Autismus als Folge von NMDAR-Antikörpern der Mutter?

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    • Autismus als Folge von NMDAR-Antikörpern der Mutter?

      Hochinteressanter Vortrag über Autoimmunerkrankungen des Gehirns bei dem in Min 17:00 auch vermutet wird dass NMDAR-Rezeptor-Antikörper die Hirnentwicklung beim Fetus stören könnte. Und viele weitere interessante Erkenntnisse.

    • Das erklärt allerdings nicht, wieso bei zwei Kindern ein Kind autistisch ist und das andere nicht. Wenn Autismus die Folge dieser Antikörper wäre, dann müssen zwangsläufig beide Kinder autistisch sein.

      Da nur ein Kind autistisch ist, ist bei dem ersten Kind etwas dominanteres, i.d.R. vom Vater vorhanden und liegt auf dem jeweiligem Chromosom. Beim zweiten Kind ist es genau anders rum. Da ist etwas von der mütterlichen Seite her dominanter und ebenfalls auf dem jeweiligen Chromosom vorhanden.

      Etwas sorgt dafür, dass bei dem einen Kind der Autismus aktiviert ist und bei dem anderen nicht.

      Ähnlich ist es bei den Blutgruppen. 0, negativ und positiv. Das hängt auch mit dem dominanteren Gen zusammen, inklusive dem Rhesusfaktor.

      Autismus tritt auch häufiger bei männlichen als weiblichen Personen auf. Sofern das noch aktuell ist.
    • Watzlawick wrote:

      Wenn dem so ist, wie kommt es dann, dass in manchen Familien nur die männliche Linie betroffen ist ?
      Kann ich nicht zustimmen, ich bin auch weiblich. Und ich kenne jemanden männliches diagnostiziertes, wo zwar sein Vater auffällig ist, aber seine Schwester (3 Jahre Altersunterschied) genau so. Was ich aber sagen kann ist, dass sowohl ich wie die Schwester des diagnostizierten auch nicht "typisch weiblich" sind, von der Art, den Interessen, etc. Vielleicht kann man so den thematischen Kreis zu eigentlich männlichen betroffenen widerum schließen.
      Es sind die leisen Töne, die das Leben tragen.
    • Vor allem von wie vielen Generation ist die Rede? Wenn es gerade Mal zwei sind, weil man davor auch nicht zuverlässig im Nachhinein noch Diagnose stellen kann ist mir das ein bisschen zu viel annehmen, interpretieren und im Endeffekt sogar Fakten der Theorie anpassen, weil man nur Familien auswählt, wo das zutrifft.
    • Antikörpertiter sind nicht immer gleich hoch. Möglicherweise gibt es eine "toxische Schwelle".


      Sicher nicht die einzige Ursache für ASS, aber eine modulierende....?

      Dazu passt auch dieser Artikel (schon 3 Jahre alt) aus der pharm. Zeitung.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")

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