Partnersuche für Autisten nach Corona leichter?

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    • Partnersuche für Autisten nach Corona leichter?

      google.com/amp/s/wohnglueck.de…utschland-statistik-30660

      In den letzten Jahrzehnten hat sich der Trend zu Vereinzelung der Menschen und damit zu Singlehaushalten in Deutschland massiv erhöht.

      Von der Sozialarbeiterin der sozialen Einrichtung wo ich normalerweise ehrenamtlich helfe, weiss ich, dass sehr sehr viele alleinlebende Menschen durch die 'Lockdowns' 'am Boden' sind, da sie sich einfach einsam und allein fühlen und seit langem sich nicht mehr so ablenken können und mit ihren Themen konfrontiert werden.

      Geht ihr davon aus, dass das Leben nach Corona einfach weiter geht und die Vereinzelung der Menschen weiter zunimmt, oder, dass die Menschen dazulernen und sich die Vereinsamung der Gesellschaft verlangsamt und die Partnersuche und Findung leichter wird?

      Herzlichen Dank
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Partnersuche für Autisten nach Corona leichter?

      An der Partnersuche wird sich nichts ändern, weder für Autisten, noch für NT's.

      Wer suchet der findet (RW) - Am reinen Willen zu suchen hat Corona doch nichts geändert.

      Kontaktbeschränkungen durch Corona sind sicher hinderlich, aber kein Hindernis.

      .................................

      Ein Singlehaushalt schließt eine Partnerschaft doch nicht aus.

      "Nicht zu lieben, weil man Angst hat, Leid zu erfahren, ist wie nicht zu leben, weil man Angst vor dem Sterben hat." ( Ernesto Mallo ) # “We are all broken — that’s how the light gets in.” ( Ernest Hemingway ) # „It's ok to be different“
    • Ich würde eher sagen in Coronazeiten. Danach wird das ja normal erfolgen, vllt. sogar noch stärker. Aber in Coronazeiten, wo sowas nicht auf Party, Arbeit etc. stattfindet, da könnte es eher sein, dass sich zwei irgendwo auf ner Partnerbörse, Forum, Spiel etc. finden.
    • Hallo @Asmus, erstmal herzlichen Dank .

      Asmus wrote:

      Partnersuche für Autisten nach Corona leichter?

      An der Partnersuche wird sich nichts ändern, weder für Autisten, noch für NT's.
      Typisch Daniel, muss mit dem formulieren noch etwas üben.

      Meinte natürlich, ob ihr euch vorstellen könnt, dass es nach Corona leichter wird einen Partner zu finden.

      Durch Lockdown und so werde ich doch nicht der Einzige sein, der nach dem gezwungen Alleinsein durch Corona jetzt schlussendlich, die Schnauze voll hat von dem Singlesein.

      Könnt ihr euch vorstellen, dass sich die Ansprüche beider Geschlechter verschieben und sie Partnerschaften eingehen, wo sie es früher nicht getan hätten?

      Herzlichen Dank
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Meinte natürlich, ob ihr euch vorstellen könnt, dass es nach Corona leichter wird einen Partner zu finden.
      Eher nicht. Die Voraussetzungen und Erwartungen an die Kommunikation etc.. bleiben ja die gleichen wie vor Covid-19. Man hätte ja auch denken können, dass durch Covid-19 das Kennenlernen über Dating-Apps einfacher ist. Stimmt aber nicht, denn wenn ich die Gefühle/Signale des anderen nicht erkennen kann, dann können noch so viele Frauen auf den Dating-Apps unterwegs sein, ich werde die einzelnen Entwicklungsstufen im Flirten nicht hinbekommen. Genauso im Reallife nach Covid-19.

      Daniel1 wrote:

      Durch Lockdown und so werde ich doch nicht der Einzige sein, der nach dem gezwungen Alleinsein durch Corona jetzt schlussendlich, die Schnauze voll hat von dem Singlesein.
      Nein, du bist sicherlich nicht der einzige.

      Daniel1 wrote:

      Könnt ihr euch vorstellen, dass sich die Ansprüche beider Geschlechter verschieben und sie Partnerschaften eingehen, wo sie es früher nicht getan hätten?
      Du meinst damit die Erwartungen runtersetzen? Ich denke eher nicht. Vielleicht werden die Onenightstands mehr, aber wenn man, wie oben beschrieben, nicht die Voraussetzungen hat um überhaupt einen Onenightstand zu entwickeln, dann wird es genauso schwer wie vorher.
    • Daniel1 wrote:

      Geht ihr davon aus, dass das Leben nach Corona einfach weiter geht
      Nein. Ich glaube aber auch nicht, dass es ein "nach Corona" in diesem Sinne gibt, oder weiß ich zumindest nicht, wann das sein soll. Corona wird bleiben wie es die Grippe auch tut. Zwar wird es Lockerungen geben, aber bis dahin wird wiederum auch ein beträchlicher Teil kultureller Angebote tot sein usw. Ich denke, dass man das Jahr 2020 sogesehen nicht zurückdrehen kann und dass es daher auch wenig Sinn macht, darauf zu warten.
    • Daniel1 wrote:

      Von der Sozialarbeiterin der sozialen Einrichtung wo ich normalerweise ehrenamtlich helfe, weiss ich, dass sehr sehr viele alleinlebende Menschen durch die 'Lockdowns' 'am Boden' sind, da sie sich einfach einsam und allein fühlen und seit langem sich nicht mehr so ablenken können und mit ihren Themen konfrontiert werden.

      Ist ja auch völlig logisch. Diese Menschen fühlen sich einsam, weil sie durch die von außen auferlegten Beschränkungen ihrer sozialen Kontakte beraubt wurden. Die haben sie nämlich außerhalb ihres Haushalts, Kontakte außerhalb des eignen Haushalts sind aber weitgehend verboten worden.

      Daniel1 wrote:

      Geht ihr davon aus, dass das Leben nach Corona einfach weiter geht

      Das hoffe ich. Ich will meinen Alltag zurück.

      Daniel1 wrote:

      und die Vereinzelung der Menschen weiter zunimmt

      Schwer zu sagen. Viele Single-Haushalte sind Verwitwete, da es in Zukunft mehr ältere Menschen geben wird, wird es auch mir dieser Art von Single-Haushalten geben. In den jüngeren Alterskohorten gibt es zudem vermehrtes Autonomiebestreben (es ist eben heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass man sich als Paar auch eine Wohnung teilt). Andererseits ist über alle Altersgruppen ein gewisser Trend zu vermehrtem WG-Wohnen zu beobachten (teilweise auch eher zwangsweise durch anderweitig nicht stemmbare Wohnkosten). Das mengenmäßige Verhältnis dieser Gruppen zueinander wird entscheiden wie sich die "Vereinzelung" entwickelt.

      Daniel1 wrote:

      oder, dass die Menschen dazulernen

      Was sollen sie dazulernen? Deine Formulierung unterstellt, dass es einen Verbesserungbedarf gibt, aber den sehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Es ist nichts grundsätzlich schlechtes daran alleine zu leben. Alleine leben bedeutet nicht automatisch alleine sein oder einsam sein (einsam sind die Alleinlebenden aktuell nur, weil ihnen per Verordnung Isolation auferzwungen wurde)

      Daniel1 wrote:

      und die Partnersuche und Findung leichter wird

      Ich sehe da keinen Zusammenhang. Partnersuche und Wohnform sind doch zwei völlig verschiedene Schuhe.

      Daniel1 wrote:

      Meinte natürlich, ob ihr euch vorstellen könnt, dass es nach Corona leichter wird einen Partner zu finden.

      Ganz allgemein betrachtet, nein, da wird es keinen Unterschied geben.
      Was mich persönlich anbetrifft, gehe ich im Gegenteil eher von noch mehr Schwierigkeiten aus.

      Daniel1 wrote:

      Durch Lockdown und so werde ich doch nicht der Einzige sein, der nach dem gezwungen Alleinsein durch Corona jetzt schlussendlich, die Schnauze voll hat von dem Singlesein.

      Die Schnauze voll vom Singledasein haben vermutlich die meisten, die sich nicht freiwillig dafür entschieden haben, aber da besteht kein direkter kausaler Zusammenhang zum Lockdown.

      Daniel1 wrote:

      Könnt ihr euch vorstellen, dass sich die Ansprüche beider Geschlechter verschieben und sie Partnerschaften eingehen, wo sie es früher nicht getan hätten?

      Wieso sollten sich die Ansprüche verschieben? Ich glaube hier kommt grad wieder massiv dein bisheriger, ungesunder Ansatz >ich tue alles, damit man mich lieb hat< zum Ausruck ;)
    • Hallo liebe @Aldana, erstmal herzlichen Dank für deinen Beitrag.

      Bin davon ausgegangen, dass durch Lockdown, Kontaktsperre und so, auch Menschen welche sonst gerne allein sind, die Optionen der Partnerschaft, Freundschaften etc, evtl mehr zu schätzen wissen.

      Der Singleanteil bei uns ist ja riesig.

      War nur eine Theorie von mir.

      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:
    • Asmus wrote:

      Ein Singlehaushalt schließt eine Partnerschaft doch nicht aus.

      So ist es. Zwei Singlehaushalte kann man als Aspie ggf. als Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft betrachten :)

      Ich glaube nicht, dass es "nach Corona" einfacher wird mit der Partnersuche für Aspies: Die eigenen Einschränkungen durch die Störung sind ja nicht weg. Und ich glaube nicht, dass mögliche Einsamkeitsgefühle bei Singles diese zu an Aspie-Macken anpassungsfähigeren und -willigeren Menschen machen...
      Im übrigen halte ich es auch für sehr unwahrscheinlich, dass es so bald einen Zustand "nach Corona und so wie früher" geben wird. Ich tippe eher auf einen dauerhaften neuen Zustand "mit Corona und so wie noch nie".
    • Asmus wrote:



      Wer suchet der findet (RW) - Am reinen Willen zu suchen hat Corona doch nichts geändert.

      Kontaktbeschränkungen durch Corona sind sicher hinderlich, aber kein Hindernis.
      Leider doch - viele Frauen sind vorsichtig und wollen sich aktuell nicht treffen. Es würde wahrscheinlich nicht viel für mich bringen jetzt jemanden kennenzulernen wenn ich die Person erst im April oder Mai sehen kann. Bis dahin wird der Kontakt im Sand verlaufen weil es keinen persönlichen Beziehung und gemeinsame Erlebnisse gibt. Ich weiß auch nicht was das für Frauen sind, die sich einfach so treffen wollen in der aktuellen Lage und auch allgemein gibt es auch freundschaftlich so gut wie niemanden wo so etwas mit Treffen möglich ist. Da muss ich wohl weiter durchhalten - deswegen würde ich sagen, dass es nach Corona schon leichter wird mit der Partnersuche aber nur leichter als zu Coronazeiten. Es wird nicht allgemein leichter wie vor Corona. Da ändert sich nichts. Die Probleme und Schwierigkeiten bleiben ja die gleichen. Bei mir verschlimmert es sich eher noch weil meine sozialen Fähigkeiten, die eh schon begrenzt sind und die Jahre an Übung gekostet haben aktuell immer mehr verkümmern.
    • Daniel1 wrote:

      Singlehaushalten
      Das bedeutet aber nur, alleine zu wohnen, nicht zwangsläufig, Single zu sein!

      Daniel1 wrote:

      Bin davon ausgegangen, dass durch Lockdown, Kontaktsperre und so, auch Menschen welche sonst gerne allein sind, die Optionen der Partnerschaft, Freundschaften etc, evtl mehr zu schätzen wissen.
      Wenn ich da von mir persönlich ausgehe, sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Corona und einer veränderten Einstellung. Wenn jemand gerne alleine ist, ist es doch ok? Überwiegend komme ich aktuell damit sehr gut klar. Ich könnte ja auch während Corona daten - wenn ich wirklich wollte - was ich aber erstens nicht mache, weil es wenig Unternehmungsmöglichkeiten gibt und zweitens fände ich es aktuell etwas unsolidarisch.
      Ich werde, wenn die Coronazahlen wieder runtergehen und der Lockdown aufgehoben ist, genauso Ansprüche an eine Partnerschaft haben.