Panikattacken

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    • Panikattacken

      Ich habe einen Bericht gefunden, der diese Zustände ziemlich ausführlich beschreibt:

      Halte deine Freunde nahe, aber deine Ängste noch näher

      Ich glaube, meine größte Angst und mein tiefster Wunsch ist es, mich zu ergeben.

      Ich hab mich in dem Bericht in einigen Punkten wiedergefunden.
      "(...) In meinen Alltagshandlungen bin ich dementsprechend entweder super naiv oder super paranoid. Aggressionen und Negativität treffen mich besonders hart, weil ich es extrem schwer finde, vorauszusehen wie Menschen reagieren ... dementsprechend ist es unmöglich, darauf vorbereitet zu sein (...)."

      (Andrew Curtis-Brignell - Sänger der Black-Metal-Band Caïna)
    • Hab schon im Panikattacken-Thread unter Neurologische Vielfalt geschrieben.

      Und ja. Wenn schnürt es mir die Kehle zu, mein Herz pocht, habe Schwindel und bin danach tagelang ans Bett gefesselt. Wünsche ich keinem.

      Meistens treten solche Attacken in akuten Lebensabschnitten ein (Trauer, Verlust), können aber auch ohne Vorhersage eintreten.

      Was ich schon immer hatte, war eine gewisse Klaustrophobie in Räumen, in denen ich nicht so schnell flüchten kann, wie Straßenbahnen, aber auch überfüllten Discos. Auch habe ich gewisse Ängste vor dem Alleinsein. Eine Wohnung ohne regelmäßige Betreuung dürfte sich da als schwierig erweisen. Ich habs aber schon erlebt, das man bei mir schon mal einbrechen wollte und seitdem ist diese Angst so extrem.

      Ich versuche mich den Ängsten auch zu stellen, habe aber das Gefühl, je häufiger ich solchen Situationen ausgesetzt bin, umso schlimmer werden die Ängste, da der Faktor der Unvorhersehbarkeit einer neuen Situation besteht.
      "(...) In meinen Alltagshandlungen bin ich dementsprechend entweder super naiv oder super paranoid. Aggressionen und Negativität treffen mich besonders hart, weil ich es extrem schwer finde, vorauszusehen wie Menschen reagieren ... dementsprechend ist es unmöglich, darauf vorbereitet zu sein (...)."

      (Andrew Curtis-Brignell - Sänger der Black-Metal-Band Caïna)

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    • Ich habe dagegen eine Verhaltenstherapie, die mir helfen soll, in Angstsituationen besser zurechtzufinden. Psychopharmaka nehme ich keine. Vermehrt hab ich meine Panikzustände durch die Therapie auch besser unter Kontrolle. Der erste richtige Panikschub war bislang auch der Schlimmste.
      "(...) In meinen Alltagshandlungen bin ich dementsprechend entweder super naiv oder super paranoid. Aggressionen und Negativität treffen mich besonders hart, weil ich es extrem schwer finde, vorauszusehen wie Menschen reagieren ... dementsprechend ist es unmöglich, darauf vorbereitet zu sein (...)."

      (Andrew Curtis-Brignell - Sänger der Black-Metal-Band Caïna)

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