Neuer Corona Höchstwert

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    • Pechblende wrote:

      Garfield wrote:

      Pechblende wrote:

      es ist eine und meine Möglichkeit, sich nicht einsam zu fühlen, indem man sich in eine Menge von Menschen begibt ohne tatsächlichen Kontakt im Gespräch und ohne irgendwie mit diesen bekannt zu sein vorher; einfach an einem Ort an dem mehrere bis viele Menschen zusammen kommen, z.B. im Club oder Konzert; das funktioniert auch wie über Telefon oder Skype ?
      Warum nicht? Ein Live-Konzert via Skype, ein Chat, wo man sich mit Avataren frei in einem virtuellen Raum bewegen kann. Ist zwar nicht das Gleiche, aber funktioniert.
      es funktioniert nicht gegen Einsamkeit, gemessen an meinem Empfinden. diese Subjektivität möchte ich im Forum 'Autistischer Alltag und Überlebensstrategien' einfließen lassen als Beitrag
      Für mich funktioniert das auch nicht, weil es komplett andere Wahrnehmungsebenen sind. Live-Streams von Konzerten? Ist für mich nichts anderes als Fernsehen. Fühlt sich hier irgendjemand weniger einsam durch fernsehen? (halb rethorisch)
    • Garfield wrote:

      Das Forum ersetzt quasi den Gang in eine Kneipe. Es gibt sehr viele Tische, wo über sehr viele verschiedene Themen diskutiert wird. Manchmal fliegt auch ein virtueller Bierkrug.
      Super ausgedrückt. Ich füge hinzu: Und so wie ich noch lange nicht in jede Kneipe gehe, so muss ich ja auch nicht in jedem Unterforum oder Thread rumhängen. Dann kriegt man weniger virtuelle Bierkrüge ab. Wobei es ja Kneipen gibt, da fliegen nicht nur Bierkrüge, sondern auch Stühle und Barhocker.
      "Lies are just another way of telling the truth." (Paravadin Kanvar Kharjappali)
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      Silvi wrote:

      Ja, aber dass Kultur, Kleingewerbe und Co. an vielen Stellen ein massives Problem haben, ist seit Jahrzehnten so und nicht erst seit April bzw. den Lockdowns.

      Lilith wrote:

      Doch, mich zum Beispiel und viele aus meinem Bekanntenkreis.
      Ich sage ja auch nicht, dass es vorher niemanden interessiert hat, aber die Leute, die sich da auch schon vor Corona einigermaßen konsequent versucht haben, gegen die Entwicklungen zu wehren, waren doch immer recht in der Minderzahl, und dann war eben einer der "links-grün-versifften Spinner". Das Thema hat bisher nicht gerade die Massen mobilisiert, oder?
      Tut es doch heute auch nicht. Keine Ahnung wie Du darauf kommst, dass sich plötzlich irgendwer für Kulturschaffende usw. interessieren würde, der es nicht schon vorher tat. Kulturschaffende haben sich bis mindestens Dezember über mangelnde Solidarität in der Bevölkerung ("geh' halt was richtiges arbeiten!") und über mangelnde Hilfen der Politik beklagt.

      Natürlich fand ich die Bedingungen vorher schon schwieriger, aber deswegen erkläre ich mich mit einem finalen Todesstoß doch nicht einverstanden. Was soll denn das für ein Argument sein.

      Ich halte es für völlige Paranoia, wenn man einen Reichstagsstürmer hinter jemandem vermutet, der sich für den Erhalt von Kultur ausspricht.