Fragebogen-Studie Neurodiversität

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Sie haben auf dem HSP-Test 5.4 von 7 Punkten erreicht. Dieser Wert entspricht einem hohen Wert.
      SQ-10 Test
      Sie haben 14 von 20 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl bei Frauen liegt bei 5.5 (oft erreichen sie Punkte zwischen 2 und 9), die für Männer bei 6.7 (oft erreichen sie Punkte zwischen 3 und 11). Aufgrund Ihrer Antworten auf dem SQ-10 Test wird ihr Systematisierungsgrad des Denkens auf hoch eingeschätzt.
      AQ-10 Test
      Sie haben 10 von 10 Punkten erreicht. Die mittlere Punktezahl bei Frauen liegt bei 3.16 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und 5), die für Männer bei 3.56 (oft erreichen sie Punkte zwischen 1 und 6). Aufgrund Ihrer Antworten auf dem AQ-10 Test scheinen Sie überdurchschnittlich viele autistische Persönlichkeitseigenschaften aufzuweisen.
      Ich denke, meine Punktzahl ist gerade, aufgrund meiner derzeitigen emotionenalen Belastungen, ziemlich hoch.
      „Reading the Mind in the Eyes“-Test
      Sie haben 7 von 10 Punkten erreicht.
      Hier habe ich ziemlich viel geraten.
    • @Tuvok
      Das ist so nicht richtig.
      Ich übertreibe nicht. Ich -muss- das so genau denken. Das ist keine Entscheidung wie bei dir vielleicht.
      Das passiert von alleine, bzw liegt das mit den Abhängigkeiten eben auch an meiner Situation mit verschiedenen,
      parallelen Gerichtsverfahren usw..

      Das wäre vermutlich weniger belastend wenn ich nicht darüber nachdenken müsste oder könnte.
      Genau dadurch werde ich aber teilweise gehindert bis blockiert.
      Genau so könnte man das dann bei jeder Routine oder allem anderen sagen, dass es übertrieben ist usw..
      Aber, du hast die Links und Zitate offensichtlich nicht gelesen, also macht es auch keine Sinn darauf weiter
      einzugehen.


      Enthinderung wrote:

      Ungeklärte Sachverhalte
      Stark belastend können sich auf Autisten auch Vorgänge auswirken, durch deren verzögerten Ausgang noch keine Klarheit über den Ausgang besteht. Das können besonders Ämterangelegenheiten sein oder auch sich über viele Monate hinziehende Gerichtsverfahren. Autisten verarbeiten solche Vorgänge vor allem seriell, sind also bestrebt, Dinge schnell zu erledigen um danach etwas anderes zu tun. Parallele Anforderungen, bei denen mehrere Vorgänge gleichzeitig ungeklärt offen stehen, können Autisten schwer belasten und dahin bringen handlungsunfähig zu werden, da die unerledigten, unbeantworteten Vorgänge nicht vergessen werden können, es sei denn man hat einen Autisten so weit gebracht, daß ihm schon alles egal ist.
      Hier bekommen Anforderungen an Barrierefreiheit ein besonderes Gewicht, denn in der Regel ist heute die Antwort auf solche Schwierigkeiten, daß der Autist seine Angelegenheiten von einem Nichtautisten erledigen lassen soll. Dieser denkt jedoch völlig anders und kann auch in der Sache weniger kompetent sein als der Autist, was für diesen dann eine schwere Zumutung bedeutet. Nichtautisten sind zudem aus autistischer Sicht oft launisch und verstehen viele Wünsche nicht.
      So ähnlich ist es, nur eben liefen mehrere Verfahren parallel und in mehreren Instanzen, bzw. sind die noch nicht abgeschlossen.
      In dem einen Link steht ja was zur Over-Selectivity und dem (Nicht)zusammenhang mit SQ, dass noch nicht klar ist wie die
      Gruppen sich unterscheiden, die hohe SQ Werte erzielen. Eben parallele oder serielle Verarbeitung.

      Backnetmaster wrote:

      Hier geht es auch um die Abhängigkeiten und die verschiedenen Gehirntypen ( eine andere Theorie)
      docs.autismresearchcentre.com/…ht_etal_BrainResearch.pdf

      The post was edited 6 times, last by Backnetmaster ().

    • Backnetmaster wrote:

      Ich übertreibe nicht. Ich -muss- das so genau denken. Das ist keine Entscheidung wie bei dir vielleicht.
      Ich glaube dir, dass das bei dir genauso ist, wie du sagst.
      Wenn ich das "Übertreiben" genannt habe, meine ich nicht, dass du in deiner Darstellung übertreibst, sondern dass du mit dem systematisierenden Denken übertreibst.

      Die Frage mit dem Flugzeug ist eigentlich ganz harmlos:
      wenn du im Flugzeug sitzt und eher den Ausblick von oben auf die Wolken genießt, dann ist das -zumindest in dem Moment!- kein systematisierendes Denken.
      Wenn du im Flugyeug eher an Aerodynamik denkst, weil du dich vielleicht für das Thema interessierst und kürzlich etwas darüber gelesen hast, dann ist das auch nicht schlimm, deutet aber darauf hin, dass du insgesamt eher eine systematisierende Denkweise hast.

      Wenn du dann aber nicht anders kannst, als über Aerodynamik nachzudenken, dann ist das eine ganz besondere Ausprägung dieser Eigenschaft des systematisierenden Denkens, die schon in Richtung Zwangsgedanken (als Komorbidität zum Autismus) geht. Ich würde dir auch grundsätzlich zustimmen, dass das dann eine schwerere Auspägung von Autismus ist, und es ganz schwer ist, daran etwas zu ändern. Aber das ergibt sich mehr aus deinen Erläuterungen zu dieser Frage als allein aus der Tatsache, dass du im Flugzeug überAerodznamik nachdenkst.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • Ja, das stimmt.
      Da hast du schon Recht , das ist weniger in den Fragen als wie ich das empfinde bzw wie ich die Fragen deshalb bewerte, und eben auch das ganze Ergebnis
      deshalb eher negativ interpretiert habe.
      Nur für mich (das steht zb in dem Arztbrief Sprache wird rein analytisch angewandt, war ja auch eines der Probleme bei Gericht) heißt übertreiben, eben steuerbar.
      Ich verstehe aber was du meinst, das stimmt das sind schon Zwänge, das verstehen zu müssen.
      Ich habe schon mal geschrieben über das Autofahren usw, oder auch woanders, dass ich dann über alles nachdenke,
      ich habe aber sowiese auch Probleme das Flugzeug und das Auto als "Einheit" zu sehen.
      Vermutlich habe ich deshalb auch zu sehr von mir auf den SQ geschlossen und die Ergebnisse dadurch eben auf mein Empfinden interpertiert.
    • @Tuvok Danke für deine Ausführungen. Jedoch ergeben sich für die von dir vermuteten Annahmen weitere Fragen.

      Wenn ich annehme, dass ich eine symmetrische Verteilung habe und 5,5 dabei der Mittelwert ist und SD (Standardabweichung) bei 3-4 liegt, dann komme ich in einen negativen Bereich, wenn 100 % unterbringen will. Ich nehme mal 3,5 als SD. Im Bereich von 2 bis 9 liegen also 68,27 %. Doch bereits im Bereich der zweiten SD, die 9,45 % umfassen soll, komme ich auf der linken Seite der Kurve in den negativen Bereich, der in diesem Fall ja nicht möglich ist (2 - 3,5).

      Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese Kurve aussehen soll, mit einer SD von 3-5, Median 5,5 und keinem negativen Wert.

      Da ich mir nicht sicher bin, ob "mein" Problem gut verständlich formuliert habe, habe ich eine kleine Skizze angefertigt. (Ich bitte zu beachten, dass ich nicht gut darin bin, Kurven zu zeichnen und es sich wirklich nur um eine Skizze handelt.)



      Oder unterläuft mir ein mathematischer und/oder Denkfehler? (Ich würde meine mathematischen Fähigkeiten eher als gering bezeichnen.)

      [Nur um sicher zu gehen: Es geht mir nur darum, die Einordnung zu verstehen - ob mein persönlicher Wert letztlich durchschnittlich ist oder nicht, ist mir dabei egal.]
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Okay, ich denke dass die Abweichung einfach eben nicht symmetrisch ist.
      Also bei AS ist der Wert ja höher, das heißt tendenziell wird die Abweichung asymmetrisch sein, oder?
      Also als Beispiel, 68% sind in dem Bereich, dann 27% von 9-16 und 5% von 16 bis 20.

      The post was edited 5 times, last by Backnetmaster ().

    • Backnetmaster wrote:

      Also zwischen 2 und 9, liegt doch genau 5.5, mit jeweils 3.5 Abweichung, oder nicht?
      Ich denke das ist eine vereinfachte Gesamtabweichung.
      Ja, korrekt, aber damit habe ich erst 68 %. Was ist mit den restlichen 32 % ?
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Schwarze Katze wrote:

      Hab den grad gemacht. Ich wüsste gerne, wie hoch die Trefferquote bei den Augen ist, wenn man keine Antwortmöglichkeiten vorgibt. So kann man recht gut mit Ausschlußprinzip vorgehen.
      Ich weiß nicht, ob der jemals ohne die vier Optionen getestet wurde. Er wird jedenfalls nur mit den Auswahlmöglichkeiten eingesetzt - auch für die Kontrollgruppe. Ich finde den Test dennoch schwierig und ich bin auf Raten angewiesen. Eine oder zwei Optionen kann ich zwar meistens gut ausschließen, aber mehr auch nicht.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • Kayt wrote:

      Backnetmaster wrote:

      Also zwischen 2 und 9, liegt doch genau 5.5, mit jeweils 3.5 Abweichung, oder nicht?
      Ich denke das ist eine vereinfachte Gesamtabweichung.
      Ja, korrekt, aber damit habe ich erst 68 %. Was ist mit den restlichen 32 % ?
      Ich habe es nochmal geändert, aber das ist meine Interpretation einfach.
      Vielleicht weiß es ja jemand wirklich.

      So, meine Vorstellung kam dem (aus einem von den Links zum SQ-R) schon nahe :)
      Wobei das hier ja eine andere Skala ist, bei meiner Zeichnung.
      The-distributions-of-Systemizing-Quotient-Revised-SQ-R-scores-by-the-four-groups-males-2.pngScreenshot_20210806-202001.png

      The post was edited 4 times, last by Backnetmaster ().

    • @Backnetmaster Klar, es muss keine Normalverteilung vorliegen (und dann sind auch die 68 % irrelevant)

      Ich denke, dass ich eine der Annahmen falsch verstanden hatte.

      Tuvok wrote:

      Symmetrisch heißt nicht nur, dass Median und Durchschnittswert übereinstimmen, sondern würde bei einem Durchschnittswert von 5,5 auch bedeuten, dass keine Werte über 11 auftreten, weil ja ganz bestimmt auch keine unter null auftreten. Das können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen.
      Ich denke, dass ich diesen Absatz nicht richtig verstanden hatte. Du schließt hierdurch aus, dass die Verteilung symmetrisch ist, oder? Dann ergibt es auch Sinn für mich!

      Ich hatte den letzten Satz zuerst nur auf den vorletzten Satz bezogen.


      Edit: Mh, aber wie verhält es sich in diesem Fall mit der SD?
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)

      The post was edited 3 times, last by Kayt ().

    • ADD83 wrote:

      Geht es euch auch so, dass euch zu den Augen Begriffe einfallen die dann aber gar nicht zur Auswahl stehen?
      Eher nicht. Wenn es sich nicht um Grundemotionen handelt, dann dauert es, bis mir etwas einfällt (und ich bin mir nicht mal sicher, dass "einfallen" bei mir passt, da es eben weder etwas plötzliche ist noch etwas, dass ich wiedererkenne).

      Ich gucke mir in dem meisten Fällen auch direkt die Auswahloptionen an und bin dann verwundert, wie Menschen so alles gucken können sollen.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
    • ADD83 wrote:

      Geht es euch auch so, dass euch zu den Augen Begriffe einfallen die dann aber gar nicht zur Auswahl stehen? :m(:
      Mir fällt eher gar nichts ein, und ich finde in fast allen Fällen die vier Begriffe vollkommen unpassend, meist auch übertrieben. Die Leute kucken halt irgendwie...

      Und weil hier in anderen Threads schon mehrfach über den Test geredet würde, sage ich nochmal: Die Fotos sind mittlerweile wohl gut über 20 Jahre alt, irgendwie kommen solche Menschen (wenn ich mir die dazu denke) nicht in meinem Alltag vor. Die vorgeschlagenen Begriffe würde ich auch immer am Gesamtverhalten eines Menschen ablesen, an seiner Art zu sprechen, an der Körperhaltung und natürlich am Inhalt der Rede.
      "Hast Du aber Deinen Dämon gefunden, dann bist Du nicht mehr allein auf der Welt." (Oskar Panizza, Der Illusionismus und die Rettung der Persönlichkeit.)
    • Kayt wrote:

      Du schließt hierdurch aus, dass die Verteilung symmetrisch ist, oder?
      Ja, das muss eine ziemlich schiefe Verteilung sein, bei der Werte unter null natürlich nicht vorkommen. Umgekehrt sind aber ganz bestimmt Werte über 11 dabei.

      Einen Mittelwert und eine Standardabweichung kann man natürlich trotzdem angeben und berechnen, aber die Aussagekraft ist begrenzt. Man kann auch nicht mehr sagen, dass in der Sigma-Umgebung des Mittelwertes ca. 68% der Ergebnisse liegen.

      Wie die Verlelung bei diesem Test genau aussieht, kann dir aber wohl nur die Person sagen, die diesen test ins Netz gestellt hat.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • FrankMatz wrote:

      Die Leute kucken halt irgendwie...
      Treffende Zusammenfassung :d

      @Tuvok Ja, danke. So scheint es schlüssig.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)