Überweisungsschein Facharzt

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    • Überweisungsschein Facharzt

      Hallo,
      mein Hausarzt hat mir gesagt das ich zu einem Neurochireugen gehen soll. Er gab mir dafür einen gelben Überweisungsschein.

      Als ich heute beim Facharzt war hatte ich den Schein vergessen. Ich fragte die Arzthelferin ob ich den Schein nächstes Mal mitbringen könnte.

      Sie sagte dass die Facharztpraxis den eigentlichen gar nicht brauchen würde.

      Als ich in meine Wohnung kam und den Überweisungsschein sah fragte ich mich ob das wohl stimmen mag. Der eine Arzt hat ihn doch extra ausgestellt.
      Es würde doch nur ne Briefmarke und nen Gang zum Postkasten kosten.
      Auf der anderen Seite sagte die Facharzt Praxis das die den nicht brauchen.

      Wie denn nun? Was mag da richtig sein?
    • Ich weiß auch nicht genau, es gibt solche und solche Fachärzte. Bei manchen bekommt man ohne Überweisung tatsächlich keinen Termin und bei einigen hatte ich noch nie ne Überweisung. Du warst schon beim Arzt und hast wahrscheinlich deine Krankenkassenkarte auslesen lassen? Dann würde ich die Überweisung nicht nachreichen, wenn die Arzthelferin schon sagt, sie braucht sie nicht.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • @Markus4004 so ganz genau weiß ich das leider auch nicht, aber so weit i h das ganz früher mal gehört habe kann der Facharzt die Behandelungskosten nur mit dem gelben Überweisungsschein bei deiner Krankenkasse abrechnen.
      Also ich würde den Schein auf jeden Fall dort hinbringen. Noch das du Schluss Endlich der gearschte bist.
    • Markus7733 wrote:

      Auf der anderen Seite sagte die Facharzt Praxis das die den nicht brauchen.
      Damit hast du die Antwort auf deine Frage. Diese Praxis braucht ihn nicht.
      (Es gibt aber auch einige Neurochirurgiepraxen, die nur Patienten mit Überweisung aufnehmen, deswegen hat dir dein Hausarzt eine ausgestellt, weil er ja nicht wissen konnte, in welche Praxis du gehen wirst.)
    • Da heute viele gleich direkt zum Facharzt gehen und das auch gern mehrfach wegen dem gleichen Problem, wollen manche Fachärzte den Schein. Dann wissen sie zum Einen, dass man beim Hausarzt wenigstens den Versuch gewagt hat, eine allgemeine Diagnose zu stellen, was alles in Frage kommt. Und zum Anderen wissen sie auch, welchem Arzt sie denn das Ergebnis der Untersuchung mitteilen dürfen. Denn der Hausarzt sollte den kompletten Überblick haben, welche Leiden man bei welchen Fachärzten behandeln lässt. Das ist auch wichtig, wenn es um Medikamente geht. Wenn ein Medikament die Wirkung eines anderen Medikamentes verstärkt oder aufhebt, weil jedes ein anderer Arzt verschrieben hat, dann kann das nicht zielführend sein.
      Ich hoffe, der Facharzt wollte wenigstens wissen, von welchen Arzt die Überweisung hattest?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Die Fachärzte verteidigen vehement die freie Arztwahl die ja auch einen schönen Luxus darstellt. Man kann mit seinem Versicherungskärtchen kostenlos den ganzen Tag von Arzt zu Arzt gehen wenn man nichts besseres vor hat. Daher zerreissen sogar manche Fachärzte die Überweisungen damit sie keinen Brief schreiben müssen, das ist natürlich für den Patienten nicht von Vorteil. z.B. bei Versorgungsamtsberichten weis der Hausarzt dann nichts davon. Auf der anderen Seite gibt es Fachärzte die sowieso von anderen losgelöst in ihrer Welt arbeiten (Augenärzte, Gynäkologen), da wollen die meisten ohne Überweisung hingehen.
      Wie Garfield schreibt, besser ist mit Überweisung aber es passiert nichts wenn man ohne hingeht.
      Die Ü soll auch der Informationsübermittlung dienen damit der Fachart nicht von vorne anfangen muss. Da schreiben wir Hausärzte oft viel zu wenig. Man sollte auch alle Vorbefunde mitgegeben damit der Facharzt alles gleich auf dem Tisch hat. Das passiert auch oft nicht.

      The post was edited 1 time, last by aphylla ().

    • Hallo @Markus7733,

      wenn ich deinen Post richtig gelesen habe, hatte die Angestellte gesagt, da sie eigentlich diesen Überweisungsschein nicht benötigt.

      Das ist keine autismusfreundliche direkte Antwort, daher meine Empfehlung, um dir den Ärger zu ersparen, gehe einfach dort vorbei und bring den Überweisungsschein dort hin, denn der ist nicht nur für die Abrechnung ggf. wichtig, sondern es stehen auch für den Arzt die nötigen Informationen auf dem Schein welche Mitbehandlung von diesem übernommen werden sollen.

      Das minimiert Missverständnisse und entlastet dich zusätzlich "komische Fragen" beantworten zu müssen.

      Das ist meine Empfehlung, wie du es nach den anderen Empfehlungen für dich entscheidest ist allein dann deine Entscheidung.
    • Also prinzipiell ist der überweisungsschein unnötig. Wir Privatpatienten z.b. brauchen das Ding gar nicht da reicht es dann wenn ich mündlich mein Hausarzt angebe. Also mach dir keinen Kopf kannst du ihn auch beim nächsten Mal abgeben
    • Es kommt immer auf die Zulassung an. Normal niedergelassene Fachärzte brauchen in der Regel keinen Überweisungsschein. Manche Ärzte, zum Beispiel die in Krankenhausambulanzen, haben aber spezielle Zulassung, die oft voraussetzen, dass sie nur auf Grundlage einer Überweisung behandeln und dann später auch mit der Krankenkasse abrechnen dürfen. Manchmal muss es sogar die Überweisung eines Arztes einer bestimmten Fachrichtung sein. Viele Ärzte stellen aber gerne Überweisungen aus, um dem Facharzt schon einmal wichtige Informationen zu geben und in der Hoffnung, dass sie einen Bericht kriegen.