Bremen...?

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    • Moin :)

      Habe Ende 2019 von Dr. Schöttle in Hamburg meine Diagnose und bin seit dem erfolglos auf der Suche nach einem weiterführenden Therapieangebot(*). Hatte bei meiner Recherche schon rausgefunden, dass Diagnoseoptionen in Bremen wohl nicht vorhanden sind und hatte daher direkt in Hamburg gesucht, aber für wöchentliche Sitzungen kann man ja auch eher nicht nach Hamburg pendeln, daher wäre das lokales schon lieber.

      Ich habe vom bremer Autismus eV eine Liste von Therapeuten bekommen bei der ich so einige Absagen für eine Aufnahme auf die Warteliste bekommen habe. Zwei davon mit denen ich näher sprechen konnte sagten sie wüssten jetzt nicht wirklich, warum sie auf dieser Liste stünden, sie hätten wohl aber schon autistische Patienten gehabt und würden es sich zutrauen. Nach dem was ich hier sonst so gelesen hatte scheint das in Bremen das Höchstmaß zu sein, das man an relevanter Fachqualifikation finden kann, korrekt?

      Mein Problem kommt jetzt daher, dass offenbar in Bremen die meisten die in Frage kommenden Therapeuten Kassensitze haben und daher Privatpatienten kategorisch ablehnen müssen aus Kapazitätsmangel. Mir wurde heute noch bei einer Absage empfohlen es mal bei der Psychotherapeutenkammer zu versuchen, aber die haben garkeine eigene Suche mehr, sondern verweisen nur auf kvhb.de , wo man wohl inzwischen auch nicht mehr nach Privat-Therapeuten suchen kann. Entsprechend bin ich jetzt etwas ratlos. Inzwischen hat wohl beim Autismus eV auch die Leitung gewechselt und die neuen Leute die auf Mails antworten wissen nicht mehr wo die Liste die ich ursprünglich bekommen hatte hergekommen sein mag (ich hatte gefragt ob es eine aktualisierte Liste gäbe da ich auf der Liste auch mehrere Einträge fand, die es garnicht mehr gibt).

      Hätte irgendjemand eventuell eine Empfehlung für mich? Eine zusätzliche Diagnostik hinsichtlich ADHS wäre für mich dabei wohl auch interessant (wurde in Hamburg nicht beleuchtet).

      (*) Vorhandene Sozialphobie wirkt sich stark negativ auf die Frequenz aus in der ich Kontaktversuche unternehmen kann
    • Beim Telefonat mit der Leiterin "damals" (fühlt sich so an) hieß es sie hätten da eigentlich nur eine Beratung und Selbsthilfegruppen bzw. Gruppentherapie an sich im Angebot und wären auch keine Psychotherapeuten. Ich glaube ich habe mich auch ganz gut zurechtgefunden mit der Diagnose, so ich eigentlich mehr auf der Suche nach einer "klassischen" (einzel!!!)Psychotherapie bin um die sonstigen Probleme anzugehen. Nur dazu hieß es eben man möge auch da unbedingt Therapeuten suchen, die mit Autisten umzugehen wissen weil klassische Vorgehen wie CBT z.B. einfach potentiell garkeinen Effekt haben. Ich hörte im CCC-Umfeld aber Gutes über den Einsatz von MDMA *während* Therapeutensitzungen womit sich wohl deutlich verbessern lässt wie gut man die Ratschläge vom Therapeuten annimmt (im Vergleich zu garnicht). Damit kannst du in Dtl. öffentlich ja auch garnicht erst werben, aber meiner bisherigen Telefonerfahrung nach (mit Leuten wo es dann aus Platz oder Entfernungsgründen nciht geklappt hat) ist zumindest einigen dieser Umstand bekannt um das mal neutral zu formulieren.

      Es gibt aber jetzt wohl aktuell dazu doch endlich langsam mal Studien in Berlin wie ich hörte
    • Ich mache bei einem der Standorte ganz klassische Einzeltherapie, das läuft halt nur nicht über die Krankenkasse, sondern über die Eingliederungshilfe. Aber wenn du den Schwerpunkt sowieso nicht auf Autismus legen willst, vereinbare doch einfach mal ein paar Erstgespräche und schau bei wem es passt. Nur weil jemand Erfahrung mit Autisten hat, heißt es nicht dass du auch mit der Person klar kommst. Und dass Verhaltenstherapie bei Autisten gar keinen Effekt hätte kann ich so auch nicht bestätigen. Letztendlich musst du aber für dich die richtige Therapieform finden. Viel Glück auf der Suche. Bezüglich ADHS Diagnostik kannst du es in Bremen bei der Dr. Heines Klinik versuchen.