Ausweiskopie und Krankenkarte für ABW

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    • Ausweiskopie und Krankenkarte für ABW

      Hallo,

      das ABW will für ihre Unterlagen eine Kopie von meinem Ausweis und eine Kopie von meiner Krankenkarte. Das fand ich auch schon seltsam als ich bei der Autismustherapie war, die fragten in ihrem Anmeldebogen auch nach meiner Krankenversicherungsnummer. Wofür braucht das ABW eine Kopie von meinem Personalausweis und von meiner Krankenkarte? Was machen die damit? Weiß das von euch zufällig jemand?

      Advocard wrote:

      Und da die DSGVO eine EU-Recht ist, steht sie über den Regelungen der deutschen Pass- und Personalausweisgesetze. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Pflicht zur Datenminimierung nach Artikel 5 (Abs. 1 lit. c) DSGVO. Demnach dürfen Ausweiskopien nur dann erstellt werden, wenn es wirklich notwendig ist. Und auch dann dürfen nur die Daten erhoben werden, die für diesen bestimmten Zweck unbedingt erforderlich sind.
      Die haben ja meinen Namen und meine Anschrift schon. Und was haben die mit meiner Krankenversicherungskarte zu tun?
    • Lass solchen Unsinn bitte, falls du lustig sein willst ist dafür die Spielwiese da. ABW heißt in diesem Zusammenhang ambulant begleitetes Wohnen.

      Bisher habe ich nicht gefragt, sonst bräuchte ich nicht hier durch diesen Thread nachfragen. Mir wurde aufgetragen das bis zum Termin nächste Woche zu erledigen mit den Kopien, die zuständige Frau ist aber zwischenzeitlich in Urlaub. Ich traue mich nicht es nächste Woche direkt anzusprechen, weil ich in persönlichen Gesprächen immer "den kürzeren Ziehe" (RW) wenn es hin und her geht. Bei der Autismustherapie hatte ich gefragt wegen der Krankenkarte, außer "ääh" und "das kann ich Ihnen auch nicht sagen" kam dazu nichts. Es wurde eben in dem Anmeldeformular abgefragt weil das der/die Ersteller/in des Formulars so rein geschrieben hat. Warum und wozu konnte man mir dort nicht erklären.
    • Zwischenmensch wrote:

      ABW heißt in diesem Zusammenhang ambulant begleitetes Wohnen.
      Danke für die Info.
      Dann ist es zumindest nicht so abwegig, dass die einen Nachweis über eine Meldeadresse haben wollen und womöglich rechnen sie ja auch mit der Krankenkasse was ab - aber dazu müssten sie die Karte ja einlesen. Vielleicht haben sie schlechte Erfahrungen mit Bewerbern gemacht, die wohnungslos und ohne Krankenversicherung waren?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Die Bürofrau von dem Anbieter war zusammen mit der Frau von der Eingliederungshilfe auch schon bei mir zu Hause. Für einen Nachweis dass ich dort wirklich wohne würde es reichen sich den Ausweis zeigen zu lassen.

      Mit der Krankenkasse rechnen die nichts ab, das wird komplett über die Eingliederungshilfe bezahlt.
    • ich würde auch nachfragen.
      meine anbieter hatten/ haben diese dinge nicht von mir.
      sie haben z.b. meinen mietvertrag weil wir zusammen schon viele probleme mit meinen vermietern bearbeitet hatten und es deswegen sinnvoll war, jederzeit reinschauen zu können. ich hätte es aber auch ablehnen können.

      ich konnte eine schweigepflichtsentbindung unterschreiben, wo es auch um meine ärzte ging. ich durfte angeben was ich wollte (oder eben auch nicht). dies ist für mich sinnvoll, wenn meine betreuerin für mich dort anruft. aber selbst das hatte nichts mit meiner krankenkassenkarte zu tun.

      allerdings musste ich die dinge (glaube ich) beim antrag auf die hilfeleistungen angeben- neben vielen anderen Unterlagen (sozialhilfegrundantrag, beispielhaft für NRW/ LVR hier). Das ging jedoch genau genommen an den Kostenträger (oder das Sozialamt).
    • Leider habe ich wieder keine Erklärung dazu bekommen, wie es auch bei der Autismustherapie war. Ich fragte per Mail nach, wofür eine Kopie vom Ausweis und der Krankenkarte gebraucht wird. Die Antwort war: "Die Kopien sind für uns wichtig" Für mich ist das nicht gerade eine überzeugende oder nachvollziehbare Erklärung. Entweder will man nicht offen sagen wozu das gebraucht wird, oder es gibt scheinbar keine wirkliche Notwendigkeit.
    • Ich glaube ich hätte zurück geschrieben "und für mich ist es zum Verständnis dieses Sachverhaltes und für ein vertrauensvolles Verhältnis wichtig zu erfahren weshalb diese Daten von mir erhoben werden/was damit geschieht. Ich bitte um Antwort."
    • Polarlicht wrote:

      Ich glaube ich hätte zurück geschrieben
      Im Moment weiß ich gar nicht, ob es überhaupt was bringt da nochmal zurück zu schreiben. Es überfordert mich sehr diese Situation zu händeln, weil ich ja eigentlich eine klare und eindeutige Frage gestellt habe. Dass sie es mit einem Autist zu tun haben, wo schon zum besseren Verständnis Rückfragen und Erklärungen hilfreich/nötig sein können, das weiß man dort. Und ich verstehe nicht wo scheinbar das Problem ist, die Frage zu beantworten.

      Wie ich mich kenne wird das jetzt wohl aufgrund von meiner Überforderung auf Widerstand "hinaus laufen" (RW) :m(: Was ich schade finde, aber ich weiß da gerade echt nicht damit umzugehen (ich will ja auch keine Diskussion, weil sie das scheinbar nicht beantworten wollen) und empfinde mich in einer Zwickmühle. Einfach so ohne zu wissen warum will ich das nicht machen. Aber mit nachfragen komme ich ja scheinbar auch nicht weiter.
    • Wenn jemand schreibt "Das können Sie mir gerne schonmal vorab per Email schicken" ist das "können" dann eine mögliche NT Umschreibung von "bitte schicken Sie mir das vorab per Email"?

      Ich hatte darum gebeten die Fragen für das Erstgespräch schonmal vorab zu bekommen, damit ich Zeit habe das zu beantworten und das nicht beim Gespräch alles spontan beantworten muss. Wo ich mit den Fragen fertig war schrieb ich das per Mail und fragte, ob sie die Antworten schon vorab per Email bekommen möchte, oder erst bei dem Termin. Die Antwort war das im ersten Absatz genannte. "Können" heißt für mich, ich muss es nicht. Interpretiere ich das richtig?

      Die Frage war ja eigentlich, möchte Sie die Antworten schon vorab haben oder nicht. Ich habe nicht gefragt, ob ich es schon vorab schicken kann. Dass man da nicht einfach mal klar kommunizieren kann... :m(: Entweder "Ja ich möchte die Antworten bitte schon vorab" oder "Nein es reicht mir das beim Termin zu besprechen" Aber ich nehme das jetzt einfach wörtlich und schicke es nicht vorab, weil das für mich kein eindeutiges ja war.
    • Zwischenmensch wrote:

      Aber ich nehme das jetzt einfach wörtlich und schicke es nicht vorab, weil das für mich kein eindeutiges ja war.
      Dann kündige es am besten an.

      „OK, dann bringe ich sie zum Termin mit und wir besprechen sie dort“
      Wird schon Am warten auf die Bestätigung meines Premium-Mitgleidschafts-Abos.
      Also warten...
      und warten...
      noch mehr warten...
      und noch mal warten...
    • Zwischenmensch wrote:

      Die Antwort war: "Die Kopien sind für uns wichtig"
      Das ist für mich meilenweit entfernt von "Nach §123 Bundesirgendwasgesetz, Absatz1 müssen diese Kopien angefertigt werden.
      Da würde ich mindestens nach dem PGP-Schlüssel fragen, um die Kopien verschlüsselt senden zu können.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich glaube das geht so in die Richtung "So lange keiner was dagegen sagt, machen wir das einfach so" weil so lange die Klienten das ohne zu hinterfragen mitmachen, funktioniert es ja. Ist denen dann scheinbar auch egal ob sie das dürfen und ob das alles so rechtens ist, ob mit den Daten sicher umgegangen wird und alles, so lange sich keiner beschwert.

      Das war dort vielleicht einfach schon immer so, lange bevor es Datenschutz gab und sich überhaupt jemand dafür interessiert hat und wurde einfach immer so weiter gemacht.