Autismus und Darm

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    • Was willst du damit sagen? Glaubst du den Müll?

      1. Autismus ist keine Krankheit
      2. Es ist keine fehlerhafte Entwicklung des Gehirns
      3. Die Bakterien im Darm hängen mit der Ernährung zusammen und nicht mit dem Gehirn#
      4. So eine an Inkompetenz und Ahnungslosigkeit nicht zu überbietender Artikel ist eine Beleidigung u. Diskriminierung. Seriös und gut recherchiert ist genau das Gegenteil.

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    • Tux wrote:

      Glaubst du den Müll?
      BILD und "Müll" passt schon zusammen, klar. Ich kaufe keine Boulevardpresse, ich lese sie nicht.

      Allerdings: In einer für BILD ungewöhnlich "intellektuellen" Sprache ist da zu lesen:
      "Für die These, dass Autismus im Darm entsteht, konnten die Wissenschaftler aus Hongkong zwar die beschriebenen Hinweise vorlegen, für eine direkte Ursache-Wirkung-Kette reichen die Studienergebnisse aber nicht aus."

      Na bitte. BILD hat nicht geschrieben: "Autismus kommt aus dem Darm - deine Scheiße sagt es dir!" Und überlegen, ob bei autistischen Menschen Darmerkrankungen oder einfach nur Verdauungsprobleme häufiger als im Bevölkerungsdurchschnitt vorkommen (und so habe ich Daniels Post verstanden), das darf man schon.

      Ich bekenne mich zu meiner Laktoseintoleranz.
      En perdant on y gagne quand-même / Et puis après tout, on n'as pas choisi.
    • Ich habe den Bericht heute auch gelesen :lol: Autismus "ist Scheiße" :fun:
      Wenn ich Durchfall habe; ist das dann ein Overload ... :d

      Nach meinem Wissensstand arbeitet der Darm ( autonom ) - hat sogar ein eigenes Nervensystem. ( ohne Gehirnbeteiligung )

      ............. meine Mutter hat Abführmittel genommen und ich bin jetzt Autist :m(: .. alles klar

      ............. meine autistische Schwester ( VA ) hatte eine Darm-OP .... :-p

      ... :m(:

      ... ich war bei der Darmspiegelung "positiv" ... 8o

      :idea: ... bald kommt der "Autismus Schnellkacktest" ... :irony:


      nee.. im Ernst ich habe 10 % GDB auf Magen und Darm :question:

      ... und warum bekomme ich bei dem Wort Bildzeitung "Sodbrennen" ;)
      "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit" (Erich Kästner)

      The post was edited 3 times, last by Asmus ().

    • Asmus wrote:

      Ich habe den Bericht heute auch gelesen :lol: Autismus "ist Scheiße" :fun:
      Wenn ich Durchfall habe; ist das dann ein Overload ... :d

      Nach meinem Wissensstand arbeitet der Darm ( autonom ) - hat sogar ein eigenes Nervensystem. ( ohne Gehirnbeteiligung )

      ............. meine Mutter hat Abführmittel genommen und ich bin jetzt Autist :m(: .. alles klar

      ............. meine autistische Schwester ( VA ) hatte eine Darm-OP .... :-p

      ... :m(:

      ... ich war bei der Darmspiegelung "positiv" ... 8o

      :idea: ... bald kommt der "Autisumus Schnellkacktest" ... :irony:
      …wäre doch super, dann heißt die Lösung ab sofort Kohletabletten für alle :d
      Wenn du sie mit Wissen nicht überzeugen kannst, verwirre sie mit Schwachsinn.
    • Autismus wird schon lange mit häufiger auftretenden Magen-Darm-Problematiken in Verbindung gebracht.

      FrankMatz wrote:

      Ich bekenne mich zu meiner Laktoseintoleranz.
      Laktoseintoleranz ist normal. Muttermilch ist für Babys bestimmt. Muttermilch einer anderen Spezies ist umso weniger für Menschen bestimmt und enthält eine Nährstoffprofil was für das optimale Wachstum der jeweiligen Spezies ausgelegt ist.
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.
    • Tux wrote:

      3. Die Bakterien im Darm hängen mit der Ernährung zusammen und nicht mit dem Gehirn#
      Hallo,

      jain es gibt soweit ich weiß schon so etwas wie ein "Darm-Hirn" und die beiden "kommunizieren" wohl auch miteinander.

      Ich würde das aber genau anders herum sehen, nämlich dass eine veränderte Darmflora bei Autisten eher einfach stressbedingt ist.
      Also die veränderte Darmflora ist nicht die Ursache von Autismus, sondern die Ursache von viel Stress. Dem einige Autisten ja leider viel/häufig ausgesetzt sind.
    • Der Darm hat sehr wohl einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und auch ein eigenes Nervensystem. Die Sichtweise dass das Bewusstsein isoliert im Gehirn entsteht wird heute eigentlich von keinem seriösen Forscher mehr vertreten. Alle Nervensysteme (auch das des Darmes!) sowie hormonelle Regelkreise spielen eine Rolle. Nur weil man die Komplexität des ganzen heutzutage noch nicht versteht, heißt ja nicht dass sie nicht vorhanden wäre. Dieses klassische Bild einer Trennung von "Körper" und "Geist" ist einfach nur mittelalterlich und schon lange überholt.

      Ich habe große Probleme mit dem ganzen Mage-Darm-Trakt. Natürlich auch zum großen Teil stressbedingt, aber Stress lässt sich halt schlecht vermeiden wenn man ständig Probleme mit Reizüberflutung hat. Also für mich gilt der Schluss: Autismus kann Darmprobleme auslösen weil man ständig unter Stress steht.
      Una est catena quae nos alligatos tenet, amor vitae
    • Zwischenmensch wrote:

      Ich meine das wird auch nicht bestritten, aber der Artikel behauptet die Ursache von Autismus wäre der Darm.
      Hast du den Artikel gelesen? Das steht da nämlich NICHT. Da steht es gibt EINE Studie die die These untersucht hat ob ein Grund für Autismus (dass es da nicht die EINE Ursache gibt ist ja zur Zeit Konsens) im Darm liegen KÖNNTE. Dass eine Studie noch keine wisscenschafltiche Theorie macht, sollte jedem klar sein.
      Über Ursache und Wirkung ist ja auch noch nichts bekannt. Also hat man zuerst den Autismus und durch den Stress dann einen veränderten Darm oder umgekehrt.
      Ob jetzt natürlich der durchschnittliche Bild-Leser in der Lage ist, Konjunktiv zu verstehen, weiß ich nicht. Das ist dann wieder ein anderes Thema.
      Ich finde den Artikel aber sogar sehr vorsichtig formuliert.
      Una est catena quae nos alligatos tenet, amor vitae
    • wissenschaft-aktuell.de/artike…Kindern1771015590900.html
      hier ein anderer Artikel über diese Studie


      Artikel wrote:

      „Veränderungen des Darm-Mikrobioms in der frühen Lebensphase könnten eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Autismus-Spektrum-Störung spielen“, schreiben die Wissenschaftler um Siew Ng von der Chinese University of Hong Kong. Ihre Ergebnisse unterstützen einen derartigen Zusammenhang, ohne aber eine ursächliche Beziehung nachzuweisen. Mit molekularbiologischen Methoden untersuchten sie Stuhlproben von 146 Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren, von denen die Hälfte an einer autistischen Störung erkrankt war.
    • Tux wrote:

      1. Autismus ist keine Krankheit
      2. Es ist keine fehlerhafte Entwicklung des Gehirns
      3. Die Bakterien im Darm hängen mit der Ernährung zusammen und nicht mit dem Gehirn#
      4. So eine an Inkompetenz und Ahnungslosigkeit nicht zu überbietender Artikel ist eine Beleidigung u. Diskriminierung. Seriös und gut recherchiert ist genau das Gegenteil.
      Ob man Autismus als Krankheit und das autistische Gehirn als fehlerhaft bezeichnet, ist Ansichtssache und sogar sehr viele Autismus-Experten tun es leider. Das ist eben der Blick von außen und sonst müsste man ja als Normalo seine eigene Wahrnehmung und Verhalten in Zweifel ziehen oder zumindest relativieren, das will anscheinend keiner. Es ist aber unbestritten, dass das autistische Gehirn andere Synapsendauer und -Häufigkeit hat als das NT-Gehirn.
      Ebenso ist gesichert, dass zwischen Darm und Hirn das vegetative Nervensystem interagiert. Im Darm werden die Nähstoffe, die wir über die Ernährung aufnehmen, für den Körper nutzbar gemacht. Zum Körper gehört auch das Gehirn, das für die Reizleitung bestimmte Fettsäuren und Aminosäuren braucht. (technisch habe ich keine Ahnung)
      Auch für Depressionen und sogar Schizophrenie werden Nährstoffmängel als mögliche Ursachen untersucht.
      Was die Ursache und was die Folge ist, ist nicht geklärt, und Autismus hat eine genetische Veranlagung als Voraussetzung, die wird man nicht wegessen können.

      Ich finde den Artikel als Verweis auf die Studie interessant. Ich hoffe, es gibt bald Versuche mit verschiedenen Ernährungen und Autismussymptomen.
    • Illi wrote:

      Autismus hat eine genetische Veranlagung als Voraussetzung,
      ich glaube, das ist so nicht ganz richtig. Oder zumindest ist es noch zu früh, um von Voraussetzung zu sprechen.

      Das Umweltbundesamt formuliert es so:

      Autismus tritt familiär gehäuft auf, so dass davon ausgegangen wird, dass genetische Faktoren oder Mechanismen zu den wichtigsten Ursachen für Autismus zählen dürften.
      Aber es zieht auch in Betracht, so verstehe ich es zumindest, dass Wechselwirkungen zwischen Genen und Umweltfaktoren eine Erklärung sein könnte.
      Besonders Chemikalien, die sich auf das sich entwickelnde Gehirn des Kindes auswirken, aber auch solche, die auf das hormonelle oder das Immunsystem einen Einfluss haben, könnten von Relevanz sein. Zu nennen sind hier Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, ⁠Pestizide⁠ wie Organophosphate, Flammschutzmittel, polychlorierte Biphenyle und Phthalate sowie einige flüchtige organische Verbindungen (⁠VOC⁠) wie Trichlorethylen und Styrol.
      Wenn dss so wäre, würde ich nicht von Veranlagung sprechen wollen