Leitbild für das Forum

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    • Polarlicht wrote:

      LeuChris wrote:

      Hier gibt es doch zahlreiche VAs und vereinzielt sogar selbst Diagnostizierte, die sich nicht nur umfassend informieren sondern hier ordentlich mitmischen (RW). Vielleicht kann man da ja ansetzen.
      Du möchtest also jene (wie zB mich) diskriminieren, die keine "echte" Diagnose haben, da sie das aus verschiedenen Gründen zum aktuellen Zeitpunkt nicht für sinnvoll halten?
      Ich hab zB keinen Selbstverdacht da stehen, sondern das Urteil eines Psychiaters, der aber "nicht im richtigen Zentrum arbeitet und das deswegen nur als VA betiteln darf".

      Contra Diskriminierung und gleichzeitig pro "Eliteverein" hat für mich schon einen ganz speziellen Beigeschmack.
      Ich will niemanden diskriminieren und warum Du VA hinschreiben, wenn ein Psychiater dir das diagnostiziert hat weißt nur Du. Ja der Nachweis und die Kontrolle ist schwierig, aber wenn man die Forenregeln als Maßstab nimmt, dann ist man hier schon bei Punkt 1 inkonsequent.
    • LeuChris wrote:

      Ich will niemanden diskriminieren und warum Du VA hinschreiben, wenn ein Psychiater dir das diagnostiziert hat weißt nur Du. Ja der Nachweis und die Kontrolle ist schwierig, aber wenn man die Forenregeln als Maßstab nimmt, dann ist man hier schon bei Punkt 1 inkonsequent.
      Weil es mir eben so erklärt wurde, dass die Diagnose erst dann ohne ein VA gültig ist, wenn es eine der Autismusambulanzen so bestätigt hat. Der "normale" Psychiater "darf" das nicht (wird zB auch bei Behörden nicht anerkannt).

      Es ist also nicht ganz so simpel wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht.
      Ich hab das zB auch nicht schriftlich mitbekommen, sodass ich es auch nicht nachweisen könnte.
    • Watzlawick wrote:

      Aber wenn in manchen Threads hier permanent das N-Wort benutzt wird und dessen gebrauch verharmlost wird

      Wo soll das sein? Ich lese das alle Schaltjahre mal, und immer in harmlosem Zusammenhang.

      Neulich habe ich mir alle Folgen von "Die 2" angesehen, Serie aus den 70ern. Herzerfrischend, wie unbedarft man dort mit Sprache umgegangen ist. Das Wort Neger tauchte auch öfter auf, und keiner hat sich was Böses dabei gedacht.
      Sowas darf sogar noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen laufen. Zum Glück!

      Es kommt auf die Gesinnung an, nicht auf das Wort.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • An @Polarlicht: Naja, ein bisschen verstehen kann ich @LeuChris in diesem Punkt schon, auch wenn ich selbst VA bin.
      Ein wirklich geschützter Raum für Autisten kann ja tatsächlich nur gewährleistet werden, wenn wirklich nur Autisten zugelassen werden.
      Das schließt natürlich die Leute ohne Diagnose aus.
      Allerdings werden in den allermeisten Fällen die Probleme der Menschen mit Diagnose größer sein.
      Ich denke es kann für diese Menschen dann frustrierend sein, sich regelmäßig Tipps von VAs geben zu lassen, deren Probleme woanders liegen.
      ( Und das hab ich auch schon gemacht)
      Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass sich diagnostizierte Autisten diesen Raum teilweise auch nicht zugestehen.
      Was vielleicht auch am Autismus liegt, ich weiß es nicht. Ichdenke ein wirklich geschützter Raum kann ein Forum mit mehreren tausend Teilnehmern einfach nicht sein.
      Ein dickes Fell sollte man hier jedenfalls haben, denn wenn man hier was Postet muss man damit rechnen angegriffen zu werden.
      Und damit meine ich jetzt keine rassistischen Posts.
    • Shenya wrote:

      Watzlawick wrote:

      Aber wenn in manchen Threads hier permanent das N-Wort benutzt wird und dessen gebrauch verharmlost wird
      Wo soll das sein? Ich lese das alle Schaltjahre mal, und immer in harmlosem Zusammenhang.

      Neulich habe ich mir alle Folgen von "Die 2" angesehen, Serie aus den 70ern. Herzerfrischend, wie unbedarft man dort mit Sprache umgegangen ist. Das Wort Neger tauchte auch öfter auf, und keiner hat sich was Böses dabei gedacht.
      Sowas darf sogar noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen laufen. Zum Glück!

      Es kommt auf die Gesinnung an, nicht auf das Wort.
      In den 70ern war es auch noch normal, dass die Frau zu Hause am Herd stand und das Vati die Kinder vermöbelt hat. Willst Du jetzt Verhalten von 2021 damit rechtfertigen, dass es in den 1970ern auch okay war? Es gibt keinen harmlosen Gebrauch dieses Begriffs. Nicht als Bezeichnung für Menschen, nicht als Bezeichnung für Schaumküsse und nicht als Bezeichnung für Eis mit Schokoglasur.
      Im öffentlichen rechtlichen laufen hin und wieder im Rahmen von Dokus auch Hitlerreden. Willst Du dann damit, dass das 1939 okay war und im TV läuft rechtfertigen, dass das heute auch noch okay ist? Ich hoffe, auf die Idee kämst Du nicht.
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      LeuChris wrote:

      [...] nicht als Bezeichnung für Schaumküsse und nicht als Bezeichnung für Eis mit Schokoglasur.
      Das ist Deine Meinung, die keiner teilen muss.
      Das stimmt. ich hoffe aber inständig, dass das genug Leute tun. Die Begriffsentstehung und Herkunft kannst Du nachlesen und wenn Du dann immer noch diese Begriffe nutzen willst, bitte schön. Aber das ist genau der Punkt, wo ich mir hier eine rote Karte wünschen würde. Nicht einfach nur das Löschen entsprechender Beiträge, sondern eine klare Positionierung gegen jede Form von Verharmlosung von rassistischen Äußerungen.
      Die Kurzfassung: Man hat das N-Wort "erfunden" um Menschen die von einer negriden Rasse abstammen zu bewerten (es gibt aber keine Menschenrassen). Einzug gehalten hat das zu Zeiten der Kolonialisierung (und Untedrückung). Wer das N-Wort benutzt, der wertet dunkelhäutige Menschen ab. Da mag es andere Meinungen zu geben, aber die gibt es auch im Bezug zum Umgang mit dem Judentum.
    • LeuChris wrote:

      Die Kurzfassung: Man hat das N-Wort "erfunden" um Menschen die von einer negriden Rasse abstammen zu bewerten
      Kleiner Irrtum. Es war einfach das Wort für schwarz, nichts weiter. Eine negative Bedeutung kommt erst durch eine abwertende Haltung zustande. Dass damals noch Sklaverei üblich war und viele Europäer herablassend gegenüber Schwarzen waren, ist ein zufälliges Zusammentreffen mit dem Wort Neger oder Negro. Heißt aber nicht, dass das Wort an sich deshalb eine Beleidigung war. Es hätte zu der Zeit wohl kein positives Wort geben können, da eben die Haltung so war, wie sie war.
      Aber in den USA wird das Wort Negro teilweise immer noch verwendet, auch ohne Diskriminierung.
      Zum Beispiel im Namen des United Negro College Fund
      de.wikipedia.org/wiki/UNCF

      Seit 1999 notiert der Duden das Wort Neger erst als diskriminierend. Das Wort ist wohl das erste Opfer der Euphemismus-Tretmühle. Daher sollte man sich mal klar machen, dass Wörter an sich nicht schlecht sein können, sondern immer nur die Bedeutung, die man ihnen gibt und die Haltung, die bei der Verwendung dahintersteht.

      Aus diesem Grund muss man das Ganze auch nicht so arschklemmerisch sehen. Ich würde das Wort jetzt nicht absichtlich verwenden, aber wenn es jemand "mal" tut, der dabei ganz offensichtlich überhaupt keine diskriminierenden Gedanken hat, dann braucht man auch nicht die Welle deswegen machen.

      Ich denke, genauso wie die negative Haltung der Menschen einst ein Wort negativ gemacht hat, kann umgekehrt die positive Haltung von Menschen ein Wort auch wieder positiv machen. Es normalisiert sich dann. Wenn Schwarze nichts Besonderes mehr sind, sondern ganz normal gleichberechtigte Menschen, dann ist es nämlich plötzlich ganz egal, wie man sie nennt, weil die abwertende Haltung einfach weg ist.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • LeuChris wrote:

      Die Forenregeln sind sicherlich gut, aber ich Stelle fest, dass viele Dinge dort für jeden was anderes bedeuten
      Bei einem Leitbild (So wie ich die Definition verstanden habe) sehe ich das Problem dass es zu ungenau (=Keine klare u. eindeutige Regel, sondern eher zur Orientierung) sehe ich das Problem, dass es zu viel "Spielraum" (RW) für Interpretationen gibt. Wenn schon die (Eigentlich festen) Regeln scheinbar missverständlich sein können, würde ich mehr Sinn und Nutzen darin sehen, die Regeln eindeutiger zu formulieren.

      Vielleicht braucht es hier tatsächlich mehr Gebote und Verbote, damit auch Menschen die eindeutige Regeln für Klarheit brauchen, erst gar nicht interpretieren müssen. Vorschläge was manchen Usern wichtig wäre, wurden ja schon genannt.

      Polarlicht wrote:

      Du möchtest also jene (wie zB mich) diskriminieren, die keine "echte" Diagnose haben,
      Das würde ich z.B. auch gerne in die Forenregeln als Beispiel für "Diskriminierung" mit aufnehmen. Mir ist es hier nämlich (Mit AS Diagnose) selbst so ergangen. Ich war ganz am Anfang als ich die Diagnose hatte mal als "Interessierter" hier, ohne meine Diagnose anzugeben. Und wurde in einem Thread von einer Person (Normaler User, kein Mod) verbal angegangen, ich hätte mich als nicht-Autist aus der Diskussion rauszuhalten und keine Ahnung.

      Dann hatte ich mich hier löschen lassen und bin längere Zeit später mit angegebener AS Diagnose wieder gekommen und ich durfte überall mit diskutieren (Auch mit demselben User).

      aspies.de wrote:

      Das Selbsthilfeforum versteht sich als Forum in der Selbstverwaltung der Forennutzer.
      Vor allem finde ich, dass das einfach nicht funktionieren kann.
    • LeuChris wrote:

      Die Begriffsentstehung und Herkunft kannst Du nachlesen und wenn Du dann immer noch diese Begriffe nutzen willst, bitte schön.
      Die Herkunft ist mir bekannt - das Wort kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet "schwarz". Im Laufe der Zeit wurde das Wort allerdings dann auch abwertend verwendet; je nach Milieu und Zusammenhang ist das aber nicht zwingend. Ich benutze es nicht für Menschen, um Missverständnissen vorzubeugen, habe aber etwa mit "Negerküssen" keinerlei Probleme, ebensowenig wie mit dem Begriff "Mohr". Ich fände es ziemlich lästig, mich in diesem Zusammenhang rechtfertigen zu müssen.

      LeuChris wrote:

      es gibt aber keine Menschenrassen
      Es gibt augenfällige Unterschiede in Zusammenhang mit Hautfarbe, Größe und anderem - und das wird umgangssprachlich "Rasse" genannt (selbst im Grundgesetz steht der Begriff).

      LeuChris wrote:

      Aber das ist genau der Punkt, wo ich mir hier eine rote Karte wünschen würde. Nicht einfach nur das Löschen entsprechender Beiträge, sondern eine klare Positionierung gegen jede Form von Verharmlosung von rassistischen Äußerungen.
      Was eine Äußerung rassistisch macht, ist die dahinter stehende Absicht. Ich kann den Verbalismus, der hinter Deiner Haltung steht, zwar verstehen, stimme ihm aber keineswegs zu. Keine Art von Sprachregelung kann es uns abnhemen, den Einzelfall zu betrachten und die jeweils verfolgten Absichten zu beurteilen. Im Übrigen ändert eine angepasste Wortwahl keineswegs die rassistische Gesinnung, dort wo sie tatsächlich vorhanden ist. Warum Menschen rassistische Einstellungen haben, ist doch die ungleich wichtigere Frage.

      Ich finde es übrigens gut, dass Du gegen Rassismus einstehst. Nur bin ich der Meinung, dass Du Dir dabei selbst im Wege stehst und der Sache mitunter einen Bärendienst leistest.
      Achtung, eigene Sprache!

      The post was edited 2 times, last by Eurich Wolkengrob ().

    • @Shenya
      Du kannst Dir mal den Wikipedia Artikel zum Wort anschauen und die Quellen dazu. Ich bin wahrlich kein Experte für Sprache, aber den Unterschied zwischen Wortherkunft und Wortbedeutung verstehe ich und Du versuchst das hier gerade zu vermischen. Im deutschen Sprachgebrauch hat das Wort gemeinsam mit der Entstehung von Rassentheorien und Sklaverei Einzug gehalten. Ich könnte doch jetzt auch was zur Wortherkunft von Scheiße schreiben und damit rechtfertigen, dass wenn ich jemandem sage, dass er Scheiße ist, eigentlich ihn gar nicht beleidige, sondern nur meine, dass er regelmäßig Stuhlgang hat, weil das Wort ja von Ausscheiden abstammt. Scheiß N**** ist dann vermutlich auch keine rassistische Beleidigung mehr, sondern nur ein Hinweis darauf, dass auch dunkelhäutige Menschen regelmäßig zur Toillette gehen.

      Und dann vergleichst Du das mit dem englischsprachigen Begriff "negro" und die übliche Verwendung leitest Du daher ab, dass eine 1944 gegründete, gemeinnützige, Organisation das in Ihrem Namen trägt? Immerhin meint das Oxford Ditctionary (also quasi der Duden der englischen Sprache), dass der Begriff "negro" (old-fashioned) (often offensive) ist. Also so ganz unproblematisch scheint auch diese Begriffsnutzung nicht zu sein.

      EDIT:
      @Eurich Wolkengrob
      Du vermischt hier ebenfalls die Herkunft des Begriffs und die ursprüngliche Bedeutung der Verwendung. Das ist gerade dafür gut dokumentiert, weil man das literarisch nachvollziehen kann und die abwertende Bedeutung stammt aus dem 17./18. Jahrhundert und nicht erst aus der jüngeren Vergangenheit.


      Eurich Wolkengrob wrote:

      Es gibt augenfällige Unterschiede in Zusammenhang mit Hautfarbe, Größe und anderem - und das wird umgangssprachlich "Rasse" gennant (selbst im Grundgesetz steht der Begriff).
      Stimmt und das ist problematisch und wird deshalb auch geändert, so Bundestag und -rat dem zustimmen:
      tagesschau.de/inland/grundgese…ierung-rassismus-101.html

      The post was edited 1 time, last by Joe Miller ().

    • Neoni wrote:

      Hier sind Leitlinien und Verhaltensregeln. Existieren bereits. Da muss niemand das Rad neu erfinden.
      Sehe ich auch so.
      Leitlinien sind gut und richtig aber sie sind ja schon vorhanden, und die Dinge die Neoni schon aus dem Foren-regelwerk zitiert hatte, bilden diese geforderten Dinge ja auch bereits ab.
      Man könnte höchstens hingehen und diese Dinge noch weiter "auseinanderklamüsern" und genauere Beispiele bringen, für jene die sich selbst noch nicht darin wiederfinden, aber vermutlich liest das dann keiner mehr freiwillig weil es so viel text ist.

      Wenn man danach geht, was in diesen Regeln steht, habe ich hier schon sehr oft Leute die Regeln brechen sehen (jedenfalls nach dem was ich von Rücksicht und Respekt anderen gegenüber verstehe) aber dagegen wurde auch nie etwas gemacht, und das waren auch eher harmlosere Dinge und keine rassistischen Dinge die ich schon ein paar Grade höher finde.
      In dem anderen thread ging auch hervor das für manche Rassismus woanders anfängt als bei anderen.
      Für einige ist es schon rassistisch wenn man sagt "Ich mag an der Kultur das und das nicht weil" was meiner Meinung nach kein Rassismus ist, sondern immernoch eine Meinung.
      Für mich wäre es hingegen rassistisch wenn man sagt "spezifische Kulturgruppe ist dumm, blöd, schmutzig, unzuverlässig oder klauen immer" was sich auf die Menschen konkret bezieht und alle Menschen in dieser Gruppe oder aus diesem Land über einen Kamm schehrt.
      Ich sehe oft das Problem, das sich zB Leute darüber aufregen, wenn in manchen Gegenden Menschen auf bestimmten Ländern leben, und ihren Hausmüll auf die Straße werfen, was daran liegt das das in ihrem Land wo sie hergekommen sind auch so gemacht wird. Was ich nicht verstehe ist, warum diese Menschen die ja quasi nebenan wohnen sich immer nur beschweren, anstatt etwas zu organisieren, damit man diesen menschen beibringen kann, welche Vorzüge das deutsche Müllentsorgungssystem für alle bietet, weiil ich mir nicht vorstellen kann, das die leute aus diesen Längern gern in ihrem eigenen Dreck leben möchten.
      Wenn man ihnen aber nicht zeigt oder beibringt wie man und das man überhaupt den müll durch die Stadt und einem System ganz einfach entsorgen kann und es alles sauber bleibt, dann kann sich auch nichts ändern.
      Das ist jetzt vielleicht ein banales Beispiel, aber das war mir spontan dazu eingefallen.
      Ich vermute das sowas bislang nie passierte, weil diese Menschen oft in Sozialbauten leben wo die Verwaltung der Häuser keine Lust und auch keine Zeit buw Geld investieren will und die Leute die schon Jahrzente da wohnen, und das miterleben wissen vielleicht auch nicht wie sie dem Problem begegnen sollen, da ist es für sie der einfachste Weg die Leute die den Schaden verursachen zu verurteilen als dreckige asoziale Ausländer die den Staat nur ausbeuten wollen oder sowas.
    • LeuChris wrote:

      Du vermischt hier ebenfalls die Herkunft des Begriffs und die ursprüngliche Bedeutung der Verwendung.
      Nein, das tue ich nicht. Es gibt weiterhin Menschen, vor allem ältere, die dieses Wort ohne böse Absicht verwenden. In den USA nennen sich Schwarze in gewissen Milieus gar gegenseitig "nigger".
      Achtung, eigene Sprache!
    • Dr. L84 wrote:

      Der katholisch geprägte Autist, der schlecht über Homosexualität redet, würde andernfalls einen Schutzraum verlieren.
      und dafür verliert dann der homosexuelle autist seinen schutzraum, weil er hier genauso beleidigt wird wie in der schule??

      Gerade ein schutzraum kann nur funktionieren, wenn man innerhalb des schutzraumes auch rücksichtsvoll miteinander umgeht.

      Dass diese diskussion hier andauernd geführt wird zeigt ganz offensichtlich, dass dies unzureichend ist.

      Es gibt einen unterschied zwischen meinungsäusserung ("ich empfinde homosexualität als falsch") und beleidigung (ständige verwendung des wortes "schwuchtel").

      The post was edited 1 time, last by Sternschnuppe ().

    • Ich würde das in den kurzen Videos unten heutzutage nicht mehr sagen.
      Mir ist inzwischen bewusst, dass sich viele Menschen darüber aufregen würden.
      Außerdem könnte es sein, dass man durch das Ignorieren mit AfD, Rechts & Co. in Verbindung gebracht wird.
      Bei Menschen ist es sowieso so, dass diese Namen haben, so dass ich nie sagen würde "Ey Deutscher!", "Ey du Luxemburger!" oder "Ey du Schwede!".
      Sollte ich mal nicht ganz up-to-date sein und ein Produkt noch immer so nennen, wie man es immer nannte, obwohl es sich nicht mehr gehört,
      dann würde ich es ähnlich beschreiben wie es Serdar Somuncu mal beschrieb "... was ich sage... sondern was ich meine".
      Wenn ich also von Schwarzwurzeln rede, diese Wort sich aber bereits auf dem "Index" befindet, ich meine definitiv das (afaik) recht purinreiche Wurzelgemüse und nichts anderes.



      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      LeuChris wrote:

      Du vermischt hier ebenfalls die Herkunft des Begriffs und die ursprüngliche Bedeutung der Verwendung.
      Nein, das tue ich nicht. Es gibt weiterhin Menschen, vor allem ältere, die dieses Wort ohne böse Absicht verwenden. In den USA nennen sich Schwarze in gewissen Milieus gar gegenseitig "nigger".
      Trotzdem sage ich nicht Nigger zu einem dunkelhäutigen Menschen. Oder Bruder. Ich kann ja auch ohne böse Absicht Nazi zu Dir sagen, macht es dass dann in Ordnung?
    • Sternschnuppe wrote:

      und dafür verliert dann der homosexuelle autist seinen schutzraum, weil er hier genauso beleidigt wird wie in der schule??

      Gerade ein schutzraum kann nur funktionieren, wenn man innerhalb des schutzraumes auch rücksichtsvoll miteinander umgeht.
      Hier bekennen sich viele offen zu ihrer Homosexualität, ohne dass mir irgendwelche Anfeindungen aufgefallen wären. Wie kommst Du darauf, homosexuelle Autisten verlören ihren Schutzraum, bloß weil man den katholisch geprägten kein Leitbild aufzwingt?
      Achtung, eigene Sprache!
    • LeuChris wrote:

      Trotzdem sage ich nicht Nigger zu einem dunkelhäutigen Menschen. Oder Bruder.
      Ich ja auch nicht. Ich mache aber auch keinen Aufstand, wenn ein älterer Mensch ohne rassistische Absicht von "Negern" spricht. Das ist kein objektiv rassistischer Begriff sondern ein Wort, das in den letzten Jahrzehnten in Veruf geriet - den Unterschied sollte man schon begreifen können.
      Achtung, eigene Sprache!
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      Hier bekennen sich viele offen zu ihrer Homosexualität, ohne dass mir irgendwelche Anfeindungen aufgefallen wären. Wie kommst Du darauf, homosexuelle Autisten verlören ihren Schutzraum, bloß weil man den katholisch geprägten kein Leitbild aufzwingt?
      kann jemand der "katholisch geprägt" ist nicht beleidigungsfrei kommunizieren, oder warum muss der "katholisch geprägte" mitsamt seinen beleidigungen unter besonderen schutz gestellt werden?

      Warum ist ein "katholisch geprägter" schutzwürdiger als ein homosexueller?

      Mir fallen hier oft genug anfeindungen auf, die ohne konsequenzen bleiben. Nur weil das in unserer gesellschaft immernoch leider oft als vergleichsweise normal angesehen wird, dass man so miteinander umgeht, möchte ich das nicht akzeptieren.
    • Sternschnuppe wrote:

      kann jemand, der "katholisch geprägt" ist nicht beleidigungsfrei kommunizieren, oder warum muss der "katholisch geprägte" mitsamt seinen beleidigungen unter besonderen schutz gestellt werden?

      Warum ist ein "katholisch geprägter" schutzwürdiger als ein homosexueller?
      Ich verstehe diese Gegenüberstellung nicht. Natürlich können "katholisch geprägte" Autisten beleidigungsfrei kommunizieren, tun sie doch auch hier.

      Sternschnuppe wrote:

      Mir fallen hier oft genug anfeindungen auf, die ohne konsequenzen bleiben. Nur weil das in unserer gesellschaft immernoch leider oft als vergleichsweise normal angesehen wird, dass man so miteinander umgeht, möchte ich das nicht akzeptieren.
      Das liest sich, als wären wir nicht im selben Forum unterwegs. Hast Du Beispiele dafür? Mach mich doch bitte das nächste Mal darauf aufmerksam, gerne auch per PN.
      Achtung, eigene Sprache!

      The post was edited 1 time, last by Eurich Wolkengrob ().