mir nicht nur einfach der Ablenkung vom Alltag, dem Spaß oder zur Besserung der Stimmung, sondern auch dem Ausblenden von zu viel Reizen, dem starken Bedürfnis nach Alleinsein und als Auszeit für mein ansonsten ununterbrochen rotierendes Gehirn.
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:

      jasmin_prr wrote:

      Der Fragebogen wurde einerseits von autistischen und nichtautistischen Proband*innen ausgefüllt
      Das erklärt, warum ich den Eindruck hatte, dass die Fragen wenig autismusspezifisch waren. Beispielsweise dient das Computerspielen bei mir nicht nur einfach der Ablenkung vom Alltag, dem Spaß oder zur Besserung der Stimmung, sondern auch dem Ausblenden von zu viel Reizen, dem starken Bedürfnis nach Alleinsein und als Auszeit für mein ansonsten ununterbrochen rotierendes Ge
      Vielen Dank für solche Rückmeldungen. Kann ich dich privat dazu noch befragen? Ich finde das nämlich sehr interessant und wichtig zu beachten. :)
    • Ich habe teilgenommen und bei mir sind die Ergebnisse wahrscheinlich sehr durchwachsen: Ich habe in meiner Kindheit und Jugend mit PC-Spielsucht zu tun gehabt, aber im Moment ist das kein Thema mehr. Je nach Fragestellung habe ich daher eher auf jetzt oder die Vergangenheit bezogen geantwortet (verwendete Formulierung/Zeitform).
      Ich hoffe dass mein Beitrag damit nicht völlig wertlos ist.

      Bei mir war es so, dass die Realitätsflucht durch PC-Spiele nahtlos die Flucht durch exzessives Lesen abgelöst hat. Im Erwachsenenalter wurde daraus eine Handyspielsucht, die ich aber überwinden konnte und jetzt spiele ich nur noch sehr dosiert und meistens nicht alleine (Genre oder Merkmal Multiplayer wäre interessant gewesen).
    • Morrow wrote:

      Ich habe teilgenommen und bei mir sind die Ergebnisse wahrscheinlich sehr durchwachsen: Ich habe in meiner Kindheit und Jugend mit PC-Spielsucht zu tun gehabt, aber im Moment ist das kein Thema mehr. Je nach Fragestellung habe ich daher eher auf jetzt oder die Vergangenheit bezogen geantwortet (verwendete Formulierung/Zeitform).
      Ich hoffe dass mein Beitrag damit nicht völlig wertlos ist.

      Bei mir war es so, dass die Realitätsflucht durch PC-Spiele nahtlos die Flucht durch exzessives Lesen abgelöst hat. Im Erwachsenenalter wurde daraus eine Handyspielsucht, die ich aber überwinden konnte und jetzt spiele ich nur noch sehr dosiert und meistens nicht alleine (Genre oder Merkmal Multiplayer wäre interessant gewesen).
      Vielen Dank für die Teilnahme und die Anmerkungen! Darf ich dir privat auch noch ein paar Fragen dazu stellen? :)
    • Morrow wrote:

      Bei mir war es so, dass die Realitätsflucht durch PC-Spiele nahtlos die Flucht durch exzessives Lesen abgelöst hat.
      In meinen exzessiven Phasen Tetris z. B. ging das Tetrisspielen noch immer weiter, wenn ich schlafen wollte. Ständig sah ich nur neue Steine runterkommen, wenn ich die Augen schloss. Ich spielte auch mal die kompletten Semesterferien ein Spiel mehrmals durch, sodass ich fast nur noch davon träumte. Exzessives Lesen kann ich auch gut. Exzessiv kann ich Einiges, das Problem ist dosiert. Das ist mit ein Grund, warum ich nur noch super selten Computerspiele mache. Wenn ich anfange, bleibe ich dran "kleben" und dafür muss ich dann die Zeit haben.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Schwarze Katze wrote:

      Richtet sich der Fragebogen nur an Personen mit bestätigter Diagnose?
      Du kannst trotzdem gerne daran teilnehmen :)


      Kayt wrote:

      Morrow wrote:

      Bei mir war es so, dass die Realitätsflucht durch PC-Spiele nahtlos die Flucht durch exzessives Lesen abgelöst hat.
      In meinen exzessiven Phasen Tetris z. B. ging das Tetrisspielen noch immer weiter, wenn ich schlafen wollte. Ständig sah ich nur neue Steine runterkommen, wenn ich die Augen schloss. Ich spielte auch mal die kompletten Semesterferien ein Spiel mehrmals durch, sodass ich fast nur noch davon träumte. Exzessives Lesen kann ich auch gut. Exzessiv kann ich Einiges, das Problem ist dosiert. Das ist mit ein Grund, warum ich nur noch super selten Computerspiele mache. Wenn ich anfange, bleibe ich dran "kleben" und dafür muss ich dann die Zeit haben.
      Sehr interessant. Danke, dass du deine Erfahrungen teilst!
    • jasmin_prr wrote:

      Du kannst trotzdem gerne daran teilnehmen
      Würde es nicht potentiell das Ergebnis verzerren? Als was sollte denn eine Person teilnehmen, die glaubt autistisch zu sein, aber keine Diagnose hat? Sowohl die Teilnahme als Nicht-Autist als auch als Autist stimmt vielleicht nicht. Klar, ganz sicher kann man natürlich nie sein, vor allem im Rahmen einer Online-Befragung, in der es um Selbstauskünfte geht, aber als Kontrollgruppe wäre es ja vermutlich gut, wirklich Personen zu haben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht autistisch sind. Als Autisten will man andersherum ja auch möglichst sicher auch wirklich Autisten haben. Oder anders gefragt: Inwiefern verhindert man, einen Bias?

      Ich habe schon Fragebögen ausgefüllt, in denen nicht nur Autismus abgefragt wurde, sondern auch, ob dieser ärztlich/psychologisch diagnostiziert wurde.

      Zum Exzessiven: Mittlerweile bin ich mir recht sicher, dass das autismusbedingt so ist. Zumindest bei mir, aber ich sehe es auch immer wieder bei anderen Autisten.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)

      The post was edited 1 time, last by Kayt ().

    • jasmin_prr wrote:

      Kann ich dich privat dazu noch befragen?
      Ja. Kann auch gern hier im Forum direkt sein. Ich weiß nur nicht, ob ich die Fragen auch beantworten kann.

      Kayt wrote:

      Zum Exzessiven: Mittlerweile bin ich mir recht sicher, dass das autismusbedingt so ist. Zumindest bei mir, aber ich sehe es auch immer wieder bei anderen Autisten.
      Bei mir ist das ebenfalls so. Bei eigentlich allem, was ich früher oder heute gern mache oder gemacht habe.
      - Allein unter Menschen -
    • Kayt wrote:

      jasmin_prr wrote:

      Du kannst trotzdem gerne daran teilnehmen
      Würde es nicht potentiell das Ergebnis verzerren? Als was sollte denn eine Person teilnehmen, die glaubt autistisch zu sein, aber keine Diagnose hat? Sowohl die Teilnahme als Nicht-Autist als auch als Autist stimmt vielleicht nicht. Klar, ganz sicher kann man natürlich nie sein, vor allem im Rahmen einer Online-Befragung, in der es um Selbstauskünfte geht, aber als Kontrollgruppe wäre es ja vermutlich gut, wirklich Personen zu haben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht autistisch sind. Als Autisten will man andersherum ja auch möglichst sicher auch wirklich Autisten haben. Oder anders gefragt: Inwiefern verhindert man, einen Bias?
      Ich habe schon Fragebögen ausgefüllt, in denen nicht nur Autismus abgefragt wurde, sondern auch, ob dieser ärztlich/psychologisch diagnostiziert wurde.

      Zum Exzessiven: Mittlerweile bin ich mir recht sicher, dass das autismusbedingt so ist. Zumindest bei mir, aber ich sehe es auch immer wieder bei anderen Autisten.
      Das sehe ich auch so. Gibt es denn eine Option für "Verdacht auf Autismus"? oder nur "Autismus: ja/nein"?
    • Kayt wrote:

      jasmin_prr wrote:

      Du kannst trotzdem gerne daran teilnehmen
      Würde es nicht potentiell das Ergebnis verzerren? Als was sollte denn eine Person teilnehmen, die glaubt autistisch zu sein, aber keine Diagnose hat? Sowohl die Teilnahme als Nicht-Autist als auch als Autist stimmt vielleicht nicht. Klar, ganz sicher kann man natürlich nie sein, vor allem im Rahmen einer Online-Befragung, in der es um Selbstauskünfte geht, aber als Kontrollgruppe wäre es ja vermutlich gut, wirklich Personen zu haben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht autistisch sind. Als Autisten will man andersherum ja auch möglichst sicher auch wirklich Autisten haben. Oder anders gefragt: Inwiefern verhindert man, einen Bias?
      Ich habe schon Fragebögen ausgefüllt, in denen nicht nur Autismus abgefragt wurde, sondern auch, ob dieser ärztlich/psychologisch diagnostiziert wurde.

      Zum Exzessiven: Mittlerweile bin ich mir recht sicher, dass das autismusbedingt so ist. Zumindest bei mir, aber ich sehe es auch immer wieder bei anderen Autisten.
      Ja, da hast du Recht. Ich hatte vermutet, dass du dann die Frage nach Autismus verneinen würdest. Für meine nächsten Umfragen werde ich die weitere Antwortmöglichkeit hinzufügen. Danke! :)
    • Ich würde gerne teilnehmen, aber scheitere schon an der Frage zur Schulform. Ich gehe schon lange nicht mehr zur Schule, Abi war 2007 an einer Waldorfschule (Gesamtschule). Davor hatte ich mehrere Wechsel und verschiedene Schulformen. Was soll ich denn da ankreuzen?
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen