Druck in den Ohren überempfindlich?

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    • Druck in den Ohren überempfindlich?

      Hi, ich hatte neulich diese Idee für diesen Thread, weil ich einen Nachrichtenbericht gesehen habe, wo man darüber nachdenkt Zugtrassen mit Tunneln zu bauen auf denen es Züge geben soll, die fast mit Schallgeschwindigkeit fahren sollen.
      Das allein klingt schon sehr krass nach Zukunftsmusik.
      Dabei ist mir eingefallen das ich es jetzt schon als extrem unangenehm wahrnehme wenn ich in einer S-Bahn oder einem RE sitze der durch einen Tunnel fährt.
      Das ist dann wie ein Rauschen mit Druck auf mein Innenohr.
      Empfindet ihr das auch so?
      Ich habe früher auch öfter mal versucht zu tauchen aber ab 2m Tiefe wird es mir zu unangenehm.
      Das Gleiche passiert mir wenn oben der Nachbar herumpoltert. -Ja der schon wieder, ich weiß, aber das ist ein beispiel wo mir das mit dem Schalldruck ebenfalls als extreme Wahrnehmung auffällt.
      Meine Mutter empfindet diese Dinge garnicht und ich wundere mich woran das liegt.
      Weil Autismus häufig mit Reizen und deren Überforderung wegen der Unfähigkeit diese zu filtern oder auszublenden einhergeht, wollte ich mal fragen ob euch das auch eine Last ist oder ihr diese Druckgefühle auf das Innenohr auch als Last empfinden.
    • Ich reagiere empfindlich auch sehr tieffrequente Geräusche. Da habe ich teilweise das Gefühl, mein Kopf würde mitvibrieren im Takt irgendwelcher Motoren, die gerade warmlaufen oder anderweitig vor sich hin dröhnen.

      Bei der Tunneleinfahrt gibt es in der Tat einen ordentlich Luftdruckunterschied. Darum haben die japanischen Hochgeschwindigkeitszüge ja teils sehr lange Schnauzen, um diese Druckwelle zu mindern.
      Aber wenn der Zug erstmal im Tunnel drin ist, ist der Druck ja dann wieder normal. Wobei S-Bahnen wohl auch nicht wirklich druckdicht gebaut sind. Bei Zügen mit Schallgeschwindigkeit wäre das ein Muss - dann wird man auch keine sonderlich großen Druckunterschiede merken.
      Im Flugzeug habe ich oft Probleme und lutsche vorsorglich bonbons bei Start und Landung.

      Bei mir scheint ein Nachbar mangels Fitnesstudio mit schweren Gewichten zu trainieren. Immer nachmittags gibt es 20x ein dumpfes RUMMS!, dann Pause und dann noch 10-20x. Da wackelt jedes Mal das ganze Haus - zumindest fühlt es sich so an. Ist leider schwer zu orten.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Bei der Tunneleinfahrt gibt es in der Tat einen ordentlich Luftdruckunterschied. Darum haben die japanischen Hochgeschwindigkeitszüge ja teils sehr lange Schnauzen, um diese Druckwelle zu mindern.
      Aber wenn der Zug erstmal im Tunnel drin ist, ist der Druck ja dann wieder normal. Wobei S-Bahnen wohl auch nicht wirklich druckdicht gebaut sind. Bei Zügen mit Schallgeschwindigkeit wäre das ein Muss - dann wird man auch keine sonderlich großen Druckunterschiede merken.
      Das ist gut wenn solche speziellen Züge dann sowas nicht haben.
      Die S-Bahnen und REs haben sowas sicher nicht. Vielleicht haben ICEs sowas, die sind auch anders gebaut, und fahren auch ziemlich schnell aber weil ich damit so keine oder kaum Erfahrung habe, kann ich dazu nichts sagen.
      Bei den anderen Zügen merke ich das auch im Tunnel, es hört erst wieder auf wenn der Zug den Tunnel verlässt. Ich habe meist meine großen Kopfhörer auf weil ich Musik höre, das mildert es sogar ein wenig aber auch nicht viel.
      Ich schlucke meist immer weil das angeblich den Druck ausgleichen soll, klappt aber nicht so wirklich.