Missverständliche autistische Kommunilation

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    • Missverständliche autistische Kommunilation

      Ich glaube, dass ich mich beim letzten Thread, so missverständlich ausgedrückt habe und missverstanden wurde, dass an diesem Thread das Thema '
      Missverständliche autistische KKommunilation'
      gut reflektiert werden kann.

      Zornig auf Frauen, Hass auf Frauen, sie aber gleichzeitig vergöttern.Ist es der Schmerz der sich so ausdrueckt? Was kann ich dagegen tun?

      Meine Gedanken kann ich niederschreiben
      Wenn ich was kurzfassen will und Gefühle benenne, scheine ich 'danebenzugreifen' auch wenn die Richtung ungenau ist aber grob stimmt.
      Ein eingeengt er Wortschatz von mir könnte die Ursache sein.
      Wenn meine Textewörtlich genommen werden werden meine Kommunikationsprobleme sichtbar, glaube ich

      Vielleicht versteht @RegenbogenWusli ,
      mich so gut, da wir über das Forum relativ viel in Kontakt sind.
      Die meisten scheinen mich misszuverstehen wie außerhalb des Forums, weswegen ich es als Chance wahrnehmen möchte und das Thema Missverständliche autistische Kommunilation eröffne.

      Herzlichen Dank für die Geduld.

      :thumbup: :thumbup:
    • Daniel1 wrote:

      Die meisten scheinen mich misszuverstehen
      Ich habe eben mal grob im anderen thread nachgezählt und deutlich mehr user gelesen, die auf Dich eingehen und Dich verstehen als welche, die Dich missverstanden haben.

      Vielleicht magst Du selber nochmal in Ruhe die postst dort nachlesen?
    • Entschuldigung @ifi

      Stimmt.
      Dachte nnur dass ich die Chance nutzen kann, das Thema Missverständliche autistische Kommunilation angehen kann, da Menschen außerhalb des Forums nicht so tolerant sind. Ich glaube, dass ein grosser Teil meiner zwischenmenschlichen probleme meiner Kommunikation geschuldet mit einem evtl zu geringem Wirtschaft geschuldet isr.
      Sorry.

      Nicht als Anklage sondern als Chance, da ich Kommunikationsprobleme überall habe.

      :thumbup: :thumbup:


    • Wenn ich als VA hier auch schreiben darf:

      Ich werde auch immer mal wieder missverstanden, vorallem in der verbalen Kommunikation. Ich habe festgestellt, dass es meist mit den gleichen Leuten passiert, während andere Menschen mich fast immer richtig verstehen. Zum Beispiel mein Vorgesetzter missversteht mich oft, wobei das meist einfach nur "normale" Missverständnisse sind, die nicht auf einer emotionalen Ebene sind. Dann habe ich aber zum Beispiel auch einen Arbeitskollegen, der mich oft missversteht, aber der interpretiert dann ganz oft Wut oder Kritik oder sowas von meiner Seite rein, auch wenn ich etwas ganz neutral oder gar freundlich meine. Mittlerweile versuche ich, so wenig wie möglich mit ihm zu reden, weil es immer so frustrierend ist, obwohl er eigentlich ein netter Kerl ist.
      Interessanterweise bin ich bei beiden der Meinung, dass sie durchaus neurodivers sein könnten.

      Weil ich so viel missverstanden werde, kommt es also auch sehr häufig vor, dass ich seeehr viel sage. Was sicherlich meine Gesprächspartner manchmal nervt :nerved: Ich denke, das ist auch der Grund, warum meine Beiträge in Foren immer so lang werden, obwohl ich eigentlich gar nicht viel damit sage.
    • Moonrise wrote:

      Weil ich so viel missverstanden werde, kommt es also auch sehr häufig vor, dass ich seeehr viel sage. Was sicherlich meine Gesprächspartner manchmal nervt :nerved: Ich denke, das ist auch der Grund, warum meine Beiträge in Foren immer so lang werden, obwohl ich eigentlich gar nicht viel damit sage.
      Bei mir genauso.
      Dass ist für den Gegenüber dann noch nerviger.
      Kenne ich sehr gut.
      Fühle mich, als verlangt wird, einen quadratischen Kreis zu zeichnen. :nod:
      Kurz und bündig, wobei alle wichtigen Informationen vermittelt werden sollen.
      Nur was ist für den anderen wichtig und was nicht?

      Herzlichen Dank.
      L.G. Daniel :thumbup: :thumbup:

      The post was edited 2 times, last by Daniel1 ().

    • Daniel1 wrote:

      Nur was ist für den anderen wichtig und was nicht?
      Damit haben Autisten meist Probleme, da tue ich mich auch sehr schwer.

      Du schriebst oben, das ich scheinbar dich eher verstehe als andere hier.
      Naja ich denke andere verstehen dich auch, vielleicht nicht alle, ich weiß es gibt Leute die tun sich schwer mit Texten die ungewöhnlich sind oder viele Rechtschreibfehler aufweisen oder beides. Das habe ich schon in anderen Foren auch erlebt.
      Mir selbst ist aber auch schon im echten Leben aufgefallen, das mir die Kommunikation auch mit Menschen die nicht so einen großen Wortschatz haben, also Lernbehinderten, geistig Behinderten oder ähnlichen Menschen mir nicht schwerer fällt, sie ist anders als mit "normalen" aber für mich trotzdem möglich.
      Woran das liegt weiß ich nicht, vielleicht ein Talent was andere nicht haben und den auf dieser Ebene Behinderten keine Chance geben weil sie eh negativ über sie denken "Mit dem kann ich ja nicht richtig reden..."
      Ich glaube viele Menschen denken so über solche Menschen weil sie selbst anders reden und denken, der Behinderte versteht einen nicht wenn man mit ihm spricht.
      In meiner WfbM sind auch ein paar Leute die irgendwie reden wie Kinder, jedenfalls ist das Niveau so, und das verhalten, aber wenn ich mit ihnen rede verstehen sie mich trotzdem und ich habe auch kein Problem damit mich ihrem Sprachniveau anzupassen, da ich von mir selbst weiß das ich teils eine ziemlich erwachsene Art und Weise an mir habe, aber weilweise auch immernoch eine naiv-kindliche Weise, das ist bei mir irgendwie wie ein Fleckenteppich charakterlich aufgeteilt, weshalb ich in manchen Bereichen und Verhaltensweisen sehr erwachsen und gebildet bei anderen rüberkomme und in anderen Bereichen auf andere als dumm und retardiert wirke was sie oft nicht nachvollziehen können.
      Ich wurde deswegen selbst schon oft missverstanden oder sogar beschimpft.
      Es ist aber bei Autisten, sowie auch bei einigen anderen behinderten menschen meiner Erfahrung nach garnicht so ungewöhnlich.
      Vielleicht legen NT ihre Kindlichen Seiten ab und verdrängen sie, weil sie innerdich glauben, andere NT tolerieren das nicht.
      Scheinbar stimmt das ja auch, nach meiner eigenen Erfahrung.
      Ich habe nur selber nie diesen Schritt der Verdrängung gemacht. Sah dafür nie einen Grund.
      Ob NT das bewusst tun oder unbewusst kann ich nicht sagen. Ich müsste es wohl bewusst tun weil es bei mir unbewusst ja nie passiert ist.
      Ich sehe dafür nur keinen Grund.
    • Daniel1 wrote:

      Dachte nnur dass ich die Chance nutzen kann, das Thema Missverständliche autistische Kommunilation angehen kann, da Menschen außerhalb des Forums nicht so tolerant sind.
      Ok..

      Das Verständnis von meiner Seite aus hat allerdings damit zu tun hat, dass Du Dich aus meiner Sicht durchaus verständlich ausgedrückt hast :o .

      Ich wüsste gerade nicht, inwiefern dabei Toleranz eine Rolle spielen könnte :roll: .
    • Ich habe wie Moonrise die Erfahrung gemacht, dass es in erster Linie vom jeweiligen Gegenüber abhängt, ob ich richtig verstanden werde oder nicht und auch dass es verschiedene Gründe des Nichtverstehens gibt. Auch ich neige dazu mich immer sehr ausschweifend zu erklären und ich gehe davon aus, dass ich das u.a. als Reaktion auf häufige Mißveständnisse in der Kindheit und Jugend entwickelt habe. Mitterlweile läuft das bei mir so automatisiert ab, dass ich oft regelrecht irritiert bin, wenn mich jemand nach wenigen Worten schon vollkommen versteht. Das kommt sehr selten vor und hinterläßt dann auch immer ein ausgeprägtes Gefühl von, hm, "Erleichterung" triffts wahrscheinlich am ehesten.

      Ich denke aber, dass das gar kein autismusspezifisches Problem ist. Es gibt nunmal generell unterschiedliche Kommunikationstypen in der Bevölkerung und die sind nicht gleichverteilt. Jeder, der einer der selteneren Varianten angehört, wird deshalb häufigere Erfahrungen mit Mißverständnissen haben. Vermutlich gehören Autisten nur besonders oft einer dieser selteneren Kommunikationtypen an.
    • Aldana wrote:

      Auch ich neige dazu mich immer sehr ausschweifend zu erklären und ich gehe davon aus, dass ich das u.a. als Reaktion auf häufige Mißveständnisse in der Kindheit und Jugend entwickelt habe.
      Das ist bei mir auch so.
      Ich habe früher nicht so erklären können und dann als Kind oft gesagt das ich nicht gut im Erklären bin.
      Scheinbar haben mir damals schon Leute gesagt das sie mich nicht richtig verstehen oder fragen wie ich das meinte, und ich es dann so gesagt habe das mir das Erklären schwer fällt.
      Ich habe das über die letzten jahre wohl vergessen aber jetzt fällt mir das wieder ein.

      Das was du und auch Moonrise beobachten haben, kenne ich auch.
      Mir ist es in letzter Zeit auch schon aufgefallen das es scheinbar Menschen gibt die mich besser verstehen als andere, ganz egal wieviel mühe ich mir gebe oder nicht.
      Das ist also nicht nur mein eigenes Verhalten was dazu führt das ich bei manchen anecke, sondern auch abhängig von denen das sie sich durch was auch immer triggern lassen, was dann bei denen zu Frustration führt.
      Was das genau ist, weiß ich aber nicht. Vielleicht sind das verschiedene Dinge: kein Interesse sich in den anderen hineinzudenken, alles auf sich persönlich beziehen und andere Dinge.
      Meist sprechen diese Leute ja nicht darüber oder wollen es nicht.


      Aldana wrote:

      Ich denke aber, dass das gar kein autismusspezifisches Problem ist. Es gibt nunmal generell unterschiedliche Kommunikationstypen in der Bevölkerung und die sind nicht gleichverteilt. Jeder, der einer der selteneren Varianten angehört, wird deshalb häufigere Erfahrungen mit Mißverständnissen haben. Vermutlich gehören Autisten nur besonders oft einer dieser selteneren Kommunikationtypen an.
      Das ist gut möglich. Ich denke du hast damit schon recht, ich denke was dann noch hinzu kommt ist, das Autisten nur noch mehr unter diesen schwierigen Umständen leiden als Nichtautisten. Wie du sagst, kann das auch Nichtautisten passieren, nur diese schütteln das scheinbar leichter ab als Autisten und machen weiter als wäre nichts passiert.
      Autisten scheint so eine Begegnung sehr viel länger gedanklich zu verfolgen und ist damit eine Belastung.