Welche Frage müsste man Ihnen stellen, um sofort herauszufinden, dass Sie sich „im Autistischen Spektrum" befinden?

    • Necroghoul7 schrieb:

      Ich kann die Seite mit dem Fragebogen nicht öffnen, schade, vermutlich geschlossen.
      Das ist ja schon eine Weile her, das dieser Thread eröffnet wurde.
      Vermutlich haben die nur eine gewisse zeit lang Infos gesammelt und dann alles gelöscht, damit nicht noch mehr rein kommen die dann eh nicht mehr bewertet werden.

      Generell finde ich die Annahme das man Anhand einer Frage schon erkennen kann, ob jemand ASS hat oder nicht.
      Diese konkrete Frage könnte bei personen im ASS auch unterschiedlich sein, weil nicht jeder die gleichen und gleichstark ausgeprägten Symptome mitbringt.
      Bei dem einen ist zum beispiel Reizüberflutung ein größeres Thema als Ironie oder so.

      Man muss leider die geduld mitbringen die leute genau zu befragen, nicht nur nach dem Symptomen selbst gucken, sondern auch nach dem Wo kommen diese her, warum verhält man sich so, wofür sich oft einfach keiner die Zeit nimmt.
    • FruchtigBunt schrieb:

      "Sind soziale Kontakte für Sie über die Maßen anstrengend?"
      Ich weiß nicht, bei welchen anderen Erkrankungen der Kontakt zu Menschen ähnlich energieaufwendig ist.
      Bei einer sozialen Phobie werden die Kontakte wohl auch ziemlich anstrengend sein, vielleicht sogar noch anstrengender, aber bestimmt auf eine andere Weise.
      Allgemein denke ich nicht, dass es eine solche "magische Frage" gibt, die mit einem mal klären könnte, ob man autistisch ist oder nicht.
    • svk schrieb:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      in unserem deutschlandweiten Forschungsprojekt „ASD-Netz“ (asd-net.de/?page_id=71)
      wollen wir in der Autismus-Sprechstunde für Erwachsene der Charité
      Berlin einen Leitfaden für Ärzte und Psychologen entwickeln, um
      Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei Erwachsenen früher
      und umfassender zu erkennen.
      Aus Ihrer eigenen Erfahrung, welche Frage müsste man Ihnen
      stellen, um sofort herauszufinden, dass Sie sich „im Autistischen
      Spektrum" befinden? :roll:

      Mit dem Wissen, dass die Warteliste bei der Charité schon seit Jahren fast durchgehend geschlossen ist...
      Hier wird/wurde der Versuch gestartet, noch mehr “Möchtegern-Autisten” oder Nicht-Autisten schon von vornherein auszuschließen, weil es zu wenig Zeit und Plätze gibt.
      Dass man damit auch tatsächliche Autisten mit ausschließt, wird offenbar in Kauf genommen.
      Hauptsache es wird reduziert, weil die vielen Menschen mit Problemen ja so nerven.
      Allein die jetzigen Fragebögen sind schon viel zu undetailliert und mehrdeutig und jetzt soll es noch auf eine Frage reduziert werden?

      Armselig.

      Und zu dieser Frage kann ich nur sagen: Gar keine, sonst bräuchte man soetwas wie eine Diagnostik nicht, sondern könnte sich selbst die Diagnose geben.

      Etwas gutes hatte der Thread trotzdem:


      svk schrieb:



      Hintergrund:
      Menschen, bei denen ein Verdacht auf ASS erst im Erwachsenenalter
      gestellt wird, unterscheiden sich im Schnitt erheblich von Menschen, bei denen
      der ASS Verdacht in der Kindheit gestellt wird, z.B. höherer IQ, andere
      Komorbiditäten und ein höherer Anteil Frauen. Daher brauchen
      wir bei der Diagnostik für Erwachsene mit Verdacht auf ASS eine

      andere Herangehensweise als bei Kindern. Leider wurden bisherige
      Vorgehensweisen meist ursprünglich für Kinder entwickelt
      und sind daher nicht für Erwachsene gut geeignet. Außerdem können
      bestehende Fragebögen, wie sie teilweise auch im
      Internet zu finden sind, nur schlecht zwischen ASS und anderen Störungen,
      wie z.B. Persönlichkeitsstörungen unterscheiden. Ziel ist es
      daher, einen Leitfaden für Praktiker zu entwickeln, an Hand
      dessen diese einen Verdacht auf ASS prüfen können.

      Wenigstens wären diese Punkte mal geklärt.
      >>Warte nicht auf das Jüngste Gericht. Du stehst jeden Tag vor deinem Richter.<<
      Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker
    • Ja.

      Außerdem erinnert mich das an die Herangehensweise bei Narzissten, bei denen ja die Frage ausreichen soll, ob sie einer sind. Ich finde die Threadfrage so dumm und dilletantisch, kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cayen ()

    • SVK schrieb:


      Daher brauchen
      wir bei der Diagnostik für Erwachsene mit Verdacht auf ASS eine
      andere Herangehensweise als bei Kindern. Leider wurden bisherige
      Vorgehensweisen meist ursprünglich für Kinder entwickelt
      und sind daher nicht für Erwachsene gut geeignet.
      In den Fragebögen die ich von der Klinik Bochum bekommen habe sind die fragen nicht ausschließlich auf die Kindheit bezogen.
      Für die Angehörigen hab ich sogar zwei Fragebögen bekommen, wo sich ausdrücklich auf das letzte halbe Jahr beschränkt werden soll, aber auch Abschnitte wo es um die Zeit um das 4-5 Lebensjahr geht.
      Die beiden Fragebögen haben allerdings teilweise identische Fragen, also die tauchen doppelt auf, aber auch teilweise unterschiedliche Fragen, was wohl der grund ist das ich beide Fragebögen bekommen habe.
      Der eine nennt sich FSK und der andere MBAS.
    • Ich hatte mir nicht durchgelesen, dass das ganze für ein Forschungsprojekt bzw. die Realität zur Diagnostik von Erwachsenen verwendet werden soll, sondern für mich war die Frage interessant, weil ich mich so damit beschäftigt habe, woran ich ASS bei mir am deutlichsten ablesen kann bzw. was mir am meisten Probleme bereitet.

      Dass das ganze tatsächlich verwendet wird, um Personen im Vorfeld der Diagnostik auszusieben (also sogenanntes 'Screening') schockiert mich. Wollte sich die Charite hier nur Anregungen holen oder soll das tatsächlich wissenschaftlich sein, eine handvoll (RW) Forumsmitglieder zu befragen und daraus dann Kriterien abzuleiten? 8o Mich ehrt es zwar, dass die Beteiligten tatsächlich mal mit einbezogen werden, aber ich finde es auch etwas erschreckend, dass daraus dann die Standards für die Diagnostik zukünftiger Patienten generiert werden sollen.
      Personen, die sich hier anmelden, sind mit Sicherheit eine ganz spezielle Gruppe, aus der man nicht unbedingt allgemeine Rückschlüsse ziehen kann.

      Na ja, wie dem auch sei. Ich würde mir wünschen, dass es zukünftig einfach mehr Diagnosestellen gibt und mehr fachkundiges Personal, statt Personen anhand simpler Fragebögen (vermutlich ohne ein ärztliches Gespräch) wie am Fließband (RW) zu behandeln. Und das zeigt mir einmal mehr, dass alle möglichen Diagnostikinstrumente mit Vorsicht zu genießen sind, weil Behandler bzw. Ärzte und manche Wissenschaftler wohl auch nur mit Wasser kochen (RW) bzw. meiner Meinung nach recht dilletantisch vorgehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • Wirrwolf schrieb:

      Bei einer sozialen Phobie werden die Kontakte wohl auch ziemlich anstrengend sein, vielleicht sogar noch anstrengender, aber bestimmt auf eine andere Weise.
      Hast du eine Idee, wie 'anders' anstrengend die menschlichen Kontakte bei einer Sozialphobie im Gegensatz zu ASS sind?

      Ich vermute, dass ich evtl. in die Richtung Sozialphobie gehe, weil ich teilweise in sozialen Situationen Ängste habe, was ich nicht mit ASS in Verbindung bringen kann.
      Hauptsächlich aber verwirren mich menschliche Kontakte und strengen mich einfach unglaublich an, weil ich mich dabei so extrem konzentrieren muss (ich bin nicht kognitiv zurückgeblieben, ist abgeklärt) und weil ich oft danach so ausgelaugt bin, dass ich alleine sein muss. Es hat da weniger mit Ängsten zu tun, sondern mit Überforderung.
      Das ist für mich der Unterschied bei dem was soziale Kontakte unterschiedlich anstrengend macht (also Ängste und Vermeidung wegen Sozialphobie und Überforderung wegen ASS)
    • FruchtigBunt schrieb:

      Hast du eine Idee, wie 'anders' anstrengend die menschlichen Kontakte bei einer Sozialphobie im Gegensatz zu ASS sind?
      Da kann ich nur spekulieren. Nach dem, was ich so darüber weiß, drehen sich die Ängste von "normalen" Sozialphobikern vor allem darum, von den anderen (als Person) negativ bewertet zu werden. Man hat Angst, etwas Peinliches zu sagen usw.
      Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Autisten leicht zusätzlich eine soziale Phobie entwickeln können, wobei da vermutlich eher die Angst im Vordergrund stehen wird, dass man etwas falsch macht (was ja nicht einmal unbegründet wäre).
    • Bei mir ist es eine Mischung aus "ich habe gar kein Bedürfnis etwas zu sagen" und (wenn ich etwas sagen will) "ich weiß gar nicht, wie ich das anstellen soll, etwas zu sagen" und wenn ich es mal probiere, teilzunehmen, dann läuft mein Hirn so auf Hochtouren, dass ich es nicht lange aushalte oder relativ schnell aus der Situation rausgehe, weil ich das Gefühl nicht ertragen kann, so total unfähig in der Kommunikation mit anderen zu sein.
      Meistens gehe ich aber gar nicht mehr in Situationen rein, weil ich so oft zu hören bekam, dass ich anders sein soll bzw. mich dabei anders verhalten soll. Deshalb konfrontiere ich mich so gut wie nie mit Menschen (es sei denn, ich bin dazu gezwungen, wie z. B. beim Einkaufen oder in der Freizeitgruppe, die ich besuche).
      Ich habe zwar auch Ängste, von anderen abgelehnt zu werden, aber ich spüre auch sehr deutlich, dass mich Kommunikation oft komplett überfordert und da dann nicht mehr die Angst vor Ablehnung im Vordergrund steht, sondern einfach das Gefühl, dass ich unfähig bin, so zu reden, wie das üblich ist und dass mich das so schrecklich anstrengt. (es ist weniger die Angst davor, was die anderen denken könnten, sondern die Tatsache, dass ich den normalen Anforderungen (bzw. meiner Erwartung) an eine ganz normale Unterhaltung nicht im entferntesten gerecht werde).
      Ich sollte vielleicht mal überlegen, woher dieser extreme Stress kommt, im Kontakt mit anderen:
      - nicht wissen, wie man sich verhalten soll (also irgendwie auf einer anderen Ebene sprechen, keinen richtigen Anschluss finden, sich fremd vorkommen) und deswegen Unsicherheit, und in der Folge davon Angst vor Ablehnung. --> das heißt, Asperger könnte bei mir evtl. wirklich zur Sozialphobie geführt haben.
      - Gesprächen nicht folgen können, das Gehirn ist komplett überfordert (ASS)--> Angst, deswegen ausgeschlossen zu werden(Sozialphobie?)

      Die Angst vor Ablehnung muss vielleicht auch nicht unbedingt nur von der Sozialphobie kommen, sondern es kann auch ein schlechtes Selbstwertgefühl dafür ausreichen? (oder sie ist wirklich eine Folge der Erfahrungen, die man in der Vergangenheit machte, als ich gefragt wurde, was mit mir los ist bzw. kritisiert wurde etc.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • Es haben jetzt schon mehrere ihre Verwunderung (oder Ärger) ausgedrückt, dass das Forschungsprojekt darauf abzielen würde, mit nur einer Frage Autismus zu diagnostizieren. Ich halte das für eine voreilige Schlussfolgerung.

      Jeder einzelne Befragte soll eine möglichst spezifische Frage formulieren. Dass das Ziel dieser Befragung aber sein soll, Autismus mit nur einer einzigen Frage zu diagnostizieren, ist damit nicht gesagt. Was erhält man denn bei so einer Befragung? Eine ganze Sammlung an Fragen. Jeweils eine möglichst charakteristische Frage von jedem Teilnehmer mit seiner individuellen Ausprägung des Autismus und damit auch wahrscheinlich unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Daraus kann man versuchen, besser geeignete Fragen (->Plural) für die Erwachsenendiagnostik abzuleiten.

      Dafür, dass hierdurch ein verschärftes Screening vor dem Erstgespräch zu erwarten sein soll, sehe ich ebenfalls keine Anhaltspunkte. Ein Screening mit Fragebögen gibt es ja bereits an vielen (manchen?) Diagnosestellen (auch an der Charité). Zudem handelt es sich ja beim "ASD-Netz" um ein deutschlandweites Forschungsprojekt, weshalb mir der direkte Bezug zur Überlastung der Sprechstunde an der Charité im Speziellen sehr konstruiert erscheint.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Turtle ()

    • FruchtigBunt schrieb:

      Hast du eine Idee, wie 'anders' anstrengend die menschlichen Kontakte bei einer Sozialphobie im Gegensatz zu ASS sind?
      Was mich betrifft: ich hatte ja erst vor kurzem die Idee, dass ich Autist sein muss (weil mein Sohn wahrscheinlich einer ist!). Seit 20 Jahren hab ich versucht, im Netz Menschen zu finden, die sich ähnlich fühlen wie ich. Deshalb hab ich mich lange im Sozphobie-Forum getummelt. Vor ungefähr 10-12 Jahren hab ich mich auch - gruppenweise - öfter mal mit Leuten aus dem Forum getroffen.

      Ich hab große Unterschiede festgestellt! Es ist einfach so: diese Leute legen ihre Schüchternheit ab wenn sie merken dass sie ernst genommen werden. Ich selber bin mir ja immer unsicher, wenn ich ernst genommen werde, ob das nicht einfach Rücksichtnahme bzw. Höflichkeit ist.

      Auch im wahren Leben kenn ich genug Leute, die als schüchtern oder zurückhaltend gelten, die aber von vielen anderen angesprochen werden, und die immer was mit irgendjemandem unternehmen. Und sie sprechen miteinander ohne Peinlichkeiten.

      Ich dagegen hab oft in meinem Leben Kontakte gesucht, aber mich damit entweder schnell unbeliebt gemacht, oder aus Frust gleich selber wieder auf diese Kontakte verzichtet.

      Trotzdem, eins muss ich sagen, die Sozphobiker waren wirklich sehr nette Leute :)
    • FruchtigBunt schrieb:

      Dass das ganze tatsächlich verwendet wird, um Personen im Vorfeld der Diagnostik auszusieben (also sogenanntes 'Screening') schockiert mich. Wollte sich die Charite hier nur Anregungen holen oder soll das tatsächlich wissenschaftlich sein, eine handvoll (RW) Forumsmitglieder zu befragen und daraus dann Kriterien abzuleiten? Mich ehrt es zwar, dass die Beteiligten tatsächlich mal mit einbezogen werden, aber ich finde es auch etwas erschreckend, dass daraus dann die Standards für die Diagnostik zukünftiger Patienten generiert werden sollen.

      Eine Form von ASS bei Erwachsenen zu diagnostizieren ist ungleich schwerer als bei einem Kind. Bisher war die Forschung und Diagnose vorallem auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet und entsprechend sind dann auch die Fragebögen aufgebaut.
      Wenn man es so betrachtet, macht es durchaus Sinn, bei Erwachsenen mit ASS zu fragen, wie und auf welche Frage man bei ihnen ASS erkennen könnte. Das muss nicht zwingend heissen, das dann alle Antworten für einen Fragebogen herangezogen werden, aber aus der Menge der Antworten kann man vielleicht Überschneidungen erkennen und aus diesen einen Fragebogen speziell für Erwachsene erzeugen.

      Die Frage. die man mir stellen müsste würde lauten:
      Finden Sie in Ihrem Kühlschrank sofort das Produkt, das Sie suchen, auch wenn Sie mit einem Partner zusammenleben, der die Produkte nicht systematisch im Kühlschrank anordnet?

      Ich wurde schon fast wahnsinnig, weil ein Produkt für mich unauffindbar im Kühlschrank versteckt war. Ich muss dann jedes einzelne Produkt anschauen, entscheiden ob es das gesuchte Produkt ist oder nicht. Gerade während dem Kochen fehlt mir dann öfters die Zeit für eine längere Suche und das erzeugt einen wahnsinnigen Druck in mir.
      Der Workaround, der für mich passt: vor dem Kochen alle Produkte im Kühlschrank zusammensuchen, dann entfällt die Suche und der Zeitdruck während dem Kochen.
      Diagnostiziert - immer noch ein komischer Vogel ;)
    • Neu

      Nayeli schrieb:

      Die Frage. die man mir stellen müsste würde lauten:

      Finden Sie in Ihrem Kühlschrank sofort das Produkt, das Sie suchen, auch wenn Sie mit einem Partner zusammenleben, der die Produkte nicht systematisch im Kühlschrank anordnet?
      Ja, bei mir würde das auch zutreffen :D

      Ob das aber für jeden gilt?

      Meinem Neurologen hab ich neulich eröffnet, dass ich davon ausgehe, Autist zu sein. Seine spontane Frage: 'Ecken sie öfter an?'.

      Meiner Meinung nach hat er damit den Nagel auf den Kopf getroffen! Also, ich meine damit, er hat genau die richtige Frage gestellt!
    • Neu

      Steinemann schrieb:

      Meinem Neurologen hab ich neulich eröffnet, dass ich davon ausgehe, Autist zu sein. Seine spontane Frage: 'Ecken sie öfter an?'.

      Meiner Meinung nach hat er damit den Nagel auf den Kopf getroffen! Also, ich meine damit, er hat genau die richtige Frage gestellt!

      Das würden wohl auch Hochbegabte, Schizophrene, Fetischisten, Exhibitionisten, Menschen mit einer wenig vertretenen Moral/ politischen Einstellung o.ä, Depressive, Persönlichkeitsgestörte.... usw. bejahen.

      Denn das ist, was alle psychichen Störungen nun mal gemein haben: Sie sind Abweichungen von der Norm. Und diese Frage erwischt offenbar sogar noch Leute ohne überhaupt eine psychische Störung, wie Menschen mit einer Eigenschaft, die von der Norm abweicht, wie einer Einstellung oder schlicht einem körperlichen Merkmal.

      Aber wenigstens geht es tendenziell in die richtige Richtung. :d
      >>Warte nicht auf das Jüngste Gericht. Du stehst jeden Tag vor deinem Richter.<<
      Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker
    • Neu

      Cloudactive schrieb:

      Das würden wohl auch Hochbegabte, Schizophrene, Fetischisten, Exhibitionisten, Menschen mit einer wenig vertretenen Moral/ politischen Einstellung o.ä, Depressive, Persönlichkeitsgestörte.... usw. bejahen.
      Ja, womöglich, obwohl ich dort teilweise Unterschiede sehe. Einer meiner vielen Kollegen leidet unter der Bipolaren Störung. Der ist sicher einer der unbeliebtesten im Kollegenkreis.

      Wenn man zusieht wie er Dinge plant und dann ausführt kann man eigentlich auch als Außenstehender die Bipolare Störung gut erkennen. Ob sein oft sehr merkwürdiges Verhalten anderen gegenüber in direktem Zusammenhang damit steht, da bin ich mir nicht 100%ig sicher.
    • Neu

      Nayeli schrieb:

      Finden Sie in Ihrem Kühlschrank sofort das Produkt, das Sie suchen, auch wenn Sie mit einem Partner zusammenleben, der die Produkte nicht systematisch im Kühlschrank anordnet?
      Das mit dem systematischen Anordnen mache ich auch. Also zumindest gibt es für jede Produktgruppe einen eigenen Kühlschrankboden und die Sachen stehen manchmal innerhalb der Produktgruppe nochmals gruppiert nach der Höhe der Yoghurtbecher z. B. oder nach der Zusammengehörigkeit zu Gerichten, die ich koche oder was als nächstes zu verbrauchen ist.
      Meine Vorratshaltung ist leider extrem zwanghaft, ich habe kaum Lebensmittel in den Schränken.