Körperliche Merkmale bei Autismus

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    • Watzlawick wrote:

      Mein Sohn ist ca. einen Kopf größer als seine Altersgenossen und hat nur einen Wirbel.
      Lagen der Psychiater und der Psychologe mit der Diagnose falsch? Ist Adoss das richtige
      Hilfsmittel zur Diagnose? Ich denke wir müssen umdenken. Künftig Diagnose beim Frisör
      und durch messen der Körperlänge.
      :lol:
      Ich war ein sehr großes Kind, dachte immer, ich werde 1,80, bin aber glücklicherweise bei 1,71 stehengeblieben.
      Meine Haare sind einfach nur sehr glatt und fein. Der Friseurbesuch ist für mich zwar unangenehm, jedoch einfach. Was auffällig an meinen Haaren war, war, dass sie (besonders in meiner Kindheit) nach dem Schlafen total
      verknotet waren, da ich mich so viel bewegt habe. Das Kämmen durch meine Mutter war einen Tortur.

      Axel_Rocket wrote:

      Tja, was soll ich sagen? Ich bin als Mann nur 1,72 m groß!
      Ich habe letztens eine Tabelle über die Größenverteilung in D. gesehen und kann dir sagen, dass deine Größe gar nicht so schlimm ist. Es sind viel mehr Männer kleiner als diese "magische" Grenze von 1,80 und ich finde es auch
      nicht schlimm. Große Männer können genauso gut ungelenk wie stattlich wirken.

      Ich bin mir sicher, dass man Autismus nicht an körperlichen Merkmalen erkennt - außer vielleicht an einer auffälligen starren Mimik und ungelenken/unpassenden Gestiken. Allerdings kann es dafür auch andere Störungen geben, bei denen das vorkommt.

      Andersherum wird aber vielleicht ein Schuh daraus: Menschen, die als eher negativ wahrgenommene körperliche Auffälligkeiten haben, werden vielleicht eher fehldiagnostiziert, da sie eher autismustypische Probleme bekommen können
      (wie Ausgrenzung, Mobbing, Nicht-Beachtung und daraus resultierende Unsicherheiten).
      Das ist zumindest meine Theorie.
    • @Fidoline was äußerliche Auffälligkeiten angeht , kann es nicht genau sagen das Menschen die auffälliger vom Aussehen sind Fehldiagnosen haben.

      Ich wurde immer schon gemobbt bis ins Berufsleben. Nachbarn und Nachbarskinder sagten immer zu mir das ist die Behinderte. Ich war ein Frühchen ,in dem Alter zwischen 10 und 14 sehr auffällig wegen meiner damaligen Si s. Bei mir denken auch Menschen das das down Syndrom hätte,was ich nicht habe. Aber einige wussten das bei mir was anders ist. Seit 2018 habe ich die Diagnose Asperger Syndrom. Wurde im MPI München Diagnostiziert .Wurde ohne Psychater Überweisung zur Diagnosik eingeladen. Da es bei mir sehr deutlich war.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • RegenbogenWusli wrote:

      Bei Frauen soll der Zeigefinger länger sein als der Ringfinger, und bei Männern ist es umgekehrt, weil angeblich wegen dem Testosteron.
      Fun-Fact: an der linken Hand ist mein Ringfinger länger, an der rechten Hand nicht.
      (Ich bin Linkshänder, also ignoriere ich mal lieber die rechte Hand...)
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Fun-Fact: an der linken Hand ist mein Ringfinger länger, an der rechten Hand nicht.
      (Ich bin Linkshänder, also ignoriere ich mal lieber die rechte Hand...)
      Wie schaut man sich die Hand denn dabei an?
      Schaut man auf den Handrücken oder auf die Handinnenfläche?
      Seltsamer Weise ist bei mir da ein Unterschied.
      An rechter Hand von beiden Seiten ist der Zeigefinger länger.
      An linker hand ist der Ringfinger dann länger wenn ich den Handrücken anschaue. Schaue ich die Handinnenfläche an, sind beide gleich lang O.o
      Ich bin allerdings Rechtshänder bzw beidhändrig.
    • Andreas wrote:

      "Hast du merkwürdiges Haar (z.B. mehrere Wirbel, abstehende kurze Haare oder andere Besonderheiten)?"
      Ich habe zwei nervige Wirbel :?

      Ich meine auch, extrem dünne Haare bei Autisten gehäuft zu beobachten. Das ist kein allgemeines Merkmal, ich kenne auch Autisten mit dicken Haaren. Es fällt mir aber schon öfter auf.
      Glücklich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.
    • Ich war bei der Geburt durchschnittlich groß und schwer (51cm, 3,5kg). Ich bin aber auch fast erst im 10. Monat geboren. Bin also übertragen worden und wäre bei einer regulären Schwangerschaftsdauer wohl recht klein zur Welt gekommen.

      Nach der Geburt hing ich meinen Altersgenossen in der körperlichen Entwicklung stets weit hinterher. Im Alter von 10 Jahren hatte ich zum Beispiel die durchschnittliche Größe und die Gebissentwicklung einer 6jährigen.

      Besonders groß bin ich am Ende mit meinen 160cm auch nicht geworden.

      Wirbel habe ich keine. Ich habe recht feines aber dafür viel Haar.
    • Kommt hier wirklich keiner auf den Gedanken einfach mal die Quelle des im Eingangsbeitrag verlinkten Artikels zu prüfen? :?
      Der durchschnittliche Größenunterschied bei Geburt den die Forschenden festgestellt haben wollen beträgt nicht "fast 5 Zentimeter" sondern nur 1,46 Zentimeter.
      Hier nachlesen.
      Den vollständigen Studienbericht kann man leider nur gegen Bezahlung lesen.

      The post was edited 1 time, last by kitescreech ().

    • kitescreech wrote:

      Kommt hier wirklich keiner auf den Gedanken einfach mal die Quelle des im Eingangsbeitrag verlinkten Artikels zu prüfen? :?
      Der durchschnittliche Größenunterschied bei Geburt den die Forschenden festgestellt haben wollen beträgt nicht "fast 5 Zentimeter" sondern nur 1,46 Zentimeter.
      Hier nachlesen.
      Den vollständigen Studienbericht kann man leider nur gegen Bezahlung lesen.
      Ich habe wohl Fake-News zitiert. Danke für die Überprüfung.
      "Lebe im Verborgenen!"
      (Epikur)
    • ich habe auch dicke haare und mehrere wirbel (anzahl weiß ich nicht). Meine Wunsch-Frisur musste ich deswegen aufgeben :(

      Ich habe einen riesengroßen Kiefer (sieht von außen normal aus, glaube ich, aber beim Zahnarzt müssen für Abdrücke immer irgendwelche extra-großen teile genommen werden, eine helferin wollt meine zähne mal in eine standartgröße quetschen - AUA!)

      Mein Kopf war als Neugeborenes schon weit überdurchschnittlich groß obwohl der Rest trotz früher Geburt normal war. Kopfbedeckungen für Damen sind mir meistens zu klein.

      Mein rechter Daumen ist kürzer als mein Linker (Brachydactylie Typ D, einseitig) :d Erst mit Anfang 20 habe ich herausgefunden, dass die Behauptung, ich hätte zu viel am Daumen gelutscht Blödsinn war :m(:

      Meine Hüftpfannen sind zu flach. Als Kind hätte man auf Hüftdysplasie behandeln müssen, hat sich aber auf "enges Wickeln" beschränkt .

      Ich glaube nicht, dass man bei Autisten außer den z.T. schlechteren motorischen eigenschaften und damit einhergehenden schlechteren trainingszustand wirklich was zusammenfassendes finden würde.
    • kastenfrosch wrote:

      Ich habe einen riesengroßen Kiefer
      Meiner ist eher etwas zu klein. Mir wurden als Kind Zähne gezogen (vier; in jeder Ecke einer), weil sie nicht genug Platz haben.

      kastenfrosch wrote:

      Ich glaube nicht, dass man bei Autisten außer den z.T. schlechteren motorischen eigenschaften und damit einhergehenden schlechteren trainingszustand wirklich was zusammenfassendes finden würde.
      Zumal es ja auch widersprüchlich ist. Die einen haben zu dünne Haare, andere zu dicke usw..
      "Lebe im Verborgenen!"
      (Epikur)
    • kastenfrosch wrote:

      Ich habe einen riesengroßen Kiefer (sieht von außen normal aus, glaube ich
      Überdurchschnittlich schon, aber es gibt noch viel Größere. ;)
      Und nein, es fällt nicht auf. Dem Laien jedenfalls nicht.

      Mein Kiefer ist übrigens auch etwas größer als beim Durchschnitt. Wenn sie nicht schief gewachsen wären, hätte bei mir alle 4 Weisheitszähne Platz gefunden. Womit ich in der Minderheit unter Menschen mitteleuropäischer Abstammung bin.

      Damenhüte sind mir übrigens auch oft zu eng.

      Andreas wrote:

      Meiner ist eher etwas zu klein. Mir wurden als Kind Zähne gezogen (vier; in jeder Ecke einer), weil sie nicht genug Platz haben.
      Das ist hierzulande sehr weit verbreitet. Auch unter Nicht-Autisten.


      Ich kenne so um die 70 erwachsene Autisten persönlich. Wenn ich recht überlege, ist deren Gesichtsphysiogomie ähnlich divers wie in der Normalbevölkerung. Bei mir ist es quasi "Berufskrankheit", dass ich auf sowas achte. Mir wäre es längst aufgefallen, hätten Autisten gehäuft Gesichtsschädelmaße, die in die gleiche Richtung vom Durchschnitt abweichen.
    • Also ich war bei der Geburt 48 cm und wog 2900 g, war auch bis heute immer dünn und weniger als mittlegroß. Aber dass Größe oder Gewicht mit Autismus korreliert, habe ich so weit ich mich erinnere bisher nicht gehört.
      Vieles wie schmaler Oberkiefer, spitze Nase, komische Ohren etc. denke ich auch an schlechten Tagen, aber da kann (zum Glück) auch viel selbst eingeredet sein, was von anderen nicht so gesehen wird. Natürlich kann es aber im Einzelfall auch stimmen.
      Was genau sind denn Wirbel? Ich habe auch schon dazu gegooglet :d aber selbst da habe ich es nicht ganz gecheckt, und weiß daher nicht, ob ich welche habe. Können das auch Frauen haben bzw. sieht man das bei langen Haaren denn?
    • Frauen haben Schon Haarwirbel, ja, aber wenn die Haare lang genug sind, dass die Schwerkraft mehr Einfluss hat, als der Wirbel, dann bemerkt man sie nicht (so sehr).

      Quelle: meine eigenen Haare, die mal sehr lang waren und nun seit zwei Jahren nicht mehr länger als bis zum Kinn
    • Euch allen hier ist schon klar, dass die Nazi eine Pseudowissenschaft förderten, die zum Inhalt hatte, anhand äusserlicher Merkmale,
      Mensche einer gewissen Gruppe zuzuordnen (Juden/Sinti/Roma/Homosexuelle etc). Abgesehen von einigen eindeutigen genetischen
      Abweichung wie z.B. Trisomie 21, sind besonderheiten in der Persönlichkeits- oder Hirnstruktur von aussen nicht sichtbar. Und wenn,
      wie oben erwähnt, der eigentliche Artikel hinter einer Paywall versteckt ist, weiß ich für mich auch warum so eine dumme und reaktionäre
      Scheiße ins Netz gestellt wird. Gibt bestimmt genug Dullis die für solchen Müll zahlen.
      Das Leben ist zu komplex um eine festgelegte Meinung zu haben.