Eure größten Stärken und Schwächen

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    • Eure größten Stärken und Schwächen

      Was würdet ihr als eure größten AS bedingten Stärken und Schwächen bezeichnen, welche im Alltag von Bedeutung und Relevanz sind.

      Ich beginne mit:

      Schwächen:
      Vorstellungsvermögen und Rollenänderungen
      Spontane Situationsänderungen
      Gleichzeitige und schnelle Kommunikation mehrerer Personen
      Spontanität
      Reaktion auf persönliche Angriffe

      Stärken:
      Konzentrationsfähigkeit
      Räumliches Vorstellungsvermögen
      Musikalische und optische Sinneswahrnehmung
      Methodische Kreativität und Problemlösung
      Affektive Empathie
    • Schwächen:
      Vorstellungsvermögen und Rollenänderungen: -
      Spontane Situationsänderungen: -
      Gleichzeitige und schnelle Kommunikation mehrerer Personen: --
      Spontanität: +/- (wenn der Rahmen ein vertrauter ist, kann ich auch spontan sein)
      Reaktion auf persönliche Angriffe: - oder --, abhängig von der Person, die mich angreift

      Stärken:
      Konzentrationsfähigkeit: +
      Räumliches Vorstellungsvermögen: - (Orientierungsvermögen aber ++)
      Musikalische und optische Sinneswahrnehmung: Musik +/- , Bilder ++
      Methodische Kreativität und Problemlösung: +
      Affektive Empathie: +/-
      "Lies are just another way of telling the truth." (Paravadin Kanvar Kharjappali)
    • Danke FrankMatz für deinen Input. Interessant der Vergleich zu meinen Stärken/Schwächen.

      Man kann übrigens durchaus auch eigene Stärken und Schwächen anführen, ich hab das im Eingangspost vielleicht nicht ganz klar formuliert.
    • Meine größte Schwäche ist, dass ich mit Veränderungen nicht gut klar komme. Bei Änderungen des Tagesablaufs kann ich mich noch einigermaßen arrangieren, aber besonders bei großen Veränderungen, die mir von "außen" aufgezwungen werden, habe ich ganz enorme Probleme. Vor allem, wenn ich keine Logik darin erkennen kann und es grundsätzlich für falsch halte. Ich schaffe es kaum oder auch gar nicht, mich an solche Veränderungen zu gewöhnen.
      Das dürfte auch ein Grund sein, weshalb ich mit vielem, was sich in den letzten 5 Jahren verändert hat, nicht zurecht komme.
      Survival of the Fittest - da dürfte ich wohl eher dabei drauf gehen. :?

      Eine weitere Schwäche ist, dass ich nach jeder sozialen Interaktion erschöpft bin und die Zeit der Regeneration in etwa doppelt so lange dauert wie die Aktion.

      Es passiert mir außerdem oft, dass ich monologisiere und andere (vermutlich) damit langweile. Und ich falle oft ins Wort. Kommt auch selten gut an.


      Ich bediene mich ansonsten auch mal Deiner Liste:

      Schwächen:
      Vorstellungsvermögen + und Rollenänderungen -
      Spontane Situationsänderungen - (siehe ansonsten oben)
      Gleichzeitige und schnelle Kommunikation mehrerer Personen + (geht eigentlich)
      Spontanität -
      Reaktion auf persönliche Angriffe --

      Stärken:
      Konzentrationsfähigkeit ++
      Räumliches Vorstellungsvermögen - (Orientierungsvermögen aber +, ähnlich wie bei @FrankMatz)
      Musikalische und optische Sinneswahrnehmung ++
      Methodische Kreativität und Problemlösung + bis ++ (künstlerische Kreativität allerdings --)
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:



      "Eine weitere Schwäche ist, dass ich nach jeder sozialen Interaktion erschöpft bin und die Zeit der Regeneration in etwa doppelt so lange dauert wie die Aktion."


      Also das kenne ich nur allzu gut, die geistigen/seelischen Regenerationsphasen wegen Unsicherheiten in der sozialen Interaktion und überhaupt nach Begegnungen mi t Menschen dauern oft eine gefühlte Ewigkeit bei mir, drum auch mein ausgeprägtes Bedürfnis nach Alleine Sein

      "..... Und ich falle oft ins Wort. Kommt auch selten gut an."

      Auch das kenne ich gut, ich arbeite jedenfalls daran, dies zu unterlassen, ich dachte gar nicht daran, dass dies vielleicht mit AS zusammenhängt
    • AuM wrote:

      Methodische Kreativität und Problemlösung + bis ++ (künstlerische Kreativität allerdings --)
      Interessant, wie unterschiedlich man Kreativität betrachten kann.

      Nachdem ich Musiker bin und hierin als gut bezeichnet werde, habe ich mich mal vor lauter Überschätzung durch die anderen als Komponist versucht, das ist mir äußerst schwer gefallen. Meine künstlerische Kreativität ist sehr gering ausgeprägt.

      In der Musik kann man die Qualitäten aber insofern nutzen, als man man durch Konzentration und sozusagen durch "akustische Empathie" eine tolle "Symbiose" mit anderen Musikern eingehen kann, was zum Beispiel im Zusammenspiel mit anderen sehr wichtig ist und man dann auch die anderen Musiker durch gutes Zusammenspiel inspiriert. Ich persönlich brauche dann jemand, der darauf reagiert und der vielleicht auch Kreativität in das Musikspiel reinbringt, dann reagiere ich mit derselben Frequenz und guter Anpassung, was zumeist jeder Gegenspieler in positiver Hinsicht merkt.
    • Tom70 wrote:

      dann reagiere ich
      Das ist in etwa die Zusammenfassung für meine "Kreativität". Das fängt bei einfachsten Dingen an. Ich schaffe es ja nicht mal, ein vernünftiges Gespräch zu beginnen. Mehr als "Und, wie?" oder "Komisches Wetter." fällt mir einfach nicht ein. Ich hab keine Idee, bin also nicht kreativ. Reagieren kann ich allerdings gut. Ich brauche einen Aufhänger, auf den ich reagieren kann oder ein Problem, auf das ich mich stürzen kann. Um das zu lösen, kann ich dann im Anschluss aber sehr kreativ sein.
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:

      Ich hab keine Idee, bin also nicht kreativ.
      Ich weiß nicht, ob man immer eine Idee braucht, um kreativ zu sein. Ich sehe das Kreative eher in der Lust am Gestalten, also am Vorgang selbst. Viele Künstler beginnen wahrscheinlich einfach und entwickeln ihre Werke im laufenden Schaffensprozess, ohne dass die eine, große, "zündende" Idee am Anfang gestanden hätte.

      AuM wrote:

      Reagieren kann ich allerdings gut. Ich brauche einen Aufhänger
      Ein bisschen tagesformabhängig ist das Reagieren schon bei mir. Und wie leicht mir das Reagieren fällt, hängt immer auch von der sozialen Gruppe ab, mit der ich interagiere. Das mit dem Aufhänger gilt für mich auch.
      "Lies are just another way of telling the truth." (Paravadin Kanvar Kharjappali)
    • FrankMatz wrote:

      Ich sehe das Kreative eher in der Lust am Gestalten
      Das spielt wahrscheinlich auch eine große Rolle, denn mir fehlt tatsächlich auch die Lust, mich künstlerisch/gestalterisch zu betätigen. Deshalb bleibt eine weiße Leinwand bei mir wohl auch weiß.
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:

      FrankMatz wrote:

      Ich sehe das Kreative eher in der Lust am Gestalten
      Deshalb bleibt eine weiße Leinwand bei mir wohl auch weiß.
      Du hast von einem Aufhänger gesprochen, der deine Kreativität anstößt. Wie könnte der im Falle der weißen Leinwand aussehen ? Ist die Maelerei überhaupt etwas, was dich triggert ? Oder Musik ? Welche Art von Sinneswahrnehmung spricht dich grundsätzlich am meisten an ?
    • Meine Schwächen:
      Reizfilterschwäche (vor allem bei akustischen Reizen)
      grosse Schwierigkeiten bei der gleichzeitigen Kommunikation mit mehreren Menschen
      Konzentrationsprobleme beim Lesen und Hören langer Texte
      Schreibblockaden
      Zwanghaftigkeit
      Ungeduld
      ich bin sehr nachtragend und kleinlich
      Zynismus

      Meine Stärken:
      visuelles und akustisches Gedächtnis
      Zahlengedächtnis
      Erkennen von Mustern in geometrischen Strukturen, Zahlenfolgen und zeitlichen Abläufen
      räumliches Vorstellungsvermögen
      Feinmotorik
      Genauigkeit
      Kreativität
      Humor
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Der Rabe wrote:

      Meine Schwächen:
      Reizfilterschwäche (vor allem bei akustischen Reizen)

      Meine Stärken:
      visuelles und akustisches Gedächtnis
      ist es dir möglich das genauer Auszuführen?
      Das ist bei mir nämlich Ähnlich.




      Schwächen:
      Vorstellungsvermögen+/- und Rollenänderungen- (Auser es ist im echten Leben da spiele ich leider manchmal)
      Spontane Situationsänderungen+/-
      Gleichzeitige - (manchmal+) und schnelle++( sofern sachlich) Kommunikation mehrerer Personen
      Spontanität+/-
      Reaktion auf persönliche Angriffe - - (Ich erstarre sowol Körperlich als auch in meinem Kopf, das macht eine angemessene Reaktion schwer)


      Stärken:
      Konzentrationsfähigkeit+
      Räumliches Vorstellungsvermögen+
      Musikalische und optische Sinneswahrnehmung++
      Methodische Kreativität und Problemlösung++
      Affektive Empathie+/-
      Ich bin ich, du bist du, wir sind wir, und trotzdem sind wir hier.
    • Dolphin wrote:

      Der Rabe wrote:

      Meine Schwächen:
      Reizfilterschwäche (vor allem bei akustischen Reizen)

      Meine Stärken:
      visuelles und akustisches Gedächtnis
      ist es dir möglich das genauer Auszuführen?Das ist bei mir nämlich Ähnlich.
      Hallo Dolphin, ja gerne

      Reize überfordern mich immer dann wenn sich mehrere davon überlagern. Wenn ich beispielsweise mit jemandem spreche und in dem Moment zwei andere Leute in unmittelbarer Nähe eine Unterhaltung beginnen, plötzlich ein Handy laut klingelt, etwas laut polternd herunter fällt oder etwas Ähnliches passiert, kann ich die einzelnen Reize nicht mehr voneinander trennen, das ist dann nur noch ein Gewirr von Stimmen und/oder Geräuschen in dem ich nicht mehr unterscheiden kann was für mich bestimmt ist und was nicht. Manchmal kann ich dann meine/n Gesprächspartner/in noch bitten die Unterhaltung an einem ruhigeren Ort fortzusetzen, oft geht aber garnichts mehr und ich kann das Gespräch überhaupt nicht mehr fortsetzen weil ich mich nicht mehr darauf konzentrieren kann.

      Ich kann mich sehr detailliert an Dinge erinnern die ich einmal gesehen oder gehört habe, noch nach Jahren und Jahrzehnten kann ich mich noch an sehr viele Details erinnern, übrigens auch an Ziffern- und Buchstabenfolgen (Telefonnummern, Autokennzeichen usw.).
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • AuM wrote:

      Deshalb bleibt eine weiße Leinwand bei mir wohl auch weiß.
      Das bliebe sie bei mir wohl auch. Allerdings habe ich so etwas wie einen kreativen Umgang mit dem, was Künstler auf ihre Leinwände bringen. Das kann / will ich verstehen, einerseits, und andererseits habe ich auch jenseits der Konzepte der Künstler eigene Ideen dazu.

      Anders ist es bei weißem Papier. Da empfinde ich immer den Drang, etwas draufzuschreiben, also selbst kreativ zu sein. Aber den Umgang mit Sprache, rezeptiv wie kreativ, empfinde ich auch als SI, als Stärke.

      Der Rabe wrote:

      Ich kann mich sehr detailliert an Dinge erinnern (...), übrigens auch an Ziffern- und Buchstabenfolgen (Telefonnummern, Autokennzeichen usw.).
      Mein derzeitiges Autokennzeichen weiß ich, logisch. Alle andern, die ich davor in meinem Leben hatte, habe ich vergessen. Aber ich erinnere mich völlig klar an das Kennzeichen des ersten Autos meines Vaters, das in die 50er Jahre zurückreicht. Und von den etlichen Telefonnummern, die ich in meinem Leben hatte, weiß ich vor allem die, die ich vor vielen Jahren bei einem Auslandsaufenthalt hatte - aber nur in der Landessprache. Soll ich sie auf Deutsch sagen, muss ich übersetzen.
      "Lies are just another way of telling the truth." (Paravadin Kanvar Kharjappali)
    • Tom70 wrote:

      Du hast von einem Aufhänger gesprochen, der deine Kreativität anstößt. Wie könnte der im Falle der weißen Leinwand aussehen ?
      Im Fall der weißen Leinwand hilft es höchstens, wenn man mir entweder eine möglichst sehr detaillierte Aufgabe gibt (wie in der Schule im Zeichenunterricht) oder wenn ich etwas abmale. In beiden Fällen kommt bzw. kam die Idee also jeweils von jemand anderem.
      Ob nun die fehlenden Ideen der Grund sind, dass mir die Lust am eigenen Gestalten fehlt oder ob es umgekehrt ist, kann ich nicht sicher sagen.

      Tom70 wrote:

      Welche Art von Sinneswahrnehmung spricht dich grundsätzlich am meisten an ?
      Bilder. Bei mir funktioniert alles in Bildern.

      Ich habe auch einen stark ausgeprägten Hang zur Ästhetik, auch in Bezug auf Musik oder bezogen auf die geschriebene Sprache. Als Kritiker würde ich mich also evtl. eignen. ;)

      Bei der Sprache ist auch die Verknüpfung zu Bildern wieder sehr stark. Ein Wort ist ein Bild und besitzt eine harmonische Ästhetik, wenn es richtig geschrieben ist.
      Zahlenfolgen (also z.B. Telefonnummern) haben hingegen einen Rhythmus :d (was ja aber auch wieder eine Form von Ästhetik ist).
      - Allein unter Menschen -
    • AuM wrote:

      Bei der Sprache ist auch die Verknüpfung zu Bildern wieder sehr stark. Ein Wort ist ein Bild und besitzt eine harmonische Ästhetik, wenn es richtig geschrieben ist.
      Bei mir ist die Verknüpfung der Sprache mit Rhythmus und Musik stark. Wenn mehrere Personen sprechen, kann ich relativ frühzeitig keine Worte mehr erkennen und empfinde dies als Geräuschkulisse mit gewisser Charakteristik. Wenn ich also in ein Lokal gehe, kann ich voraussichtlich aufgrund der Geräuschkulisse die Anzahl der Personen relativ genau abschätzen. Wenn andere sich noch unterhalten können, steig ich frühzeitig aus, kann dann aber z.B. in einem Lokal gut die Musik rausfiltern, d.h. ich höre die Musik klar mit rhythmischer Untermalung der sprechenden Personen. Das begründet manchmal vielleicht einen eigenartigen Blick von mir, wenn mich dann Leute im Lokal ansprechen, ich verstehe sie einfach akustisch nicht.
    • Tom70 wrote:

      Wenn ich also in ein Lokal gehe, kann ich voraussichtlich aufgrund der Geräuschkulisse die Anzahl der Personen relativ genau abschätzen.
      Das finde ich beeindruckend! Dazu wäre ich definitiv nicht in der Lage.
      Aber interessant, wie unterschiedlich dann doch wieder die einzelnen Stärken und Schwächen sind.
      - Allein unter Menschen -