Antrag auf Neufeststellung des GdB

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Antrag auf Neufeststellung des GdB

      Hallo Ihr Lieben,
      nun wurde mein zweiter Antrag auf Neufeststellung des GdB (ich habe aktuell 40) abgelehnt.
      Meine Sozialarbeiterin beim Soz. Psych. Dienst riet mir, zu widersprechen und meinen Psychiater zu bitten, eine neue Begründung zu verfassen.
      Das habe ich gemacht und ihm meine eigene Begründung /Beurteilung aufgeschrieben...
      Jetzt bin ich nicht sicher, ob ich meine Begründung nicht direkt zum Amt hätte schicken sollen.
      Ich dachte, die Berichte müssen von Ärzten kommen...
      Mein Plan war eigentlich, mich auf Asperger testen zu lassen, was lang dauern wird, ich kann in Tübingen nicht mal einen Termin vor Dezember erfragen.
      Mein Psych. hatte vom Testen abgeraten und würde mir dennoch eine Einweisung nach Tü. ausstellen, wenn ich darauf bestehe.
      Den GdB würde ich auch so bekommen, meinte er...
      Hat ja nun nicht geklappt.
      Ich werde nä. Wo. nochmal in Tü. anrufen und fragen, wie es aktuell aussieht mit Terminanfragen.
      Habt Ihr sonst noch eine Idee, was ich tun kann.
      Ich hoffe auf einen GdB 50, um einen Nachteilsausgleich zu bekommen (mehr Urlaub, früher in Rente, steuer. Erleichterung, Kündigungsschutz....)
      Gruß und danke fürs Lesen :)
    • Ich sag es einfach mal so-
      Im grunde ist es rechtlich schon so das man den GdB auch ohne solche Diagnosen bekommen kann, wenn man glaubhaft machen kann das man schon recht starke Einschränkungen hat.
      Von dem was ich in der Realität und Praxis so sehe spielen aber dennoch einige Faktoren indirekt und nur mit vorgehaltener Hand eine Rolle, bzw erschweren das dann sogar.
      Es ist in der Mehrheit der Fälle so das man einen höheren GdB bekommt wenn man Diagnosen nachweisen kann und wegen diesen Diagnosen auch keinen job findet, ausüben kann oder in ständiger Behandlung ist.
      Diese Dinge schrenken das normale Leben ja sehr ein, ständige Arztbesuche vorallem auf Dauer, da muss ja was konkretes vorliegen, einiges macht einen auch weniger belastbar was einen jobmäßig einschränkt, man ist weniger leistungsfähig. Und es ist auch so das wenn ein Arzt bei dem man in Behandlung ist, das auch gut beschreiben kann und damit nochmals untermauert, sind die Behörden eher gewillt einen zu unterstützen.
      Leute die diese Diagnosen nicht haben, arbeiten und so (auch wenn für sie das Leben dadurch eine Qual ist), bekommen meist nicht so viel Gehör.
      In den Augen der Behörden sind sie ja fähig, wenn auch mit Mühe.
      Darum hier mein rat, versuch an die Termine für die Diagnose zu kommen, lass dir auf jeden Fall von deinem Arzt einen Bericht anfertigen, oder gib ihn in dem Antrag an und erlaube dem Ant ihn wegen Stellungnahme zu kontaktieren.
    • Hei Cordelia,
      dein Beitrag enthält mehrere Fragen bzw. berührt mehrer Gebiete des Sozialrechts.

      Cordelia wrote:

      Meine Sozialarbeiterin beim Soz. Psych. Dienst riet mir, zu widersprechen und meinen Psychiater zu bitten, eine neue Begründung zu verfassen.
      Das habe ich gemacht und ihm meine eigene Begründung /Beurteilung aufgeschrieben...
      Jetzt bin ich nicht sicher, ob ich meine Begründung nicht direkt zum Amt hätte schicken sollen.
      Ich dachte, die Berichte müssen von Ärzten kommen...
      Wäre immer besser, da den Selbstangaben meistens nicht recht geglaubt wird. Kann ich auch verstehen. Man kennt sich ja nicht und weiß nicht, wer lügt oder einfach nur etwas übertreibt oder wer strikt die Wahrheit sagt.

      Ein Schwerbehindertenausweis ist nicht zwingend vorgeschrieben, um einen Nachteilsausgleich in Schule und Hochschule zu bekommen.
      Steuerlastmindernd wirken sich auch GdBs unter 50 aus, besonders seitdem die "dauerhafte Einschränkung der Beweglichkeit" entfallen ist.

      Cordelia wrote:

      Ich hoffe auf einen GdB 50, um einen Nachteilsausgleich zu bekommen (mehr Urlaub, früher in Rente, steuer. Erleichterung, Kündigungsschutz....)
      Mehr Urlaubstage bzw. Stundenreduktion bekommen in der Tat Behinderte erst ab GdB 50 oder mehr. Der Kündigungsschutz ist minimal, darauf würde ich gar nicht bauen; wenn "sie" jemanden rauswerfen wollen, geht das heutzutage auch ganz schnell mit Schwebiausweis.
      Abschlagsfrei früher in Rente-okay, das ist ein lohnendes Ziel.
      Wäre es denn bei dir schon eine Option?

      Man kann auch "sammeln" und sich langsam im GdB "hocharbeiten". Also muss die 50 auf Anhieb gar nicht unbedingt erreicht werden; oder: wenn's nicht klappt, weitermachen!

      Ein paar besondere Förderungen bekommt man aber tatsächlich nur mit den entsprechenden Diagnosen, und da ist der Schwerbehindertenausweis gar nicht nötig:

      Cordelia wrote:

      Ich dachte, die Berichte müssen von Ärzten kommen...
      Mein Plan war eigentlich, mich auf Asperger testen zu lassen, was lang dauern wird, ich kann in Tübingen nicht mal einen Termin vor Dezember erfragen.
      Mein Psych. hatte vom Testen abgeraten und würde mir dennoch eine Einweisung nach Tü. ausstellen, wenn ich darauf bestehe.
      Das ist unabhängig vom Ausweis. Die Diagnose könnte auch theoretisch "bunter Hund" heißen, entscheidend wären immer die Einschränkungen, die sich aus der Diagnose ergeben.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Cordelia wrote:

      Mein Plan war eigentlich, mich auf Asperger testen zu lassen,
      Hallo,

      nach dem was ich erlebt habe, macht das keinen großen Unterschied weil es darum geht, was du für tatsächliche Einschränkungen im Alltag hast.
      Deine Einschränkungen sind ja auch mit eventueller Asperger Diagnose dieselben.

      Cordelia wrote:

      Habt Ihr sonst noch eine Idee, was ich tun kann.
      Bei mir hatte leider nur eine Klage vor dem Sozialgericht (trotz Asperger Diagnose GdB 30 bekommen, durch die Klage zutreffende 60) geholfen.

      Cordelia wrote:

      Ich hoffe auf einen GdB 50, um einen Nachteilsausgleich zu bekommen (mehr Urlaub, früher in Rente, steuer. Erleichterung, Kündigungsschutz....)
      Für mich ließt sich das so, als würdes du einen GdB von mind. 50 erreichen wollen, um die Nachteilsausgleiche zu bekommen. Über solche Nachteilsausgleiche würde sich vermutlich jeder Mensch freuen.
      Die Frage ist aber, ob deine tatsächlichen Einschränkungen für einen GdB von 50 reichen bzw. so eine Einstufung rechtfertigen.
    • Ich habe jedes halbe Jahr einen Verschlimmerungsantrag geschrieben und bin damit langsam immer höher gekommen.
      Wiedersprüche wurden abgelehnt, aber den Verschlimmerungsanträgen wurde ab und zu stattgegeben.

      Ich habe immer nur Atteste von Ärzten eingereicht, nie eigene Berichte. Allerdings habe ich bei einer Ärztin die Atteste als Entwurf vorgeschrieben. Sie hatt das Attest dann mit medizinischen Fachbegriffen aufgehübscht und dann von ihrer Arzthelferin tippen lassen. Es stand nichts falsches drin, aber so bin ich viel schneller zu dem Attest gekommen, weil sie dafür immer ewig gebraucht hat.
      Jede Jeck is anders
    • Georg_obb wrote:

      Ich habe immer nur Atteste von Ärzten eingereicht, nie eigene Berichte. Allerdings habe ich bei einer Ärztin die Atteste als Entwurf vorgeschrieben. Sie hatt das Attest dann mit medizinischen Fachbegriffen aufgehübscht und dann von ihrer Arzthelferin tippen lassen. Es stand nichts falsches drin, aber so bin ich viel schneller zu dem Attest gekommen, weil sie dafür immer ewig gebraucht hat.
      ...: empfehlenswertes Vorgehen! :thumbup:
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Zwischenmensch wrote:

      Hallo,
      nach dem was ich erlebt habe, macht das keinen großen Unterschied weil es darum geht, was du für tatsächliche Einschränkungen im Alltag hast.
      Deine Einschränkungen sind ja auch mit eventueller Asperger Diagnose dieselben.
      Das ist richtig, aber mit einer Autismus-Diagnose z. B. lässt sich das Handycap ganz klar benennen und zuordnen, das war beispielsweise bei der Feststellung meines GdB von Vorteil. Das liegt allerdings schon etliche Jahre zurück.

      Zwischenmensch wrote:

      Für mich ließt sich das so, als würdes du einen GdB von mind. 50 erreichen wollen, um die Nachteilsausgleiche zu bekommen. Über solche Nachteilsausgleiche würde sich vermutlich jeder Mensch freuen.Die Frage ist aber, ob deine tatsächlichen Einschränkungen für einen GdB von 50 reichen bzw. so eine Einstufung rechtfertigen.
      Bei einem GdB von mindestens 30 aber weniger als 50 gibt es auch die Möglichkeit, eine Gleichstellung zu beantragen. Damit erhält man die gleichen Nachteilsausgleiche wie schwerbehinderte Menschen. Ich habe von Anfang an den GdB 50 gehabt und habe daher in puncto Gleichstellung selbst keine Erfahrung, aber ich hatte Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst die mit GdB 30 ihre Gleichstellung beantragt und erhalten haben.
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Der Rabe wrote:

      Bei einem GdB von mindestens 30 aber weniger als 50 gibt es auch die Möglichkeit, eine Gleichstellung zu beantragen. Damit erhält man die gleichen Nachteilsausgleiche wie schwerbehinderte Menschen.
      Außer "früher abschlagsfrei in Rente" und "mehr Urlaub".
      Und zu einem höheren Steuerfreibetrag führt eine Gleichstellung auch nicht.

      Nebenbei bemerkt: "Kündigungsschutz" heißt nicht, dass man nicht gekündigt werden kann.
      Der Arbeitgeber muss dann lediglich das Integrationsamt hinzuziehen, welches aber in vielen Fällen letztlich der Kündigung zustimmt.
      Der Arbeitgeber darf nur nicht die Schwerbehinderung/Gleichstellung als Kündigungsgrund angeben, da muss er sich was anderes überlegen.
    • Georg_obb wrote:

      Ich habe jedes halbe Jahr einen Verschlimmerungsantrag geschrieben und bin damit langsam immer höher gekommen.
      Wiedersprüche wurden abgelehnt, aber den Verschlimmerungsanträgen wurde ab und zu stattgegeben.

      Ich habe immer nur Atteste von Ärzten eingereicht, nie eigene Berichte. Allerdings habe ich bei einer Ärztin die Atteste als Entwurf vorgeschrieben. Sie hatt das Attest dann mit medizinischen Fachbegriffen aufgehübscht und dann von ihrer Arzthelferin tippen lassen. Es stand nichts falsches drin, aber so bin ich viel schneller zu dem Attest gekommen, weil sie dafür immer ewig gebraucht hat.
      Ah, ok, ja, so habe ich das auch vor.
      Ich sollte wohl nur nicht so schnell aufgeben...

      So hab ich es mit meinem Psych. Beim Gutachten für die EM-Rente auch gemacht.
      Meine Beurteilung hat er als Grundlage verwendet für das fachlich formulierte Gutachten. Hat funktioniert.
      Und so habe ich es jetzt auch gemacht mit dem GdB Veränderungsantrag.
      Hat halt das erste mal nicht geklappt.
    • zaph wrote:

      Der Rabe wrote:


      Außer "früher abschlagsfrei in Rente" und "mehr Urlaub".Und zu einem höheren Steuerfreibetrag führt eine Gleichstellung auch nicht.

      Nebenbei bemerkt: "Kündigungsschutz" heißt nicht, dass man nicht gekündigt werden kann.
      Der Arbeitgeber muss dann lediglich das Integrationsamt hinzuziehen, welches aber in vielen Fällen letztlich der Kündigung zustimmt.
      Der Arbeitgeber darf nur nicht die Schwerbehinderung/Gleichstellung als Kündigungsgrund angeben, da muss er sich was anderes überlegen.
      Aber das will ich ja gerade erreichen.

      Ich denke nicht, daß bei mir eine Kündigung droht. :)
    • Der Rabe wrote:

      Das ist richtig, aber mit einer Autismus-Diagnose z. B. lässt sich das Handycap ganz klar benennen und zuordnen, das war beispielsweise bei der Feststellung meines GdB von Vorteil. Das liegt allerdings schon etliche Jahre zurück.

      Zwischenmensch wrote:

      Für mich ließt sich das so, als würdes du einen GdB von mind. 50 erreichen wollen, um die Nachteilsausgleiche zu bekommen. Über solche Nachteilsausgleiche würde sich vermutlich jeder Mensch freuen.Die Frage ist aber, ob deine tatsächlichen Einschränkungen für einen GdB von 50 reichen bzw. so eine Einstufung rechtfertigen.

      Ja, genau, denn die fraglichen "Folgediagnosen" von Asperger wie Depressionen, Borderline, Persönlichkeitsstörung, Angststörung etc. reichen ja hier in meinem Fall nicht aus für einen GdB, womit ich zu Deinem Kommentar komme
      @Zwischenmensch sorry, aber ich bin nicht jeder Mensch, sonst wäre ich nicht hier in diesem Forum!
      Für meinen Psych. ist es keine Frage und der versteht etwas davon ;)
    • RegenbogenWusli wrote:



      Diese Dinge schrenken das normale Leben ja sehr ein, ständige Arztbesuche vorallem auf Dauer, da muss ja was konkretes vorliegen, einiges macht einen auch weniger belastbar was einen jobmäßig einschränkt, man ist weniger leistungsfähig.
      Leute die diese Diagnosen nicht haben, arbeiten und so (auch wenn für sie das Leben dadurch eine Qual ist), bekommen meist nicht so viel Gehör.
      In den Augen der Behörden sind sie ja fähig, wenn auch mit Mühe.
      Genau.
      Ich konnte noch nie voll arbeiten, weil ich nicht leistungsfähig genug war, habe viele Therapien gehabt, einige Aufenthalte in Psychiatrien.
      Ich habe mich dran gewöhnt, bin ziemlich gut strukturiert und diszipliniert, habe gelernt, mit meinen Problemen einigermaßen zurecht zu kommen.
      Das sieht nach außen anders aus, "ich arbeite ja" aber es ist sehr anstrengend und mühsam für mich.
      Ich bin 60, da wird das nicht leichter.
      Deswegen bemühe ich mich um Erleichterung von Amts wegen.
    • So, immerhin bin ich mit der Autismus Sprechstunde Tübingen etwas weitergekommen.
      Ich konnte dort immerhin diesmal meine Daten hinterlassen, damit ich auf Festnetz oder Handy erreichbar bin, falls jemand kurzfristig absagen sollte, was zur Zeit wegen Corona-Angst manchmal vorkommt.
      Wenn das eintreten sollte, hoffe ich, daß ich dann nicht gerade Dienst habe... Sonst melde ich mich krank für einen Tag...
      Und ich überlege mir, ob ich mir nicht gleich eine Einweisung organisiere, denn daran sollte es ja nicht scheitern...
      Ansonsten kann ich erst im Dez. um einen Termin bitten, weil sie "voll" sind.
    • Cordelia wrote:

      Ich bin 60, da wird das nicht leichter.
      Deswegen bemühe ich mich um Erleichterung von Amts wegen.
      Ich kann mir vorstellen das es auch das Alter macht das sich die Behörden da jetzt so anstellen.
      Mit SbA könntest du schon in Rente wenn du sonst mit 65 gehen würdest.
      Ohne den müsstest du noch 5 Jahre durchhalten.
      Es kann sein das die von dem Ämtern denken das du die paar Jahre noch durchhalten kannst, wenn du das so schon mehrere Jahrzehnte hinter dich bringen konntest.
      Es ist unfair und auch nicht okay so zu denken aber in der Hinsicht sind die ja nun auch menschen und handeln lieber für den Staat zugunsten des Geldsparens und wiedermal nicht im Sinne der Antragsteller.
      Im Grunde tun die alles um irgendwo nicht oder wenig zahlen zu müssen damit der Staat mehr Geld sparen kann.
      Es ist schlimm und nicht im sinne der Gesetze wenn das zu Lasten kranker Menschen geht.
      Wenn du schon mehrere Psychiatrieaufenthalte hinter dir hast, hast du keine Diagnosen von denen erhalten?
      Ich war auch mal in einer Psychiatrie aber für mehrere Monate und es gibt dazu einen mehrere Seiten langen Bericht, den habe ich denen damals auch mit eingereicht weil dort recht gut beschrieben wird wo meine sozialen Probleme liegen.
    • Cordelia wrote:

      Ja, genau, denn die fraglichen "Folgediagnosen" von Asperger wie Depressionen, Borderline, Persönlichkeitsstörung, Angststörung etc. reichen ja hier in meinem Fall nicht aus für einen GdB, womit ich zu Deinem Kommentar komme
      Das spielt im grunde garkeine Rolle, selbst wenn du 10 zusätzliche andere Diagnosen hättest, es muss in dem Arztschreiben auch immer erklärt werden was genau für Einschränkungen du hast.
      Wenn du welche hast wo der Arzt beschreibt "Kann nicht allein zur Arbeit fahren, braucht am Arbeitsplatz stetige Begleitung, Anweisung die auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht gegeben sind, kann nicht selbstständig ohne Hilfe im eigenen Haushalt leben, eigene Finanzen machen etc..." sind das schon erhebliche Einschränkungen.
      Auf mich treffen diese Dinge ziemlich zu, wenn auch nicht alles aber das meiste trifft dauerhaft zu, das mit dem zur Arbeit fahren nur in speziellen Situationen.
      Ich habe neben dem AS auch nur eine zusatzdiagnose bekommen welche eine depressive Anpassungsstörung ist.
      Ich habe hier auch auf anhib 50 bekommen, unbefristet.
      Ich vermute eben weil ich viel Unterstützung brauche in Dingen die andere zwar mit Mühe aber eben immerhin noch allein hinbekommen.
    • Cordelia wrote:

      Georg_obb wrote:

      Ich habe jedes halbe Jahr einen Verschlimmerungsantrag geschrieben und bin damit langsam immer höher gekommen.
      Wiedersprüche wurden abgelehnt, aber den Verschlimmerungsanträgen wurde ab und zu stattgegeben.

      Ich habe immer nur Atteste von Ärzten eingereicht, nie eigene Berichte. Allerdings habe ich bei einer Ärztin die Atteste als Entwurf vorgeschrieben. Sie hatt das Attest dann mit medizinischen Fachbegriffen aufgehübscht und dann von ihrer Arzthelferin tippen lassen. Es stand nichts falsches drin, aber so bin ich viel schneller zu dem Attest gekommen, weil sie dafür immer ewig gebraucht hat.
      Ah, ok, ja, so habe ich das auch vor.Ich sollte wohl nur nicht so schnell aufgeben...

      So hab ich es mit meinem Psych. Beim Gutachten für die EM-Rente auch gemacht.
      Meine Beurteilung hat er als Grundlage verwendet für das fachlich formulierte Gutachten. Hat funktioniert.
      Und so habe ich es jetzt auch gemacht mit dem GdB Veränderungsantrag.
      Hat halt das erste mal nicht geklappt.
      Mach weiter so. Bei mir gab es auch nur bei jedem 2. oder 3. Antrag eine Erhöhung. Aber irgend wann klappt es dann doch. Und wenn es Dir nicht reicht, machst Du weiter. Da kann es dann auch möglich sein, von GDB 30 auf 70 zu kommen.
      Jede Jeck is anders