Gelassenheit lernen?

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    • Gelassenheit lernen?

      Hallo zusammen,

      Zuerst einmal wünsche ich euch ein Frohes neues Jahr!
      Vielleicht habt ihr einen Rat oder eine Erklärung für mich, was die Ursache für folgendes Problem ist.
      Ich kann nur ganz schlecht 5 gerade sein lassen (RW) und das belastet mich zunehmend.
      Meine Familie ist vermutlich schon ziemlich genervt davon.
      Ich versuche oft, besonders bei den Kindern, sie auch mal zu Sachen zu animieren, die nicht ganz regelkonform sind. Das klappt ganz gut und tut vor allem den Kindern gut.

      Dann gibts die Kategorie 2 sozusagen, die z.B. die StVO beinhaltet. Ich bin da wirklich so, dass ich meinen Mann ständig darauf hinweise, was z.B. passiert, wenn ...(hier lässt sich beliebiges einsetzen, zB. Abstandsunterschreitung usw).
      Also in meinem Kopf läuft da tatsächlich eine Art Film ab. Abstand zu gering, Auffahrunfall usw.
      Fahren ohne Kindersitz? Niemals!
      Radfahren ohne Fahrradhelm? Nein!

      Für meinen Mann bin ich die Spassbremse.
      Er ist da ganz anders.
      Dazu muss ich sagen, dass ich selbst ein PS-starkes Auto fahre und auch gerne schnell fahre, allerdings nur, wenn es die Verhältnisse zulassen und ich alleine fahre.

      Dann gibt es noch die Kategorie Corona.
      Mich triggert es extrem, wenn Menschen sich nicht an die Regeln halten.
      Dabei weiß ich nicht genau warum.
      Mein Schwiegervater z.B. hält das alles für fragwürdig.
      Glaubt das die Zahlen nicht stimmen und würde auch 100000 Tote in Kauf nehmen, wenn dafür die Wirtschaft „am Leben bleibt“ usw.
      Er kommt zu uns, begrüßt die Kinder mit Küsschen, geht mit anderen in die Sauna.
      An Sylvester hat er mehrere Leute eingeladen.
      Da hab ich ihm gesagt, was ich davon halte.
      Dass er das Leben seines Sohnes und seiner Frau (beide Risikopatienten) riskiert.
      Dass seine Enkel in der Schule Masken tragen müssen, kaum soziale Kontakte haben dürfen und er sich im Gegenzug wie ein trotziges Kind aufführt.
      Er antwortete nur, dass er dann ja gar nicht mehr kommen braucht und ist beleidigt abgerauscht.

      Dazu kommt noch, dass er in seiner Firma genauso handelt. Im Büro trägt keiner Maske, gelüftet wird auch nicht.
      Dafür gibts seit Weihnachten eine positive Mitarbeiterin.
      Trotzdem macht er so weiter.

      Ich habe wirklich versucht, die Perspektive zu wechseln und Verständnis aufzubringen.
      Funktioniert nicht.

      Kann ich lernen gelassener mit sowas umzugehen oder bin ich gar nicht das Problem?
      Wie schaffe ich es, dass mir sowas egal wird?
    • Ich finde es wichtig, sich nicht strikt an Regeln zu halten, nur weil sie da sind. Es sollte immer einen Grund geben, der mit der Sinnhaftigkeit der Regeln zu tun hat.
      Es ist wichtig, sich selbstständig Gedanken zu machen, selber denken, eigene Entscheidungen treffen.
      Regeln nur befolgen, wenn sie sinnvoll sind (oder die Folgen der Zuwiderhandlung unverhältnismäßig wären).

      Ich denke, das Problem liegt schon bei dir, aber du wirst beim Corona-Thema natürlich jede Menge Leute finden, die dir sofort zustimmen. Trotzdem.

      Vermutlich hängt es mit einem Kontrollbedürfnis zusammen, wenn man möchte, dass alle Menschen "im Gleichschritt marschieren". Du willst ja, dass keiner aus der Reihe tanzt. Dann hast du Sicherheit, dass alles so läuft, wie du es dir vorstellst. Aber die Menschen sind nun mal nicht alle gleich, und das ist gut so. Ich denke, am besten hilft es, wenn du einfach trainierst, solche Dinge auszuhalten.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Ich finde es wichtig, sich nicht strikt an Regeln zu halten, nur weil sie da sind. Es sollte immer einen Grund geben, der mit der Sinnhaftigkeit der Regeln zu tun hat.
      Es ist wichtig, sich selbstständig Gedanken zu machen, selber denken, eigene Entscheidungen treffen.
      Regeln nur befolgen, wenn sie sinnvoll sind (oder die Folgen der Zuwiderhandlung unverhältnismäßig wären).
      :thumbup: Das sehe ich ganz genauso. :)
    • Hallo Eva,
      nachdem Regeln für mich lange Zeit heilig waren, unterscheide ich mittllerweile zwischen vier Arten:
      A) An erster Stelle stehen die Regeln, die man ablehnt, sonst führt man ein fremdbestimmtes Leben (bestimmt von jenen, die jeweils die Regeln aufstellen)
      B) Dann gibt es die eigenen Regeln, jene, die jeder für sich aufstellt, um sich selbst gemäß den eigenen individuellen Bedürfnissen zu schützen.
      C) Da sind auch die Regeln der anderen, die man beachtet, so wie man von ihnen erwartet, dass sie die eigenen respektieren.
      D) Schließlich gibt es Regeln, die unabhängig davon gelten, ob man sie respektiert oder nicht.
      Achtung, eigene Sprache!
    • Mir geht es so ziemlich genauso. Wenn ich zB sehe dass mein Mann oder Schwiegereltern mein Kind ohne Fahrradhelm fahren lassen könnte ich ne Panikattacke bekommen. Unglücklicherweise wohne ich in einem Dorf in dem so 80% der Bewohner tun und lassen was sie wollen und sich an absolut gar nichts halten. Gesetze, was sind das? Die scheinen sich aber auch keine Sorgen um nichts zu machen!

      Ich hätte auch gerne Nachhilfe bitte :(
      Selbstdiagose...
    • @Eva39

      Ich denke nicht, dass Du Dich im Falle der von Dir genannten Beispiele ungerechtfertigt aufregst. Gerade im Straßenverkehr können Regelverstöße ganz schnell zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen; gerade in einer Welt mit so vielen Menschen und entsprechend auch vollen Straßen kann zu Recht nicht jeder fahren wie er möchte. Ich selbst fahre zwar auch ohne Helm mit dem Rad, bin mir aber darüber im Klaren, dass es medizinisch unvernünftig ist und würde, wenn ich Kinder hätte, vermutlich anders handeln.
      Das Verhalten Deines Schwiegervaters ist m. E. verantwortungslos und ignorant. Interessant wäre ja mal, ob er auch seinen eigenen Tod so locker inkauf nehmen würde.

      Ich selbst wünsche mir auch häufig mehr Gelassenheit. Das bezieht sich aber nicht auf sinnvolle und wichtige Regeln des Zusammenlebens (Wichtig: Die Freiheit des Einzelnen endet bekanntlich immer da, wo die Freiheit des Anderen beginnt.), sondern mehr auf eher belanglose Dinge des Alltags, über die ich mich häufig aufrege (Lieblingsprodukt im Supermarkt mal wieder vergriffen, unfreundliche Mitmenschen, schon wieder Möwenscheiße auf dem Auto etc. etc.). Bei solchen Dingen sollte man vielleicht einmal tief durchatmen, lächeln und es einfach ignorieren.
    • @Shenya inwieweit ist es wichtig sich nicht an Regeln zu halten?

      Es ist ja nicht so, dass ich keine Diskussionen befürworte oder mir meine Gedanken über gewisse Gesetze und Regeln mache.
      Aber welche Sinnhaftigkeit hat es, mich über eine 100 km/h Begrenzung hinwegzusetzen, weil ich sie bei 4 Spuren unlogisch finde?
      Ich finde sie unlogisch, fahre dann halt aber „nur“ 120 und nicht 220. Ich möchte ungern meinen Führerschein abgeben müssen.
      Ich muss den Abstand zum Vordermann einhalten, weil einfach ansonsten der Anhalteweg zu lang ist, um ein Auffahren zu vermeiden.

      Solange man niemanden gefährdet, kann jeder machen was er will.

      Für mich haben diese Beispiele Sinnhaftigkeit.


      Außerdem bringt es mir nichts, mich über Gesetze aufzuregen, da es verschenkte Kapazitäten sind.

      An Kontrollverlust hab ich auch schon gedacht.
      Bei den Kindern kommt sicherlich auch noch Angst dazu, es könnte ihnen was passieren.
      Da konnte ich schon gut gegen arbeiten.


      @Eurich Wolkengrob
      So ähnlich hab ich das nun auch gemacht.
      Allerdings war früher ich früher anders, mit beginnender Pubertät war ich der Lehrerschreck, indem ich alles infrage stellte.

      Die Vermutung des Therapeuten meines Sohnes nach, könnte es damit zu tun haben, dass die Kinder (mindestens 2 mit ADHS, eventuell 1 davon mit ASS + 1 mit Epilepsie und VUR, der mit 13 Monaten operiert wurde) eine große Unstetigkeit in mein Leben gebracht haben und das kontrollieren wenigstens einen Teil Normalität zurückbringt.
    • @MonaLisa @ADD83 Ja genau! Eure Beispiele treffen es gut. Auch die Panik kenne ich gut.

      Die Vogelkacke auf dem frischgeputzten Auto, die unfreundliche Kassiererin usw.
      Solche Dinge meinte ich.
      Die Party der Nachbarn um 23 Uhr, über die ich mich ärgere. Das möchte ich gar nicht!
      Nachtruhe ist ab 22 Uhr. Ja. Aber ich möchte denken „Schön, dass sie feiern. Mir egal, ob es jetzt noch etwas lauter ist“! Natürlich nicht im Moment, aber außerhalb einer Pandemie.

      PS: Ich möchte einfach mehr Distanz haben.

      The post was edited 1 time, last by Eva39 ().

    • @Eva39

      Ja, genau diese Kleinigkeiten! Eigentlich ist es absolut egal, aber ich ärger mich wenn:
      Andere drängeln, obwohl ich das Tempolimit einhalte, Radfahrer anstatt hintereinander nebeneinander fahren, Leute in der Schlange drängeln und sich vormogeln (ich lasse ja schon ganz von alleine welche vor die wenig haben), Menschen den Schnee vom Gehweg auf die gerade geräumte Straße kippen, Eltern mit ihren Kindern über rot laufen, Leute Müll auf den Boden werfen oder nicht richtig den Müll trennen, Kinder vor dem Essen noch was Süßes kriegen, oder nach dem Zähneputzen wieder was essen dürfen.... ich könnte das seitenweise weiterführen.
      Selbstdiagose...
    • Eva39 wrote:

      inwieweit ist es wichtig sich nicht an Regeln zu halten?
      Es ist wichtig, sich nicht unreflektiert an Regeln zu halten, nur weil irgendjemand diese Regel aufgestellt hat. Sondern eben immer selber zu denken.

      Wenn eine Regel in dem Moment keinen Sinn ergibt, dann kann man sie zumindest, in manchem Fällen sollte man sie, überschreiten.

      Wenn du dich blind an Regeln hältst, kann es dir auch passieren, dass du dich falsch verhältst, wenn es in dem Moment besser gewesen wäre, dich nicht an die Regel zu halten.

      Beispiel: du hältst dich normalerweise an rote Ampeln und fährst nicht drüber. Nun kommt eines Tages, während du an der roten Ampel stehst, von hinten ein Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene. Die einzige Möglichkeit, auszuweichen, ist über die rote Ampel zu fahren. Gut, wenn man dann fähig ist, eine Regel auch mal links liegen zu lassen. Oder noch besseres Beispiel: du bist gerade selbst auf dem Weg ins Krankenhaus, und auf dem Rücksitz liegt dein blutendes Kind: fährst du über die rote Ampel oder lässt du lieber dein Kind verbluten?

      In Krisenzeiten gibt es noch mehr Risiken: irgendein neuer Hitler kommt und sagt dir: von jetzt an ist Gesetz, dass alle Ausländer auf der linken Straßenseite gehen müssen, und alle Deutschen auf der rechten Seite. Hältst du dich daran? Es ist eine Regel....

      Usw.

      Regeln können sinnvoll sein, manchmal aber auch nicht. Es kann Ausnahmen geben.
      Du hast auch die Möglichkeit, hin und wieder das Überprüfen einer Regel auf andere zu delegieren, die mehr Expertise haben. Das ist legitim und geht manchmal auch gar nicht anders. Aber vergiss niemals, dass du auch selbst ein Gehirn hast.

      Zu meiner Zeit hat man das noch in der Schule gelernt. Der Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg war Vorbild. Heutzutage ist Mitmarschieren wohl das einzige, was von manchen noch als korrekt akzeptiert wird. Früher gab es dafür das Wort "Paragraphenreiter".

      Ich bringe mal noch ein biblisches Beispiel:
      Jesus sagte: "der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat". Damit wollte er sagen, dass Regeln niemals um ihrer selbst willen eingehalten werden sollten, sondern immer so, dass sie dem Menschen dienen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Der Gefahr gewiss, dass dies besserwisserisch oder altklug klingen mag: ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich umso mehr und anhaltend über die o.g. Dinge ärgere, je machtloser und ohnmächtiger ich mich allgemein gerade fühle und je weniger ich mich in den Dingen durchsetze, in denen ich nicht machtlos bin.
      Also je mehr ich alles tue, was ich tun kann, und durchsetze, was durchzusetzen ist, desto weniger fühle ich mich machtlos und desto leichter (nicht unbedingt leicht), kann ich gelassen sein mit den Dingen, die ich tatsächlich nicht beeinflussen kann.
    • Melanie84 wrote:

      Shenya wrote:

      Ich finde es wichtig, sich nicht strikt an Regeln zu halten, nur weil sie da sind. Es sollte immer einen Grund geben, der mit der Sinnhaftigkeit der Regeln zu tun hat.
      Es ist wichtig, sich selbstständig Gedanken zu machen, selber denken, eigene Entscheidungen treffen.
      Regeln nur befolgen, wenn sie sinnvoll sind (oder die Folgen der Zuwiderhandlung unverhältnismäßig wären).
      :thumbup: Das sehe ich ganz genauso. :)
      Ich würde mich den Beiden Antworten anschließen. Ich an meiner Situation kann jederzeit mein Handeln kontrollieren und bestimmen. Es ist meine Sache wie ich Sachen handhaben. Als Beispiel: wenn ich ständig mit dem Auto rase und 90 kmh in einer 50iger Zone geben muss gebe ich ein super schlechtes Ergebnis ab. Dürfen tue ich das. Ich muss nur mit dem Ergebnis leben und vielleicht den Führerschein abgeben.
      Es ist in keinster Weise Aufgabe eines jeden Bürgers Dich dafür zu sanktionieren oder zu überwachen.
      Dafür gibt es ganz wenige z.B. Polizisten.
      Wenn mich ein Bürger darauf anspricht das ich zu schnell gefahren bin wäre es mir bestenfalls egal. Vielleicht finde ich es auch äußerst unhöflich. Dem Bußgeldbescheid des Staates komme ich jedoch sofort nach. Die dürfen das.
      Ich selber habe jedoch jederzeit die Verantwortung über mein persönliches Handeln. Wenn ich will kann ich 200 kmh fahren, oder 50 kmh.
      Bei 200 kmh ist mein Handeln halt schlecht und könnte sanktioniert werden.

      Genauso sehe ich das mit den Corona Abstandsregeln. Ich könnte z.B. neben einem Testzentrum versuchen mich möglichst nah an viele Fremde zu stellen . Als schlechtes Beispiel. Ich könnte in einem guten Beispiel ebenfalls versuchen mich vom Testzentrum fernzuhalten. Es ist wiederum MEINE EIGENE Entscheidung.
      Mir würde jedoch nicht im Traum einfallen Andere zu veranlassen sich zu einem Testzentrum zu begeben bzw fern zu halten. Ich würde die "Bevormundung" von Anderen als Unverschämtheit entfinden.

      Wenn also der Vater mit möglichst vielen feiert ist es seine Sache. Wenn ich darin einen Corona Hotspot sehe würde ich ihn mindestens 2 Wochen danach meiden.

      Es ist jedoch nur meine Meinung. Es ist komplett Dir zu überlassen ob du sie
      a) liest
      b) versuchst zu verstehen

      Ich persönlich laufe durch die Gegend und gucke äußerst wenig auf andere. Ich lasse sie in Ruhe und kontrolliere nur meine Meinung
    • Hast du es schon Mal mit Meditation und Affirmationen versucht? Das hat mir sehr geholfen. Affirmationen z.B. "Ich bin die Ruhe. Ich gehe ruhig und gelassen durch die Welt." Regelmäßig sprechen und üben und dann anwenden versuchen in schwierigen Situationen.
    • Markus7733 wrote:


      Es ist in keinster Weise Aufgabe eines jeden Bürgers Dich dafür zu sanktionieren oder zu überwachen.
      Dafür gibt es ganz wenige z.B. Polizisten.



      Mir würde jedoch nicht im Traum einfallen Andere zu veranlassen sich zu einem Testzentrum zu begeben bzw fern zu halten. Ich würde die "Bevormundung" von Anderen als Unverschämtheit entfinden.

      Wenn also der Vater mit möglichst vielen feiert ist es seine Sache. Wenn ich darin einen Corona Hotspot sehe würde ich ihn mindestens 2 Wochen danach meiden.

      Es ist jedoch nur meine Meinung. Es ist komplett Dir zu überlassen ob du sie
      a) liest
      b) versuchst zu verstehen

      Ich persönlich laufe durch die Gegend und gucke äußerst wenig auf andere. Ich lasse sie in Ruhe und kontrolliere nur meine Meinung
      Das sehe ich auch so. Normalerweise möchte ich bei solchen Diskussionen auch gar nicht mitdiskutieren, da meiner Meinung nach jedem seine eigene Meinung zusteht, so abstrus die in meinen Augen auch sein mag.
      In letzter Zeit findet jedoch wie ich finde eine bedenkliche Entwicklung statt.
      Die Menschen fangen an sich gegenseitig zu kontrollieren, ob die behördlich angeordneten Regeln auch eingehalten werden. Das ganze ist auch sehr emotional aufgeladen.
      Man muss hier echt aufpassen: sind mir die staatlichen Regeln wirklich wichtiger als zb das Verhältnis zu nahen Angehörigen?
      An dem Punkt tut etwas mehr Gelassenheit mit Sicherheit gut.
    • Markus7733 wrote:

      Wenn mich ein Bürger darauf anspricht das ich zu schnell gefahren bin wäre es mir bestenfalls egal. Vielleicht finde ich es auch äußerst unhöflich. Dem Bußgeldbescheid des Staates komme ich jedoch sofort nach. Die dürfen das.
      Dieser Satz steht examplarisch für Dein äußerst merkwürdiges Verständnis von Staat und Gesellschaft. Es ist die Denke eines trotzigen 3jährigen, bei einem Erwachsenen schon fast kriminell verantwortungslos. Selbstverständlich ist es nicht "unhöflich", einem Irren die Meinung zu sagen, der mit 200 durch die Tempo 50-Zone rast. Ich halte es vielmehr für die Pflicht eines jeden Einzelnen, solch unverantwortlichem Treiben ein Ende zu setzen. Die Gefährdung des Lebens Anderer ist ganz sicher keine Frage allein Deiner Eigenverantwortung, sondern im Zweifelsfalle der Verantwortung aller, die von Deinem Treiben wissen oder erfahren. Ich würde nicht eine Sekunde zögern, Dich anzuzeigen.
    • Eurich Wolkengrob wrote:

      Melanie84 wrote:

      Hej Leute
      Hallo zurück! :) Was findest Du an der Aussage, man würde jemanden anzeigen, der mit 200km/h durch eine 50er Zone (etwa eine Ortschaft) führe, seltsam?
      Wenn die Aussage für sich stehen würde, fände ich es nicht seltsam. Sie wird allerdings gegen jemanden verwendet, der das so gar nicht geschrieben hat.
      Das stört mich an Diskussionen. Man reißt Zitate aus dem Zusammenhang, übertreibt/ verfälscht diese und verwendet sie so gegen jemanden mit einer anderen Meinung.
      Das finde ich nicht gut. Aber das ist natürlich mein persönliches Problem, ich habe ja jetzt auch daraus gelernt. :)