Fragebogen-Studie Neurodiversität

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Fragebogen-Studie Neurodiversität

      Auf dem Discordserver F84.5 wurde diese Umfrage geteilt, die ich gerne hier teile.
      (Diagnose nicht erforderlich bzw wird auch abgefragt. Wichtig sind nur ehrliche Antworten)

      Dies ist direkt mit der Autorin des Textes besprochen.
      Der Text im Original:

      Hey ich bin Sherin und 21. ich studiere Psychologie und forsche aktuell zum Thema Autismus, bin also als Interessierte hier. Aktuell haben wir eine 20 minütige online Studie am laufen und ich suche eigentlich nur Teilnehmende. Man bekommt sogar 5€, die ihr auch an Hochwasseropfer spenden könnt wenn ihr mögt.
      hier noch ein paar infos

      An der Universität Duisburg-Essen führen wir eine Fragebogen-Studie zum Thema "Neurodiversität" durch. Insbesondere interessiert uns, wie die verschiedenen "Symptome", die oft mit Asperger-Autismus in Verbindung gebracht werden (konkret untersuchen wir: Sensorische Sensibilität, emotionale Sensibilität, systematisierendes Denken, hohe Reflexion, Spezialinteressen und Intensität, soziale Besonderheiten, Routine, kognitive und emotionale Empathie) zusammenhängen und ob es da insbesondere Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt.
      Auch interessiert uns, ob Umweltfaktoren wir Kindheit und Zugang zu Bildung sich darauf auswirken, ob die Betroffenen ihre autistischen Persönlichkeitseigenschaften vermehrt als Stärken oder Schwächen erleben und auch, ob sich das mit dem Alter evtl. verändert.

      Als Belohnung für ihre Teilnahme könnt ihr 5 Euro an die Hochwasserhilfe oder ein anderes karitatives Projekt spenden oder auszahlen lassen. Zudem erhaltet ihr persönliches Feedback zu euren Angaben. Wenn die Studie beendet ist, geben wir natürlich auch gerne Auskünfte über die Ergebnisse!

      Der Link zur Studie ist:

      survey.biwi.uni-due.de/formr/n…die?code=DHjiO8gND8a31mqD

      Liebe Grüße
      sherin

      The post was edited 1 time, last by Backnetmaster ().

    • Persönliches Feedback wrote:



      Feedback zu Hochsensibilität

      Sie haben den HSP-Test (Aron & Aron, 1997) absolviert, welcher ein Screening-Instrument zur Erfassung von Hochsensibilität ist.
      Sie haben auf dem HSP-Test 4.1 von 7 Punkten erreicht. Dieser Wert entspricht einem mittleren Wert.


      Feedback zu "Systematisierendes Denken“
      Sie haben den SQ-10 Test (Simon Barohn Cohen, 2020, The Pattern Seekers, Allen Lane) absolviert, welcher ein Screening-Instrument zur Erfassung des Systematisierungsgrades des Denkens einer Person ist.
      Sie haben 4 von 20 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl bei Frauen liegt bei 5.5 (oft erreichen sie Punkte zwischen 2 und 9), die für Männer bei 6.7 (oft erreichen sie Punkte zwischen 3 und 11). Aufgrund Ihrer Antworten auf dem SQ-10 Test wird ihr Systematisierungsgrad des Denkens auf durchschnittlich eingeschätzt.


      Feedback zu “Autistische Persönlichkeitseigenschaften”
      Sie haben den AQ-10 Test (Simon Barohn-Cohen, 2020, The Pattern Seekers, Allen Lane) absolviert, welcher ein Screening-Instrument zur Erfassung von Symptomen des Autismus-Spektrums ist.
      Sie haben 3 von 10 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl bei Frauen liegt bei 3.16 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und 5), die für Männer bei 3.56 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und 6). Aufgrund Ihrer Antworten auf dem AQ-10 Test scheinen Sie eher wenige autistische Persönlichkeitseigenschaften aufzuweisen.


      Feedback zur "Kognitiver Empathie“
      Sie haben den „Reading the Mind in the Eyes“-Test (Baron-Cohen et al., 1997; Olderbak et al. 2015) absolviert, welcher auf der Theory of Mind aufbaut und die Fähigkeit abfragt, mentale Zustände bei anderen Personen zu erkennen und zuschreiben zu können. Der Test soll somit die sogenannte kognitive Empathie beurteilen. Während des Tests wurden Ihnen die Augenpartien von unterschiedlichen Personen gezeigt, welche dann hinsichtlich ihrer ausgedrückten Emotionen interpretiert werden sollten.
      Sie haben 7 von 10 Punkten erreicht. Aufgrund Ihrer Antworten auf dem „Reading the Mind in the Eyes“-Test scheinen Sie eine mittlere kognitive Empathie aufzuweisen.
      Ich bin offenbar in allem durchschnittlich.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • Meine Werte waren:

      Feedback zu Hochsensibilität 6.3 / 7 (6.7 bei Emotionale Erregbarkeit , 6.2 bei niedrige sensorische Reizschwelle, 5.7 bei ästhetische Sensitivität)
      Feedback zu "Systematisierendes Denken“ SQ 19 / 20
      Feedback zu “Autistische Persönlichkeitseigenschaften” AQ-10 10 / 10
      Feedback zur "Kognitiver Empathie“ Augentest 4 / 10

      Ich war ziemlich down, ein paar Tage, habe auch mit meiner Therapeutin darüber gesprochen,
      aber eigentlich wusste ich es schon. Also ich hatte vor Monaten schonmal SQ gemacht,
      AQ kenne ich ja das Ergebnis der Diagnostik.
    • Ich hatte irgendwie etwas mehr Feedback erwartet, als nur Zusammenfassungen von verkürzten Versionen von Tests, die ich schon öfter in der ausführlichen Version gemacht hatte.

      Backnetmaster wrote:

      Ich war ziemlich down, ein paar Tage, habe auch mit meiner Therapeutin darüber gesprochen,

      Backnetmaster wrote:

      Feedback zu "Systematisierendes Denken“ SQ 19 / 20
      Ein hohes Ergebnis beim SQ ist zumindest kein Grund, down zu sein.

      Backnetmaster wrote:

      Also ich hatte vor Monaten schonmal SQ gemacht,
      AQ kenne ich ja das Ergebnis der Diagnostik.
      Das sind alles gebräuchliche Tests, hier aber nur in verkürzten Versionen.
      Im Laufe der Zeit können sich die Ergebnisse aber offenbar auch stark ändern. Bei mir war das zumindest der Fall.

      Beim AQ (Vollversion mit 50 Fragen) hatte ich vor der Erstdiagnostik 42 Punkte, zuletzt war ich in der Vollversion immer unter 30.
      SQ war vor der Erstdiagnostik auch recht hoch, ist jetzt knapp unter dem Durchschnitt.
      Beim EQ (nicht Bestandteil dieser Untersuchung) hatte ich mal 9 Punkte (extrem niedrig), zuletzt waren es 38 (knapp unter dem Durchschnitt).
      Und bei den Augenpartien (Vollversion) waren es vor der Erstdiagnostik 17 Punkte, zuletzt 25.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • Ich fand den Test ehrlich gesagt gut.
      Okay, es wäre schön wenn eine Art Ergebnis bzw Zusammenhang zwischen den verschieden Ergebnissen dargestellt werden würde.
      (Vermutlich sind die Daten dafür noch zu wenige , das ist ja dieser Zusammenhang der untersucht wird.)

      Der SQ gilt laut einigen Quellen als Indikator für den Schweregrad.
      embloom.de/content/sq-r/ (hier revised , ist aber von 2003)

      Der SQ ist für mich auch ein Problem, denn das äußert sich ja in einer Art von Arzt Zerfahrenheit bzw Gedankennachverfolgung und das
      Erkennen von Anhängigkeiten usw, die sonst keiner sehen will (was mir massiv vorgeworfen wurde).
      Also zentrale Koheränz, Themensprünge ( da ein Thema eben bestimmte andere anschneidet).
      Ich habe das damals überprüft, nur 2 % der männlichen Personen mit Asperger haben angeblich laut der Statistik einen gleichen oder höheren Wert.


      AQ habe ich 46 Punkte in dem Schreiben der Diagnostik.
      Die anderen Werte:
      MBAS Marburger Beurteilungsskala für Asperger-Syndrom ausgefüllt von Mutter M und Vater V
      Cutwerte in Klammern
      Theory of mind: M43, V47 (38)
      Geteilte Aufmerksamkeit & Freude, Mimik, Gestik: M28, V32 (21)
      Stereotypes Verhalten M32, V36 (20)
      Sonderinteressen: M29, V29 (16)
      Keine Sprachentwicklungsstörung.
      Gesamtwert: M132, V144 Punkte (103)
      Somit fremdanamnestisch durch die Mutter und Vater deutliche Hinweise auf Asperger- Syndrom.
      Keine Bestätigung einer Sprachentwicklungsvezögerung im Sinne der Definition.
      AQ Simon Baron- Cohen Autismus Spektrum Quotient: 46 P. Cut - off bei 32 P

      The post was edited 2 times, last by Backnetmaster ().

    • @Tuvok: weißt du warum deine Ergänzungen sich seit der Diagnose ändern? Also machst du eine spezifische Therapie oder bist du dir allgemein viel mehr bewusst?
      Bei dem Augenpartie Test könnte ich mir einen Lerneffekt vorstellen. Es sind ja immer die gleichen Bilder...
    • Backnetmaster wrote:

      Es sind "nur" 10 Bilder.
      Beim ersten Bild wird auch aufgrund eines Fehlers danach sofort angezeigt ob man korrekt beantwortet hat oder nicht.
      Das erste Bild (du meinst das Panikbild, oder?) ist das Bespielbild, welches ich noch nie als "gewertet" irgendwo erlebt habe.

      In meiner Diagnostik kam ich in der langen Variante auf 22 Punkte. In dieser Kurzvariante kam ich nun auf 7 Punkte. Ich habe hauptsächlich geraten.

      "Sie haben 7 von 10 Punkten erreicht. Aufgrund Ihrer Antworten aufdem „Reading the Mind in the Eyes“-Test scheinen Sieeine mittlere kognitive Empathieaufzuweisen."

      Im Gegensatz dazu erreichte bei der AQ-10-Variante mit 8 einen viel höheren Wert als bei der AQ-50-Variante, bei der ich "nur" 34 Punkt erreiche.

      "Sie haben 8 von 10 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl beiFrauen liegt bei 3.16 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und 5),die für Männer bei 3.56 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und6). Aufgrund Ihrer Antworten auf dem AQ-10 Test scheinenSie überdurchschnittlich viele autistischePersönlichkeitseigenschaften aufzuweisen."

      Im SQ-Bereich liege ich im Durchschnitt.

      "Sie haben 10 von 20 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl beiFrauen liegt bei 5.5 (oft erreichen sie Punkte zwischen 2 und 9), diefür Männer bei 6.7 (oft erreichen sie Punkte zwischen 3 und 11).Aufgrund Ihrer Antworten auf dem SQ-10 Test wirdihr Systematisierungsgrad des Denkensauf durchschnittlich eingeschätzt."

      Ich habe jedoch die krude Übersetzung der ersten Frage (mit den Rubriken und Mitgliedern) nicht wirklich verstanden und ich verstehe auch nicht ganz, warum mein Wert von 10 durchschnittlich ist, wenn der Median bei Frauen bei 5.5 liegt.

      Im Bereich der Hochsensibilität komme ich auf einen hohen Wert:

      "Sie haben auf dem HSP-Test 5.5 von 7 Punkten erreicht. Dieser Wertentspricht einem hohen Wert."
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • @Kayt
      Nein, es ist ganz kurz beim ersten einzuordnenden Bild eine Meldung erschienen, bevor das nächste kam.
      An eine Frage mit Rubriken und Mitgliedern kann ich mich nicht erinnern, vermutlich kam die bei mir nicht.

      Ob das "Panik" auf dem Bild war weiß ich nicht, aber das erste Bild hatte ich richtig geraten.

      Bei dem SQ wird vermutlich vom geschlechtsabhängigen Schnittwert ausgegangen, der soll sehr stark abweichen.

      The post was edited 1 time, last by Backnetmaster ().

    • Backnetmaster wrote:

      Nein, es ist ganz kurz beim ersten einzuordnenden Bild eine Meldung erschienen, bevor das nächste kam.
      Ob das "Panik" auf dem Bild war weiß ich nicht, aber das erste Bild hatte ich richtig geraten.
      ich bin mir sicher, dass als erstes das Bild mit Panik gezeigt wurde. Ob es gewertet wurde, weiß ich aber nicht.

      Was ich meinte ist, das dieses Bild, soweit ich weiß, immer das Beispielbild ist, bei dem immer auch die korrekte Antwort mitgeliefert wird und diese Antwort zu dem Bild nicht gewertet wird. Hast du gezählt, ob danach 9 oder 10 Bilder folgten?
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Backnetmaster wrote:

      Also die Antwort kam erst nach dem Bestätigen, und ich glaube, nach dem Beispiel, in einer Arzt "schwarzem Popup"
      Beim Beispiel stand es sofort da, oder?
      Sorry, so genau kann ich das leider nicht mehr sagen. Vielleicht mag da jemand drauf achten, der den Fragebogen erst noch bearbeiten will. Ich habe ihn vor einer Woche gemacht.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Backnetmaster wrote:

      Der SQ gilt laut einigen Quellen als Indikator für den Schweregrad.
      Die Quelle, die du nennst gibt das nicht her.
      Sie sagt nur, dass aus der Kombination des vollständigen SQ-R (75 Fragen) mit dem EQ (60 oder 40 Fragen) der AQ vorhersagen lässt, der aber selbst wiederum auch kein guter Indikator für den Schweregrad ist.

      Backnetmaster wrote:

      Der SQ ist für mich auch ein Problem, denn das äußert sich ja in einer Art von Arzt Zerfahrenheit bzw Gedankennachverfolgung und das
      Erkennen von Anhängigkeiten usw, die sonst keiner sehen will (was mir massiv vorgeworfen wurde).
      Also zentrale Koheränz, Themensprünge ( da ein Thema eben bestimmte andere anschneidet).
      Im SQ sind eigentlich keine Fragen, die auf Zerfahrenheit, zentrale Kohärenz oder Themensprünge abzielen.
      Beim SQ geht es einfach um systematisches bzw. systematisierendes Denken: das ist an sich nichts negatives, für bestimmte Aufgaben kann es sogar sehr vorteilhaft sein.

      Marnie wrote:

      weißt du warum deine Ergänzungen sich seit der Diagnose ändern? Also machst du eine spezifische Therapie oder bist du dir allgemein viel mehr bewusst?
      Ich mache seit 5 Jahren keine Therapie mehr, die Ergebnisse in den verschiedenen Tests (die ich von Zeit zu Zeit immer mal wiederhole) waren zunächst über mehrere Jahre einigermaßen konstant. Erst seit 2-3 Jahren ist eine deutliche Veränderung feststellbar.

      Ich habe aber meine Grundeinstellungen überdacht und in einigen Punkten geändert.

      Marnie wrote:

      Bei dem Augenpartie Test könnte ich mir einen Lerneffekt vorstellen. Es sind ja immer die gleichen Bilder...
      Im Prinzip ja. Aber so oft mache ich ihn ja auch nicht (vielleicht einmal im Jahr). Und ich gehe dann anschließend auch nicht die Einzelantworten durch in dem Sinne, dass ich mir wirklich nochmal das Bild und die zugehörige Lösung anschaue.

      Ich halte den Test aber sowieso nicht für so aussagekräftig. Ich hatte da nach der Beschreibung eigentlich auf einen aussagekräftigeren Test zur "kognitiven Empathie" gehofft. Das ist ein Bereich, den ich selbst sehr schlecht einschätzen kann.

      Tux wrote:

      Besteht der Test für die kognitive Empathie nur aus dem Reading Mind in the Eye? Wenn ja, kannn er übersprungen werden?
      Das ist leider das einzige, was zum Thema "kognitive Empathie" dabei ist. Ob man da auch einfach auf "weiter" klicken kann, ohne eine Antwort zu geben, weiß ich nicht.

      Kayt wrote:

      "Sie haben 10 von 20 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl beiFrauen liegt bei 5.5 (oft erreichen sie Punkte zwischen 2 und 9), diefür Männer bei 6.7 (oft erreichen sie Punkte zwischen 3 und 11).Aufgrund Ihrer Antworten auf dem SQ-10 Test wirdihr Systematisierungsgrad des Denkensauf durchschnittlich eingeschätzt."

      Kayt wrote:

      ich verstehe auch nicht ganz, warum mein Wert von 10 durchschnittlich ist, wenn der Median bei Frauen bei 5.5 liegt.
      Über dem Durchschnitt liegst du schon. Aber eben nicht weit über dem Durchschnitt, sondern noch im durchschnittlichen Bereich, wo auch etwa 70% der (nichtautistischen) Frauen liegen.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • Es steht ja wörtlich da in der Quelle "kann dabei helfen den Schweregrad festzustellen".

      Danach steht das erst dass es den AQ vorraussagen kann.

      In anderen Quellen steht dass diese Eigenschaft der Theorie der schwachen zentralen Koheränz jedoch widerspricht bzw nicht eindeutig
      , aber die extreme-male-brain-theory unterstützt. Das ist halt sehr philosophisch bzw theoretisch, ich sage ja nur wie ich das empfinde.

      Aber bei einem Flugzeug über Aerodynamik nachdenken (müssen), ist eine Frage gewesen.
      (ich denke zu diesem Test)
      Oder eben die massiven Abhängigkeiten die ich dadurch erkenne eben, zb in meinen gerichtlichen Verfahren.
      Das ist eben nicht nur positiv, das kann hinderlich sein.
      Genauso könnte man sagen Geräuschempfindlichkeit ist nur positiv, da man ja alles hört
      (ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber vielleicht versteht man es ja).

      Hier steht ein bisschen was dazu :


      Phil Reed wrote:

      In assessing the BAP, other scales have been developed to determine the degree to which individuals might display other cognitive styles associated with ASD; especially, systematizing (Baron-Cohen et al. 2003) and empathizing (Baron-Cohen and Wheelwright 2004).
      ‘Systemizing’ (measured by the systematizing quotient; SQ) reflects an individual’s drive to analyze the variables in a (usually inanimate) system, in order to understand the rules and mechanisms that govern that system; whereas ‘empathizing’ (measured by the empathizing quotient; EQ) assesses the degree to which individuals understand the emotions of others (Baron-Cohen and Wheelwright 2004).
      The latter two scales have been developed based on a particular view of sexual dimorphism in ASD, as involving a bias towards systems—often characterized as the ‘male brain’ (Baron-Cohen et al. 2002).
      The impact of these psychometrically-defined traits has not been widely explored in terms of their effect on the cognitive processing abilities that are typically associated with ASD—such as over-selective responding, which would extend knowledge about these scales.


      ........


      In contrast, if over-selectivity relates purely to low-level cognition and processing of stimulus input, then it might relate to high-order social skills (assumed to be associated with EQ), but over-selectivity could be associated with SQ scores—the latter being a stronger index of the ability to integrate information about inanimate systems.


      This latter view actually suggests a number of possible relationships between SQ and over-selectivity that depend on how the abilities clustering under psychometrically-defined SQ are conceptualized.
      If these abilities require parallel processing of information to arrive at a mechanistic account of a system, then high SQ should predict less over-selectivity. However, if high SQ requires the ability to process and integrate information in series, then SQ may not be impacted by over-selectivity, which is associated with processing multiple sources of information simultaneously.




      Given the above unexplored possibilities, the current study examined the relationships between AQ, SQ, and EQ and over-selectivity. This would help extend the range of tasks over which AQ has been explored, allow investigation of whether AQ, SQ, and EQ are all related to such tasks, which may shed light on whether over-selectivity might be implicated in complex social skills in addition to simple low-level processing, which has been assumed but not experimentally explored.
      Also klar ist es noch nicht, hier kommt in der Studie ja auch noch der Faktor HSP mit hinzu.

      Ich denke auch dass der Persönlichkeitstyp, bei mir Logiker, viel damit zu tun hat, beziehungsweise durch diese Art des Denkens bestimmt wird.

      Hier geht es auch um die Abhängigkeiten und die verschiedenen Gehirntypen ( eine andere Theorie)
      docs.autismresearchcentre.com/…ht_etal_BrainResearch.pdf

      The post was edited 9 times, last by Backnetmaster ().

    • Frontiers in Psychiatry wrote:

      Again, using a dimensional approach to measurement of this construct, correlations between autistic and systemizing tendencies have been shown to be positive for both control samples and those diagnosed with an ASD (20, 21, 24). This supports the idea that the key characteristics of an ASD can be observed in mild forms in participants sampled from the general population.
      Although higher autistic tendencies are robustly associated with both lower empathy and higher systemizing tendencies, empathy and systemizing tendencies are not robustly correlated with each other.
      Hier steht es auch so in der Richtung. Ich sage ja nicht dass das stimmt, das betrifft vielleicht auch nur eine bestimmte Art autistischen Denkens.

      The post was edited 1 time, last by Backnetmaster ().

    • Tuvok wrote:

      Über dem Durchschnitt liegst du schon. Aber eben nicht weit über dem Durchschnitt, sondern noch im durchschnittlichen Bereich, wo auch etwa 70% der (nichtautistischen) Frauen liegen.
      Könntest du mir erklären, wie du das berechnet hast?

      Für mich ergeben sich bei dem Versuch folgende Probleme:

      1. Ich weiß nicht, ob es sich um eine symmetrische (Median- und Durchschnittswert sind gleich) oder asymmetrische Verteilung handelt.
      2. Was bedeutet, dass oft Werte zwischen 2 und 9 erzielt werden? Oft ist ja kein quantitativer Wert. Woher weiß ich, welche Werte sonst noch erzielt werden?
      3. Wie soll ich die Standartabweichung berechnen, wenn keine weiteren Daten zu Verteilung und Häufigkeit vorliegen?
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Backnetmaster wrote:

      bei einem Flugzeug über Aerodynamik nachdenken (müssen), ist eine Frage gewesen.
      Die Aussage lautet wörtlich

      SQ-R wrote:

      70. Wenn ich in einem Flugzeug sitze, mache ich mir keine Gedanken um Aerodynamik.
      Das ist eine ganz harmlose Feststellung, und es ist nichts schlimmes dabei, wenn man sich im Flugzeug mehr Gedanken über Aerodynamik macht als über Tomatensaft.

      Ähnlich ist es auch mit

      SQ-R wrote:

      54. Juristische Dokumente lese ich nicht sehr sorgfältig.
      Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn man juristische Dokumente sorgfältig liest. Ich tue das auch und würde es grundsätzlich auch jedem anderen empfehlen.

      Aber man kann alles natürlich übertreiben!

      Wenn du allerdings schreibst

      Backnetmaster wrote:

      bei einem Flugzeug über Aerodynamik nachdenken (müssen)
      oder

      Backnetmaster wrote:

      die massiven Abhängigkeiten die ich dadurch erkenne eben, zb in meinen gerichtlichen Verfahren.
      dann deutet das schon darauf hin, dass du bei bestimmten Themen offenbar übertreibst. Das liegt aber dann eher an deiner persönlichen Ausprägung dieser Eigenschaften als an der hohen Gesamtpunktzahl.

      Es gibt bestimmt viele Menschen mit hohem SQ, die einfach nur gut systematisierend denken können und keine Probleme damit haben.

      Im Allgemeinen kann man sagen, dass weder ein hoher SQ noch ein hoher AQ den Schluss zulassen, ob überhaupt eine ASS vorliegt, und erst recht nicht, wie stark sie ggf. ausgeprägt ist.

      Tuvok wrote:

      Über dem Durchschnitt liegst du schon. Aber eben nicht weit über dem Durchschnitt, sondern noch im durchschnittlichen Bereich, wo auch etwa 70% der (nichtautistischen) Frauen liegen.

      Kayt wrote:

      Könntest du mir erklären, wie du das berechnet hast?
      Ich war davon ausgegangen, dass der angegebene Bereich von 2 bis 9 die offenbaqr symmetrische Sigma-Umgebung um den Mittelwert ist, also der Mittelwert wie im Text angegeben bei 5,5 und die Standardabweichung irgendwo zwischen 3 und 4 liegt.

      Kayt wrote:

      1. Ich weiß nicht, ob es sich um eine symmetrische (Median- und Durchschnittswert sind gleich) oder asymmetrische Verteilung handelt.
      Symmetrisch heißt nicht nur, dass Median und Durchschnittswert übereinstimmen, sondern würde bei einem Durchschnittswert von 5,5 auch bedeuten, dass keine Werte über 11 auftreten, weil ja ganz bestimmt auch keine unter null auftreten. Das können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.

      Kayt wrote:

      3. Wie soll ich die Standartabweichung berechnen, wenn keine weiteren Daten zu Verteilung und Häufigkeit vorliegen?
      Das kannst du streng genommen nicht. Die Angaben reichen dafür nicht aus.

      Kayt wrote:

      2. Was bedeutet, dass oft Werte zwischen 2 und 9 erzielt werden? Oft ist ja kein quantitativer Wert. Woher weiß ich, welche Werte sonst noch erzielt werden?
      Mit der Frage demonstrierst du noch einmal deinen systematisierenden Denkstil!
      Grundsätzlich hast du natürlich völlig Recht mit deiner Aussage.

      Man kann es jetzt als pure Spekulation bewerten oder etwas wohlwollender als Intuition bezeichnen, wenn ich einfach davon ausgehe, dass das der Bereich von 2 bis 9 die Sigma-Umgebung um den Durchschnittswert von 5,5 ist.
      Aber was auch immer man sich bei "oft" vorgestellt hat: wenn der Bereich von 2 bis 9 "oft" vorkommt, kann 10 eigentlich nicht so "sehr selten" sein, dass man es keinesfalls mehr durchschnittlich nennen dürfte.

      Wenn du dein Ergebnis genau einordnen willst, dann mach doch den kompletten Test mit allen 75 Fragen hier.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)

      The post was edited 1 time, last by Tuvok ().