Umfrage: Wie siehst Du Autismus?

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    • HCS wrote:

      Das liest sich aber weiter oben etwas anders:
      Wenn du meine Aussage absichtlich fehlinterpretierst, dann ist das eben so, allerdings nur in deinem Kopf.

      HCS wrote:

      Bezog sich zwar auf die anderen Störungen, ändert aber am Prinzip nichts: Du forderst damit im Grunde, man solle ggf. ein Kind mit Behinderung abtreiben.
      So habe ich das nicht gesagt, aber ja, ich bin für Abtreibung, da das die Entscheidung der Mutter ist. Es geht in Meiner Aussage eher darum, dass der Gendefekt nicht weitervererbt werden darf.

      HCS wrote:

      Das da der eine oder andere sich an die "Euthanasie" erinnert fühlt, ist logisch.
      Ist man auch für Euthanasie, wenn man dagegen ist, dass Geschwister Kinder bekommen.

      HCS wrote:

      Wenn Du so schreibst, solltest Du Dich über harsche Reaktionen nicht allzu sehr wundern.
      Du solltest sich besser auch nicht wundern, wenn ich mit der Zeit wütend werde, wenn ich hier sehe, wie mich Leute als Nazi darstellen wollen.
    • @WannaChangeMyself:

      Ich kann verstehen, dass es dich wütend macht, wenn du das Gefühl hast Leute würden dich absichtlich missverstehen oder dein Alter heranziehen, um dir Kompetenz bezüglich eines Themas abzusprechen. Das würde mich wohl auch verärgern. Ich finde auch nicht, dass du ein Nazi bist.

      Jetzt kommt das aber:
      Den Respekt den du für dich forderst musst du auch den anderen Usern zugestehen. Auch wenn sie deine Aussagen kritisieren oder anderer Meinung sind. Es ist nicht weise sich davon persönlich angegriffen zu fühlen.

      Zumal die meisten ja auch sachlich versucht haben dir zu erklären, warum sie deine Ansicht für problematisch halten, bzw. dass es nicht geht für eine ganze Gruppe (also alle Autisten) zu sprechen.

      Es ist okay zu sagen, dass man selbst keine Kindern möchte, weil man Angst hat etwas zu vererben, von dem man weiß, dass es viel Schmerz bedeuten kann.
      Aber die Entscheidung trifft jeder für sich selbst, das kann und darf einem niemand abnehmen.

      Mit 15 wollte ich keine Kinder, ich war immerzu zornig, einsam und traurig und es schien nirgendwo einen Platz für mich zu geben, dass wollte ich niemals an ein Kind weitergeben.
      Heute bin ich 30 und ich würde sagen, inzwischen gibt es ein wenig mehr gute als schlechte Tage.
      Ich habe gelernt das meine NT Freunde sich mit dem Leben durchaus genauso schwer tun wie ich. Wenn auch aus anderen Gründen. Kein Autist zu sein bewahrt einen auch nicht vor Leid und Ausgrenzung.
      Kinder möchte ich bis jetzt immer noch nicht, auch wenn ich einen netten NT Ehemann habe. Mal schauen ob die Zukunft meine Meinung noch ändert, man weiß ja nie

      Ich hoffe, diese etwas langatmige Antwort hilft ein wenig deinen Zorn zu besänftigen. Die meisten Usern wollte dich nur auf deine problematische Verallgemeinerung und die Gefahr hinweisen, dass die Art und Weise wie du deine Ansichten formulierst nun einmal an Euthanasie und Bevormundung von bestimmten Bevölkerungsgruppen denken lassen. Das wäre dann ethisch und juristisch nicht richtig.

      The post was edited 1 time, last by MarrowMoon ().

    • WannaChangeMyself wrote:

      Du solltest sich besser auch nicht wundern, wenn ich mit der Zeit wütend werde, wenn ich hier sehe, wie mich Leute als Nazi darstellen wollen.
      Und jetzt benimmst Du Dich wie ein trotziger Pubertierender, der nicht einsehen will, dass er sich selbst exponiert hat mit dem Vorwurf an alle AS-Eltern, sie hätten verantwortungslos gehandelt - dieses Urteil steht Dir nicht zu, und das wollte ich Dir schonend beibringen. Hat nicht funktioniert, deshalb jetzt Klartext.
    • MarrowMoon wrote:

      Ich finde auch nicht, dass du ein Nazi bist.
      Danke! :)

      MarrowMoon wrote:

      Jetzt kommt das aber:
      Den Respekt den du für dich forderst musst du auch den anderen Usern zugestehen.
      Ich soll Leute respektieren, die mich ohne vernünftigen Grund als Nazi bezeichnen? Nö, das lass ich mir nicht gefallen.

      MarrowMoon wrote:

      Es ist okay zu sagen, dass man selbst keine Kindern möchte, weil man Angst hat etwas zu vererben, von dem man weiß, dass es viel Schmerz bedeuten kann.
      Du hast es verstanden. Das will ich damit sagen, und deswegen halte ich das auch für unverantwortlich.
    • Ich werde voraussichtlich übermorgen die finale Überarbeitung meiner Schularbeit durchführen.
      Wer bis dahin noch eine Stimme abgeben will, ist herzlich eingeladen. (:
      Danach werde ich neue Entwicklungen der Umfrage nicht mehr einbeziehen können.

      MfG
      Robin
    • Robin Gerull wrote:

      Wie siehst Du Autismus?
      Stark vereinfacht als Kombination der Optionen 1 und 2: Das alternative Betriebsystem kann je nach Umständen, Umfeld und Lebenslauf, muss aber nicht zu einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung führen.
      Achtung, eigene Sprache!

      The post was edited 1 time, last by Eurich Wolkengrob ().

    • Ich sehe Autismus innerhalb des medizinischen Bereichs als ein notwendiges Konstrukt, um bestimmtes Leiden klassifizieren und, sofern möglich, eine adäquate Therapie dafür ermöglichen zu können.

      Das schließt für mich die Antwort 2 nicht aus, Autismus als ein alternatives Betriebssystem betrachten zu wollen. Schwierig wird es aber, wenn damit das medizinisch notwendige Konstrukt für ungültig erklärt werden soll.

      Daher akzeptiere ich im wissenschaftlichen Kontext die medizinische Definition und im ausdrücklich betonten unwissenschaftlichen Kontext lasse ich mich gerne auf jede erst einmal noch so absurd wirkende Theorie wie in Antwort 3 ein, die im Rahmen der Pandemie tatsächlich an Plausibilität hinzugewonnen hat.
    • Dr. L84 wrote:

      Ich sehe Autismus innerhalb des medizinischen Bereichs als ein notwendiges Konstrukt, um bestimmtes Leiden klassifizieren und, sofern möglich, eine adäquate Therapie dafür ermöglichen zu können.

      Das schließt für mich die Antwort 2 nicht aus, Autismus als ein alternatives Betriebssystem betrachten zu wollen. Schwierig wird es aber, wenn damit das medizinisch notwendige Konstrukt für ungültig erklärt werden soll.

      Daher akzeptiere ich im wissenschaftlichen Kontext die medizinische Definition und im ausdrücklich betonten unwissenschaftlichen Kontext lasse ich mich gerne auf jede erst einmal noch so absurd wirkende Theorie wie in Antwort 3 ein, die im Rahmen der Pandemie tatsächlich an Plausibilität hinzugewonnen hat.
      Danke für diese differenzierte Darlegung! (: Erlaubst Du, dass ich das im Anhang meiner Arbeit zitiere?
      Ich schaffe es nicht mehr, das in den Text einzubinden (u.a. weil ich am Textumfang-Limit bin), aber es wäre eine schöne Ergänzung im Anhang.
      MfG Robin