Sehr gut kommunizieren als Autist bzw. Autistin

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    • Meine Freunde schätzen mich insbesondere dafür, weil ich so kommuniziere wie ich kommuniziere. Die mögen z. B. meine sehr direkte und unverblümte Art total.
      Und viele meiner Kunden sind auch total glücklich mit mir, weil die Kommunikation mit mir so gut funktioniert (mit meinen Klischee-NT-Kolleginnen hatten sie hingegen Probleme).

      Es gibt eine bestimmte Art zu kommunizieren, die mit Autisten schlecht verträglich ist, aber nicht jeder NT hat die, im Gegenteil.
    • Ich finde nicht, dass gut kommunizieren zu können bedeuten muss, dass der andere sich wohl fühlt o.ä.

      Es mögen sich ja nicht alle Menschen. Und auch dann kann gut kommuniziert werden. Es gäbe sicher Beispiele dafür, wie man gut kommunizieren kann, dass man jemanden nicht mag und daher sich nicht mit ihm befassen will. Dass derjenige es als angenehm empfindet, wäre da m.M.n. nicht entscheidend für gute Kommunikation. Eher, dass die Information bei ihm überhaupt ankommt. Vielleicht auch, dass es nicht in gegenseitigen Beleidigungen ausartet etc.
    • Dr. L84 wrote:

      Es mögen sich ja nicht alle Menschen. Und auch dann kann gut kommuniziert werden. Es gäbe sicher Beispiele dafür, wie man gut kommunizieren kann, dass man jemanden nicht mag und daher sich nicht mit ihm befassen will. Dass derjenige es als angenehm empfindet, wäre da m.M.n. nicht entscheidend für gute Kommunikation. Eher, dass die Information bei ihm überhaupt ankommt. Vielleicht auch, dass es nicht in gegenseitigen Beleidigungen ausartet etc.
      Ich finde z.B. deine Art der Kommunikation immer besser. Schon der dritte Beitrag von dir, den ich lese und der mir gefällt.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Dr. L84 wrote:

      Ich finde nicht, dass gut kommunizieren zu können bedeuten muss, dass der andere sich wohl fühlt o.ä.
      Das sehe ich ähnlich; es ist ausgesprochen schädlich, Unangenehmes auf "Teufel bleib drin!" (Achtung: Redewendung plus Wortspiel) auszuklammern. Dadurch verschwindet es nicht, sondern staut Unmut an.
      Achtung, eigene Sprache!
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      es ist ausgesprochen schädlich, Unangenehmes (.....) auszuklammern.
      Dazu kommt noch, dass - vorausgesetzt, alle GesprächspartnerInnen sind an wirklicher Kommunikation interessiert -niemand etwas ändern oder besser machen kann, wenn man nicht die Schwierigkeiten darlegt, die man so miteinander hat.
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Capricorn wrote:

      Dazu kommt noch, dass - vorausgesetzt, alle GesprächspartnerInnen sind an wirklicher Kommunikation interessiert -niemand etwas ändern oder besser machen kann, wenn man nicht die Schwierigkeiten darlegt, die man so miteinander hat.
      Jaaaa, so grundsätzlich stimmt das ja. Aber ich frage mich trotzdem:

      1. Muss ich denn wirklich jedem ins Gesicht sagen, was ich so von ihm denke? Ihm die Schwierigkeiten darlegen, die ich mit ihm habe? Gute Freunde jetzt mal ausgeklammert, da muss Ehrlichkeit und Offenheit herrschen, aber schon im weiteren Bekanntenkreis? Im Verein? Mein letzter Chef hätte gar nicht gemocht, dass ich ihn über alle Schwierigkeiten informiere, die ich mit ihm habe. Der hätte mich ganz autoritär aus seinem Büro geschmissen, und mir wäre der Rest des Tages versaut gewesen.

      2. Sinngemäß zitiert: "Niemand kann was ändern oder besser machen, wenn man ihm nicht die Probleme sagt, die man mit ihm hat." Aber ich will gar nicht durch die Welt laufen und allen andern sagen, was sie ändern oder besser machen sollen / müssten. Deshalb fühle ich mich in mediterranen Ländern so wohl, da fehlt dieser deutsche Anspruch, allen ständig ihre Fehler unter die Nase zu reiben und sie aufzuklären, wie sie sich ändern können.
      (Und seien wir mal ehrlich: Hier im Forum gibt's Beispiele ohne Ende, dass sich sich niemand ändert, dass niemand etwas besser macht, obwohl alle sich ja permanent sagen, was sie voneinander halten.)
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • FrankMatz wrote:

      Jaaaa, so grundsätzlich stimmt das ja. Aber ich frage mich trotzdem:
      1. Muss ich denn wirklich jedem ins Gesicht sagen, was ich so von ihm denke?
      Nein, aber ich liefere gerne ein Beispiel für meine Aussage nach.

      Du magst einen Deiner Arbeitskollegen nicht. Du bist zwar nett und freundlich zu ihm wie es sich gehört, willst mit ihm aber nichts über die gemeinsame Zigarette in der Raucherecke nach dem Mittagessen hinaus unternehmen.

      Nachdem er Dich schon an drei Tagen bei dieser Gelegenheit gefragt hat, ob Du heute Zeit hättest, mit ihm ins Kino zu gehen und Du jedesmal sagtest, dass Du schon andere Dinge vorhast um ihm nicht zu sagen, dass Du keine Lust hast mit ihm was zu machen, wartet er vor der Kantine auf Dich und möchte Telefon-Nummern mit Dir austauschen, damit die Verabredung zu einem gemeinsamen Nachmittag endlich mal klappt.

      Was ist geschehen? Du hast nicht gut kommuniziert was Du möchtest, weil Du die Kommunikation für ihn nicht unangenehm gestalten wolltest. Du willst es nach wie vor nicht und notierst Dir seine Nummer, sagst ihm dass Du Dich meldest wenn Du Zeit hast und überlegst anschließend, wie Du aus der Situation wieder herauskommst.

      Unangenehm sind fortan die Begegnungen mit ihm, weil Du ihn noch immer nicht angerufen hast. Stress Zuhause gehabt, erklärst Du ihm. Todesfall in der Familie gehabt. Telefon und seine Nummer verloren. Immer fällt Dir eine Ausrede ein, aber zunehmend belastet es Dich und langsam wächst dabei ein Hirntumor.

      Eines Tages beschließt Du, ihm zuliebe einen Nachmittag zu opfern. Du verabredest Dich mit ihm für den nächsten Tag und redest mit Deiner Frau beim Abendessen darüber, wie sehr Du keinen Bock auf Morgen hast. Eigentlich wollte sie mit Dir einen schönen Abend verbringen, sie hat neue Reizwäsche gekauft und angezogen, aber bei Deiner miesepetrigen Laune mit Blick auf Morgen ist ihr die Lust vergangen.

      Am nächsten Morgen wachst Du nicht auf. Gehirntumor, werden die Ärzte sagen. Deine Frau wird sich noch lange Vorwürfe machen, dass sie den letzten Abend mit Dir nicht wie eigentlich geplant verbracht hat. Der Arbeitskollege glaubt, Gott wolle ihn strafen, denn so sehr hat er auf dieses lang ersehnte Treffen mit Dir gehofft. Von diesem Tag an trägt er Hass in sich und beginnt, zu Satan zu beten. Was er in den folgenden Monaten durchlebt hat, lässt sich nicht mehr rekonstruieren, doch sein Suizid schien für seine Angehörigen keine wirkliche Überraschung.

      Und das alles nur, weil Du schlecht kommuniziert hast. Hättest Du in Kauf genommen, dass er sich unwohl fühlt wenn Du kommunizierst, dass Du Dich mit ihm nicht treffen möchtest wäre all das nicht passiert.
    • Dr. L84 wrote:

      Du magst einen Deiner Arbeitskollegen nicht. Du bist zwar nett und freundlich zu ihm wie es sich gehört, willst mit ihm aber nichts über die gemeinsame Zigarette in der Raucherecke nach dem Mittagessen hinaus unternehmen.

      Nachdem er Dich schon an drei Tagen bei dieser Gelegenheit gefragt hat, ob Du heute Zeit hättest, mit ihm ins Kino zu gehen und Du jedesmal sagtest, dass Du schon andere Dinge vorhast um ihm nicht zu sagen, dass Du keine Lust hast mit ihm was zu machen, wartet er vor der Kantine auf Dich und möchte Telefon-Nummern mit Dir austauschen, damit die Verabredung zu einem gemeinsamen Nachmittag endlich mal klappt.
      Ich schwöre: Das ist mir im Leben nie passiert, von Frauen nicht, von Männern nicht. Mich macht niemand so an. Dabei ist meine Optik jetzt nicht unbedingt verhaut, ich halte mich für präsentabel, und ich kann reden. Und ich habe lange Jahre in Raucherecken zugebracht.

      Dr. L84 wrote:

      Am nächsten Morgen wachst Du nicht auf. Gehirntumor (...) Und das alles nur, weil Du schlecht kommuniziert hast. Hättest Du in Kauf genommen, dass er sich unwohl fühlt wenn Du kommunizierst, dass Du Dich mit ihm nicht treffen möchtest wäre all das nicht passiert.
      Also, ob ich, wenn ich ehrlich sage, wie wenig Bock ich auf andere habe, Krebsprophylaxe betreibe - dazu möchte ich ja doch mal die Fachleute befragen... :d
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • @Dr. L84 Einer der humorvollsten Beiträge die ich hier gelesen habe. (Ich hoffe er war auch so gemeint.)

      Ich finde sehr anschaulich beschrieben, wie sich so etwas entwickeln kann. Natürlich etwas dramaturgisch überzogen, wahrscheinlich entwickeln die wenigsten gleich einen Hirntumor. Aber: Im Kern stimmt es.

      Lieber direkt sein wenn es drauf ankommt, als sich damit rumzuquälen bloß nett zu sein und dabei eigentlich viel gemeiner und weniger nett zu sein als man gern wäre. Denn es kommt ja nicht gut an beim Kollegen, dass er ständig versetzt wird.
      Dann doch lieber einmal ehrlich sein.

      Wenn man aber ständig nur ehrlich ist, aber allen damit vor den Kopf stößt oder nur nervt, ist eben auch niemandem geholfen. Irgendwo dazwischen wird wohl das Optimum liegen, auch abhängig vom Gegenüber. Manche schätzen Höflichkeitslügen mehr als andere.
    • @FrankMatz

      zu 1) Nein, das musst du nicht.
      Mein Beitrag bezieht sich auf eine Situation, in der es wegen (zum Beispiel) der Besonderheiten eines einzelnen Mitarbeiters in einer Abteilung Streit oder sogar Mobbing oder einfach nur ungute Gefühle gibt. Oder auf die Situation in einer WG, in der zwar alle volljährig, aber nicht unbedingt erwachsen sind.
      Und nun kommt es zu einer Aussprache untereinander. Dabei sollte es möglichst eine konstruktive Kritik geben. Und wenn ich diese Chance nicht nutze, um Klartet zu reden, kann sich auch nichts ändern. Das war es, was ich meinte.

      zu 2)

      FrankMatz wrote:

      2. Sinngemäß zitiert: "Niemand kann was ändern oder besser machen, wenn man ihm nicht die Probleme sagt, die man mit ihm hat." Aber ich will gar nicht durch die Welt laufen und allen andern sagen, was sie ändern oder besser machen sollen / müssten. Deshalb fühle ich mich in mediterranen Ländern so wohl, da fehlt dieser deutsche Anspruch, allen ständig ihre Fehler unter die Nase zu reiben und sie aufzuklären, wie sie sich ändern können.
      Taktgefühl, das zu entwickeln ich gelernt habe, verbietet es mir, einfach ungefragt Kritik anzubringen. Und selbst wenn ich kritisiere, muss das nicht in einem Besserwisser-Tonfall passieren. Zum Beispiel habe ich auch gelernt, "Ich-Botschaften" zu äußern.
      Das bedeutet, ich sage ( in einer dafür passenden Situation) wie es mir geht, was ein bestimmtes Verhalten mit mir macht. Und nicht wie "man" sich zu benehmen hat. - Ungefähr so:
      " Wenn Sie hier in diesem kleinen Raum rauchen, ist es für mich sehr unangenehm. Können Sie das vielleicht draußen machen?" Und nicht so: "Hier ist Rauchen verboten! Sie denken wohl, dass Sie machen können, was Sie wollen?! Gehen Sie gefälligst zum Paffen raus!"
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Capricorn wrote:

      Zum Beispiel habe ich auch gelernt, "Ich-Botschaften" zu äußern.
      Das bedeutet, ich sage ( in einer dafür passenden Situation) wie es mir geht, was ein bestimmtes Verhalten mit mir macht. Und nicht wie "man" sich zu benehmen hat
      Da sind wir wieder einer Meinung. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Tendenz im Thread eher war, dass es auch schon mal ein bisschen ruppiger sein dürfte, wenn es um die eigene Meinung über andere geht. Da ging's wohl eher nicht um Ich-Botschaften.

      Ich (!) hingegen habe jetzt das Problem, dass ich das hier...

      Morrow wrote:

      @Dr. L84 Einer der humorvollsten Beiträge die ich hier gelesen habe. (Ich hoffe er war auch so gemeint.)
      ... wohl mal wieder nicht kapiert habe. Ich habe den Text von @Dr. L84 ernst genommen. Humor verstehe ich nur, wenn "Humor" drüber steht, im Witze-Thread, oder wenn ich weiß, jemand ist Comedian.
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • FrankMatz wrote:

      Da sind wir wieder einer Meinung. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Tendenz im Thread eher war, dass es.....
      Jaja, das mag sein.
      Du hast dich allerdings in deiner Antwort auf meinen Beitrag bezogen. Nicht auf die allgemeine Tendenz im Thema.

      Wenn ich andere Autisten erlebe, merke ich häufig, dass sie gewisse Dinge genau differenzieren können, und anderes wiederum gar nicht auseinander gehalten kriegen. Vielleicht geht dir das auch so?
      Das mit dem "humoristischen Beitrag" von Dr.L84 deutet in diese Richtung.
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • FrankMatz wrote:

      Morrow wrote:

      @Dr. L84 Einer der humorvollsten Beiträge die ich hier gelesen habe. (Ich hoffe er war auch so gemeint.)
      ... wohl mal wieder nicht kapiert habe. Ich habe den Text von @Dr. L84 ernst genommen.
      Dann hältst Du mich aber wahrscheinlich schon für ganz schön psycho, oder? :d

      Die Kernbotschaft war ernst gemeint. Die Ausschmückungen nicht.

      Keine Ahnung, vielleicht ist das norddeutscher Humor oder so. Also, muss nix mit Autismus zu tun haben wenn Du den nicht verstehst. Verstehen viele nicht. Leider zeigt mir Google gerade nur Werbung als Ergebnisse an.

      https://www.ard-werbung.de/radio/werbeangebote/radio-im-norden/der-norden-land-leude/der-norddeutsche-humor/ wrote:


      Feinsinnigkeit und Hintergründigkeit sind die wichtigsten Zutaten des norddeutschen Humors.
      Um beispielsweise einem Streit aus dem Weg zu gehen, kann man auch einen Witz machen, den der Gegner erst nach fünf Minuten versteht. So läuft das im Norden.
      Ich kann daher jedenfalls keine Humor-Schilder aufstellen, dann wäre es kein trockener Humor mehr.


      FrankMatz wrote:

      Da sind wir wieder einer Meinung. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Tendenz im Thread eher war, dass es auch schon mal ein bisschen ruppiger sein dürfte, wenn es um die eigene Meinung über andere geht. Da ging's wohl eher nicht um Ich-Botschaften.

      Ich hatte den Eindruck, dass die Tendenz war, dass gute Kommunikation ausmachen würde, dass der andere sich wohl fühlt bis ich sagte, dass ich glaube dass gute Kommunikation eher bedeutet, auch unangenehme Dinge auf eine Art mitzuteilen, die nicht zu sehr schadet. Das schließt für mich Ich-Botschaften mit ein.
    • Capricorn wrote:

      Wenn ich andere Autisten erlebe, merke ich häufig, dass sie gewisse Dinge genau differenzieren können, und anderes wiederum gar nicht auseinander gehalten kriegen. Vielleicht geht dir das auch so?
      Das mit dem "humoristischen Beitrag" von Dr.L84 deutet in diese Richtung.
      Ja, das mag sein. Ich gehe halt mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Dinge, die Menschen, die Welt heran. In innerhalb eines bestimmten Themas glaube ich ganz gut differenzieren zu können, solange nichts passiert, das gar nicht ins Schema passt. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir bei @Dr. L84s Beitrag schon aufgefallen, dass da was ist, was ich nicht einordnen kann. Ich bin bloß nicht drauf gekommen, dass der Beitrag witzig gemeint sein könnte.
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      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • Dr. L84 wrote:

      Dann hältst Du mich aber wahrscheinlich schon für ganz schön psycho, oder?
      Nee, keine Sorge, das ist es ja: So weit denke ich gar nicht. Ich danke eher: Komisch, was soll das jetzt? Über den Menschen dahinter mache ich mir erst Gedanken, wenn er als Notfall vor mir liegt (ich hab mal Rettungsdienst gemacht).
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • Dr. L84 wrote:

      Ich kann daher jedenfalls keine Humor-Schilder aufstellen, dann wäre es kein trockener Humor mehr.
      Ein bisschen Spaß muss sein! :d



      Erklärte Witze sind ja auch doof. Es sei denn, dass das selber wieder witzig ist...

      Andererseits sollte es nicht erst dazu kommen, dass jemand wegen missverständlichen Humors anderen verbal auf die Mütze gibt (Rw!) oder bekommt.
      Ist es nicht klasse, dass dieses Hin und Her ohne Wörter-Dresche auskommt?!?
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Also ich gebe zu, dass ich den Humor auch nicht verstanden habe. Ich habe nach "zu Satan beten" sogar aufgehört zu lesen, weil ich es echt überzogen fand, den imaginären FrankMatz nun auch noch für die Satanistenlaufbahn des Raucherkollgen verantwortlich zu machen :oops:
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)