Neuer Corona Höchstwert

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    • platzhalter wrote:

      Man kann auch als Autist in Zusammenhängen denken.
      Ja das sehe ich auch so. In deinem Link stand beispielsweise, dass die Presselandschaft bei uns im internationalen Vergleich sehr vielfältig etc. Selbst wenn wir annehmen, dass deine Aussage stimmt, dass diese Vielfalt bzw. der kritische Aspekt nachgelassen hat, würde uns das ja dann auf das Level anderer Staaten senken und die bestehen ja auch und sind oft Demokratien, Sollte man die auch alle abschaffen, gibt es keinen Staat mehr der existieren sollte? Oder sind Diktaturen okay? in Zusammenhängen denken bedeutet sich dann zu überlegen, wie es woanders aussieht und was die Alternativen sind. Also wa sist denn deiner Meinung nach die Alternative zu diesem Staat, wenn du meinst man könne den jetzigen ja abschaffen.
    • Spero wrote:

      Was nützt es und, wenn Merkel zurücktritt, was kommt dann.
      Gar nichts würde das nutzen. Verbockt hat es nicht Frau Merkel sondern die Länder. Im Gegenteil, Frau Merkel hat ja schon förmlich gefleht...
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Spero wrote:

      Das hätte zwar Geld gekostet, aber eben in der Vorsorge und nicht bei den Folgen. Möglicherweise wäre das alles unterm Strich wesentlich billiger geworden, da bei geringeren Infektionszahlen auch nicht so viele Einrichtungen hätten schließen müssen.
      Das wäre glaube ich nicht der Punkt gewesen, sondern das dann wieder einige besonders Kluge geschrien hätten, dass das ja Freiheitsentzug sei und nicht verfassungskonform und bla bla bla internationaler Strafgerichtshof blablabla Also wenn man jetzt guckt wie Australien nach 2 Monaten ohne neue Coronafälle auf Ausbrüche in ich glaube es war Sydney reagiert dann muss man sagen, dass das leider in Deutschland nicht denkbar wäre, so viel zum Thema Obrigskeitshörigkeit in Deutschland. Die machen wegen einer zweistelligen Zahl die ganze Stadt dicht und die anderen Bundesstaaten schließen gleich ihre Grenzen und nach Australien darf sowieso Niemand bzw. Australier müssen für 2 Wochen in Quarantänehotels. Man stelle sich vor, das wäre hier so, also man hätte Bundesweit vielleicht eine dreistellige Zahl von Neuinfektionen und dann würde man ind em Gebiet wo die meisten aufgetreten sind einen total Lockdown beschließen, da wäre aber was los...

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    • zum Thema "Höchststand": aktuell gibt es einen "verschärften Lockdown", der nach Aussage des Bundesfinanzministers Olaf Scholz "kein richtiger" ist, weil ja die "Betriebe aufhaben, auch die Büros — soweit nicht Homeoffice" (ARD Morgenmagazin). Und der Einzelhandel hat sogar einen Rekordumsatz gemacht.
      Diese Aussage andersherum gelesen heißt doch "wir hätten, um die Zahlen zu reduzieren, die Betriebe zu machen können. Haben wir aber nicht. Weil uns die Umsätze wichtiger sind als die paar Toten."
      Naja.
      Die uU eintretende Bewegungsbeschränkung auf 15 km betrifft ja auch nicht den Arbeitsweg. Was sagt man dazu.
      ... Ich will ja auch nicht Bundesfinanzminister sein.
    • shnoing wrote:

      Und der Einzelhandel hat sogar einen Rekordumsatz gemacht.
      Sicher, dass der Einzelhandel gemeint ist und nicht der Online-Handel? Wo soll der Rekord denn herkommen, wenn alles geschlossen ist?
      Und selbst im Onlinehandel sind es vor allem die größeren Händler, die profitieren.

      shnoing wrote:

      Diese Aussage andersherum gelesen heißt doch "wir hätten, um die Zahlen zu reduzieren, die Betriebe zu machen können. Haben wir aber nicht. Weil uns die Umsätze wichtiger sind als die paar Toten."
      Das ist Deine Interpretation. Ich denke nicht, dass der Umsatz eine große Rolle spielt. Da gibt es ganz andere Faktoren, die man beachten muss.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • shnoing wrote:

      zum Thema "Höchststand": aktuell gibt es einen "verschärften Lockdown", der nach Aussage des Bundesfinanzministers Olaf Scholz "kein richtiger" ist, weil ja die "Betriebe aufhaben, auch die Büros — soweit nicht Homeoffice" (ARD Morgenmagazin). Und der Einzelhandel hat sogar einen Rekordumsatz gemacht.
      Diese Aussage andersherum gelesen heißt doch "wir hätten, um die Zahlen zu reduzieren, die Betriebe zu machen können. Haben wir aber nicht. Weil uns die Umsätze wichtiger sind als die paar Toten."
      Naja.
      Was soll man denn noch alles schließen? Es ist doch jetzt schon total frustrierend. Was sollen die Leute dann machen wenn sie nicht einmal arbeiten können ? Von was sollen die Leute leben? Ich bin jetzt schon total am Verzweifeln weil die Einschränkungen so groß sind und so lange anhalten und ich sehe aktuell kein Licht am Ende des Tunnels. Ewig macht das die Psyche auch nicht mit. Da geht es mehr als um "Umsätze".
    • Und warum zieht es sich so? Weil "man" (also nicht nur die Ministerpräsidenten, sondern auch anfangs eine relevante Minderheit der Bevölkerung) nicht nur im Oktober, sondern auch Mitte November, als schon klar war, dass es nicht reicht, und selbst noch bis in den Dezember meinte "mehr geht gar nicht". Tja, jetzt haben wir statt eines kurzen, harten Runterbremsens im Oktober, mit dem wir unbeschwert Weihnachten hätten feiern können, eine sich endlos hinziehende Sache. Hatten die Fachleute ja bloß vorhergesagt, aber was sind schon Fachleute? Wenn ich nur an all die Idioten denke, die Merkel damals der Panikmache geschmäht haben, als sie von 19200 täglichen Infektione zu Weihnachten sprach - zu einem Zeitpunkt, als schon klar war, dass das eine sehr optimistische Schätzung war.

      Das Problem ist, dass bei den Politikern zuviele Feiglinge dabei sind, die sofort einknicken, wenn eine winzige Minderheit aus Bekloppten (Impfgegner und Esoteriker), Rechten, Ahnungslosen, die glauben sie wüssten alles besser (insbesondere die Dinge, von denen sie überhaupt nichts verstehen) und IchIchIchs nur ordentlich fernsehwirksam Krawall macht. Die werden von uns nicht dafür bezahlt, dass sie von allen geliebt werden, sondern dafür, dass sie auch mal unbequeme, aber notwendige Entscheidungen treffen. Haben die meisten nur leider vergessen. Jetzt haben wir den dreck, mindestens bis in den februar rein (falls es nicht irgendwelchen Idioten einfällt, zügig "Lockerungen" zu beschließen - dann wird es mindestens Ostern)
    • zaph wrote:

      da_hooliii wrote:

      Was soll man denn noch alles schließen? Es ist doch jetzt schon total frustrierend.
      Was ist denn Deine Alternative?Kompletter Reset auf Dezember 2019, alles aufmachen und so tun, als wenn gar nichts gewesen wäre?
      Zumindest sollte man den Menschen keine falschen Hoffnungen machen und einfach mal realistische Prognosen abgeben - es wäre auch sinnvoll mal vernünftige Konzepte zu entwickeln wie es jetzt weitergehen soll. Außerdem bringt es nichts alles zu schließen wenn es in manchen Bereichen gute Hygienkonzepte gibt und dort keine Ansteckungsgefahr besteht. Sinnvoll wäre es auch Leute, die sich nicht an die einfachsten Regeln halten deutlich härter zu bestrafen.

      The post was edited 1 time, last by da_hooliii ().

    • Immerhin wird allmählich deutlich, dass es tatsächlich einen Rückgang gibt. Die Zahlen für gestern und vorgestern dürften bezüglich der Dichte der Testungen zumindest annähernd vergleichbar sein mit den entsprechenden Wochentagen unmittelbar vor den Feiertagen, also 2 Wochen zurück. Demnach liegt der Rückgang der bestätigten Neuinfektionen über diesen Zeitraum wahrscheinlich irgendwo im Rahmen 12-20%. Das ist allerdings kein Grund zur Euphorie: bleibt es dabei, brauchen wir mindestens 4 Monate(!), um bundesweit auf eine 7-Tage-Inzidenz von 30 zu kommen, ein Wert, der mE immer noch viel zu hoch wäre, um risikolos zu sein. Die Hoffnung ist, dass in den aktuellen Zahlen auch zum Ausgleich des "Feiertagslochs" nachgeholte Tests stecken, der Rückgang also in der Realität größer ist, oder - was ich für realistisch halte - dass er erst am 26.12. tatsächlich eingesetzt hat, dann wäre er auch entsprechend stärker - aber auch dann bräuchte es noch mindestens 3 Monate. Die Zeit, die die Politik vergeudet hat, nachdem sich schon etwa am 12. November abzeichnete, dass der "Lockdown light" nicht ausreichend wirksam war, fällt uns jetzt schmerzhaft "auf die Füße". Und es steht zu befürchten, dass - falls der Rückgang tatsächlich so langsam vonstatten gehen sollte - spätestens beim regionalen Erreichen der 50 wieder alle Schotten aufgerissen werden, weil "das Volk" murrt, und wir deshalb noch eine dritte Welle mit allem Drum und Dran kriegen, bevor durchgeimpft ist.
    • zaph wrote:

      da_hooliii wrote:

      Was soll man denn noch alles schließen? Es ist doch jetzt schon total frustrierend.
      Was ist denn Deine Alternative?Kompletter Reset auf Dezember 2019, alles aufmachen und so tun, als wenn gar nichts gewesen wäre?
      Meine Alternative wäre:
      - Altenheime und Alte a la Thübingen zu schützen (FFP2-Masken, keiner kommt hinein ohne tagesaktuellen Test, weder Personal noch Besucher, Alten wird das Taxi bezahl, damit sie keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen)
      - Wer einer Riskiogruppe angehört hat ein Recht (keine Pflicht) auf Homeoffice und falls das nicht möglich ist, bleibt er zu Hause und bekommt Arbeitslosengeld, muss aber in diesem Falle auch auf viele Kontakte verzichten (persönlicher Lockdown so zu sagen), entsprechend auch für Selbständige und sonstwie Betroffene
      - alles auf bis auf Großveranstaltungen (Messen, Fussballstadien, Großkonzerte)
      - Maskenpflicht und Abstand überall dort wo mehrere Menschen zusammenkommen.
      Achtung, eigene Sprache!
    • da_hooliii wrote:

      Sinnvoll wäre es auch Leute, die sich nicht an die einfachsten Regeln halten deutlich härter zu bestrafen.
      Darauf sind unsere Behörden nicht ausgelegt.
      Die können nur Regeln erlassen und hoffen, dass sie befolgt werden. Wenn es nicht genug hilft, werden weitere Regeln erlassen.
      Bestraft werden nur Leute, die es so offensichtlich machen, dass sie erwischt werden. Zufallstreffer.
      Eine lückenlose Überwachung fänden die meisten wohl nicht gut.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • ich bin mal gespannt, ob ich irgendwann im späteren Frühling ein Impfangebot erhalte und ob der dazu zur Verfügung stehende Impfstoff überhaupt noch relevanten Schutz bietet vor den bekannten und weiteren entstehenden Mutationen.
      und ob ich vorher doch noch mich anstecke natürlich auch

      The post was edited 1 time, last by Pechblende ().

    • Hier mal ein Artikel zur 2. Welle, Impfen, Lockdown usw.

      Mark Szlegat wrote:

      In Deutschland ist die Impfkampagne träge angelaufen, was zwei Gründe haben dürfte: es ist zu wenig Impfstoff vorhanden und die deutsche Bürokratie bremst die Aktion aus. Zunächst sollen alte Menschen über 80 Jahre geimpft werden. Das geschieht in Pflegeheimen, aber auch privat. Ein Problem liegt wohl darin, dass Call-Center überlastet sind und viele Impfwillige keinen Termin bekommen.
      Auch interessant, was der Autor zu den neuen Maßnahmen schreibt. Deckt sich mit meiner Meinung:

      Mark Szlegat wrote:

      In der 2. Verlängerung des Lockdowns wurde nun auch die persönliche Bewegungsfreiheit von Leuten aus Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200 beschränkt. Man reagiert so auf Tagesausflügler, die mit ihren Familien zum Rodeln gefahren sind. Auch diese Maßnahme kann ich nicht nachvollziehen: Es gibt absolut keine Hinweise darauf, dass es überhaupt Superspreader-Ereignisse im Freien gegeben hat, vielleicht mit Ausnahme von überfüllten Stadien, ganz zu Beginn der Pandemie.
      Ich glaube auch nicht, daß der Schneetourismus zu großen Ansteckungen geführt hat. Auch im Sommer gab es weder bei Demonstrationen noch bei illegalen Partys in Parks erhöhte Ansteckungsraten. Das ging erst los, als es kälter wurde und private Treffen wieder hauptsächlich drinnen stattfanden. Deshalb finde ich auch eine Maskenpflicht im Freien unsinnig.
      Man hätte übrigens im Sommer eine gewisse Anzahl von Draußen-Partys mit begrenzter Teilnehmerzahl zulassen können, dann hätten die jungen Leute jetzt nicht so einen extremen Nachholbedarf in dieser Sache.

      Und noch eine interessante Sache:

      Mark Szlegat wrote:

      Immer klarer hingegen ist, dass die allermeisten Infektionen sehr wahrscheinlich vom Arbeitsplatz in die Familien eingetragen werden. Ein Umstand, der von Politikern und Medien ignoriert und totgeschwiegen wird! Denn nachdem Schulen, Einzelhandel, Gastronomie und jegliche Arten von Veranstaltungen und öffentlichen Versammlungen geschlossen, verboten und tabu sind, bleibt das als einziger Infektionstreiber übrig.
      Aber da traut sich die Poliktik nicht dran. Arbeiten sollen die Leute, aber dafür keinen privaten Ausgleich durch irgendwelchen Spaß. Man könnte sich ja anstecken.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Das ist ja auch nur die Spekulation eines Laien - nicht mehr. Zudem eines Laien, der zwar weiß, dass es das Präventionsparadox gibt, aber nicht verstanden hat, wieviel schlimmeres durch die Prävention (=Lockdown) verhindert wurde - die Sache mit dem exponentiellen Wachstum ist nicht jedem klar.

      Ich gehe auch davon aus, dass sehr viel im privaten Bereich weitergetragen wird, und den ÖPNV (=Weg zur Arbeit) möchte ich auch nicht ausschließen, solange da nicht die Experten sagen, warum das nicht der Fall sein soll. Deshalb hätte ich eine weitgehende Verpflichtung der Firmen zum Home Office auch für klüger gehalten als manches andere - aber irgendetwas hat ja jeder an den Maßnahmen auszusetzen.
    • eigentlich soll es ja dem Titel gemäß um Alltag gehen.
      also mein Corona-Alltag sieht so aus:
      ich darf bzw muss arbeiten gehen und mich dabei für einen Teil der Zeit auch mit Angehörigen dutzender anderer Hausstände treffen. auf dem Weg dahin darf ich in den Öffis weiteren Angehörigen dutzender anderer Hausstände über den Weg laufen. die Gruppentherapie wird nächste Woche wieder aufgenommen, das ist sonst der einzige Anlass und triftige Grund, außer Hauses zu gehen. Sonst sitze ich in der Wohnung die Zeit ab, private Treffen mit den wenigen Freunden sind durch die Kontaktbeschränkungen und zeitlichen Ausgangssperren sehr rar geworden. ziemlich trostlos irgendwie. auch wenn ggf am 01.02. wieder manche Institutionen und Einrichtungen geöffnet werden, wird für mich persönlich nichts dabei sein, rechne ich nicht damit.
      ich weiß echt nicht mehr, woher ich Zuversicht und positive Gestimmtheit herholen soll
    • Pechblende wrote:

      ich weiß echt nicht mehr, woher ich Zuversicht und positive Gestimmtheit herholen soll
      Vielleicht ist es auch in Ordnung, diese zur Zeit nicht zu haben. Es reicht, finde ich, wenn man akzeptiert, dass es zur Zeit so ist, wie es ist. Okay, Zuversicht wär schon sinnvoll, im Sinne von: "der Zustand muss und wird sich irgendwann wieder ändern. Bis dahin werde ich geduldig ausharren." Aber eine positive Gestimmtheit kann man nicht erzwingen und die ist auch vielleicht einfach mal nicht angemessen zur Zeit bzw. ist keine natürliche Reaktion auf die aktuelle Situation.