Erwerbsfähigkeit von min. 3 Std. täglich ,aber keine Erwerbsminderungsrente-wie kann das angehen?

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    • Erwerbsfähigkeit von min. 3 Std. täglich ,aber keine Erwerbsminderungsrente-wie kann das angehen?

      Hallo Leute,
      ich habe noch eine weitere Frage- eventuell kann mir hierzu auch jemand von euch weiterhelfen.
      Wie ich in meinem Eingangspost im Forum für Diagnostik und Fachkräfte schrieb , habe ich vor einiger Zeit eine Begutachtung durch die Deutsche Rentenversicherung auf dem Tagesplan gehabt.
      Ich erhielt ein Ablehnungsschreiben des Sozialamtes in dem steht , dass die Leistung leider abgelehnt werden muss- da ich min. 3 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein kann.
      Nun bin ich etwas verwirrt. Laut Rentenversicherung heisst min. 3h jedoch unter 6h- teilweise erwerbsgemindert und man würde auch Erwerbsminderungsrente bzw. Grundsicherung erhalten.
      Laut Arbeitsagentur gibt es diese Unterteilung nicht- dort wird nur allgemein von mindestens 3 Stunden erwerbstätig sein können gesprochen. Das heisst für mich entweder man ist erwerbsgemindert oder voll einsatzfähig.
      Wer kann mich aufklären?
      Ich muss sonst Widerspruch einlegen und darauf verweisen, dass die Wartezeiten zur Autismusdiagnose extrem lang sind ( hatte das auch damals der Rentenversicherung mitgeteilt nachdem ich vom Jobcenter zur Beantragung von Grundsicherung aufgefordert worden bin- dies wurde aber einfach übergangen und die Ablehnung war klar).
      Ich kann jedenfalls nicht jeder Beschäftigung nachgehen und über einen Grad der Behinderung verfüge ich bisher auch nicht.
      Ist es möglich , dass dem Jobcenter ein Schreiben vorliegt, indem aufgeführt wird unter welchen Bedingungen ich arbeiten könnte?

      Vielen Dank für eure Antworten
    • Für die Arbeitsverwaltung ist nur relevant ob du überhaupt arbeitsfähig bist. Das bist du mit 3-6 Stunden am Tag. Dass du weniger verdienst als jemand mit voller Erwerbsfähigkeit interessiert hierbei keinen (leider).

      Wenn die dir mögliche Teilzeitarbeit vom Einkommen her nicht reicht, dann müsste das Jobcenter aufstocken.
    • Ich habe nun gelesen, dass eine teilweise Erwerbsminderung sowieso nicht ausreichen würde um die Grundsicherung/ Rente zu erhalten ( es sei denn es kann nachgewiesen werden , dass ein geeigneter Arbeitsplatz nicht zur Verfügung steht).
      Was kann ich jetzt tun ? Ich sehe mich ja definitiv als nicht vermittelbar auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an. Nicht unbedingt für immer, aber zur Zeit ist das so.
      Ich habe noch Therapiebedarf und eine Gutachtenerstellung steht ja immer noch aus ( ich habe also nichts in der Hand ,nur das der Ärztliche Dienst der Agentur mich wiederholt "befreit" hat).

      Die Zeit ist aber nicht ausreichend gewesen um irgendwas zu bewirken, was mich entweder normal arbeitsfähig macht oder mir zumindest Erleichterung bringt ( Gutachten, Schwerbehindertenausweis).
      Wie sollte ich nun vorgehen- dem Jobcenter mitteilen das sich an meiner Situation bisher nichts geändert hat und auf die noch ausstehende Gutachtenerstellung verweisen oder mich mit dem Sozialamt in Verbindung setzen ( Widerspruch )?Wäre zwar wohl aussichtslos- ansonsten würde ich aber vor dem Jobcenter erst einmal so dar stehen, als würde ich das Ergebnis hinnehmen.
    • Vermutlich wäre es mir ähnlich gegangen, aber ich bin in die WfbM gegangen, was mich automatisch als nicht erwerbsfähig bzw erwerbsgemindert einstuft.
      Ich habe nach Anraten des EUTB beim Arbeitsamt sofort die Teilhabe am Arbeitsleben beantragt. Allerdings nachdem ich die Autismusdiagnose bekommen habe.
      Ich weiß nicht ob du diese auch schon hast. Falls ja, würde ich dir auch dazu raten.
      Ich war vorher (einige Jahre vorher) auch bei der Arbeitsagentur und hoffte auf Hilfe aber hatte nur Probleme, Missverständnisse, Beleidigungen und Nötigung bis zum Meltdown.
      Das wollte ich mit allen Mitteln vermeiden, darum bin ich einen anderen Weg gegangen.
    • Ich würde mich umgehend an den Vdk oder einen Fachanwalt für Sozialrecht wenden.

      Schon um Widerspruchsfrist einhalten zu können. Zur Not solltest Du erstmal Widerspruch einlegen, um die Frist zu wahren und in Deinem Widerspruchsschreiben angeben, dass die Begründung des Widerspruchs noch folgt.

      Mit dem Vdk oder Deinem Anwalt solltest Du unbedingt klären, ob ein Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente sinnvoll wäre. Wenn man eine Teilerwerbsminderungsrente zuerkannt bekommt und dann festgestellt wird, dass es keinen geeigneten Teilzeitarbeitsplatz gibt, dann wird man als Teilerwerbsminderungsrentner in die Vollerwerbsminderungsrente geschickt.

      Wenn diese geringer ausfällt als die Grundsicherung, dann hat man Anspruch auf Grundsicherung.

      Daher unbedingt die Beratung und Koordinierung wie Du vorgehen solltest durch den VdK oder einen Anwalt in Anspruch nehmen.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Karou wrote:

      Anakin_1 wrote:

      Mit dem Vdk oder Deinem Anwalt solltest Du unbedingt klären, ob ein Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente sinnvoll wäre.
      es gibt keinen Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente
      Doch gibt es. Man wählt im Antrag ausdrücklich aus, ob man die Erwerbsminderungsrente wegen teilweiser Minderung der Erwerbsfähigkeit = Teilerwerbsminderungsrente oder ob man sie wegen vollständiger Einschränkung der Erwerbsfähigkeit = volle Erwerbsminderungsrente beantragt.

      Das war jedenfalls der Stand Juli 2019 bei der DRV Bund.

      Hast Du andere Erfahrungen gemacht oder wie kommst Du zu der Behauptung, dass meine Aussage falsch ist?
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • Anakin_1 wrote:

      Doch gibt es. Man wählt im Antrag ausdrücklich aus, ob man die Erwerbsminderungsrente wegen teilweiser Minderung der Erwerbsfähigkeit = Teilerwerbsminderungsrente oder ob man sie wegen vollständiger Einschränkung der Erwerbsfähigkeit = volle Erwerbsminderungsrente beantragt.
      Das war jedenfalls der Stand Juli 2019 bei der DRV Bund.

      Hast Du andere Erfahrungen gemacht oder wie kommst Du zu der Behauptung, dass meine Aussage falsch ist?
      kannst du mir das bitte zeigen, wo es dort stehen soll? eine Rente, ob Teil- oder Voll kann man sich nicht aussuchen, nur die Rentenversicherung ist in der Lage, darüber zu entscheiden. Ich habe schon 3 Rentenanträge ausgefüllt, in keinem davon konnte man es auswählen (Vordruck R0100)
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    • Da ich nicht weiß, wie man Screenshots einfügt, mache ich es mal so:

      DRV Bund Formular R0210

      dort Seite 5, Punkt 8.2.

      Die Angabe, in welchem Umfang man nach eigener Auffassung noch arbeitsfähig ist, meine ich. Denn wenn ich mich als mehr als 3, aber weniger als 6 Stunden arbeitsfähig einstufe, beantrage ich die Teilerwerbsminderungsrente.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • @Drachenboot
      Ich hatte Grundsicherung beantragt.

      Wollte den Widerspruch eigentlich wegschmeissen, da ein Widerspruch ohne Unterlagen wohl ziemlich sinnlos ist. Ich habe ja nichts in der Hand was ich dem Gutachten der Rentenversicherung entgegen setzen könnte.
      Dachte jetzt daran mich mit dem Jobcenter in Verbindung zu setzen und den Fall nochmal genau zu schildern.
      Ärztlicher Dienst hat mich im Oktober 2019 begutachtet und auf länger als 6 Monate als arbeitsunfähig eingestuft ( bekam dazu Adressen bzgl. ASS Diagnose von der Ärztin ).
      Im Dezember 2019 wurde ich aufgefordert Grundsicherung bzw. Erwerbsminderungsrente zu beantragen.
      Ich besass allerdings keine Unterlagen, meine letzte Therapie liegt 8 Jahre zurück.
      Auf die Warteliste zur Aspergerdiagnose kam ich nie -die war zu und dann kam Corona.
      Rentenversicherung konnte ich somit nichts brauchbares vorlegen, arbeitsfähig bin ich jetzt aber immer noch nicht.
    • Anakin_1 wrote:

      Da ich nicht weiß, wie man Screenshots einfügt, mache ich es mal so:

      DRV Bund Formular R0210

      dort Seite 5, Punkt 8.2.

      Die Angabe, in welchem Umfang man nach eigener Auffassung noch arbeitsfähig ist, meine ich. Denn wenn ich mich als mehr als 3, aber weniger als 6 Stunden arbeitsfähig einstufe, beantrage ich die Teilerwerbsminderungsrente.
      nein, die fragen nur, wie du dich deiner Auffassung nach noch als arbeitsfähig einstufst. Das ist keine Beantragung der Teil-EM-Rente. Wie ich schon geschrieben habe, das alleine entscheidet die Rentenversicherung.
    • Doch, damit beantragt man die Teilerwerbsminderungsrente.

      Ich spreche hier durchgehend nur vom Antrag.

      Die Entscheidung, ob eine Erwerbsminderungsrente gewährt wird und wenn ja, ob diese als Teil- oder Vollerwerbsminderungsrente gewährt wird liegt ebenso wie die Entscheidung, ob die Rente befristet oder unbefristet gewährt wird, bei der Rentenversicherung.

      Aber der Antrag ist noch was anderes die Entscheidung.
      Diagnose ADHS: 1996 ; Diagnose ASS/HFA: 02/2020
    • rettungsdecke wrote:

      Wollte den Widerspruch eigentlich wegschmeissen, da ein Widerspruch ohne Unterlagen wohl ziemlich sinnlos ist. Ich habe ja nichts in der Hand was ich dem Gutachten der Rentenversicherung entgegen setzen könnte.
      Das ist im grunde auch das problem.
      Bei dir hat die Rentenversicherung also keine volle Erwerbsminderung bescheinigt, habe ich das richtig verstanden?
      Ich habe im Moment auch einen Antrag auf Grundsicherung am laufen weil ich in der WfbM arbeite.
      Ich habe vorher sehr viel darüber gelesen wann man Grundsicherung bekommen kann.
      Bevor man die bekommt, muss man bei anderen Behörden erstmal rausfallen.
      Wer keine Rente bekommen kann (welche auch immer) weil man zB nie eingezahlt hat, und wer dann noch voll erwerbsgemindert ist, der kann Grundsicherung bekommen wenn man halt dazu auch kein Geld hat.
      Bei mir ist das alles gegeben, außer das man mir das mit der vollen Erwerbsminderung auch nie bescheinigt hat.
      Da ich aber jetzt in der WfbM aufgenommen wurde und seit anfang 2020 das Gesetz besagt das in allen Bereichen der WfbM (also auch am Anfang vor den 2 Jahren Arbeitsbereich) Grundsicherung zusteht.
      Andere Sorten von Teilhabe am Arbeitsleben sind nichts dauerhaftes, es sind nur Lehrgänge oder versuchte Ausbildungen in irgendwelche Internaten oder sowas oder Berufs vorbereitende Maßnahmen, das hilft mir aber nicht.
      Wie das bei dir ist weiß ich nicht, so wie du schriebst scheinst du auch nicht mehr auf dem 1. Arbeitsmarkt sein zu wollen, kannst aber noch keine Rente bekommen.
      Wenn man also keine volle Erwerbsminderung zugestanden bekommt, und definitiv Grundsicherung und nicht ALGII bekommen will, dann bleibt meines Wissens nach nur die WfbM.
      Das ist aber dann auch arbeiten, wenn auch auf weniger ansträngendem Niveau als auf dem 1. Arbeitsmarkt.
      Ich bin dort zufrieden, wollte ja eh dort hin.
      Wenn du da nicht hin willst, musst du versuchen irgendwie doch noch die Erwerbsminderung durchzusetzen.
      Wie du das machen kannst, haben dir ja oben schon welche gesagt aber das kann auch trotzdem negativ ausgehen, es ist glaube ich nicht so einfach das durchzuboxen.
      Es kann, wenn man einige Ärzte selbst im Rücken hat die Befunde nachweisen und man Mitglied beim VDK oder SOVD ist, sich günstig einen Anwalt leisten der einen in deren Namen mit vertritt.
      Im Moment ist aber wohl das größte Problem das du weder eine AS-diagnose hast, noch einen SbA.
      Wenn man sowas nicht hat und auch keine andere Diagnosen die dich psychisch körperlich etc beschreiben das du Einschränkungen hast, werden dich vermutlich die bei der Teilhabe am Arbeitsleben auch nicht nehmen. Da bleibt nur das normale Arbeitsamt ohne diesen Schutzraum.
      Ich würde dir darum dringend raten die Diagnose anzustreben, das geht auch trotz Corona. Nicht nur Autismusambulanzen können das testen, es gibt auch einige Kliniken. Ich selbst war in einer Klinik in Bochum deswegen weil die in Dortmund in der Spezialambulanz mehr auch lange keinen Termin gegeben hatten, und in Bochum einfach alles schneller ging.
      Das war dort sehr unkompliziert, sie haben mir Fragebögen per Post zugeschickt, brauchten ca 6 Monate für die Auswertung und dann kam halt ein Gespräch wenige Wochen danach.
      Danach habe ich sofort den SbA beantragt und Teilhabe am Arbeitsleben. Ich wurde dann auch erst von einer Ärztin in der Argentur für Arbeit begutachtet und da meinte man auch erst ich sei voll erwerbsfähig mit erheblichen Einschränkungen.
      Meine Sachbearbeiterin war verwirrt, ich sagte von anfang an ich möchte in die Werkstatt.
      Ich kam dann in die Dia-am wo man dann nochmal schaut für 3 Monate was man kann, ob man auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten kann. Das ver mit einigen Motoriktests und Intelligenztest verbunden, und mit knapp 2 Monaten Praktikum.
      Ich habe das ganze praktikumsmäßig aber nicht bestanden, habe nur 3 Stunden pro Tag geschafft und geriet öfter mit den Mitarbeitern aneinander weil ich sie oft nicht verstand oder umgekehrt, also kam als Auswertung das ich in der WfbM besser aufgehoben bin.
      Dann kam Corona und zog alles in die Länge, konnte erst 6 Monate später in die WfbM und dann mitte Dezember wieder lockdown.
      Ich bin jetzt seit mitte November dabei den Antrag für Grundsicherung durchzuboxen. Im Moment musste ich nur fehlende Unterlagen einreichen weil beim Mietvertrag die Seite mit Unterschrift fehlte oder mein alter Name noch da drin stand und man dachte das sei meine Schwester XD
      Ich hoffe das ich das bald genehmigt bekomme.
    • @rettungsdecke
      wenn du sowieso auch vom ärztl. Dienst der Arge längere zeit erwerbsunfähig gesehen wirst, dann ist es doch nicht so schlimm, trotzdem bei der arge zu sein. also sie werden dich dann wahrscheinlich nicht so unter druck setzen, dass du jetzt sonstwas für dinge machen sollst. ich kenne einige fälle, die "relativ ruhig" mit der arge leben, weil sie zwar nicht zum sozialamt können, aber eben auch keinen passenden job bekommen können. das wissen dann auch die sachbearbeiter und lassen sie in ruhe. natürlich kann dir das niemand hier versprechen. aber bis du alles andere geregelt hast, ist es so schlimm doch auch nicht, dort zu sein, oder? geldmäßig kommt es eh aufs gleiche raus.
      jetzt kannst du erstmal dir einen psychiater suchen (war mir jetzt nicht ersichtlich, ob du irgendwo angebunden bist, wäre für ggf krankschreibungen o.ä. ganz sinnvoll, auch wenn du noch keine ASS diagnose hast und um zu protokollieren, dass du probleme hast, wenn es mal um atteste u.ä. geht). kümmer dich um die warteliste für die diagnostik. viele stellen sind wieder auf.
      du kannst später auch einen wiederholten antrag stellen.
      es wird so oder so alles länger dauern.

      vielleicht hat deine arge auch extra berater (in manchen städten gibts quasi extra berater, die sich nur um behinderte/ chronisch kranke u.ä. kümmern)
    • habe ich vor einiger Zeit eine Begutachtung durch die Deutsche Rentenversicherung auf dem Tagesplan gehabt.
      Ich erhielt ein Ablehnungsschreiben des Sozialamtes in dem steht , dass die Leistung leider abgelehnt werden muss-
      Laut Rentenversicherung heisst min. 3h jedoch unter 6h- teilweise erwerbsgemindert
      Laut Arbeitsagentur gibt es diese Unterteilung nicht- dort wird nur allgemein von mindestens 3 Stunden erwerbstätig sein können gesprochen.
      Das sind 3 verschiedene Behörden mit unterschiedlichen Krietrien.

      Es stimmt, bei mind. 3 bis 6h ist man teilweise Erwerbsgemindert bei der Rentenversicherung.
      Beim Arbeitsamt (Reha Maßnahme) muss man mind. 15h/Woche arbeitsfähig sein um eine Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen zu können.

      Zum Sozialamt:
      deutsche-rentenversicherung.de: Wenn Sie bereits eine Rente wegen Erwerbsminderung erhalten, haben Sie nur Anspruch auf Grundsicherung, wenn die bestehende Rente dauerhaft wegen einer vollen Erwerbsminderung gezahlt wird. Im anderen Fall können Sie Anspruch auf andere Sozialleistungen haben, beispielsweise auf Sozialhilfe.
    • Hallo Leute,

      danke für eure Antworten

      Es war klar das es so ausgehen würde, da ich keine aussagekräftigen Unterlagen hatte.
      Von selbst hätte ich die Grundsicherung auch nicht beantragt. Ich schließe eine Arbeitsaufnahme in Zukunft auch nicht komplett aus.
      Nachdem ich vom Äd befreit wurde konnte ich ja nichts anderes tun als deren Anweisungen zu folgen (so nach dem Motto versuchen wir mal ob wir die hier endlich raus kriegen).
      Das blöde ist nur halt das Gutachten der Rentenversicherung die der Arge auflösen. Heisst ich bin jetzt erstmal ganz normal in der Vermittlung obwohl ich vor etwas über einem Jahr als arbeitsunfähig auf unbestimmte Zeit eingestuft wurde. Und ohne Gutachten,Gdb habe ich ja nichts in der Hand und mir bleibt nur weiter die Möglichkeit krank zu machen.
      Ich hoffe halt das man mich erstmal weiter in Ruhe lässt, da ich aufgrund von Corona da nicht weitergekommen bin (und in etwas über einem Jahr kann man auch nicht erwarten das ich einen Psychotherapeuten zur Seite habe mit dem ich mich super verstehe und der mich wieder voll erwerbsfähig gemacht hat- war ich sowieso nie).