Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll.

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    • Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll.

      Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll, da andere mit mir keine Geduld haben, da ich so langsam bin, wen es um Feinmotorik geht. Was hilft bei Feinmotorikthemen bei Autismus?
      Als Kleinkind sind meine Eltern mit mir zur Logo, zum trainieren der Sprechmuskulatur und zur Ergo wenn ich mich richtig erinnere.
      Wo kann ich als Erwachsener hin.
      Da Feinmotorik in meine Augen mein kleinstes Problem war habe ich bisher andere Prioritâten gesetzt.

      Der selbe sieht bei mir das Problem, wenn andere mit mir wegen Augenkontakt, Detailsaprache, Konzentrationsprobleme etc überfordert sind, da ich mich nicht der Norm gemäss verhalte, sollte ich ständig aufklären, wobei ich meine Defizite nicht ständig in den Vordergrund haben möchte.

      Wenn ich in der Gruppe nicht mehr aufnahmefähig bin, mich wegsitze,kommuniziere ich immer höflich, das ich wegen meinem Autosmus beim Gespräch nicht mehr mitkomme und für mich sorge, dass ich wegsitze, aber nicht gehe, damit ich nicht alleine bin.
      Einer bot mir letztens Weichspüler an, wo ich freundlich ablehnte, da ich erst kaufe, wenn meins leer ist und ich immer die selbe Marke vom selben Laden hole.
      Er unterstellte mir, dass ich glauben würde, dass er mich vergiften will.
      Als ich beim schliessen der Tür mehrfach kontrolliere, schnauze er mich auch an.

      Wie kann man lernen sich durchzusetzen, wenn man ständig über eigene Schwachen kommunizieren soll, da man von der Norm abweicht?
      Bei mir kommt an, bin nicht gut genug.

      Alles alles Gute.
      Herzlichen Dank für die Geduld.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll, da andere mit mir keine Geduld haben, da ich so langsam bin, wen es um Feinmotorik geht. Was hilft bei Feinmotorikthemen bei Autismus?
      Als Kleinkind sind meine Eltern mit mir zur Logo, zum trainieren der Sprechmuskulatur und zur Ergo wenn ich mich richtig erinnere.
      Wo kann ich als Erwachsener hin.
      Da Feinmotorik in meine Augen mein kleinstes Problem war habe ich bisher andere Prioritâten gesetzt.
      Ergotherapie kann man auch als Erwachsener bekommen. Da können auch Probleme bei der Konzentration oder Selbstorganisation angegangen werden, soweit ich weiß. Sensorische Integration kann bei der Selbstregulation helfen und indirekt die Motorik fördern, über eine Verbesserung der Körperwahrnehmung. Nur weil andere keine Geduld mit einem haben, würde ich aber keine Therapie machen wollen.

      Daniel1 wrote:

      Einer bot mir letztens Weichspüler an, wo ich freundlich ablehnte, da ich erst kaufe, wenn meins leer ist und ich immer die selbe Marke vom selben Laden hole.
      Er unterstellte mir, dass ich glauben würde, dass er mich vergiften will.
      Als ich beim schliessen der Tür mehrfach kontrolliere, schnauze er mich auch an.
      Das solltest du meiner Ansicht nach nicht auf dich beziehen. Manche Leute lassen ihre Probleme mit sich selbst an anderen aus. Du bist nicht für jedes komische Verhalten der anderen verantwortlich, und andere haben auch ihre Macken. Ein paar Standardsätze zur Abwehr solcher Leute parat zu haben wäre eventuell hilfreich. Vielleicht kann dir der Pädagoge helfen, etwas zu formulieren, wobei deine Schwächen keine Rolle spielen?
      “If knowledge can create problems, it is not through ignorance that we can solve them.”
      ― Isaac Asimov
    • Daniel1 wrote:

      Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll, da andere mit mir keine Geduld haben, da ich so langsam bin, wen es um Feinmotorik geht. Was hilft bei Feinmotorikthemen bei Autismus?
      Ich denke nicht, dass man da als Erwachsener noch sehr viel tun kann. Wenn es jedes Mal die gleichen Dinge sind, dann hilft üben. Mit der Zeit wird man schneller. Bei mir hängt es auch von der Tagesform ab. An manchen Tagen habe ich einfach keine Feinmotorik. Da brauch ich gar nicht erst versuchen, einen Faden durch eine Nadel zu schieben - es geht nicht.

      Daniel1 wrote:

      Einer bot mir letztens Weichspüler an, wo ich freundlich ablehnte, da ich erst kaufe, wenn meins leer ist und ich immer die selbe Marke vom selben Laden hole.
      Er unterstellte mir, dass ich glauben würde, dass er mich vergiften will.
      Als ich beim schliessen der Tür mehrfach kontrolliere, schnauze er mich auch an.
      Das ist dann wohl ein Psychopath oder Ähnliches. Den würde ich komplett ignorieren, wenn er solche seltsamen Gedankengänge hat.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Daniel1 wrote:

      Pädagoge meint, dass ich was für meine Feinmotorik tun soll, da andere mit mir keine Geduld haben, da ich so langsam bin, wen es um Feinmotorik geht. Was hilft bei Feinmotorikthemen bei Autismus?
      Ich denke nicht, dass man da als Erwachsener noch sehr viel tun kann. Wenn es jedes Mal die gleichen Dinge sind, dann hilft üben. Mit der Zeit wird man schneller. Bei mir hängt es auch von der Tagesform ab. An manchen Tagen habe ich einfach keine Feinmotorik. Da brauch ich gar nicht erst versuchen, einen Faden durch eine Nadel zu schieben - es geht nicht.
      So ist es bei mir.

      Beim schrauben und so halt sehr langsam, allein schon beim raussortieren bestimmter Schrauben bin ich zu langsam für ihn.
      Trotzdem ist er irgendwie ganz nett.

      Die Frage ist, wie weit Feinmotorik, wie weit Hand Augenkoordination?
      Wie kann man es auseinander halten?

      Die Konzentrationsprobleme dürften ja eine logische Folge davon sein, nicht nur von der Reizüberforderung?

      :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Es wurde ja schonmal gesagt, man hat bei dir den Eindruck, du hast mit den falschen Leuten zu tun, die dich immer für das kritisieren, was du nicht gut kannst.
      Ich würde mich für dir wünschen, dass du wertschätzendere Kontakte hättest, die dich akzeptieren wie du bist.

      Davon unabhängig ist es natürlich nicht verkehrt sich weiter zu entwickeln, immer wieder etwas Neues zu lernen. Aber wenn es so komplett an den eigenen Fähigkeiten vorbei geht, dann ist das nur fies und frustrierend.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • Ich würde auch keine Therapie machen, weil andere Leute ungeduldig mit mir sind. Das ist schließlich deren Problem und ich finde es auch seltsam, dass dir empfohlen wird, eine Therapie zu machen, damit es andere vermeintlich leichter haben, insbesondere unter den Umständen, dass du genügend "Baustellen" hast, die dir viel wichtiger sind und eine hohe Priorität haben.

      Ich glaube jedoch, dass sich deine Probleme in dem Umfeld nicht ändern. Wenn du nicht gewillt oder fähig bist, dein Umfeld zu verändern, bleibt alles beim Alten (RW). Es wurde dir ja auch schon mehrfach hier im Forum gesagt, dass die Wahl deines sozialen Umfeldes als dysfunktional bis destruktiv wahrgenommen wird und ich sehe das genauso. Du stehst immer wieder vor den gleichen Problemen, weil du dich immer wieder in die gleichen Situationen begibst und dann beklagst du dich darüber, dass wieder genau das passiert, was den Situationen inhärent ist. Es ist doch widersinnig, immer wieder das Gleiche zu tun und dabei einen anderen Ausgang zu erwarten.

      Ich habe verstanden, dass du einsam bist und dass du dich nach Kontakten sehnst. Ich kann diesen Wunsch auch verstehen, aber diese Kontakte scheinen dir mehr zu schaden als zu helfen und einsam kann man auch unter Menschen sein. Die Einsamkeit kann sogar verstärkt werden, wenn man sich immer wieder unter Menschen befindet, zu denen man dennoch keine Verbindung aufbauen kann.

      Ich kann dir nur stark dazu raten, dich aus diesen dysfunktionalen Beziehungen zu lösen und erstmal an dir selbst zu arbeiten. Beginne damit, mit dir selbst klarzukommen, dich zu akzeptieren, dich wertzuschätzen. Du bist die Person mit der du - ohne Zweifel - dein gesamtes Leben verbringen wirst.

      Wenn du mit dir selbst klarkommst, dann werden es vielleicht später auch andere, aber sicherlich nicht die Leute, mit denen du dich bisher umgibst.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)