Bachelorarbeit: Teilnehmer*innen gesucht - Thema: Geschlechterspezifische Symptomatik von Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

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    • Bachelorarbeit: Teilnehmer*innen gesucht - Thema: Geschlechterspezifische Symptomatik von Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

      Sehr geehrte Leser und Leserinnen,
      mein Name ist Laura Janusch, ich studiere Soziale Arbeit an der IU in Dortmund und schreibe derzeit meine Bachelorarbeit.

      In meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit der geschlechterspezifischen Symptomatik von Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Hierbei möchte ich sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten hinsichtlich der geschlechterspezifischen Symptomatik aufzeigen.

      Ich habe zur Datenerhebung zwei Online-Fragebogen (ein Fragebogen für Jungen/Männer & ein Fragebogen für Mädchen/Frauen) erstellt, in welchen Fragen zu Ihren individuellen Empfindungen bezüglich der sozialen Interaktion, Kommunikation sowie den stereotypen und repetitiven Verhaltensweisen/Interessen gestellt werden. Die Bearbeitung eines Fragebogens dauert etwa 15 Minuten und die Teilnahme an der Befragung ist anonym.

      Fragebogen für Jungen/Männer: umfrageonline.com/s/7df8f60

      Fragebogen für Mädchen/Frauen: umfrageonline.com/s/f4866c5

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie an der Online-Befragung teilnehmen.

      Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

      Mit freundlichen Grüßen,
      Laura Janusch

      Kontakt: laura.janusch@iubh-dualesstudium.de
    • Fragen zur Umfrage:

      1. Gehört Mannschaftssport auch zum Gruppensport? Bei Gruppensport kommt mir die Herzsportgruppe in den Sinn.
      2. Ich bin lieber mit anderen zusammen. In welchem Bezug? Wobei? Bei welchen Unternehmungen?
      3. Ich bin lieber mit jüngeren Menschen zusammen. Was ist den jünger, 10 Jahre, 2 Jahre, 15 Jahre? So gesehen egal, so lange der Umgang stimmt und es nicht auf partnerschaftliche Beziehungen bezogen ist.
      4. Ich bin lieber mit älteren zusammen. Das wird doch quasi schon bei der Aussage mit den jüngeren beantwortet.
      5. Ich bin bei anderen Menschen beliebt. Ähm, so ein Optionsfeld für "keine Angabe" hat was.

      Mir bleibt hier nur der Abbruch, weil ich auf die Aussage zur Beliebtheit keine Angaben machen kann.

      Mir stellt sich die Frage, was die Aussagen mit Interaktion oder Kommunikation zu tun haben. Die Aussagen beinhalten weder Interaktion noch irgendwas zur Kommunikation.

      Die 15 Minuten Zeitaufwand ist viel zu wenig.

      Umfragen sind ja schön und gut, aber präzisiert doch mal die Aussagen, ein Bezug zu einer Situation o.ä. und denkt man an ein "keine Angabe möglich" Option. Dann kann man damit auch was anfangen.
    • Ich fand die Umfrage angenehm einfach. Klar, in jeder Umfrage gibt es Dinge, die mehrdeutig oder nicht ganz durchdacht sind. Was wirklich praktisch wäre: die bereits angesprochene Option "keine Angabe möglich" o.ä.
      Mit kaputten Siebenmeilenstiefeln aus dem Burnout. Von wegen. Nix schnell. Grmpf! Doch, jetzt gehts vorwärts!!!
    • Laura wrote:

      mein Name ist Laura Janusch, ich studiere Soziale Arbeit an der IU in Dortmund und schreibe derzeit meine Bachelorarbeit.
      Dabei wünsche ich viel Erfolg.

      Laura wrote:

      In meiner Bachelorarbeit befasse ich mich mit der geschlechterspezifischen Symptomatik von Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung.
      Interessantes Thema, aber

      Laura wrote:

      Hierbei möchte ich sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten hinsichtlich der geschlechterspezifischen Symptomatik aufzeigen.
      Du fragst lediglich nach der Selbstwahrnehmung der aktuellen Symptomatik. Die Selbstwahrnehmung kann von der objektivierbaren Symptomatik abweichen und die aktuelle Symptomatik kann von der bei der Diagnostik festgestellten Symptomatik abweichen. Insofern dürfte die Aussagekreaft deiner Untersuchung begrenzt sein.
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • Bist Du als Transgender (allgemein gesagt, nicht auf Ich bezogen :) ) nicht dem Geschlecht zugehörig, zu dem Du Dich nicht zugehörig fühlst bzw. zu dem Du eventuell auch schon die Geschlechtsangleichung hinter Dir hast?

      Ich bin da nicht besonders gut informiert, aber ich habe das so verstanden, dass z.B. Elliot Page ehemals Ellen Page sich vor der Geschlechtsangleichung als Mann fühlte und zumindest für mich - ich weiß natürlich nicht, wie das die Betroffenen selbst empfinden - ist Elliot Page nun ein Mann wie jeder andere Mann auch und würde dann doch die Fragen für Männer beantworten.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Tux wrote:

      3. Ich bin lieber mit jüngeren Menschen zusammen. Was ist den jünger, 10 Jahre, 2 Jahre, 15 Jahre? So gesehen egal, so lange der Umgang stimmt und es nicht auf partnerschaftliche Beziehungen bezogen ist.
      4. Ich bin lieber mit älteren zusammen. Das wird doch quasi schon bei der Aussage mit den jüngeren beantwortet.
      Ich habe mir auch gedacht, dass viele das so interpretieren. Allerdings finde ich das gut. Ich bin lieber mit deutlich älteren oder deutlich jüngeren umgeben, aber nicht mit Gleichaltrigen. Das müsste man schon abfragen.

      Aber eine genaue Spezifizierung des Abstandes hätte ich auch besser gefunden.
    • @Laura, nur zur Info, nicht als Kritik:

      So manche Fragen empfinde ich als nicht ganz schlüssig:

      - die nach der Mitgliedschaft in einem Verein: Sport - nein, Kultur - ja
      - "Vor anderen zu sprechen fällt mir leicht": Auf einer Geburtstagsparty eine Rede halten - nein. Zu Beginn einer Demo vor 2000 Teilnehmern den Ablauf erklären - kein Problem.
      - "Ich verstehe metaphorischen Sprachgebrauch gut": schriftlich - kein Problem (Studium Sprach und Lit.-Wissenschaft). Mündlich: manchmal mit Verzögerung.
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • Viele 'Ja, aber..' Fragen...

      Freunde? Ich bin verheiratet mit Kind. Da schrumpft der Kreis schnell zusammen.

      Mit Freunden treffen? Wir haben Covid...

      Vor Gruppen von Leuten sprechen? Ja, wenn es um mein Fachgebiet geht. Sonst... ähh...

      Einsam? Ich bin verheiratet..

      Laut und deutlich sprechen? Ich habe ein Geburtsfehler der das verhindert. Autismus hat da (wahrscheinlich) nichts mit zu tun.

      etc.
    • GeistesSchatten wrote:

      Ich bin verheiratet mit Kind.
      Mit Minderjährigen darf man gar nicht verheiratet sein. :d
      Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anderswerden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
      Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
      Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)
    • RegenbogenWusli wrote:

      Was ist denn mit Menschen die transgender sind und im Spektrum?
      Laut eines Psychiaters den ich mal kennengelernt habe soll das bei ASS Leuten nicht so selten sein.
      Bzw anders herum unter den Transgender gibt es immer wieder mal auch diagnostizierte Autisten.
      Das ist da gerade mein Problem. Ich habe keine Ahnung welchen Fragebogen ich da jetzt ausfüllen soll :(
      Und es stimmt. ich kenne viele Transgender oder allgemein non-binary die auch ASS Diagnosen haben. Ich meine, von den 8 non-binary Menschen in meinem direktem Freundes- und Bekanntenkreis sind nur 2 ohne ASS Diagnose, eine Person davon jedoch Hochsensibel + ADHS.
    • Jay Mnemorik wrote:

      Ich habe keine Ahnung welchen Fragebogen ich da jetzt ausfüllen soll
      Ja, ich habe ihn auch nicht ausgefüllt deswegen.


      Jay Mnemorik wrote:

      ich kenne viele Transgender oder allgemein non-binary die auch ASS Diagnosen haben. Ich meine, von den 8 non-binary Menschen in meinem direktem Freundes- und Bekanntenkreis sind nur 2 ohne ASS Diagnose, eine Person davon jedoch Hochsensibel + ADHS.
      Ich glaube in den meisten Fällen sagen es Trans-menschen nicht unbedingt das sie trans sind. Bei manchen sieht man es auch nicht mehr, nur bei Männern die als Erwachsene zu Frauen wurden, da kann man es oft ahnen oder hören an der stimme.
      Ich finde es interesannt, haben dir die Leute das von sich aus erzählt?
      Ich habe ja auch schon einige Autisten kennengelernt aber so weit ich mich erinnere war im Real-life keiner davon auch transgender wie ich.
    • Finde die Fragen auch schwierig.
      "Ich bin lieber mit anderen zusammen." Da sträubt sich in mir alles, weil ein "lieber" ein "als", also ein Vergleich fordern würde. Ich verstehe die Frage trotzdem, in einem anderen Test wurde es mal formuliert als "Ich mache Dinge lieber mit anderen zusammen als alleine", das hätte ich unproblematischer beantworten können.
      Wenn mehrerer solcher Probleme auftreten, ist der Test ultra anstrengend für mich, auch wenn ich das Thema saumäßig interessant finde.

      Idee: Setz dich doch mal mit einem Autisten hin und überarbeite die Umfrage, dann hast du höhere Chancen auch höhere Teinlehmerzahlen und bessere Ergebnisse. Es ist recht bekannt, dass viele Autisten bei solchen Fragebögen Probleme haben, etwas anzukreuzen, was nicht wirklich korrekt ist, deshalb reichen viele ihre Tests mit Anmerkungen ein. Wenn das nicht geht, ist es schwierig.