Angst vor dem Krankenhaus

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    • Angst vor dem Krankenhaus

      Hallo,
      im Mai war ich auf einer Schmerzstation im Krankenhaus. Die Schwester war überlastet, die andere bewachte streng das ich auch die Schmerztablette nahm als ich was von Autismus erzählte.
      Da ich das erste Mal da war geschah am Wochenende rein gar nichts. Wie auch es war 1 Arzt für ca 10 Stationen da.
      Ich wurde in der ersten Woche noch nicht einmal satt!!!
      Zum Abschluss fragte mich der Oberarzt wie es weiter geht und was wohl meine medizinischen Ziele sind.
      So viel zu ärztlicher Beratung!!!

      Das zweite mal als ich mit noch stärkeren Schmerzen da war war Pfingsten. Es geschah absolut NIX!!! Ich wollte einen Arzt sehen. Blöderweise erzählte ich der Schwester das ich mich beraten lassen wollte ob ich wegen keiner ärztlichen Behandlung im Krankenhaus sein sollte.

      Ne halbe Stunde später kam die Schwester und sagte: der Arzt sagt gehn Sie doch!"
      Ich überlegte und sagte: Ja
      Dabei kam heraus das das dann nur ohne medizinischen Rat war.

      Als es mir über Pfingsten deutlich schlechter ging ging ich nach Pfingsten dahin. Obwohl ich starke Schmerzen hatte sagte mir eine Oberärztin das das Krankenhaus nach Pfingsten kein Interesse hätte mich als Patienten zu nehmen. Begründung der Patient ging vor Pfingsten von alleine.

      In der Zwischenzeit half mir ein Arzt mit eigener Praxis. Jetzt sagte ich dem Arzt das ich seit Monaten krank wäre und das es mal besser werden müsste.

      Der Arzt sagte das ich Therapieresitent bin und er mir sämtliche Unterlagen zurück gibt. Ich solle an die nächst größere Instanz gehen. Das sei besagtes Krankenhaus. Sogar zur selben Oberärztin. Auf die Überweisung schrieb er genau das Krankenhaus.

      Von der wurde ich doch schon mal rausgeschmissen. Jetzt habe ich Angst vor der mir bekannten Oberärztin. Und nun?
    • Eigentlich müsstest du das Krankenhaus auswählen können.

      Wende dich Mal an deine Krankenkasse (die haben eine Beratung für das Thema Ärzte, Krankenhäuser und Behandlungen) und schildere dort das Problem und bitte sie dir einen passenden Arzt und ggf. ein anderes Krankenhaus zu vermitteln für eine weitere Meinung/Therapie.
    • Markus7733 wrote:

      Jetzt habe ich Angst vor der mir bekannten Oberärztin. Und nun?
      Hallo,

      das kann ich nachvollziehen. Sofern es mir gut genug geht um das noch selbst entscheiden zu können, gehe ich stationär in kein Krankenhaus mehr. Für mich habe ich schon zu oft ähnlich negatives erlebt.
      Den ganzen Tag herum liegen und nichts machen kann ich auch zu Hause, da habe ich dann auch besseres Essen und fühle mich wohler.

      MangoMambo wrote:

      Eigentlich müsstest du das Krankenhaus auswählen können.
      Das würde ich auch vorschlagen.
    • @Zodd

      Als "therapieresistent" bezeichnet man Patienten, die auf mehrere gängige Therapien für ein bestimmtes Krankheitsbild nicht angesprochen haben. Vor allem Schmerztherapie kann sehr schwierig sein, weil Schmerz etwas sehr Individuelles ist und es ganz viele unterschiedliche Therapiemöglichkeiten gibt.
      Oft - und möglicherweise auch im vorliegenden Fall - meinen Ärzte damit aber auch, dass der Patient schwierig ist, nicht gut mitarbeitet und dass sie keine Lust haben, den Patienten weiterzubehandeln.... (Wenn man jemandem - auch außerhalb der Medizin - wiederholt Ratschläge erteilt und immer wieder erleben muss, dass dieser sich nicht an den Rat hält, dann bezeichnet man das ja auch gern als "Beratungsresistenz".)
    • MonaLisa wrote:

      Als "therapieresistent" bezeichnet man Patienten, die auf mehrere gängige Therapien für ein bestimmtes Krankheitsbild nicht angesprochen haben. Vor allem Schmerztherapie kann sehr schwierig sein, weil Schmerz etwas sehr Individuelles ist und es ganz viele unterschiedliche Therapiemöglichkeiten gibt.
      Oft - und möglicherweise auch im vorliegenden Fall - meinen Ärzte damit aber auch, dass der Patient schwierig ist, nicht gut mitarbeitet und dass sie keine Lust haben, den Patienten weiterzubehandeln.... (Wenn man jemandem - auch außerhalb der Medizin - wiederholt Ratschläge erteilt und immer wieder erleben muss, dass dieser sich nicht an den Rat hält, dann bezeichnet man das ja auch gern als "Beratungsresistenz".)
      Genau das war meine Frage, was von den beiden Optionen denn zutrifft, weil, wie du selber ausgeführt hast, dieser Begriff nicht eindeutig ist und es einen großen Unterschied macht, ob die Behandlungen nicht anschlagen oder man mit dem Patienten nicht zusammenarbeiten kann. Und da ich nicht vorschnell urteilen wollte, habe ich da nachgefragt.
    • MonaLisa wrote:

      Sorry, wenn ich da schon wieder antworte, aber als Patient weiß man das oft nicht. Man kann es "im Gefühl" haben, aber ob man damit richtig liegt....?
      Okay, ich hätte aber jetzt vermutet, dass der Arzt das entweder spezifiziert hat oder der TE direkt nachgefragt und dann eine Antwort bekommen hat oder es sich aus dem Vorherigen ableiten lassen kann. Also so eine Information ist sonst für den patienten ja auch nicht eindeutig und dann wird meistens wohl eher nachgefragt?
    • Zodd wrote:

      MonaLisa wrote:

      Sorry, wenn ich da schon wieder antworte, aber als Patient weiß man das oft nicht. Man kann es "im Gefühl" haben, aber ob man damit richtig liegt....?
      Okay, ich hätte aber jetzt vermutet, dass der Arzt das entweder spezifiziert hat oder der TE direkt nachgefragt und dann eine Antwort bekommen hat oder es sich aus dem Vorherigen ableiten lassen kann. Also so eine Information ist sonst für den patienten ja auch nicht eindeutig und dann wird meistens wohl eher nachgefragt?
      Offensichtlich wurde hier nicht nachgefragt, aber selbst wenn, kann man nicht immer mit einer zufriedenstellenden Antwort rechnen. Wenn ein Arzt einen Patienten als schwierig empfindet (menschlich, fachlich) und ihn ungern weiterbehandeln möchte, dann wird er das in vielen Fällen leider nicht offen sagen, sondern "verklausuliert", nach dem Motto: Die Behandlung ist schwierig, deshalb müssen sie zu Spezialist XY (wie hier geschehen). Das ist aber natürlich kein Phänomen der Medizin, sondern gilt für alle möglichen Lebenssituationen.
    • MangoMambo wrote:

      Eigentlich müsstest du das Krankenhaus auswählen können.

      Wende dich Mal an deine Krankenkasse (die haben eine Beratung für das Thema Ärzte, Krankenhäuser und Behandlungen) und schildere dort das Problem und bitte sie dir einen passenden Arzt und ggf. ein anderes Krankenhaus zu vermitteln für eine weitere Meinung/Therapie.
      Ja genau der Meinung bin ich auch!

      Also ich würde einen Haken an diesem Krankenhaus machen. Es gibt doch bestimmt noch die eine, oder andere Krankenhäuser in eurer Gegend.