Ist das bei euch auch so?

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    • Morrow wrote:

      Das kenne ich beides auch. Mein normaler Modus ist allerdings eher der mit ewig weitem Ausholen.
      Bei mir ebenso. Je müder und erschöpfter ich bin, desto eher mit ich jedoch im Ein-Wort-Satz-Modus.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Laufen.. ich beweg mich von A nach B.. manche sagen man erkennt mich schon in der Ferne, wenn ich normale Menschen zuschaue wie die Laufen... dann frag ich mich sind die Blöd.. und was ich ganz genau sehe sind diese Smartphoneläufer, die haben ihren eigenen Stiel.
    • Clear wrote:

      und was ich ganz genau sehe sind diese Smartphoneläufer, die haben ihren eigenen Stiel.
      Was sind denn Smartphoneläufer? Menschen, die während des Laufens ihr Smartphone bedienen? Das zu identifizieren, ist ja keine Kunst (RW) oder Menschen, die laufen und ein Smartphone besitzen? Da würde mich schon interessieren, wie das am Gang erkennbar sein soll.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Aldana wrote:

      Wie hältst du da Balance? Dafür benutzt man nämlich eigentlich die Arme beim Gehen.
      So gehts mir auch oft, nicht nur bei Anweisungen. Ich kann entweder nur sehr verknappt sprechen (Normalvariante) oder kann nur ewig weit ausholen (was oft trotzdem nicht richtig verstanden wird).
      Naja, ich lehne meine Rücken nach hinten. Versuche quasi rückwärts umzufallen, aber durch das nach vorne Laufen gleicht sich das wieder aus. Ich hab eigentlich ein ziemlich gutes Körpergefühl. Ich mach die Dinge halt nur anders als der Durchschnitt.

      Ja, ich neige auch dazu mich oft tot zu erklären. Ich glaube aber dass das daher resultiert, weil ich eben nie wirklich verstanden wurde. Seit dem hassen Leute meine Sprachnachrichten, weil diese Minutenlang sind, für simple Inhalte.
      Ich hab oft auch das Bedürfnis jeden einzelnen Gedankengang zu erörtern und warum ich wieso weshalb so denke.

      Aber eben. Bei anderen Dingen bin ich dann nicht ausführlich oder klar genug. Ein Widerspruch in sich irgendwie...
      Wenn Du das Leben liebkost, liebkost es dich zurück!
    • Wie ist eigentlich euer Redensstil? Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt? Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden. Ich habe noch keinen 31 Jährigen so reden hören wie mich.
      Wenn Du das Leben liebkost, liebkost es dich zurück!
    • Ich würde sagen: JA, ich überlege mir sehr genau was ich sage bzw. schreibe.

      Integrität ist für mich das Lebenselixier. Als junger Erwachsener bin ich deswegen wohl nicht wirklich für voll genommen worden. Mittlerweile - bin jetzt 49 - profitiere ich aber erheblich von meiner Standhaftigkeit.

      Soll ja nicht heißen, daß ich nicht mal lustig bin ... :d

      Freundliche Grüße

      infla
    • KazaSuperNerd wrote:

      Wie ist eigentlich euer Redensstil? Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt?
      Ich würde schon sagen, dass ich so spreche, wie ich schreibe, zumindest unter normalen Bedingungen. Es gibt auch Situationen, in denen es mir schwer fällt, überhaupt noch vernünftige Sätze zu äußern. Grundsätzlich denke ich aber auch erst einmal nach, bevor ich meine Gedanken verbalisiere, da es mir wichtig ist, mich genau und verständlich auszudrücken. Schriftlich fällt mir die Kommunikation aber oft leichter. Fragen zu Sachthemen, die mir vertraut sind, stellen in der Regel kein großes Problem für mich da, da kann ich auch mal zu spontanen Monologen tendieren. Was ich schwierig finde, ist, wenn ich unvorbereitet Auskünfte über mein Empfinden geben soll und auch damit, etwas kurz zusammenzufassen, habe ich Probleme. Die Beurteilung dessen, ob ich "gehoben" schreibe und/oder spreche, überlasse ich dem Rezipienten.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • KazaSuperNerd wrote:

      Wie ist eigentlich euer Redensstil? Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt? Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden. Ich habe noch keinen 31 Jährigen so reden hören wie mich.
      Nö, also ich rede meistens ganz "normal", weder besonders vulgär noch besonders gehoben. Aber wenn dann eher Letzteres. Fällt manchmal auch negativ auf.

      Im Gegensatz zu einigen anderen gehöre ich aber zur Fraktion "Wenn ich auch noch darüber nachdenken muss, was ich sagen will, bevor ich es sage, dann habe ich den Zeitpunkt zu dem ich es sagen könnte unter Garantie verpasst und das Gespräch sowieso". Bin mir ziemlich sicher, ADS zu haben und lebe nach dem Motto "Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?" (Quelle habe ich auf die Schnelle leider nicht gefunden, hab ich mal wo gehört und es scheint auch ein gleichnamiges Buch zu geben.)
    • KazaSuperNerd wrote:

      Wie ist eigentlich euer Redensstil? Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt? Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden. Ich habe noch keinen 31 Jährigen so reden hören wie mich.
      Ja nein auch. Ich hab die Nummer mit den Sprachregistern nicht drauf, darum ist mein Sprachstil eine interessante Mischung aus "gehobener" Sprache, technischer Sprache, Popkulturreferenzen, und verfickter Kackscheiße. Dafür aber mit beschissenem Oxford-Komma :) .
    • Lars77 wrote:

      KazaSuperNerd wrote:

      Wie ist eigentlich euer Redensstil? Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt? Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden. Ich habe noch keinen 31 Jährigen so reden hören wie mich.
      Ja nein auch. Ich hab die Nummer mit den Sprachregistern nicht drauf, darum ist mein Sprachstil eine interessante Mischung aus "gehobener" Sprache, technischer Sprache, Popkulturreferenzen, und verfickter Kackscheiße. Dafür aber mit beschissenem Oxford-Komma :) .
      Ich glaube deine Beschreibung trifft am besten auf mich zu :D Habe sogar irgendwann gelernt 2-3 verschiedene Smileys zu benutzen, da es oft als Beleidigung wahrgenommen wurde was ich schrieb.

      Naja, ich bin viel mit Rap aufgewachsen (ich verstehe Musik nicht. Aber Rap unterhält mich wenigstens lyrisch) und habe auch sehr viele eigene Texte geschrieben. Gepaart mit meiner angesammelten Wut für die Welt, wurde meine Redensart halt irgendwann so wie sie ist. Als 15 jähriger habe ich mich noch seeehr gewählt ausgedrückt. Was aber auch daher resultierte, dass ich Ausländer bin und Sätze wie " für einen Ausländer kannst Du aber gut Deutsch" anstrengend wurden. (Damals war das noch öfter der Fall als heutzutage) Ich dachte mir, warum soll ich denn kein Deutsch können? Naja und ich habe schon immer gerne Wissen angesammelt. Auch in den Sprachen, die ich gesprochen habe. Dementsprechend habe ich mich auch ausgedrückt. Aber ich habe mir auch gerne meine eigene Redensweise, aus vielen Worten, die ich mal gehört oder mir selbst überlegt hatte, zusammen-gebastelt. Eigentlich mag ich wie ich spreche. Mir fällt nur auf, dass ich eben noch keinen so reden hören habe, was mir irgendwie dann doch manchmal unangenehm ist. Keine Ahnung warum. Wahrscheinlich weil's wieder nicht normal ist.
      Wenn Du das Leben liebkost, liebkost es dich zurück!
    • KazaSuperNerd wrote:

      Sprecht ihr auch so gehoben wie ihr hier schreibt? Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden.
      Satz 1: Das ist ein großes Lob an dieses Forum, und ich mag es sehr, dass hier nicht rumgepöbelt wird wie andernorts im Netz. Ausnahmen gibt's natürlich, und auf der spielwiese sind sie auch ein Stilmittel. "Gehoben" ist übrigens der falsche Fachbegriff, sagt der :prof: , das ist so etwas wie die Sprache des Bundespräsidenten, wenn er eine Rede hält. Was die meisten hier schreiben, ist schriftliche Alltagssprache.

      Satz 2: Na ja, wenn du Rap-Fan bist, wie du weiter unten schreibst, dann gehört das halt ein bisschen zur Corporate Identity des Rap. Machst du das auch in der Bäckerei, wenn du einfach ein paar Brötchen kaufst?
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • FrankMatz wrote:

      Satz 1: Das ist ein großes Lob an dieses Forum, und ich mag es sehr, dass hier nicht rumgepöbelt wird wie andernorts im Netz. Ausnahmen gibt's natürlich, und auf der spielwiese sind sie auch ein Stilmittel. "Gehoben" ist übrigens der falsche Fachbegriff, sagt der :prof: , das ist so etwas wie die Sprache des Bundespräsidenten, wenn er eine Rede hält. Was die meisten hier schreiben, ist schriftliche Alltagssprache.
      Satz 2: Na ja, wenn du Rap-Fan bist, wie du weiter unten schreibst, dann gehört das halt ein bisschen zur Corporate Identity des Rap. Machst du das auch in der Bäckerei, wenn du einfach ein paar Brötchen kaufst?
      Nee, ich passe mich auch eher an wie man sieht. Generell versuche ich darauf zu achten, niemanden auf den Schlips zu treten. Aber ich bin auch gut darin mich zu verteidigen, wenn es sein muss. Ja, gehoben war evtl falsch. Gewählt wollte ich sagen. Aber ich habe eh verlernt richtig zu reden, seit ich mich kaum noch unterhalte. Ist die letzten 10 Jahre ein sehr einseitiger Kanal geworden. Ich hab das Gefühl, dass mein Kopf Matsch geworden ist.
      Wenn Du das Leben liebkost, liebkost es dich zurück!
    • Dr. L84 wrote:

      . Die Leute wollen einfache Antworten, sie sollen sie kriegen.
      Widerspruch. Man muss zeigen, dass nicht alles in der Schlichtheit der Bildzeitung ausgedrückt werden kann. Und wer sind schon "die Leute"? Ich nicht, du nicht, viele hier auch nicht.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • Dr. L84 wrote:



      Man muss die Leute aber auch dort abholen, wo sie stehen, würde die Politik sagen. Und dafür verehrt werden.
      Uiuiui, was ein Anspruch :roll:
      Aber pädagogisch völlig richtig, jedenfall der erste Teil vom ersten Satz :prof:
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Dr. L84 wrote:

      Man muss die Leute aber auch dort abholen, wo sie stehen, würde die Politik sagen.
      Ich hasse den blöden Ausdruck, allein wegen der dümmlichen Bildhaftigkeit. Ich will gefälligst da abgeholt werden, wo ich sitze oder schwimme. Das sagen meistens Leute, die im Satz davor davon geschwafelt haben, dass man ja das Rad nicht neu erfinden müsse.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)

      The post was edited 1 time, last by FrankMatz ().

    • KazaSuperNerd wrote:

      Ich neige irgendwie dazu sehr vulgär zu sprechen und viele Schimpfworte zu verwenden
      Beim Autofahren oder wenn etwas nicht so läuft, ansonsten sehr ausschweifend, eloquent und häufig in Halbsätzen. Außerdem sehr sprunghaft. da gedanklich schon weiter. Ist häufig anstrengend für mein Gegenüber.
      Beim schreiben ist es wesentlich besser, wobei ich an einem solchen Absatz auch schon mal 20 min sitzen kann (RW). Überlege halt mehr und habe nicht den Druck, sofort antworten zu müssen. Und das als NT.
      Das Leben ist zu komplex, um eine festgelegte Meinung zu haben.
    • KazaSuperNerd wrote:

      Auch in Puncto herumstehen und beobachten statt zu helfen. Ich analysiere, weiß aber nicht, ob ich helfen kann, bzw. ob meine Idee zur Hilfe überhaupt richtig wäre. Ob ich störe und nur Chaos in die Situation bringe. Will die Person meine Hilfe überhaupt? Was soll ich tun? Klare Anweisungen sind mir lieber und diese kann ich dann auch einfacher umsetzen. Bis dahin stehe ich von außen betrachtet eher paralysiert da.
      Das ist bei mir auch so. In der Vergangenheit habe ich öfter negative Erfahrungen damit gemacht, wenn ich versucht habe zu helfen. Deswegen bin ich da inzwischen sehr vorsichtig und frage vorher. (Wenn ich dran denke...)