Gefühlte Freiheit/Sicherheit durch den Mund-Nasen-Schutz

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    • @Lilith da steht, dass der Schutz nach der zweiten Impfung bei 95% liegt.

      Eine effiziente Reaktion gegen Delta hätten beide Vakzine erst nach der zweiten Dosis hervorgerufen - bei 95 Prozent der Personen (nach einer Dosis: 10 Prozent).
      Problematisch ist also nur, wenn man sich nicht vollständig (nur einmal) impfen lässt. So hatte ich das auch in den Medien mitbekommen.
      Warum soviele Autos.
      Warum soviele Hunde.
      Brumm, brumm, kläff, kläff, wau, wau, wau!
    • Um ehrlich zu sein war ich nicht übermäßig viel draußen mit der Maske. Ich muss auch zum Glück nicht ständig raus und meinen letzten Kurs hatte ich online.
      Was mir aber tatsächlich aufgefallen ist, dass ich weniger Druck verspüre „normal“, zB in der U-Bahn, dreinzuschauen. Ich habe sonst oft schon mitbekommen, dass ich für viele Leute wütend aussehe, da hab ich dann versucht meine Mundwinkel anzuheben - grundsätzlich im Alltag, das muss ich aber aktuell nicht mehr. Das macht es mir in gewissen Situationen schon leichter, einfach etwas freier sein zu können. Weil vor allem die U-Bahn mich so stresst, möchte ich, wenn ich in Begleitung fahre, eigentlich nicht aussehen als wäre ich wütend. Viele deuten das ja dann als ginge es mir grundsätzlich schlecht, oder wäre sauer auf sie.
    • Nicht nur, aber die Ungeimpften sind nun mal entscheidend. Stichwort Herdenimmunität.
      Bei den Ungeimpften verbreitet es sich rasend schnell und führt auch zu sehr schweren Verläufen.
      Beides ist zwar mit Impfung nicht 100% weg, aber deutlich geringer.
      Ich hoffe, damit ist die Frage beantwortet - das ist ja kein Corona-Thread und soll auch keiner werden.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • @Garfield - Du hast einerseits recht - das hier ist der "Masken" - Thread und andererseits bin ich im Punkt Verbreitung von Delta unter Geimpften anderer Meinung. Die Geimpften werden doch im Allgemeinen überhaupt nicht mehr getestet. Von daher gibt es hier keine verlässlichen Daten.
      Und offiziell schützt die Impfung ja nur vor einem schweren Verlauf, nicht vor der Ansteckung....

      @ifi - das ist durchaus möglich.
      Was als gesichert gilt, ist - wenn Menschen (oder Tiere) kaum mit Alltagskeimen in Berührung kommen, wie z.B. Labor-Tiere oder Menschen mit übersteigerter Angst vor Erregern (M. Jackson) - dann schwächt das nachweislich deren Immunsystem.
      Ebenfalls gesichert ist, das Arbeitsschutzmasken, wie FFP-2 Masken eigentlich nur max. 90 Min. am Stück getragen werden soll, danach muss der Arbeitnehmer lt. Arbeitsschutz eine längere, maskenfreie Pause einlegen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."

      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Immerhin habe ich schon von Einigen gehört, dass sie freiwillig weiter die Masken tragen werden.
      Die gefühlte Sicherheit durch die Masken ist ja letztendlich real. Die Grippe und Erkältungen sind ja im letzten Winter mehr oder weniger komplett ausgeblieben.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Bin mal gespannt wie lange sich diejenigen noch über ausbleibende Krankheiten freuen werden.
      Das geht sicher ein paar Jahre gut, aber dann… was, wenn man sich nach dieser Zeit doch mit irgendwas infiziert?
      Nichts beschleunigt Dich so sehr wie ein Linearmotor.
    • Also ich bin sehr froh darüber, wenn die Maskenpflicht irgendwann wieder verschwindet. Ich habe mich zwar dran gewöhnt immer eine mitzunehmen aber gerne setze ich die Maske nicht auf. Gerade an sehr warmen Tagen finde ich es extrem anstrengend auch noch eine Maske tragen zu müssen und am schlimmsten war es als es eine Zeit lang in Bus-und Bahn eine Pflicht von FFP2 Masken gab und ich die OP-Maske nicht mehr tragen konnte. Ich habe mich wirklich extrem unwohl gefühlt mit der FFP2 Maske und wirklich gut darin atmen konnte man auch nicht. Es mag sein, dass es dadurch leichter ist seine Mimik zu verbergen aber die verwirrenden und missverständlichen Situationen im Alltag verschwinden dadurch trotzdem nicht.
    • ifi wrote:

      Können geimpfte Körper nicht sogar anfälliger für weitere Infektionen werden als Körper, die stets aktiv eigenen Immunschutz bilden können und müssen?
      Davon habe ich noch nie gehört. Bei einer Impfung wird ja auch aktiv ein Immunschutz gebildet gegen die Krankheit, gegen die geimpft wird. Auf den Kontakt mit anderen Erregern hat die Impfung keinen weiteren Einfluss. Da halte ich die Masken für gefährlicher, wenn sie verhindern, dass überhaupt ein Krankheitserreger in den Körper kommt. Ein bisschen was sollte das Immunsystem zu tun haben.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • ich war ja kürzlich in Dänemark, wo so gut wie nirgends eine Maskenpflicht gilt. hab mich im Status ungeimpft befindlich wesentlich erleichtert und befreit und kein bisschen unsicher gefühlt ohne Masken. ich fühle weder Freiheit noch Sicherheit durch das Tragen der Maske
    • Die Maske gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingskleidungsstücken. Es ist halt Schutzausrüstung!
      Aber gerade an sehr belebten Orten finde ich diese zusätzliche Schutzschicht doch angenehm.

      Wobei FFP2 Masken wirklich schnell unangenehm werden und die medizinische Maske immer "billig" wirkt - auch, wenn ich extra schwarze gekauft habe.
      Die guten Alltagsmasken - gut im Sinne von Tragegefühl - von vorher sind mir da lieber.
    • Shenya wrote:

      ifi wrote:

      Können geimpfte Körper nicht sogar anfälliger für weitere Infektionen werden als Körper, die stets aktiv eigenen Immunschutz bilden können und müssen?
      Davon habe ich noch nie gehört. Bei einer Impfung wird ja auch aktiv ein Immunschutz gebildet gegen die Krankheit, gegen die geimpft wird. Auf den Kontakt mit anderen Erregern hat die Impfung keinen weiteren Einfluss. Da halte ich die Masken für gefährlicher, wenn sie verhindern, dass überhaupt ein Krankheitserreger in den Körper kommt. Ein bisschen was sollte das Immunsystem zu tun haben.

      Das Ergebnis von Hygienemaßnahmen und Isolation mit den problematischen Auswirkungen auf die gesteigerte Infektanfälligkeit von Kindern kann man gut am Beispiel Neuseelands erkennen.

      Hier ist ein Artikel, der die derzeitige Situation klar beschreibt.

      Corona-Quarantäne: Immunsystem von Kindern geschwächt – Erkältungen als Gefahr
      (Frankfurter Rundschau, 10.07.21)

      Auszug:

      "Neuseeland steht als Musterland im Umgang mit der Corona-Pandemie da. Jetzt zeigt sich eine negative Folge der strengen Isolation.
      Wellington – Ein Aufenthalt in einer einsamen Forschungsstation in der Antarktis schwächt das Immunsystem. Das ist seit Jahren bekannt. Doch auch die Isolation während der Corona-Pandemie richtet mehr Schaden an, als bisher gedacht. Im abgeschotteten Neuseeland liegen derzeit etliche Kinder mit einem potenziell tödlichen Atemwegsvirus im Krankenhaus."

      (...)
    • ifi wrote:

      Können geimpfte Körper nicht sogar anfälliger für weitere Infektionen werden als Körper, die stets aktiv eigenen Immunschutz bilden können und müssen?
      Nein, die meisten Studien deuten darauf hin, dass der Impfschutz durch eine durchgemachte Infektion schwächer ist als durch die 2stufige Impfung.

      Das ständige Hände-Desinfizieren ist hingegen problematisch. So wie auch der "Sagrotan-Wahn" im eigenen Haushalt schon immer problematisch war und ist.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Das ständige Hände-Desinfizieren ist hingegen problematisch. So wie auch der "Sagrotan-Wahn" im eigenen Haushalt schon immer problematisch war und ist.
      Ich füge noch den krampfhaften Versuch hinzu, möglichst keinerlei Krankheitserreger in den Körper kommen zu lassen, durch Desinfektion, Maske tragen, Abstand um jeden Preis oder schlicht komplett eingestellten Kontakt zu anderen Menschen. Es ist der Versuch, die sterilste oder zumindest möglichst krankheitsfreie Umgebung zu schaffen, die die Menschen je erlebt haben. Geht sicher Jahre gut, aber dann...

      Das wird uns noch bitter einholen, und keiner sollte dann jammern und sagen man hätte nicht ahnen können dass sich das so entwickelt.
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    • Genau. Desinfizieren war OK, als die Krankenhäuser an der Kotzgrenze waren und Überlastung drohte. Da wollte man möglichst keine Patienten mit Grippe zusätzlich haben.
      Aber nachdem wieder der Normalzustand eingekehrt war, sollte auch das Desinfizieren auf die Bereiche begrenzt bleiben, wo es nötig ist. Direkt gegen Corona ist es ja ohnehin nicht sinnvoll.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Einige Institutionen verlangen bei Eintritt nach wie vor Händedesinfektion (mit zum Teil nicht mal viruzidem Desinfektionsmitteln!), obwohl gegen Corona ohnehin wenig Nutzen bestätigt ist... Irrsinn - genauso wie übertriebene Hygiene allgemein. Ob diese extrem forcierte Händewascherei mit z.T. antibakterieller Seife sinnvoll ist, bezweifele ich auch, was nicht heißt dass keiner mehr Händewaschen sollte - Augenmaß ist gefragt, die Dosis macht immerhin das Gift

      Momentan werden Akutmaßnahmen gegen Krankheiten (Maskenpflicht, Desinfektionen, z.T. Lockdown/Shutdown) statt über lediglich mehrere Wochen über lange Zeit weiter geführt (Monate oder sogar länger), ohne die Folgen zu bedenken. Kurzsichtig, leider... aus Neuseeland hört man keine gute Nachrichten, was die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen allgemeine Krankheiten/Infekte betrifft, v.a. bei Kindern
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    • Ich muss auch gestehen, dass mir die Masken sehr nützen.
      Endlich habe ich weniger "Muskelkater" im Gesicht, weil ich nicht die ganze Zeit lächeln muss. Dadurch auch weniger Spannungskopfschmerzen.

      Anfang des Jahres habe ich auch eine neue Arbeit angefangen und genieße die Corona-Maßnahmen regelrecht. :m(:
      Denn dadurch konnte ich die Firma in sehr kleinen Gruppen, nach und nach kennen lernen, was definitiv weniger Stress verursachte als sonst.
      Alle halten Abstand, niemand fasst mich an, außer denen im Impfzentrum. :fun: Meine Mimik ist egal und es scheint auch bei mir so zu sein, dass meine Gesprächspartner nicht mehr verwirrt von meinen Aussagen sind.

      Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich mich auch auf der Straße anstrengen muss.

      Sonnenseele wrote:

      Ein Gefühl von Sicherheit versteht sich von selbst, aber inwiefern fühlt man denn "Freiheit" durch das Tragen der Maske?
      Freiheit empfinde ich dadurch, dass ich mein Gesicht entspannen kann. Ohne die Anspannung in der Gesichtsmuskulatur und durch den Abstand, den alle halten, kann ich wesentlich (innerlich, nicht nur äußerlich) ruhiger draußen unterwegs sein. Mein Herzrasen ist viel weniger geworden und ich scheine auch nicht mehr ganz so schreckhaft zu sein, wenn ich zu Fuß unterwegs bin.
      Natürlich ist das nur für mich so und ich habe keine Ahnung ob das Sinn ergibt oder anderen auch so geht. :roll:

      Als Schlusswort nur noch dies:
      Auch wenn mir die Maßnahmen sehr entgegen kommen, Corona ist furchtbar und ich hoffe auf ein Ende.
      Ich verstehe auch, dass andere mit der Situation nicht so gut zurecht kommen.
      "Generell ängstliche Persönlichkeit" beschreibt es gut, aber nicht komplett. :roll:
      Ich schreibe oft zuviel, tut mir Leid.
    • Garfield wrote:

      Leider konnte ich so auch nicht mehr unerkannt gähnen.
      Hand vorm Mund beim Gähnen werde ich nach den Masken wohl wieder neu lernen müssen.

      Betrifft zwar nicht direkt die Masken, aber ich habe festgestellt, dass mir der Abstand in Wartesituationen sehr gut tut. Es war mir gar nicht bewusst, wie anstrengend ich es finde, wenn Leute direkt neben mir stehen oder sitzen.