Hörgerät

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    • MangoMambo wrote:

      Also ich habe eine Tieftonschwerhörigkeit und mir helfen die Hörgeräte sehr.
      Was genau ist dann bei Dir "tief" ?
      Ich hätte da die Frequenzen unter 100Hz erwartet.

      Hush wrote:

      Leider sind die Kassen hier sehr knausrig, ich habe fast alles selbst bezahlt.
      In Deutschland kann ich mich nicht beklagen. 750€ pro Seite finde ich OK. Dafür gibts heute schon recht gute Hörgeräte. Vor 10 Jahren waren es nur 400€ und dafür gabs damals auch nur primitive Geräte (aus heutiger Sicht)

      Bei mir hat es sicher gut 3 Monate gebraucht, ehe ich mich komplett auf die Hörgeräte eingestellt hatte. Alle paar Wochen wieder einen Ticken lauter stellen, wieder die völlig unnatürliche Geräuschkulisse stundenweise pro Tag ertragen, bis es sich normaler anhörte und dann die nächste Lautstärkestufe usw.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich vermute mal, dass es auch auf die Ursache der Hörprobleme ankommt, ob und wie gut ein Hörgerät hilft. Also zum einem ist ja Schwerhörigkeit etwas anderes als Hyperakusis (obwohl anscheinend diese ein Symptom von Schwerhörigkeit sein kann). Und dann gibt es ja auch wiederum verschiedene Ursachen für eine Schwerhörigkeit. Allerdings habe ich mich auch nicht allzu intensiv in diese Thema eingelesen bisher.
      Ich könnte mir vorstellen, dass bei einer Reizfilterschwäche Hörgeräte weniger helfen als wenn bspw. die Haarsinneszellen beschädigt sind (wie bei der Tieftonschwerhörigkeit).
      Ich frage mich, ob es hier einen Zusammenhang zw. Autismus und speziell der Schwerhörigkeit gibt, welche ja einige hier haben. Also ob der viele Stress Schwerhörigkeit auslösen kann? Zu Anmerkung: ich bin 35 J. und kann mich mit der Ursache Alterserscheinung nicht so ganz identifizieren ;)
      Aber es freut mich zu hören, dass zumindest einer Person mit Tieftonschwerhörigkeit ein Hörgerät hilft :)
    • Schwerhörigkeit kommt tatsächlich häufiger Mal bei Autismus vor. (Hörbeeinträchtigungen sollen da etwa 8% ausmachen glaube ich, meiner Aufzeichnungen nach stand das Mal hier: awmf.org/uploads/tx_szleitlini…SS-Diagnostik_2016-05.pdf lässt sich aber nicht mehr aufrufen)

      Tieftonschwerhörigkeit bedeutet hauptsächlich Probleme mit unter 2000 Herz, Hochton ist alles auf der rechten Hälfte des Audiograms.

      Das Audiogram fängt ja oft bei 125 Hz an. Da fehlt mir auch am meisten und dann steigt es halt an bis 750/1000 Hz bei mir und geht recht grade weiter nach rechts.
    • Soo, erneuter Hörtest ergab keine Schwerhörigkeit. Immerhin. Der HNO Arzt meinte zum 1. Test vor 1.5 Jahren, dass das Gehirn unter großem Stress einfach mal eentscheide kann, bestimmte Frequenzen nicht wahrzunehmen, weshalb es damals wie eine Tieftonschwerhörigkeit aussah. Wieder was gelernt. Und immerhin nicht schwerhörig. Allerdings bescheinigte er mir eine schwere Hyperakusis. Für die Diagnose hätte ich jetzt keinen Arzt gebraucht. Naja, er schreibt meiner Psychiaterin jetzt, damit ich eine Konfrontationstherapie machen soll. Er rät mir, soweit wie möglich auf Ohrenstöpsel zu verzichten und notfalls Kopfhörer mit Lieblingsmusik, Naturgeräuschen etc zu verwenden. Und auch daheim hauptsächlich Musik/Geräusche abzuspielen in einer Lautstärke, welche für mich gerade noch angenehm ist.
      Also ärztlich verordnetes Musikhören :lol: :m(:
    • Bei mir hat sich inzwischen herausgestellt, dass die Störschallschwerhörigkeit durch ein einstellbares Hörgerät sehr gut kompensiert wird. Es verstärkt die Sprachfrequenz und dadurch kann ich besser fokussieren.

      Leider habe ich heute ein Schreiben von der Krankenkasse bekommen, dass sie meinen Antrag an den MdK weitergegeben haben und nur zahlen, wenn der es empfiehlt. Sie kosten 3000 Euro und ich kann sie nicht selber zahlen, aber mit dem MdK habe ich nicht nur positive Erfahrungen.

      Wie war es bei Euch? Habt ihr eure Hörgeräte problemlos bekommen? Audiogramm und so ist bei mir vorhanden, ich höre nachweislich viel besser mit Geräten, also sollte eigentlich alles klar sein. Ich verstehe nicht, was der MdK da tun soll.
    • Bei 50dB Hörminderung hatte ich mit der Krankenkasse keine Probleme.
      Es gab eine Messung vom HNO-Arzt und eine vom Hörgeräteladen und beide haben wohl mehr als ausreichend überzeugt.

      3000 haben meine auch gekostet - aber die Kasse zahlt ja nur 1600€, den Rest musste ich selbst bezahlen. Wenn ich das nicht gekommt hätte, dann hätte ich halt ein preiswerteres Modell genommen, ohne Bluetooth.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Ich bin bei einer Akustiker-Kette (bekannt in Schleswig-Holstein) und sie bieten Ratenzahlungen auch mit Laufzeiten von mehreren Jahren an. Ich habe für meine zwei Jahre lang gut 55 Euro jeden Monat gezahlt. Vielleicht gibt es auch bei Dir sowas ähnliches?