Leichte Atrophie : Präfrontaler Kortex (prefrontal cortex)

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    • Leichte Atrophie : Präfrontaler Kortex (prefrontal cortex)

      Hallo,

      ein Neurologe, jedoch nicht der Radiologe, hat im MRT meines Gehirns (vor etlichen Jahren) eine "leichte Atrophie des frontalen Kortex" festgestellt. Er hat dies nicht freiwillig zugegeben, ich musste ihm wegen seines seltsamen Gebarens über den Bildern diese Information aus der Nase ziehen.

      (Er saß über den Bildern und hat vor sich hin gemurmelt. als hätte er ... einen Geist gesehen.) Diese Information hat er in keinen Bericht geschrieben. Mir gegenüber hat er gesagt, es sei unedeutend.

      Ich bin ein Mensch, der wirklich viele Probleme im Leben hat, ohne auch nur 1 Namen nennen zu wollen, und diese Atrophie ist also unbedeutend?

      Ich könnte jetzt ein Bild aus dem MRT extrahieren und ich könnte einen Pfeil draufmalen... da ist nach meinem Gutdünken einfach 2x2 cm gr Hohlraum, wo andere Menschen (Google-Image Suche) Gehirn haben. (Die Größe kann ich übrigens sehr genau angeben, weil ich gleichzeitig eine Kieferzyste mit 2cm Durchmesser habe, und die ist zufällig so groß wie der anscheinende Hohlraum.

      Ich will mir nicht anmaßen, diese Atrophie wirklich identifizieren zu können... das kann ich einfach nicht, ich bin dazu nicht qualifiziert.

      Aber ich misstraue diesem Arzt, weil er seinen nicht-bedeutenden Fund in keinen der Berichte an Psychiater etc geschrieben hat.

      Ich kann mir keine "2. Meinung" einholen, weil ich ja nicht einmal einen Befund, eine 1. Meinung habe.

      Ich würde hier nur mit besonderer Indikation das Bild hochladen. Erstens, Bilder von Gehirnen und anderen Weichteilen oberhalb der HWS sind einfach nicht magenfreundlich.

      Zweitens, glaube ich nicht, dass hier jemand eine ... gehobene Kompetenz besitzt, um so etwas zu beurteilen.


      Drittens, habe ich keine Lust, Bilder meiner Innereien öffentlich zu machen. Wer weiß, wer da zufällig noch Schlüsse daraus ziehen kann.




      Mein Gehirn (der anwesende Teil) wrote:

      Hat jemand eine Idee, was ich in dieser Hinsicht machen könnte? So eine unbedeutende Atrophie könnte für jemanden, der es kack-schwieirig hat, seinen Alltag zu bewältigen (schwache Kohärenz?) und normal mit Menschen auszukommen (jenseits von oberflächlichem Blabla und Masking), vielleicht doch nicht ganz so unbedeutend sein!?

      Das ist kein eiliger Hilferuf. Ich möchte einfach mal meine Möglichkeiten ausloten. Ich habe in den letzten ca. 20 Jahren 4-5 verschiedene, zum Teil stark widersprüchliche psychiatrische Diagnosen gehabt, und in meinem Leben stehen wichtige Umbrüche vor mir, denen ich ausgesetzt bin, weil eben jene Sorte Mensch, die diese 4-5 Diagnosen macht, die selbe Sorte ist, die über meine Unterhaltsansprüche entscheiden, und über meine Erwerbsfähigkeit, über mein Sorgerecht.


      Mein Gehirn (der anwesende Teil) wrote:

      PS: Ich habe 1 Diagnostik hinter mir, die negativ ausfiel. Grundsätzlich bekomme ich den Zuspruch von 2 Psychotherapeuten und 2 Psychiatern, erneut in die Diagnostik zu gehen. Zum Zeitpunkt der 1. Diagnostik ist meine Liste der Kindheitserinnerungen fast noch null, jetzt ist sie riesig.



      Danke an meine Selbsthilfegruppe, die mir diesbezüglich viel geholfen hat!

      The post was edited 1 time, last by quaddle ().

    • Ups, dieses Unterforum ist vielleicht nicht ganz das richtige?! Es tut mir leid, Planung und Kategorisierung ist wirklich nicht meine Stärke... Ich bin und bleibe zu impulsiv, so sehr ich seit meiner Kindheit das Gegenteil anstrebe, begehre...
    • Naja, es macht ja auch keinen Sinn zu antworten denke ich.
      Es wird keine Antwort gesucht.



      Ich habe keine "gehobenen" Kenntnisse, niemand anderes hier vermutlich auch, bzw möchtest du keine Bilder hochladen, außerdem entscheiden dass ja Gutachter ( wobei diese Zusammenhänge die geschildert wurden (Sorgerecht, Erwerbsminderung, Unterhaltsansprüche nicht zutreffen können, bzw keinesfalls von einer Person direkt beurteilt werden).


      Aber, es könnte sich auch um einen Abbildungsfehler halten.
      Die einfachste Möglichkeit wäre Zweitmeinung mit Mrt oder neuem Bild.
      Dafür brauchst du keinen Befund.
    • Du könntest doch mit dem Bild mal zu einem weiteren Neurologen gehen?
      Dieser kann dann ggf. einen Radiologen zur Auswertung hinzuziehen oder dich an einen Spezialisten überweisen, wenn er denkt man müsste das weiter abklären.

      Befund brauchst du für so einen Termin nicht.
    • Ja, es ist eigentlich das naheliegendste, einen weiteren Neurologen aufzusuchen.

      In einer Klinik bin ich auf den Begriff "Neuroradiologe" gestoßen, und dass dieser die qualifizierteste Person wäre, um sowas zu diagnostizieren.

      Nur sind das anscheinend keine Ärzte, die eine Praxis haben, sondern zu spezialisierten Klinikabteilungen gehören.

      Ich habe Angst, dass ein "Wald- und Wiesen-Neurologe" :sarcasm: das gar nicht diagnostizieren kann.

      OK, dann weg mit meiner Angst und einen weiteren Arzttermin vereinbaren.

      Diese "Bestätigung" von Euch habe ich vielleicht gebraucht...!
    • Hallo,

      mich würde der Befund

      quaddle wrote:

      leichte Atrophie des frontalen Kortex
      auch verunsichern. Ich sehe das so wie @MangoMambo dass du damit einfach zu irgendeinem Facharzt für Neurologie (und Psychiatrie - falls dir der Teil auch noch wichtig ist) gehen kannst.

      Ich würde davon ausgehen, dass (fast) jeder

      quaddle wrote:

      Wald- und Wiesen-Neurologe
      eine Atrophie erkennt.

      Und wenn da tatsächlich was ist wäre es vermutlich gut, zu ermitteln was da genau los ist und ob das behandelt werden kann/sollte.
      Surprised by the joy of life.
    • Ich habe eine Ärzte-Hotline konsultiert. Man rät mir zu einer Spezialklinik, die ggf. auch funktionale neurologische Tests macht.

      Bekomme Adressen zugeschickt. Diese Klinik wird mir dann sagen, von wem ich welche Überweisung benötige.

      Ich war in meinem Leben bei über 6 niedergelassenen Psychiatern. Die ersten 3 Psychiater = die ersten 12 Jahre waren Schei#e. Die folgenden 6 Jahre waren auch schrecklich.

      Hohe Dosen von verschiedensten Medikamenten. Ich konnte über Jahre nur noch eingeschränkt sprechen oder gerade aus gehen. Das waren aber nicht die Nebenwirkungen, hat man mir gesagt, sondern die fortschreitende Krankheit.

      Die nächsten 2 Jahre mit ADHS-Medikamenten waren besser, ich habe sehr, sehr viel über mich gelernt, am meisten, nachdem ich die Medikamente nach 1,5 Jahren abgesetzt hatte. Dafür ist die Ehe zu Beginn dieser Phase schon kaputt gegangen.

      Was will ich damit sagen: über mich gibt es sehr viele medizinische Meinungen. Die alle sehr fundiert sein sollen, von landesweit anerkannten Ärzten in ihren Praxen und in ca. 4 Tageskliniken, ca. 5 stationären Klinikaufenthalten und 1 Reha-Klinik.

      Die Meinung EINES Neurologen, dass "das" keine Relevanz hat, ist mir nichts wert.
    • Ich habe immer wieder die Befürchtung, Arztbesuche sind wie Lotto-Spielen. Bis man den richtigen findet, dauert es oft Jahre - oder man zieht nur Nieten (RW).
      Ich habe einen krummen Rücken und ein Hohlkreuz, dadurch immer wieder Schmerzen im Rücken, teilweise mit Taubheitsgefühlen in den Armen.
      Erst der 4. Orthopäde erkannte sofort (!) am Röntgenbild, was seine Kollegen durch Knochenszintigrammen, Röntgen o. Ä. nicht erkennen konnten.

      Auch mit einem Hautauschlag plage ich mich seit rund einem Jahr. Mal sehen was der dritte Hautarzt morgen meint. Immerhin musste ich drei Monate
      auf den Termin warten.
    • emjay2812 wrote:

      Ich habe einen krummen Rücken und ein Hohlkreuz, dadurch immer wieder Schmerzen im Rücken, teilweise mit Taubheitsgefühlen in den Armen.
      Hat ein Neurologe mal die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen? Wenn das Taubheitsgefühl nur auf einer Seite auftritt, dann ist es durchaus möglich, dass die Nervenleitgeschwindigkeit dort geringer ist als auf der anderen.
    • quaddle wrote:

      Ich würde hier nur mit besonderer Indikation das Bild hochladen. [...]
      Zweitens, glaube ich nicht, dass hier jemand eine ... gehobene Kompetenz besitzt, um so etwas zu beurteilen.
      Vielleicht magst Du einen Ausschnitt des Bildes hochladen, wo man das Loch sieht.
      Hier im Unterforum "Forschung" lesen vermutlich auch Fachleute mit.
    • Schreiberling wrote:

      quaddle wrote:

      Ich würde hier nur mit besonderer Indikation das Bild hochladen. [...]
      Zweitens, glaube ich nicht, dass hier jemand eine ... gehobene Kompetenz besitzt, um so etwas zu beurteilen.
      Vielleicht magst Du einen Ausschnitt des Bildes hochladen, wo man das Loch sieht.Hier im Unterforum "Forschung" lesen vermutlich auch Fachleute mit.
      Ich habe vor kurzem nochmals diverse MRT-Bilder in der Google-Suche angeschaut. Dabei bin ich in Textform über den Sachverhalt gestolpert, dass es Menschen gibt, die keine Stirnhöhlen, nur nur einseitig Stirnhöhlen haben (oder auch "wenig ausgeprägt).

      Ich habe anscheinend Stirnhöhlen, und durch meine bisherigen Referenzbilder könnte ich das ausgeprägte Fehlen von "Substanz" somit sehr falsch interpretiert haben... Neurologen und Neuroradiologen dürften jetzt "Schmerzen z.B. vom Kopfschütteln" haben. :m(: :m(: :m(:

      Ich schäme mich deswegen doch "ein bisschen", aber ich bin froh, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel das angeschaut zu haben. Der Wirklichkeit verpflichtet, auch wenn es weh tut.

      Ich suche aktuell das Image der CD vom Radiologen, um dann ein Bild zu extrahieren. Mein Ausdruck ist nicht besonders auflösend. Auf dem Ausdruck ist die Trennwand zwischen Stirnhöhle und Gehirn als Schatten zu erahnen. Also, wenn eine Grafik, dann erst später.

      Ich habe einen Termin an einer Klinik mit Neurophysiologischer Diagnostik in knapp 1 Monat. Die sind laut Sekretariat auch für Zweitmeinungen da. Das hat mir die Ärzte-Hotline meiner Krankenkasse empfohlen. Jedoch benötige ich eine Überweisung eines Neurologen, und hoffentlich bekomme ich die auch...
    • Backnetmaster wrote:

      Das ist ja theoretisch ganz leicht zu unterscheiden.
      de.m.wikipedia.org/wiki/Stirnh…tur_Stirnhoehle_axial.png
      Ist der fragliche Bereich im Knochen, oder innerhalb des Knochens, dann weißt du es, ob es sich um die Stirnhöhle handelt oder nicht.
      Sobald ich die CD oder das CD-Image gefunden habe... auf dem Ausdruck, den ich vor ca. 6 Jahren angefertigt hatte, ist das einfach nicht zu erkennen. (Ziel des "miserablen" Ausdrucks war es, eine Zyste in der Kieferhöhle zu zeigen - relevant für den Zahnarzt und deswegen mit wenig Details an anderen Stellen)
    • Dann könnte es auch sein dass dort das Bild einfach verzerrt aufhört, weil der Bereich nicht mehr vollständig aufgenommen wurde.
      Ich habe aus meinem Mrt Bildern versucht ein flaches Bild meiner Kleinhirnfehlbildung und eine Zusammenfassung aus allen
      Perspektiven darzustellen. Das war aber bezogen auf die neue "Kartografie" des Kleinhirnes.
      Aber du hast ja anscheinend auch ein Viewer oder ähnliches auf deiner CD.