Autismuskarten und Ansteckbuttons für Notfälle

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    • Die stilisieren Autismus als eine Art Feind, den man vernichten muss, da er das Kind und das Umfeld zerstört. Und um das Kind zu retten. Und wollen dass Eltern um das "gesunde" Kind trauern, das sie nie haben werden, ähnlich als sei ihr Kind gestorben, nur weil es nicht ihre Erwartungen erfüllt. Und pumpen ihre Spendengelder weniger in Hilfe für Autisten und mehr in Forschung zur Ausmerzung von Autismus durch vorgeburtliche Erkennung und Selektion der betroffenen Embryonen / Föten etc.



      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.

      The post was edited 2 times, last by Lex ().

    • Bitte keine Puzzleteilsymbole, das kommt von Autism Speaks!
      Lex, dazu laut Google: "Das Puzzle-Symbol wurde zuerst von der „National Autistic Society“ in den USA als Logo genutzt." (autismusfaq.de)
      "Ein Puzzlestück wurde als erstes von der National Autistic Society, einer britischen Organisation, die sich für Autisten einsetzt, für ihr Logo verwendet." (unbemerkt.eu)
    • Autism Speaks hat viele Autismushilfsorganisationen geschluckt. Wer nun das Puzzleteil zuerst benutzt hat, müsste ich recherchieren, aber wozu? Hitler war auch nicht der erste, der das Hakenkreuz als Symbol benutzt hat, und es war früher nichts Negatives. Dennoch würde ich heute kein Hakenkreuz tragen, um nicht Gefahr zu laufen, dass man mich für einen Anhänger von Hitlers Ideologie hält. Das Symbol wurde verdorben quasi.
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    • kim wrote:

      Ginome wrote:

      Stell' Dir vor Du wirst durch ein Missverständnis verhaftet und musst aussagen.
      Oder, die leichtere Version, Du musst als Zeuge aussagen.
      Für sowas kann ich mir so ein Kärtchen sehr gut vorstellen.
      Genau so eine Situation als Zeuge hatte ich schon. Mein Freund wurde von mehreren Personen angegriffen und ich konnte am Tatort keine Aussage machen, ich war völlig überfordert. Auch vor Gericht später konnte ich nicht das ausdrücken, was ich eigentlich wollte. Letztendlich wurden nicht die Personen belangt, die ihn angegriffen haben, sondern ein Minderjähriger, der nur am Rande was damit zu tun hatte. Ich weiß nicht, was nötig gewesen wäre, damit ich richtig hätte aussagen können.
      Hallo liebe @kim , wie nennt man diese Kommunilationsprobleme, Ausdruckprobleme?Habe sie leider auch.
      Wenn mich jemand verbal indirekt niedermacht kann ich nicht wiedergeben, was indirekt ausgedrückt wird, da es für mich nicht greifbar ist, weshalb ich mich dann auch nicht verbal wehren kann.
      Vor meinem Meister oder so, war ich dann immer der böse.
      Für mich ist die Person auch böse, welche mich verbal indirektich beleidigt, ich kann aber nicht kurz uusammenfassen was los ist, da ich indirekte Kommunikation nicht verstehe.

      Wenn mein Gedaechnis mitmacht, kann ich wiederholen was wortwörtlich gesagt wurde, was selbst dem Meister zu anstrengend war.
      Wie nennt man so was?

      In der soziale Einrichtung, wo ich ehrenamtlich helfe, komme ich irgendwie ins Gespräch, wenn ich helfe.
      Wenn ich Mal komme und nicht helfen kann, da alles zu viel ist, ich aber jemand zum Reden brauche,haben die in der Einrichtung nie Zeit
      Im Lockdown ist für mich eine Festangestellte zum Telefonieren eingeteilt, die nur am Anfang des ersten Lickdowns telefonieren wollte, ab Homeoffice hiess es immer keine Zeit da mit Hund spazieren, mit Mutter weg etc.
      Menschen mit Borderline, Traumatas kotzen dich bei mir aus, so dass ich nicht nur allein bin, auf Augenhöhe bekomme ich nichts hin, da ich nicht Mal weiss wie ich in Kontakt komme.

      The post was edited 3 times, last by Daniel1 ().

    • Wenn jemand nanchnal nicht sprechen kann, dann nennt man das: "elektiver Mutismus" Manche machen auch selektiven Mutismus draus.

      Aber man kann natürlich auch aus Einschüchterung schweigen, wegen sozialer Phobie oder weil nan nicht die richtigen Worte findet. Nur wenn das sehr häufig ist, trifft elektiver Mutismus es schon besser.
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    • Aus eigener Erfahrung würde ich die Notfallkarte leider nicht weiter empfehlen können. Ich war heute in einer mich extrem überlastenden Situation mit einer Sprechstundenhilfe. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, ob sie schwer von Begriff war, oder ob ich mich missverständlich mitteilte. Es kam dadurch jedenfalls leider zu einer großen Diskussion, weil ich mit der Situation (ich war ohne Begleitung dort) immer überforderter war. Die Praxis weiß von meiner Autismus Diagnose und hat auch den Facharztbrief bei sich im System, und gesagt dass ich Autist bin hatte ich heute in der Situation auch nochmal extra. Ich vermute, dass die Sprechstundenhilfe einfach nicht damit umgehen konnte und da hätte mir die Notfallkarte in der Situation auch nicht helfen können.

      Es kann sein, dass das ein extremes und seltenes Negativbeispiel war, aber Autist zu sein könnte in einer entsprechenden Situation (Polizeikontrolle, was hier als Beispiel genannt wurde) jeder behaupten. Um sich dadurch vielleicht Vorteile oder eine Sonderbehandlung zu erhoffen. Nach der Erfahrung von heute bin ich mir nicht Mal sicher, ob die Polizei oder Behörden oder wer auch immer, so eine Notfallkarte überhaupt anerkennen würde. Es ist ja nichts offizielles und nichts einheitliches, wie zum Beispiel der Organspende-Ausweis den auch jeder kennt von der Optik.
    • Avery wrote:

      Um sich dadurch vielleicht Vorteile oder eine Sonderbehandlung zu erhoffen.
      Welche Vorteile kann man sich damit erhoffen? Das man rücksichtsvoller behandelt wird in einer Ausnahmesituation? Viel mehr ist doch nicht zu erwarten.


      Avery wrote:

      Nach der Erfahrung von heute bin ich mir nicht Mal sicher, ob die Polizei oder Behörden oder wer auch immer, so eine Notfallkarte überhaupt anerkennen würde. Es ist ja nichts offizielles und nichts einheitliches, wie zum Beispiel der Organspende-Ausweis den auch jeder kennt von der Optik.
      Es geht ja nicht darum, dass es offizielles anerkannt wird, sondern, die Person, die die Karte liest soll einmal kurz innehalten und entsprechend rücksichtsvoller reagieren.
      Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
      Voltaire

      The post was edited 1 time, last by kim ().

    • Als Forschungsergebnis kann man dies nur als maßgeblich einstufen, wenn die mündliche und schriftliche Information darüber, dass die Person autistisch ist, als gleichwertig einzustufen ist.
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