Zumutbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln

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    • Zumutbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln

      Kannst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren? 97

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      hi,


      Mich würde interessieren ob ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnt oder ob ihr das nicht erträgt.

      Findest du, das es in Deutschland auch im schwrbehindertenausweis den Vermerk geben sollte "unzumutbarkei der beförderung durch öffentlichen Verkehrsmitteln", wie in Österreich und das man ggf. Eine Petition startten sollte, das dies in ganz Europa umgesetzt wird oder zumindest in Deutschland?

      Habt ihr das Gefühl, das das mit steigenden alter schlimmer wird?
      Bis jetzt ist es bei mir nicht stressfrei, aber machbar. Ich hab Angst das es bei mir nicht mehr möglich ist, wenn ich alt bin.
      Muss ich mir Sorgen machen?

      Ps. Ich weiß das es zwar schon ein en threat zum Thema Umgang gibt, aber keinen zum Thema Häufigkeit.
    • Bei mir wird es schlimmer, wenn ich es länger nicht mehr gemacht habe. Während den beruflichen Wiedereingliederungsmassnahmen (zumindest Versuche waren das schon) wurde ich täglich begleite und seit da habe ich extreme Schwierigkeiten, aber auch einfach, weil für mich jetzt alleine unterwegs wieder neu und anstrengend ist. Die letzten 2 Wochen hab ich es bei jedem Versuch hingekriegt, das ist ein netter Fortschritt.
    • Jirougorou wrote:

      Findest du, das es in Deutschland auch im schwrbehindertenausweis den Vermerk geben sollte "unzumutbarkei der beförderung durch öffentlichen Verkehrsmitteln", wie in Österreich und das man ggf. Eine Petition startten sollte, das dies in ganz Europa umgesetzt wird oder zumindest in Deutschland?

      Meines Wissens hängt die Unzumutbarkeit von den Verkehrsverbindungen selbst oder aber von einer behördlich bestätigten *Geh*behinderung ab.
      Als Autist bekommt man sowas nicht. (Quelle)

      Wenn es tatsächlich anders sein sollte, wäre ich froh um Hinweise.
    • Ich fahre nicht gerne Bus und unterirdisch, aber da ich keinen Führerschein habe und niemanden habe, der mich fahren könnte, bin ich auf die Öffis angewiesen. Es geht mal mehr mal weniger gut. Manchmal stresst es mich sehr, vor allem der Lärmpegel, die Menschennähe und wenn ich unbekannte Strecken fahren muss, aber manchmal bin ich sogar recht entspannt.
      Wenn man sehr alt ist und insgesamt eingeschränkter, dann ist es bestimmt noch stressiger.
      Glaub nicht alles, was du denkst.
    • Ich kann es, aber am liebsten wäre es mir, wenn sich niemand im Bus neben mich setzt. Daher setze ich mich meist ganz hinten auf die Bank. Leider ist das heute sogar noch die "Cool Kidz Bank" (RW). Also bin ich dann meist von Teenies umgeben (laut, frech,etc.). Beim Zug freue ich mich immer, wenn ich das Abteil für eine Zeit für mich alleine habe.
      Zu viele Personen machen mich nervös und es ist mir zu laut. Nach lauten Fahrten, ist mein "Kopf voll" (RW) und "fühlt sich an wie in Watte gepackt" (RW), ich bin müde und brauch erstmal Ruhe.
    • Da ich keinen Führerschein habe und es zudem nicht gut fände, immer Auto zu fahren (wegen der Umwelt), ist es für mich zumutbar. Wobei es auf die Situation ankommt. Meine morgendliche Fahrt zur Arbeit (und später zurück) ist ok, solange es nicht zu voll ist, was seit Corona nicht mehr passiert ist.
      Wenn ich mit dem ICE oÄ fahre, was ich selten mache, bin ich total angespannt. Das ist Stress pur. Busfahren mag ich gar nicht und wenn es länger als 10min dauert, wird es auch kritisch (Übelkeit).
    • Bei mir ist es genau umgekehrt: ICE Fahren kann ich stundenlang, auch Regionalexpress fahre ich gerne. Mit der Regionalbahn / S-Bahn geht es schon los, dass mich das dauernde Anfahren und anhalten stört. Straßenbahn und Bus versuche ich zu vermeiden.
      Wird schon Du machst es nicht falsch, wenn keiner weiß, dass du es machst.
    • Kommt auf meine Tagesform an.
      Kurze Busstrecken (30 Minuten) gehen meist ganz gut.
      Bahnfahren mag ich eigentlich sehr gern!
      Hamburger U-Bahn ist dann schon grenzwertig.
      An guten Tagen zwar auch erträglich, aber ich bin manchmal schon in einen Overload gerutscht.

      An schlechten Tagen kann ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und bleibe Zuhause.
    • Mit dem Fernverkehr fahre ich gerne, vorzugsweise ICE, vorzugsweise Ruhebereich.

      Je "kleinkalibriger"und je mehr "stop & go", desto weniger gerne fahr ich damit. Bus vermeide ich, wenn's geht, völlig und gehe stattdessen oft zu Fuß.

      Aber wenn's sein muss, halte ich es aus.
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal
      "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen - und der Dumme weiß alles besser." ~ Sokrates
    • Tristan wrote:

      Ich kann es, aber am liebsten wäre es mir, wenn sich niemand im Bus neben mich setzt. Daher setze ich mich meist ganz hinten auf die Bank. Leider ist das heute sogar noch die "Cool Kidz Bank" (RW)
      Das ist bei uns auch so, ich würde mich da nie hisetzen XD

      Ich sitze meist direkt hinter dem Fahrer oder hinter der Eingangstür, das sind Einsitzer, da passen keine 2 Leute hin.
      Früher waren das die Behindertensitzplätze aber die Gehbehinderten und alten menschen kommen da schwer rauf und runter da sie erhaben sind mit Stufe und jetzt sind die Behindertensitzplätze in der Mitte auf den Vierern wo man sich gegenüber sitzen kann, das ist ebenerdig.

      Zur allgemeinen Frage:

      Ich kann zwar mit den Öffis fahren aber das geht nur bedingt.
      In manchen Fahrzeugen ist es so voll das ich da nicht mehr rein will, ich mag es einfach nicht und fühle mich bedrängt und angegriffen von anderen, da steige ich nicht ein oder muss wieder raus.
      Ich bin aus dem Grund auch eher bedingt berufsmäßig einsatzfähig, da ich nicht alle ÖpnVs zu bestimmten Zeiten nutzen kann oder dadurch auch mal später kommen muss.
      In der WfbM ist das kein problem, ich bekomme keinen Ärger wenn ich etwas später komme, aber bislang war das hier auch noch kein Thema weil der einzige Bus der zur WfbM fährt eine Strecke fährt die wenig genutzt wird und daher auch morgens eher nicht voll ist.
    • Bei mir ist es schon zwei Jahre her, dass ich zuletzt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren bin. Die letzte Zugfahrt dürfte 20 Jahre zurückliegen. Wobei ich Züge eher noch mag als Busse und Straßenbahnen. Ich kann da schon mal mit fahren (es geht, wenn es mal sein muss, so 1x im Jahr...), aber ich könnte nicht zur Arbeit damit, dann wäre ich schon fix und alle, bis ich am Arbeitsplatz ankomme.
      Als Schüler ging das noch besser, obwohl es da auch Stress war.
      Zum Glück habe ich ein Auto.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Geht, ist aber anstrengend. Viele Menschen auf engem Raum kann ich nicht gut. NC-Kopfhörer helfen. Und in überfüllte Wagen steige ich dann einfach nicht ein. Problematisch ist nur Schienenersatzverkehr, wo stundenlang die Busse überfüllt sind. Da wurde ich schonmal angesprochen, ob alles ok wäre. :oops:
    • Stadtbus mag ich auch überhaupt nicht fahren. Da laufe ich dann auch lieber im Regen. Die vielen Stops stören mich eigentlich weniger. Das Problem ist eher, dass sich dann wildfremde Menschen (RW) neben mich setzen. Außerdem sind die Gerüche und Geräusche nicht sehr angenehm. Zugfahren finde ich gut. Solange der Zug sauber und leer ist. Gerade jetzt bei Corona fahre ich sehr gerne Zug.
    • Ich habe eigentlich kein Problem, wenn es nicht zu voll ist. Momentan ist das zwar so gut wie nie der Fall, dafür muss man aber eine FFP2-Maske tragen, also ist es für mich nerviger als früher. Gehen tuts aber immer.
      Glücklich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.
    • Jirougorou wrote:

      Mich würde interessieren ob ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnt oder ob ihr das nicht erträgt.
      Ich finde, dass Ö-Fahrten im Grunde, ähnlich wie Autofahrten, etwas Schönes haben.
      Ich persönlich fand es als Beifahrer (insbesondere) schon immer schön, wenn auf der Autobahn Strommasten, Felder und Wälder, Funktürme etc. vorbeirasten oder sich langsam näherten.
      Es sind daher nicht die Fahrten, es sind die Menschen, besonders diejenigen, denen es noch nicht gelingt unter sich bei so einer Fahrt zu bleiben, umgangssprachlich ein Stück weit einfach "die Fresse zu halten".
      Wenn ein Ziel via Sohle/Fuß halbwegs erreichbar ist, dann laufe ich lieber.
      Ich will einfach nur viel davon: Meine (innerliche) Ruhe haben.
      In einem unerwarteten (negativen) Szenario wäre es allerdings möglich, dass ich im Zuge des "Ausnahmezustands" in einem Bus oder so steige, das geht schon.
      Aber so vona "Feelgood-Atmo" her, da ätzen die Ös imo. :roll:
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
    • Jirougorou wrote:

      Findest du, das es in Deutschland auch im schwrbehindertenausweis den Vermerk geben sollte "unzumutbarkei der beförderung durch öffentlichen Verkehrsmitteln", wie in Österreich und das man ggf. Eine Petition startten sollte, das dies in ganz Europa umgesetzt wird oder zumindest in Deutschland?
      Was hat man denn von so einem Eintrag?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.