Autismus in der Politik

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    • molle66 wrote:

      Dieser Politiker, Greta und vielleicht Toni in "Tonis Welt" stellen Autismus als Superkraft dar. Das schaft Aufmerksamkeit, aber lenkt davon ab das zum Beispiel in meinem Alter nur noch die Superkraft eines kaputten, überdrehten Spielzeug - Autos vorhanden ist.
      Das mit der "Superkraft" halte ich auch für überzogen. "Tonis Welt" kenne ich nicht aber "Ella Schön". Ich mag die Serie, obwohl diese zwar etwas Stereotypisch angelegt ist, aber Meinung nach auf eine humorristische Weise die Probleme anspricht, mit der sich ein Mensch aus diesem Spektrum auseinandersetzen muss, ohne es zu verharmlosen.

      Ich bin sehr skeptisch wie mit dem ganzen Geld aus der "GEZ-Zwangsabgabe" umgegangen wird. Z.B überzogene deutsche Produktionen wie "Traumschiff", oder dass die Berichterstattung/Aufnahmen an Plätzen aufgenommen werden, die hunderte von Kilometern vom eigentlichen geschehen entfernt liegen.

      Aber im Falle von "Ella Schön" finde ich das dass/mein Geld gut angelegt wurde. Meiner Ansicht nach trägt das eher dazu bei, vielen Menschen eine Vorstellung davon zu geben, wo die Probleme und Stärken von Autisten liegen.

      Vielleicht bist Du nicht das "BAD-Mobil/BAT-Mobil" sondern eher der "Off-Roader"? Das alte G-Modell von Merzedes erfreut sich anscheinend ja auch immer größerer Beliebtheit.
      Das haben wir schon immer so gemacht. Das haben wir noch nie so gemacht. Da könnte ja jeder kommen.
    • Lars77 wrote:

      Spahn hat gezeigt, dass man konservativ (geradezu reaktionär) und trotzdem mit einem Mann verheiratet sein kann.
      Stimmt. Nur verstehe ich nicht, was die Aufgabe, die er von seiner Partei erhalten hat, mit seiner sexuellen Präferenz zu tun hat. Sollten Politiker nicht unvoreingenommen, nur ihrer Qualifikation entsprechend, das entsprechende Amt bekleiden(RW)?

      Ich würde es begrüßen, wenn die Ministerposten ungeachtet ihrer Zugehörigkeit zu Parteien/Geschlecht/Religion etc. besetzt werden könnten. Wenn die Person mir glaubhaft versichert, dass diese den Job nach bestem Wissen und Gewissen macht, dann stehe ich mit all meiner Kraft dahinter.
      Das haben wir schon immer so gemacht. Das haben wir noch nie so gemacht. Da könnte ja jeder kommen.
    • tinker wrote:

      Ich würde es begrüßen, wenn die Ministerposten ungeachtet ihrer Zugehörigkeit zu Parteien/Geschlecht/Religion etc. besetzt werden könnten. Wenn die Person mir glaubhaft versichert, dass diese den Job nach bestem Wissen und Gewissen macht, dann stehe ich mit all meiner Kraft dahinter.
      Ich finde auch, dass Kompetenz das einzige Kriterium sein sollte.

      Wir werden im Herbst ja wieder Zeugen der Zusammenstellung einer neuen Bundesregierung: Schwarze/rote/grüne/gelbe Parteigänger (unbedingte Notwendigkeit bei Koalitionsregierungen), Männer und Frauen, Westdeutsche und Ostdeutsche, Katholiken und Protestanten, vielleicht noch einzelne Angehörige von Minderheiten und Personen, denen parteiintern schon im Vorfeld Versprechungen gemacht wurden, damit sie im Gegenzug auf etwas verzichten (z.B. Parteivorsitz, Kanzlerkandidatur). Das wird genau austariert. Wenn dann noch jemand einen Dr.-Titel vorweisen kann (ganz gleich, wie er erworben wurde), dann ist das optimal (ironisch/zynisch gemeint).
      "Ich versuche noch den Sinn der Worte zu erfassen."
      (Spock, Am Rande des Universums, 1989)
    • tinker wrote:

      was die Aufgabe, die er von seiner Partei erhalten hat, mit seiner sexuellen Präferenz zu tun hat
      Nichts. Er hat die Aufgabe unabhängig von dieser Eigenschaft bekommen.
      Man mag den Eindruck haben nur durch ein Fenster zu blicken, es wird aber immer ein wenig von einem selbst reflektiert. Je dunkler es draußen ist, desto deutlicher wird das Spiegelbild. Wähle deine Worte weise, wenn diese die Welt dort draußen mehr und mehr verdunkeln, offenbaren sie mehr und mehr von deinem Spiegelbild.