Wurdet ihr seit Kindheit auf neurotypisches Verhalten getrimmt, oder durftet ihr selber euer Charakter mit emotionaler Unterstützung entwickeln?

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    • Herzlichen Dank @ADD83 ,


      zaph wrote:

      Daniel1 wrote:

      Wenn das Kind zu sehr auf Kompatibilität mit der Aussenwelt getrimmt wird, sehe ich die Gefahr, dass es an Belastbarkeit und Funktionalität verliert.
      Und was findest Du besser?Alles einfach machen lassen (Zappeln, schlürfen,...)?
      Dann soll sich aber auch keiner beschweren, wenn später andere nicht mit einem zappelnden und schlürfenden Erwachsenen gemeinsam ins Restaurant wollen.
      Als Laie, würde ich mir wünschen, dass die Erwachsenen, 'versuchen' kognitiv die Perspektivübernahme den Kindern zu vermitteln, damit sie kognitiv kapieren, was in der neurotypische Welt als normal gilt und sie Konsequenzen eines 'falschen Verhaltens' kognitiv ableiten können.
      Dazu, Erklärung, Erklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung, sowie emotionale Unterstützung und Akzeptanz.

      Intuitiv verstehe ich nichts, wobei ich kognitiv mit Hintergrundwissen und Erfahrungswerte manches kompensieren kann.
      Wenn mich ein Kind kneift und ich sachte zurückgreife, versteht es mein Verhalten sicherlich schneller sls
      ich ein Kind 'verhaltenstechnisch dressiere' ohne es mit Hilfe von Hintergrundwissen aufzuklären.
      Sehe die Gefahr, dass das Kind an Belastbarkeit und Funktionalitset durch die 'Dressur' verliert und statt eine 'lose Maske', welches das Kind jederzeit absetzen kann eine fest Maske trägt, welches halt auch Probleme mit Belastbarkeit und Funktionalität erzeugt.
      Mir kostet es sehr viel Kraft, Menschen in die Augen zu schauen, wo ich angenommen werde, verhalte ich mich so, dass ich am besten damit zurecht komme, was Kraft spart.
      Ein junger Asperger Autist, welche sich die Regeln der neurotypische Welt bewusst ist, aber auch die Einschränkungen welches der Autismus verursacht,
      Kann sich anpassen, wenn es nötig ist, im sicheren Umfeld kann es aber auch so sein, wie das Kind eben ist.

      Halt nur meine persönliche Meinung.

      Was intuitiv oft nicht verstanden wird, kann oft kognitiv erarbeitet und verstanden werden, was natürlich aufwendiger ist, als Kinder wie Zootiere zu 'dressieren'

      Dazu immer Wertschätzung, emotionaler Unterstützung und Annahme seitens der Eltern.

      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • zaph wrote:

      Was ist denn der goldene Mittelweg?
      Ein bisschen schlürfen und nur zu den geraden Stunden zappeln?
      Das Kind soll lernen, was auffällig ist (ohne sich falsch zu fühln) und lernen, das ein oder andere in gewissen Situationen eben nicht zu tun. Mein Sohn kann sich woanders oder wenn wir Besuch haben, sehr gut benehmen (Tischmanieren etc) und Stimming unauffällig machen oder unterlassen etc. Er muss es aber nicht. Wenn wir unter uns sind, ist er so, wie er ist (er benimmt sich aber nicht schlecht, nur eben aus Sicht der NTs wäre es schlecht). Da gibts sicher für jedes autistiche Kind individuelle Möglichkeiten.
      mitten im Burnout - aber alles wird gut :nerved:
    • Lüber @RegenbogenWusli ,
      möchte auch hiermal sagen, freue mich immer sehr auf deine Beiträge.
      Sehr Kompetent aber auch sehr herzlich.

      Wegen ABA, muss ich mal im Autismuszentrum nachfragen, ob und wie weit sie es noch anwenden.

      de.m.wikibooks.org/wiki/Applie…nalysis_(ABA):_Einleitung

      zeit.de/zeit-wissen/2013/03/au…-kinder-verhalten/seite-2

      Dass sie sehr stark mit dem Teacch Ansatz arbeiten weiss ich, bei ABA muss ich noch nachfragen.

      de.m.wikipedia.org/wiki/TEACCH

      en.m.wikipedia.org/wiki/Treatm…tion_Handicapped_Children

      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Jedes Autismuszentrum ist jedenfalls anders. Das in Essen ist das einzige was ich kenne, ich nehme an das sie dort mehrere Therapien anwenden, das wo man lernt mit Karten zu sprechen wenn man nicht sprechen kann, aber auch andere Therapien.
      Ich vermute das nicht jedes Autismuszentrum alle Therapieformen anwenden kann.
      Ich weiß nur das man diese Therapien selbst zahlen muss oder über das Arbeitsamt/Amtfür Soziales und Wohnen bezahlt bekommen kann wenn man das beantragt.
      Die Krankenkasse übernimmt das nicht.


      Daniel1 wrote:

      möchte auch hiermal sagen, freue mich immer sehr auf deine Beiträge.
      Sehr Kompetent aber auch sehr herzlich.
      Das freut mich das meine Beiträge dir weiterhelfen C:
    • ADD83 wrote:

      Ich habe eigentlich täglich gehört:
      Hör auf zu zappeln, setz dich gerade hin, zieh die Schultern hoch beim Laufen und mach den Rücken gerade, schau mich an wenn ich mit dir rede, hör mit ... auf, sonst entwickelt sich das noch zu einem Tick, sei nicht so albern, werd endlich erwachsen, such dir gefälligst Interessen die deinem Alter/Mädchen entsprechen, such dir endlich Freunde, hör auf deine Jugend zu vergeuden, sprich gefälligst mit den Leuten wenn wir irgendwo zu Besuch sind oder Besuch haben
      Das nennt man Erziehung. Ich denke jeder, der vor den 2000ern geboren ist, hat das erlebt.
      Heutzutage lässt man die Kinder natürlich machen was sie wollen. Ob da dann was brauchbares bei rauskommt?

      Bei Behinderten ließ man damals auch schon einiges "durchgehen". Den Status hatten aber nur ganz wenige die hier im Forum aktiv sind.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • zaph wrote:

      Daniel1 wrote:

      Wenn das Kind zu sehr auf Kompatibilität mit der Aussenwelt getrimmt wird, sehe ich die Gefahr, dass es an Belastbarkeit und Funktionalität verliert.
      Und was findest Du besser?Alles einfach machen lassen (Zappeln, schlürfen,...)?
      Dann soll sich aber auch keiner beschweren, wenn später andere nicht mit einem zappelnden und schlürfenden Erwachsenen gemeinsam ins Restaurant wollen.

      Ich kann das gerade nicht ganz nachvollziehen:
      Auf der einen Seite soll den Kindern größtmögliche Freiheit gelassen werden, andererseits wird aber kritisiert, wenn im späteren Leben keiner was mit denen zu tun haben will, weil sie nicht wissen (weil nie gelernt), wie man sich zu benehmen hat.
      Weißt du zaph, wenn zum Beispiel niemand was mit mir zu tun haben will, aufgrund meiner Eigenarten, dann ist es halt so! Wem es nicht passt,der soll es mir gefälligst ins Gesicht sagen oder mich in Ruhe lassen! Ich verbiege mich doch nicht für Leute, die mir eh nix bedeuten! Ich mache mich nicht davon abhängig,was Andere von mir denken könnten! Habe ich denn kein Leben, das ich es für solche irrationalen Denkweisen verpulvere?

      Es ist schön wenn man Freunde/Gesellschaft hat,aber ich komme auch ohne welche klar!
    • Ginome wrote:

      ADD83 wrote:

      Ich habe eigentlich täglich gehört:
      Hör auf zu zappeln, setz dich gerade hin, zieh die Schultern hoch beim Laufen und mach den Rücken gerade, schau mich an wenn ich mit dir rede, hör mit ... auf, sonst entwickelt sich das noch zu einem Tick, sei nicht so albern, werd endlich erwachsen, such dir gefälligst Interessen die deinem Alter/Mädchen entsprechen, such dir endlich Freunde, hör auf deine Jugend zu vergeuden, sprich gefälligst mit den Leuten wenn wir irgendwo zu Besuch sind oder Besuch haben
      Das nennt man Erziehung. Ich denke jeder, der vor den 2000ern geboren ist, hat das erlebt.Heutzutage lässt man die Kinder natürlich machen was sie wollen. Ob da dann was brauchbares bei rauskommt?

      Bei Behinderten ließ man damals auch schon einiges "durchgehen". Den Status hatten aber nur ganz wenige die hier im Forum aktiv sind.
      also ich hab das bei andere nicht so mitbekommen
      Selbstdiagose...
    • zaph wrote:

      Und was findest Du besser?Alles einfach machen lassen (Zappeln, schlürfen,...)?
      Dann soll sich aber auch keiner beschweren, wenn später andere nicht mit einem zappelnden und schlürfenden Erwachsenen gemeinsam ins Restaurant wollen.

      Ich kann das gerade nicht ganz nachvollziehen:
      Auf der einen Seite soll den Kindern größtmögliche Freiheit gelassen werden, andererseits wird aber kritisiert, wenn im späteren Leben keiner was mit denen zu tun haben will, weil sie nicht wissen (weil nie gelernt), wie man sich zu benehmen hat.
      Da man ja überwiegend sein Kind von Geburt an erleben und begleiten darf, kann man bestimmtes Verhalten von Anfang an beobachten und einschätzen. Das heißt für mich, ich kann erkennen, wann mein Kind wie welches Verhalten zeigt. Im Idealfall kann ich daraus schließen, welches der Auslöser für “gesellschaftlich nicht toleriertes“ Verhalten ist. Im Laufe der Entwicklung des Kindes verliert sich vielleicht Einiges davon, Anderes kann man im Vorleben “steuern“, und wieder Anderes wird wohl eventuell auch beibehalten. Wichtig ist m.E. immer auch eine Erklärung dazu, warum ich mein Kind auf etwas hinweise (wie hier auch schon von anderen erwähnt). Dazu, m.M. nach sehr wichtig, die Wortwahl und der “Ton“. Ein vorwurfsvolles Du machst das falsch!“ richtet sicher viel mehr Schaden an, als ein liebevolles “Darf ich dir zeigen, wie man es auch anders machen kann?“.
      Wo das Eine dem Kind unterstellt, bestimmte Sachen nicht “richtig“ zu können, zeigt das Andere dem Kind Flexibilität und Ausprobieren dürfen. Liebe, Verständnis, Respekt und Zutrauen vermitteln, das ist, denke ich, der “Mittelweg“.

      “Wie man sich zu benehmen hat...“ finde ich auch immer schwierig in meinem Verständnis. Wer bestimmt denn, wie man sich zu benehmen hat? Doch einzig und allein die Gesellschaft, in der man lebt. Was hier vielleicht verpönt ist, gehört in einer anderen Gesellschaft (anderer Kulturkreis) vielleicht zum guten Ton (RW).
    • Ich hätte mir ehrlich gesagt als Kind etwas mehr Erziehung gewünscht, dann hätte ich mir als Erwachsene nicht soviel hart erarbeiten müssen.
      Und das waren hauptsächlich Grundlagen.
      Hätte ich die bereits drauf gehabt, hätte ich mehr Energie für was anderes gehabt.
    • Teil meiner Eingangsfrage:

      zaph wrote:

      Wurde Dir erklärt, warum Du all das (nicht) machen sollst?
      Die wurde zwar nicht beantwortet, aber ich wollte damit darauf hinweisen, dass eine Erklärung Teil des Hinweises sein sollte, wenn man Kinder auf ein Verhalten hinweist, das geändert werden soll.
    • Lady Bug wrote:

      “Wie man sich zu benehmen hat...“ finde ich auch immer schwierig in meinem Verständnis. Wer bestimmt denn, wie man sich zu benehmen hat? Doch einzig und allein die Gesellschaft, in der man lebt. Was hier vielleicht verpönt ist, gehört in einer anderen Gesellschaft (anderer Kulturkreis) vielleicht zum guten Ton (RW).
      Da verstehe ich aber gerade nicht, warum das schwierig sein soll.
      Wenn lautes Rülpsen nach dem Essen in der Demokratischen Republik Kongo zum guten Ton gehört, dann hat das doch keinen Einfluss darauf, dass ich meinem Kind hier vermitteln sollte, das besser zu unterlassen?!
    • zaph wrote:

      Lady Bug wrote:

      “Wie man sich zu benehmen hat...“ finde ich auch immer schwierig in meinem Verständnis. Wer bestimmt denn, wie man sich zu benehmen hat? Doch einzig und allein die Gesellschaft, in der man lebt. Was hier vielleicht verpönt ist, gehört in einer anderen Gesellschaft (anderer Kulturkreis) vielleicht zum guten Ton (RW).
      Da verstehe ich aber gerade nicht, warum das schwierig sein soll.Wenn lautes Rülpsen nach dem Essen in der Demokratischen Republik Kongo zum guten Ton gehört, dann hat das doch keinen Einfluss darauf, dass ich meinem Kind hier vermitteln sollte, das besser zu unterlassen?!
      Genau das könnte man seinem Kind ja erklären.
      Das ist nicht schwierig.
      Die Äußerung “Wie man sich zu benehmen hat“ an sich finde ich für mich schwierig. Vielleicht habe ich das undeutlich formuliert. Dieses “Benehmen“ ist ja von der Gesellschaft gefordert oder diktiert. Aber wie ich das für mich selbst definiere ist vielleicht ein ganz anderes Thema.
    • zaph wrote:

      Lady Bug wrote:

      Dieses “Benehmen“ ist ja von der Gesellschaft gefordert oder diktiert. Aber wie ich das für mich selbst definiere ist vielleicht ein ganz anderes Thema.
      Mag sein.Aber ohne einen Konsens zu gesellschaftlichen Normen wird das Zusammenleben schwierig.
      Da kommt es m.M. nach wieder darauf an, welche gesellschaftlichen Normen es sind und ob es mir wichtig ist, mich an diese zu halten.
      Für mich ist ein respektvoller Umgang miteinander sehr wichtig. Sich an Regeln und Gesetze halten ebenso. Stehlen, Lügen, Betrügen sind definitiv nicht förderlich für ein “friedliches“ Miteinander. Des Weiteren halte ich mich an “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“. Wenn ich also nicht möchte, dass meine Tischgesellschaft laut rülpst, mache ich das selbst auch nicht. Sollte es dennoch mal passieren, kann ich um Entschuldigung bitten. Wenn ich das alles meinen Kindern vorlebe, ist der größte Teil, sie “gesellschaftsfähig“ ins eigenständige Leben zu “entlassen“ schon getan. Die ganzen anderen “Dinge“ sind m.E. kinder- und situationsspezifisch zu behandeln.
    • zaph wrote:

      Teil meiner Eingangsfrage:

      zaph wrote:

      Wurde Dir erklärt, warum Du all das (nicht) machen sollst?
      Die wurde zwar nicht beantwortet, aber ich wollte damit darauf hinweisen, dass eine Erklärung Teil des Hinweises sein sollte, wenn man Kinder auf ein Verhalten hinweist, das geändert werden soll.
      Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Das gilt für bestimmtes Verhalten, ebenso wie Verbote, die man aussprechen muss, oder auch warum etwas jetzt gerade nicht möglich ist. Erklärungen sind, egal in welchem Alter, für Kinder viel leichter zu akzeptieren, als ein einfaches “Nein“ oder “Das darfst du (so) nicht machen.“
    • @Lady Bug und @zaph

      Aber es ist doch ein Unterschied ob man sich benehmen kann oder ob man nicht seinen Charakter ausleben darf. Also ich war immer ein Vorzeigekind, trotzdem wurde ich zu Hause ständig angeschnauzt, was ich falsch denke, mag, fühle. Ich finde nicht dass das eine was mit dem anderen zu tun hat.
      Ich hätte mich ja trotzdem gut benommen, auch wenn mein Papa mir erlaubt hätte Motocross zu fahren oder mein Zimmer so zu gestalten wie es mir gefällt.
      Selbstdiagose...
    • Ich komme mal auf die Liste von molle66 zurück...

      molle66 wrote:

      Guck mich an wenn ich mit dir rede,
      Mach nicht so einen Buckel
      Spiel nicht mit dem Essen
      Schlürf nicht so
      Laufe vernünftig
      ... und sage:

      Zunächst mal stören mich die Imperative. In diesem "Hinrotz-Jargon" kann ja heute nicht einmal mehr die Bundeswehr mit ihren jungen Berufssoldaten sprechen, die schmeißen nämlich sonst den Bettel hin (RW).

      Dann: Nr. 1 ("Guck mich an wenn ich mit dir rede") finde ich schon arg übergriffig. Mir selbst fällt das eben verdammt schwer, und ich bin froh, dass meine Eltern vor Jahrzehnten das nur wenig einsetzten. Den Rest kenne ich gut, und ein bisschen dem Kind zugewandter formuliert ("Setz dich doch bitte mal aufrecht und gerade an den Tisch") und mit einer Begründung versehen ("... das ist nämlich viel besser für eine Wirbelsäule") halte ich die die Liste nicht für Erziehungsterror. Mit dem Essen nicht zu spielen, hat auch einen religiösen oder spirituellen Hintergrund, nämlich den Respekt vor Nahrung, der wiederum auf Hungererfahrungen beruht, und ich glaube, dass man das Kindern genauso vermitteln kann wie die Tatsache, dass Suppe schlürfen in Mitteleuropa als unschön empfunden wird. Man vermittelt Jungs ja auch, das man sich im Stadtpark nicht einfach ans Gebüsch stellt und pinkelt, obwohl das per se noch kein Zuschaustellen von Sexualität ist, aber eben nicht üblich.

      Daniel1 wrote:

      Noch heute werde ich von meinen Eltern schnell angesprochen, wenn ich mich nicht rasiere, oder zunehme.
      Genauso, wenn meine Hosen ungleich aus den Schuhen ragen oder Schnürsenkel offen sind.
      Ich glaube, da musst du dich auch irgendwann entscheiden: Liebe ich meine Eltern, möchte ich den Kontakt halten und ertrage deshalb ihre Macken (und weiß dabei: Ich hab ja selber welche) - oder stören mich die Macken so sehr, dass ich davon fast krank werde und deshalb aus Selbstschutz den Kontakt abbreche.
      Den Hinweis auf offene Schnürsenkel finde ich übrigens korrekt, man kann sich nämlich schwer verletzen, wenn man stürzt, weil die Dinger sich irgendwo verheddert haben.
      "Wir leben vermutlich zum ersten Mal. Wie soll da alles auf Anhieb klappen?"
      (Jürg Halter, Gemeinsame Sprache. Zürich, Dörlemann 2021)
    • ADD83 wrote:

      @Lady Bug und @zaph

      Aber es ist doch ein Unterschied ob man sich benehmen kann oder ob man nicht seinen Charakter ausleben darf. Also ich war immer ein Vorzeigekind, trotzdem wurde ich zu Hause ständig angeschnauzt, was ich falsch denke, mag, fühle. Ich finde nicht dass das eine was mit dem anderen zu tun hat.
      Ich hätte mich ja trotzdem gut benommen, auch wenn mein Papa mir erlaubt hätte Motocross zu fahren oder mein Zimmer so zu gestalten wie es mir gefällt.
      Es wurde ja auch nicht behauptet, dass das ein und dasselbe ist.

      Weißt du denn, warum man dir diese Sachen nicht erlaubt hat?