Toxische Familienmitglieder

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    • Thajanu wrote:

      Es wäre vielleicht mal interessant zu schauen, ob solche Personen das allen oder nur Dir gegenüber so machen.

      Manche Leute scheinen zu denken, dass normale gesellschaftliche Regeln wie Rücksicht und Respekt im familiären Nahbereich nicht so stark gelten.

      Dinge die man gegenüber Fremden nicht tun würde, werden dann gegenüber Verwandten plötzlich getan, weil man vielleicht denkt, dass man in solche vermeintlich sicheren Beziehungen weniger investieren muss.
      Ich bin mir ganz sicher, dass du recht hast! Die betreffende Person "leiht" sich auch gerne Geld von mir, nach dem ich 20x fragen muss. Wenn es keine ganz großen Beträge sind, frag ich gar nicht mehr danach, es zurückzubekommen.

      Aber ich bin froh, dass wir jetzt wahrscheinlich den Kontakt abgebrochen haben. Ihr Standardsatz, wenn ich etwas ablehne, ist "gut, wir müssen auch keinen Kontakt haben". Als wäre das die höchste Strafe für mich. :m(:
    • Fidoline wrote:

      Ihr Standardsatz, wenn ich etwas ablehne, ist "gut, wir müssen auch keinen Kontakt haben". Als wäre das die höchste Strafe für mich.
      Ist ja reizend. :irony: Menschen die andere bei Nichterfüllung ihrer überzogenen Bedürfnisse regelmäßig mit Kontaktabbruch drohen verhalten sich meiner Auffassung nach ebenfalls toxisch.
    • Hi,

      ich würde meine Familie als toxisch bezeichnen.

      Bei meiner Mutter fängt es schon an.
      Desinteresse Ihrerseits uns Kindern gegenüber, es war ihr vollkommen egal ob ich vor etwas Angst hatte (Spinnen z.B.). Es hieß immer nur -stell dich nicht so an!- Und ihr lieblingsspruch war, wenn ich verletzt war oder so:" was du heulst, brauchst du nicht zu pissen"!
      Gespräche gab es bei uns nicht, Rücksicht auch nicht.

      Einmal kam ich von der Schule nach Hause und es saß ein fremder Mann auf der Couch.
      Meine Mutter hat ihn kurz vorgestellt und mir gesagt, dass wir ab dem und dem Tag bei ihm wohnen werden.
      Ich hatte das zu akzeptieren.
      Wir zogen dann zu ihm, in seine 2 Zimmer Wohnung.

      Als ich dann ein Teenie war hatte ich kein eigenes Zimmer, durfte im Wohnzimmer auf der Couch schlafen über Jahre, nur weil meine Mutter angeblich Schulden hatte bei der Wohnungsgesellschaft.
      Ihr war es egal, ich hab gelitten und mich geschämt.

      Auch sonst war sie grob, feinmotorik gab es bei ihr nicht.
      Ich bin als Kind mal in eine Scherbe getreten.
      Ich wurde auf dem Tisch gelegt, an den Armen und Beinen festgehalten, während sie mir die Scherben aus dem Fuß zog.

      Ständige Grenzüberschreitungen waren normal für mich, ich kannte es nicht anders.

      Mittlerweile hab ich kaum noch Kontakt zu ihr und ich mag nicht ans Telefon gehen, wenn sie anruft.
      Ich weiß dann auch nicht warum sie anruft, sie hat kein Interesse weder an mir, noch an meiner eigenen Familie.

      Ich hasse sie nicht, hätte aber allen Grund dazu.


      Also, das ist für mich toxisch und der Rest der Familie ist genauso wie meine Mutter.
    • Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
      Sie hat schon ihre "Spezialinteressen" sie guckt gern Tierfilme aber sich mit ihr darüber austauschen kann man nicht.

      Für mich ist sie wie eine leere Hülle, ich erkenne überhaupt keine Gefühle bei ihr. Sie lacht zwar, wenn es eine witzige Situation gibt oder weint, wenn es traurig ist aber das ist auch alles. Wobei letzteres schon über 30 Jahre her ist.
      Ein absolut gefühlloser Mensch und sieht in anderen Menschen immer nur das Boshafte. Alle Anderen wollen ihr immer was, ist schon paranoid irgendwie. Erkennt dann aber wieder nicht, wie unglaublich naiv sie selber ist und lässt sich dadurch von Anderen ausnutzen.
    • Sie denkt auch immer nur an ihren eigenen Vorteil, vorallem wenn es ums Geld geht.
      Da wurde mal schnell ein Mann geheiratet, der schon todkrank war, nur weil sie sich eine gute Witwenrente ausgemalt hat.
      Überhaupt konnte sie nie allein sein, es musste immer ein Mann da sein, egal ob ein Alkoholiker der gerne mal zu schlägt oder einer der ein kontrollfreak ist.
      Bei Ihrer letzten Hochzeit wussten wir Kinder nichtmal das sie überhaupt geheiratet haben aber die Nachbarn wussten davon und mit denen wurde auch gefeiert.

      Sorry aber mich wühlt das echt auf und da ich selber Kinder habe, finde ich es gleicht einem Drahtseilakt ihnen gerecht zu werden, damit sie ihre Oma auch sehen können und lieb haben.
      Für meine Kids soll es eben die liebe Oma sein.

      @Lilja Wir sind älter geworden und wir haben überlebt, das zählt
      Gilt natürlich auch für alle anderen, die in solchen Verhältnissen aufgewachsen sind.