"Kinder verlieren ... ihr Gefühl für Bedürfnisse, die sie ... nicht ausleben dürfen"

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    • "Kinder verlieren ... ihr Gefühl für Bedürfnisse, die sie ... nicht ausleben dürfen"

      Das Zitat ist leicht gekürzt: im DLF hieß es insgesamt:

      Gerald Hüther wrote:

      Kinder verlieren durch die Lockdown-Maßnahmen ihr Gefühl für Bedürfnisse, die sie aktuell nicht ausleben dürfen
      Aber meine Idee ist nun: kann man diese Spätfolgen parallel bei autistischen Kindern sehen, die - nicht alle, aber die Betreffenden ohnehin schon "vor Corona" - zB mit "sieh mir in die Augen" o.Ä. aus ihren Bedürfnissen herausgezwungen werden.
      Vereinzelt niedergeschriebene Berichte, welche Erleichterung es bringt, wenn man als Erwachsener sich selbst erlaubt, den anerzogenen Verhaltensmustern nicht mehr zu folgen, legen das mMn nahe.
      Gilt natürlich dann auch für Händeflattern usw. :question:
    • Das sehe ich auch so. Ich selbst denke fast nur an Anforderungen und es fällt mir sehr schwer, meine eigenen Bedürfnisse zu erkennen, um sie zuzulassen. In dieser Hinsicht ist Corona für mich vielleicht ein Vorteil, weil so wenig Soziales gefordert ist, dass ich mir selbst sehr nah komme.
      Mein Kind macht Autismus-Therapie und ich weiß gar nicht genau, wie da soziale Kompetenzen gelehrt werden. Ich hoffe, nicht nur als "Schauspielern".
    • Das muss ich für mich leider bestätigen. Es ist ein noch immer nicht abgeschlossener Lernprozess seit der Diagnose vor 2 Jahren, meine Bedürfnisse wahrzunehmen, zu differenzieren, einzuordnen und dann auch ihnen gemäß zu handeln.
      Allein die Erkenntnis "Ich bin extrem müde / erschöpft" 8o"durchhalten" bis zur "gesellschaftlich akzeptablen" Schlafenszeit, essen als Ersatzbefriedigung ins Bett legen und schlafen, bis ich ausgeschlafen (!) bin - das habe ich bis heute noch nicht verinnerlicht. Ganz zu schweigen von subtileren Wahrnehmungen.
      Ich denke, dass die meisten Menschen ungünstig "konditioniert" sind, aus kulturellen Gründen. Bei autistischen Menschen dürfte die Diskrepanz zw. Bedürfnissen und gesellschaftlichen Forderungen nur deutlich größer sein und erheblich zum Leidensdruck beitragen.
    • @Grubber das Beispiel Schlafen finde ich interessant. ich habe ganz gleichbleibende Tageszeiten für alles. Könnte es sein, dass ich das nur aus Äußerlichkeit mache? Ich denke eher immer, dass es so einigermaßen passt zu meinen körperlichen Bedürfnissen und ich dann nicht dauernd nachdenken muß: habe ich genug geschlafen? Könnte ich hungrig sein? Wie fühle ich mich, was fühle ich? Darüber muß ich nachdenken.
    • @Illi Ich habe auch feste Schlafenszeiten. Aber manche Tage sind sehr anstrengend (auch das wirklich zur Kenntnis zu nehmen, musste ich erst lernen - vor dem Burnout wusste ich lebenslang immer nur, dass einfach immer alles, was "normales Leben" ist, extrem anstrengend ist, und habe das eben: als normal und "zu ignorierenden Fakt" hingenommen), und ich brauche dann mehr Erholung, oft in Form von zusätzlichem Schlaf, um nicht wieder sehr schnell in eine Erschöpfungsspirale zu kommen. Und leider bringt das meine Tagesroutinen natürlich sehr durcheinander, meist längerfristig, sehr blöd. Aber solange ich nicht alles Unruhe Stiftendes eliminieren kann aus meinem Alltag, muss ich damit wohl leben :?
    • Ich frage mich gerade, ob diese neurobiologische Sicht so einfach ist und tatsächlich als Erklärung herhalten kann.
      Ich hatte eine schwere Kindheit, meine Mutter war Alkoholikerin, d.h. ich habe unter frühem Druck gestanden, Verantwortung zu übernehmen, bin emotional verwahrlost, weil meine Mutter sich nicht kümmern konnte und mein Vater eine zeitlang ausgezogen und daher emotional auch nicht mehr unmittelbar zugänglich war.
      Der neurobologischen Erklärung nach könnte ich damals den Zugang zu meinen Bedürfnissen nach sozialen Kontakten verloren haben, eine Erklärung für autistisches Verhalten.
      Mein jüngerer Bruder hatte aber die gleiche Entwicklungsbedingungen und ist nicht autistisch.
      Vielleicht wirken sich die vorhandenen Bedingungen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien unterschiedlich aus, weil die Gehirnentwicklung ja auch nicht gleichförmig ist, sondern mal schneller mal weniger schnell verläuft je nach Phase.
      Vielleicht ist der neurobiologische Erklärungsversuch auch nur ein Teil der Antwort auf Entwicklungsstörung.
      Man müsste das mal anhand von Zwillingsstudiien untersuchen, also Menschen mit gleicher genetischer Ausstattung.
      diagn.
    • shnoing wrote:

      ....dass das die hohe Depressionsrate unter Autisten erklären könnte.
      ....und - vielleicht - auch ein gehäuftes Vorkommen von depressiven Erkrankungen beim weiblichen Geschlecht.
      Möglicherweise auch verstärkt bei weiblichen Autistinnen.

      Grundsätzlich ist es eine clevere Idee von Mutter Natur, nicht auslebbare Bedürfnisse "stumm" zu schalten. (Das ist die von mir gewählte Umschreibung für "Gefühl für Bedürfnisse verlieren".)
      Denn die Natur "agiert" energiesparend.

      Aber auf Dauer unterdrückte, nicht auslebbare Bedürfnisse zerfleddern geradezu das innere Selbst(bild). Und diese gefühlte Diskrepanz - offiziell geht es uns allen gut, sind wir gleichberechtigt, wollen wir Inklusion leben - zwischen Anspruch und Realität macht auf Dauer bekloppt.

      Ganz stark wirkt das wahrscheinlich bei Kindern, die ihre Resilienz erst ausbauen müssen.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • shnoing wrote:

      Aber meine Idee ist nun: kann man diese Spätfolgen parallel bei autistischen Kindern sehen, die - nicht alle, aber die Betreffenden ohnehin schon "vor Corona" - zB mit "sieh mir in die Augen" o.Ä. aus ihren Bedürfnissen herausgezwungen werden.
      Ja. Zugleich finde ich den Titel bzw. die "These" des Artikels doch ziemlich "vollmundig":
      „Schule ist der Ort, wo Kinder ihre tiefsten Bedürfnisse stillen“
      Da bin ich doch sehr skeptisch. Schule ist vor allem ein Ort, wo Kinder an die Gesellschaft, wie sie heute funktioniert, angepasst werden. Natürlich kann die Schule auch ein Ort sein, wo Kinder sich wohlfühlen, aber das ist längst nicht immer der Fall. Nicht nur Autisten erleben zum Beispiel Mobbing, Gruppendruck, Versagensängste etc. Diese ganzen Berichte, wie traurig die Kinder aktuell sind, weil sie nicht in die Schule dürfen, kommen mir immer etwas fragwürdig vor. Ich glaube, viele Kinder vermissen eher andere Dinge aus der Zeit vor Corona.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Wenn Schule für die meisten Kinder wirklich das bedeutet, was Hüther hier beschreibt:

      „Kinder entwickeln ihre ganzen Fähigkeiten im Grunde genommen doch nicht dadurch, dass man sie unterrichtet, sondern indem sie spielerisch ausprobieren, gemeinsam mit anderen“, sagte Hüther. Dieses wichtigste Lernfeld sei schon „seit viel zu langer Zeit“ geschlossen, kritisierte Hüther. (...)

      Die Debatte um Schulschließungen drehe sich zu sehr um die Bedürfnisse der arbeitenden Eltern und um Kompetenzen für die spätere Berufsausübung. Die Interessen der Kinder würden kaum berücksichtigt. „Ich habe große Befürchtungen, dass hier eine Generation von jungen Leuten groß wird, die sich gar nicht mehr daran errinnern können – weil sie es gar nicht erlebt haben – wie schön das war –, als Kind lebendig zu sein.“
      dann wird mir noch einmal klarer, wie grundsätzlich ich viele Aspekte einer "normalen" Kindheit verpasst habe. Ich ging nicht besonders gerne zur Schule. Und das, obwohl ich in den als "wichtig" geltenden Fächern gute Noten hatte und mich vom Schulstoff sogar vieles interessierte. Größtenteils empfand ich die Schule sozial als sehr anstrengend.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Und noch etwas:
      Lernen sei im Homeschooling nur eingeschränkt und je nach Kind höchst unterschiedlich möglich, so Hüther: Kinder, die Interesse daran hätten, sich Wissen anzueignen, würden auch im Homeschooling gut lernen. Digitale Methoden seien teilweise sogar besser, um Wissen zu vermitteln. Aber es gebe auch viele Kinder, die kein Interesse hätten, und die bräuchten den Kontakt zu einer Bezugsperson, zu einem engagierten Lehrer, der Interesse wecken könne. „Wenn dieses Interesse nicht da ist, nützt der ganze Homeschooling-Einfluss nichts“, betonte der Hirnforscher.
      Das stimmt natürlich. Aber an diejenigen, denen das Lernen im Rahmen des "offiziellen Lehrplans" nicht schwerfällt, die aber Probleme mit dem "hidden curriculum" haben, denkt offenbar niemand.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • In den Schulen dürfen die Kinder nur auf Ihrem Platz sitzen mit Mundschutz. In der OGS nur mit eigenem Spielzeug (mitgebracht) spielen (zumindest bei uns).
      Was soll daran für die Kinder Bedürfnismäßig besser sein? Hüther hat sicher Recht - aber die Bedingungen aktuell sind, auch bei offenen Schulen, nicht besonders geeignet, finde ich.
      Zusätzlich bekommen sie 1x die Woche ein Stäbchen in die Nase gesteckt - geil.

      Meiner Meinung nach, hat es höchstens den Effekt das die Kinder in der Schule (durch)arbeiten, die Mütter in der Zeit in Ruhe arbeiten --> und alle am frühen Nachmittag fertig sind und sich "echte" Aufmerksamkeit schenken können - und nicht nur von morgens bis abends mit dem "halben Arsch" (RW) x( :(
      Das Lernen selbst allerdings wird ggf. besser klappen, da in der Schule LEHRER unterrichten und keine gestressten Mütter.
      *zu viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß*
    • Die Freiheit "sich auszuprobieren" habe ich eigentlich erst gefühlt als niemand mehr meinte pädagogische Verantwortung für mich zu haben.

      Leonora wrote:

      „Ich habe große Befürchtungen, dass hier eine Generation von jungen Leuten groß wird, die sich gar nicht mehr daran errinnern können – weil sie es gar nicht erlebt haben – wie schön das war –, als Kind lebendig zu sein.“

      Das ist aber sicherlich nicht nur wegen Corona so und ich glaube die meisten Menschen die sich wehmütig daran erinnern wie toll und frei ihre Kindheit war idealisieren sie im Nachhinein, Erinnerungen sind immer vom Vergleich zum jetzt aus dem heraus man sich erinnert abhängig. Kindheit ist kein Mehr an Freiheit sondern bloß eine andere Verteilung von Freiheit und so zu tun als wäre für Kinder und Jugendliche alles toll nur weil ihr Leben aus unserer heutigen Perspektive simpel wirkt regt mich immer ein wenig auf weil dass bei vielen dazu führt dass sie diese nicht ernst nehmen und sich dann wundern warum das irgendwann auf Gegenseitigkeit beruht. Es wird gefühlt dauernd so naiv vom praktisch kaum erreichbaren Sollte-Zustand als Ist-Zustand ausgegangen wenn es um Pädagogik geht. Es sollte sich also keiner schlecht fühlen weil die Erinnerung an die eigene Kindheit nicht dem von Erwachsenen erdachtem weltfremden Ideal von Kindheit entspricht, man kann sich später immer noch ausprobieren.

      The post was edited 1 time, last by Sisyphus ().

    • Sisyphus wrote:

      Das ist aber sicherlich nicht nur wegen Corona so und ich glaube die meisten Menschen die sich wehmütig daran erinnern wie toll und frei ihre Kindheit war idealisieren sie im Nachhinein, Erinnerungen sind immer vom Vergleich zum jetzt aus dem heraus man sich erinnert abhängig. Kindheit ist kein Mehr an Freiheit sondern bloß eine andere Verteilung von Freiheit
      Stimmt, das ist ein wichtiger Aspekt. Hüther idealisiert die hier sehr, im Grunde ist das, was er schreibt, die romantische Vorstellung von Kindheit. Gerade die Schule steht ja eigentlich überhaupt nicht für Freiheit, eher sogar im Gegenteil, obwohl das im Einzelfall und bei guten Lehrern anders sein kann.

      Sisyphus wrote:

      Es sollte sich also keiner schlecht fühlen weil die Erinnerung an die eigene Kindheit nicht dem von Erwachsenen erdachtem weltfremden Ideal von Kindheit entspricht, man kann sich später immer noch ausprobieren.
      Ein schöner, ermutigender Gedanke.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Leonora wrote:

      Diese ganzen Berichte, wie traurig die Kinder aktuell sind, weil sie nicht in die Schule dürfen, kommen mir immer etwas fragwürdig vor. Ich glaube, viele Kinder vermissen eher andere Dinge aus der Zeit vor Corona.
      Deine Kritik am Schulsystem teile ich zwar.

      Was Du aber glaube ich übersiehst, ist, dass Schule (oder Kita) der Ort ist, an dem Kinder die ersten sozialen Erfahrungen außerhalb der Familie und auch mit Gleichaltrigen machen. Der Aspekt bleibt bestehen, ganz gleich wie grottig der Unterricht ist.

      Wenn man nun dem Lehrer auf dem Laptop zuschaut und Mama zwei Meter weiter sitzt und aufpasst, fehlt ein wichtiger Entwicklungsschritt, in dem man eine Welt außerhalb der Familie kennenlernt und so Eigenständigkeit und Unabhängigkeit entwickeln kann. Mal ein paar Stunden ohne Familie zu sein ist nicht nur ein Bedürfnis von Eltern.
    • Dr. L84 wrote:

      Mal ein paar Stunden ohne Familie zu sein ist nicht nur ein Bedürfnis von Eltern.
      Natürlich. "Zu Hause bleiben" und nur mit Eltern und, falls es welche gibt, mit Geschwistern zusammen zu sein, ist auf Dauer alles andere als ideal. Umso mehr für Kinder, deren Familien in beengten Verhältnissen leben, wo es keinen Ort zum Toben gibt, man nirgendwo draußen spielen kann. Aber Schule ist eben für viele Kinder (keineswegs nur autistische) keineswegs ein glücklicher Ort, die Kontakte mit Gleichaltrigen im Setting der Schule oft alles andere als positiv und fördernd. Irgendwo las ich mal interessantes über den doppelten Druck in der Schule, wo zur Leistungskonkurrenz eine Anerkennungskonkurrenz kommt, die sich vor allem unter den Schülern selbst abspielt, von der manche Lehrer gar nichts mitbekommen.

      Dr. L84 wrote:

      Was Du aber glaube ich übersiehst, ist, dass Schule (oder Kita) der Ort ist, an dem Kinder die ersten sozialen Erfahrungen außerhalb der Familie und auch mit Gleichaltrigen machen. Der Aspekt bleibt bestehen, ganz gleich wie grottig der Unterricht ist.
      Ja, aber da geht es keineswegs - neben der Vermittlung des Schulstoffs - nur um so harmlose Themen wie das Zurechtkommen in einer Gruppe von Gleichaltrigen, darum, gemeinsam ein Projekt zu erarbeiten, auch mal verlieren zu können oder nicht immer die Hauptrolle zu spielen. All das lässt sich im Sportverein, im Kinderchor, in der Musik-, Theater-, Kunst- oder Umweltschutzgruppe auch und vielleicht sogar besser vermitteln. Der "heimliche Lehrplan" geht viel weiter, unter anderem darum, wie man innerhalb der multidimensionalen Konkurrenz seinen Platz findet, die sich teilweise ergänzenden, teilweise aber auch widersprechenden Normen und Erwartungen von Lehrer und Peer Group erfolgreich navigiert. Die soziale Anpassung geht gewissermaßen viel tiefer. Ich glaube, dass Schule für recht viele Kinder aus unterschiedlichen Gründen kein schöner Ort ist. Ich bin nicht für die Abschaffung der Schulpflicht, sondern ich glaube, dass es zu dem, wie Schule heute strukturiert ist, Alternativen gäbe. Kleinere Klassen wären ein wichtiges Stichwort, dadurch würden sich viele Dynamiken schon automatisch verändern. Im jetzigen Kontext finde ich die diese naive Einstimmigkeit von Medien und "Experteninterviews" halt problematisch, wo immer wieder betont wird, wie sehr jetzt doch quasi alle Kinder die Schule vermissen. Meiner Vermutung nach ist die Situaton wesentlich komplexer.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
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    • Wenn es darum geht was passieren kann, wenn das Kind gefühlt zu schnell das Kindliche aufgeben muss und die eigenen Bedürfnisse untergraben muss, zeigt sich am eindrücklichsten in den biographischen Büchern von Donna Williams: "Ich könnte verschwinden, wenn du mich berührst" und "wenn du mich liebst, bleibst du mir fern."

      Dass das Thema auch andere Autisten beschäftigt, sehe ich auch an einem anderen Buch, welches ich allerdings nicht gelesen habe sondern eben erst zufällig darüber gestolpert:

      Das Existenzrecht einer Autistin, so zu sein, wie sie WIRKLICH ist: Meine Herzenswünsche: Bitte seid milde mit mir (Autismus/Savant/Biografisches)(Deutsch) Taschenbuch – 25. November 2020
      vonSandra Mularczyk(Autor)

      Generell sollte man Kindern empfehlen, auf ihre Gefühle zu hören und diese als Wegweiser zu nutzen, statt in Situationen zu verbleiben, die ihnen nicht behagen oder zurecht Angst machen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.